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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Rigol DS1022CD und FFT ?


Autor: Tobi F. (Gast)
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Hallo,

ich hätte da mal eine Frage, an diejenigen, die das Rigol DS1022CD 
haben.

Ich würde gerne das Frequenzspektrum eines Lautsprechers darstellen.
Also Rosa Rauschen draufgegeben. Mit dem Oszi gemessen, und via FFT
das Frequenzspektrum anschauen.

Was ich jedoch in der Anleitung nicht gefunden habe.
Läßt sich die Bandbreite der Frequenz reduzieren ?

Ich will mir das ja nur bis ca 20kHz anschauen, und nicht bis 1MHz.

In der Anleitung, steht nur, daß man verschiedene Fenster wählen kann.
(Rechteck, Hanning etc.)

Taugt das Rigol mit FFT überhaupt für diese Anwendung ?
Ansonsten würd ich mir eventuell (!!!) das Geld sparen, und ein Owon
nehmen.

Viele Grüße
Tobi F.

Autor: pinsonne-elektronik (Gast)
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Guten Tag Tobi F.

wenn Sie das Rigol DS1022CD kaufen haben Sie viele Vorteile gegenüber 
dem Owon.
1. 16 Logikkanäle mit 200MSa/s  (Owon 100MSa/s)
2. ein gut funktionierende PC-Software
3. ein sehr gute und intuitive Bedienbarkeit des Gerätes
4. Real Time bis 400MSa/s und Equivalent Random bis 2,5GSa/s
   (Owon nur 100MSa/s Real-Time)
5. aktives gutes Farb TFT (Owon STN mit kleinen Ablesewinkel)
6. Digitale Filter und umfangreiche Triggerfunktionen !
7. FFT-Funktion:
abhängig von der eingestellten Zeitbasis z,B. 50µs/DIV
 geht man dann in die FFT und bekommt einen FFT-Erfassungsbereich von 
(Spam) einstellbar von 5KHz/div bis 50kHz/div (Spambreite einstellbar 
über Horizontal-Knopf mit einer Samplingrate von 1MSa/s
Weitere Beispiele:
horizontal 100µs   - Spam in FFT 2,5KHz/div bis 25kHz/div mit 500kSa/s
entsprechend bei 200µs

Rigol DS1022CD bei mir für 679,- inklusive 3 Jahre Garantie

Wenn Sie nur Analogkanäle und FFT benötigen, habe ich noch sehr 
preiswerte UNI-T DSO im Angebot, z.b. 40MHz, 500MSa/s 25GSa/s Random mit 
FFT für 479,-

Schauen Sie mal vorbei

mit freundlichen Grüßen www.pinsonne-elektronik.de

Autor: A. K. (prx)
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Wobei man bei etwas rauschender 8-Bit Digitalisierung von FFTs keine 
Wunder erwarten sollte. Ich sehe das eher als ein Ergebnis einer 
internen Debatte des Stils "war haben noch etwas Platz im ROM - was soll 
da rein?".

Autor: nemon (Gast)
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wie wär ein tiefpass?

Autor: A. K. (prx)
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Yep, aber über effektive 7 Bit kommst du auch mit Tiefpass und fast 
rauschfrei angenommener Digitalisierung nicht hinaus. Reicht dir das für 
Messungen im Audiobereich?

Autor: Tobi F. (Gast)
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Vielen Dank...
Ich glaube, das reicht mir als Antwort.

Werde es vermutlich trotzdem nehmen.
Der LA, das farbige Display, eine funktionale (wenn auch schlechte) FFT,
Großer Speicher.

Das sticht zumindest das Owon, und das Tek 1002 aus.
Groß viele Alternativen bleiben da dann ja auch nicht mehr.

Autor: Mag T. (kummertante)
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Hallo Tobi,

es bleibt dabei, dass die FFT gängiger Oszis lediglich für Basiszwecke 
ausreichend ist.

Gerade im Audiobereich benötigst Du einen höhere Dynamikbereich, sprich 
eine bessere Auflösung. Deine Anwendung der Frequenzanalyse des 
Lautsprechers ist zu anspruchsvoll für jedes Oszi, da die rauschfrei 
zur Vefügung stehenden knapp 7 bit überschlägig lediglich 7 x 6dB nur 
gut 40 dB Dynamik erlauben.

Dies ist vollkommen unabhängig von der Frage, welches Oszi Du nimmst.

#Mein Tip#: Eine gute Soundkarte, ein Mittelklasse-Mikro und ein 
Programm wie beispielsweise Audiotester.de bringt Dich wesentlich weiter 
und ist zudem recht preisgünstig.

Die reine Werbe-Aussage von pinsonne-elektronik finde ich hier fehl am 
Platz.

Frohes Schaffen,

Die Kummertante

Autor: allu (Gast)
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Hm,

ich habe mir ein UNI-T DSO mit 40MHz und 500Ms bei Pinsonne gekauft und 
die FFT mal mit zwei Tongeratoren mit 40 db-Pegelunterschied 
ausprobiert. Mit dem Blackmann Filter beträgt der Signalabstand zum 
Grundrauschen ca 55 dB. Die 40 dB-Pegelunterschied wurden ziemlich genau 
angezeigt (0.8 und 7 kHz, 10db/Skalenteil, siehe Anhang, ich hoffe das 
Anhängen klappt).

Gruß
Alex

Autor: allu (Gast)
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Fortsetzung:

Voraussetzung ist eine optimale Einstellung des DSOs, das Eingangssignal 
für die FFT sah wie oben aus. Ob es mit einem Rosa-Rauschen klappt, 
weiss ich leider nicht. Ein Rauschen ist ein sehr anspruchsvolles 
Signal, da auch bei optimaler Aussteuerung nur ein Bruchteil der Energie 
auf jedes FFT-Frequenzband entfällt.

Autor: Tobi F. (Gast)
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Vielen Dank für die Screenshots.
Bislang habe ich die Messungen via Laptop, (hochwertiger) USB-Soundkarte
und Software gemacht.
Ich werde jetzt einfach mal schauen, wie sich die Oszi-FFT dazu schlägt.

Hab das Rigol bestellt.

Die Werbung von Pinsonne finde ich hier jetzt auch nicht so passend.
Hätte eh dort bestellt, weil die Meinungen hierzu im Forum positiv sind.
Das haben die also eigentlich garnicht nötig.

Ich bin mal gespannt....

Danke an alle Beiträge soweit.

Autor: Hugo Ratlos (Gast)
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Also für Audio-Messungen bietet sich doch wirklich dir PC-Soundkarte an. 
Die FFT macht dann z.B. ein Programm wie WinFFT.

Autor: Tobi F. (Gast)
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Auch wenn ich die Nutzung der PC-Software und Audio-Karte geplant habe,
so ist mir heute morgen dennoch eine Idee gekommen.

Wie wäre es, wenn man statt Rauschen einen Sinus-Sweep draufgibt ?
Ob man die Berechnung des Oszi-FFTs auch über so einen Sweep sampeln 
kann ?

Das könnte ja auch noch interessant sein.
Z.B. ob es Oberwellen gibt.

Die richtig guten Neutriks-Audio-Analysatoren sweepen ja, und machen
kein FFT vom Rauschen.

Evtl. braucht man sich das garnicht so kompliziert zu machen, und 
verzichtet
auf FFT, und zeichnet Frequenz und Pegel zu dem Sweep auf...

Naja. Ich glaub, es gibt genug auszuprobieren und zu "spielen"...

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