Kondensatorladung abhängig von der Zeit

OP (Firma: Railion-Student) #1074984
Hallo, ich hoffe ich bin hier im richtigen Forum. Bin absolut ratlos. 
Die Frage ist theoretisch.

Also: An eine Spannungsquelle mit der Spannung U=1kV mit dem Widerstand 
R=10Mega-Ohm ist ein Kondensator mit C1=4 mikroFarad angeschlossen. Dazu 
in Reihe sind 2 parallel geschaltete Kondensatoren mit den Kapazitäten 
C2=1 mikroFarad und C3=3 mikro Farad.

Frage: Nach welcher Zeit t enthält der Kondensator C2 die Ladung 
Q(t)=1mC

ich komm echt nicht weiter und würde mich über ein paar tips bzw. die 
Lösung freuen.
OP (Firma: Railion-Student)
hmm... das ist im Grunde eine gute Frage.
ich habe nur gesehen, dass schon anderen hier sehr gut geholfen wurde. 
Ich würdet auch keinesfalls meine Hausaufgaben machen, sondern mir eher 
beim Verstehen eines Sachverhalts weiterhelfen. Denn ich bin echt ratlos 
und kann mir nicht erklären, wie ich die Ladung in Abhängigkeit von der 
Zeit errechnen kann.
ich kann daher nur auf eure gutmütigkeit hoffen und darauf, dass euch 
die aufgabe nicht zu viel kopfzerbrechen bereitet, um sie zu lösen, denn 
wenn es zu viel arbeit macht, könnte ich durchaus verstehen, wenn ihr 
das nicht für mich machen wollt...
naja, ich hoff dann mal weiter =)
OP (Firma: Railion-Student)
also,
mir ist bewusst, wie die schaltung aussieht. ich habe sie als skizze vor 
mir.
die kapazität sollte 2 mikroFarad betragen.
Wenn ich nun einsetze:

U= 0.1*10^-3 / (2*10^-6)= 50V

Wenn ich nun U(t)=50V setze und die Gleichung nach t löse, dann kommt 
ungefähr t=0.5 dabei heraus.
Die angepeilte Lösung befindet sich aber ungefähr bei t=4,6s

Vielleicht liege ich aber auch bei meiner Vorgehensweise komplett 
falsch.
Mein erster Ansatz war:

Q= C*U(t)

das ganze nach t aufgelöst bringt aber auch nicht das richtige Ergebnis. 
Dazu eine grundlegende Frage: Muss ich für die Kapazität  in
U(t)= U0*(1-exp(-t/(R*C)))

die Gesamtkapazität oder die Kapazität nur an dem Kondensator einsetzen, 
an dem die 0,1 mC anliegen sollten?


Vielen Dank schonmal für eure Bemühungen und sorry, dass ich so schwer 
von Begriff zu sein scheine...
Die Ladung befindet sich in der Gesamtkapazität, deshalb auch mit 2 uF 
weiterrechnen. Bei mir kommen 1,026s raus und mit der 
Schaltungssimulation auch.

Also nochmal nach t auflösen:
U(t)= U0*(1-exp(-t/(R*C)))

Irgendwo muss es einen Fehler geben.
OP (Firma: Railion-Student)
Das hatten wir hier auch... Ja, dann hat unser Dozent wohl einen Fehler 
gemacht.
Gut, dann lagen wir hier gar nicht so weit daneben, wie wir 
zwischenzeitlich dachten. Das beruhigt mich auf jeden Fall.

Vielen Dank auf jeden Fall schonmal. Wir werden hier noch ein wenig 
weitertüfteln.

Hier nochmal die Schaltskizze, vielleicht kommt ja jemand auf den 
Fehler... Da is natürlich noch ein Schalter dazwischen, der bei t=0s 
geschlossen wird.
Angehängte Dateien:
Gast
Q2 = C2*U2
Q2 = 0.1mC
C2 = 1.0µF
-> U2 = Q2/C2 = 100V

Schaltung simuliert und es dauert 4,46s bis am C2 100 V anliegen. Die 
4,6s sind nicht mehr weit. :)
OP (Firma: Railion-Student)
oje... wenn ich für U(t)=100V setze und T=10*10^6 Ohm * 1*10^(-6)Farad, 
dann bekomm ich immernoch das gleiche Ertebnis. Welche Gleichung bzw. 
welche Werte müsste ich denn nehmen? Ist es überhaupt richtig, was uns 
der Gast hier erzählt?

lg
Gast
Es wird ja nach der Zeit gefragt bis die Ladung in C2 1mC beträgt. Die 
unterscheidet sich von der Zeit bis die Ladung in der Ersatzschaltung 
von C1-C3 1mC beträgt.
OP (Firma: Railion-Student)
okay, jetzt hab ich auch die richtige Lösung raus, nachdem ich mir 2 
tage lang nen fachbuch reingezogen hab und von euch immer mehr in die 
richtung der lösung geschubst wurde =)
aalso...

Q=C*U
==> 0,1mC / 1 mikroFarad = U = 100V

100V = 500V * (1-e^(-t / T)) ==> t=4.46s bei T=20s

Am Kondensator liegen ja nur 500V an.

Vielen Dank euch allen, ich glaub ich habs nun gepeilt! Also laut meinem 
Dozenten müsste das ja jetzt richtig sein. Oder hat der nen Fehler 
gemacht?

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