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Forum: HF, Funk und Felder Nochmal Radarsensor


Autor: Peter Müller (fab)
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Erst einmal vielen Dank für all die Beiträge zu meiner Frage, den 
richtigen Sensor zum Auslösen einer remote Kamera bei Bob und 
Rodelevents.
Ich habe mich für den ELV Radar EBM100 sensor ( 
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de... 
) entschieden, der alle Parameter erfüllt und empfindlich genug ist auch 
bei Geschwindigkeiten von 100km/h anzusprechen. Der Sensor ist 
sensationell, aber ich muss Ihn modifizieren. Dazu brauch ich wieder 
eure Hilfe, denn so tief stecke ich was das richtige lesen der 
Schaltpläne auch nicht, meine basis Kentnisse reichen da nicht aus, 
möchte das Ding nicht gleich zerschiessen.
Vielleicht schaut ihr mal in den Schaltplan etc von ELV ( 
http://www.elv-downloads.de/service/manuals/RBM100... 
)und  versucht eine Lösung zu finden.
Also nun meine Modifikationswünsche:
1. der Sensor muss mobil funktionieren, eingebaut ist eine 220V 
Stromversorgung, die will ich auf Akku umstellen (an D10, s. Schaltplan 
habe ich bis zu 16V gemessen). Die Spannung muss ja stabilisiert sein. 
Dazu biete ELV step-down wandler an 
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de... 
oder auch 
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de... 
an. 3 x 9V blocks müssen also genug sein (genug leistung auch der kälte 
wegen)
2. die ansprechzeit wir über R3 zwischen 5sek-3min geregelt. 5sek sind 
zu lang, die müssten runtergeregelt werden von 0sek-5sek.
Wer kann mir da bei der Modifizierung weiterhelfen??
Wie immer vielen Dank!!

Autor: PeterL (Gast)
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einfach den Trafo rausnehmen und 9...15V an die Versorgung UB (über C42)
anschliessen.
Bis auf das Relais braucht die Schaltung nich viel Strom (der 78L05 
stabilisiert die Versorgung)

Das Relais würde ich durch ein 12V Reedrelais ersetzen (zieht weniger 
Strom).

für die Verringerung der Ansprechzeit machst du C38 kleiner (z. B. 
10µF).

Autor: PeterL (Gast)
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Ich habe gerade erst gelesen, du willst bis zu 100km/h erfassen.
Du könnterst versuchsweise R14 und R17 rausnehmen und die Basis von T1 
mit einem 10k Widerstand direkt mit D1 und D2 verbinden.
IC5 filtert die zu kurzen Impulse raus.

Peter

Autor: Peter Müller (fab)
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hallo peter,
erst mal vielen dank. sollte ich als spannungsquelle eine der genannten 
elv step down spannungsquellen verwenden? wenn ja welche wäre sinnvoll, 
oder kennst du eine alternative?

Autor: PeterL (Gast)
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Ich würde einfach Accus aus dem Modellbaubereich (Accupacks) die du z. 
B.
bei Conrad Elektronik bekommst, verwenden.

z.B.: http://www.conrad.at/goto.php?artikel=227924

Einen Step-Down brauchst du nicht.

Dazu gibts auch passende Ladegeräte.

z. B.: http://www.conrad.at/goto.php?artikel=234246

Der Sensor braucht nicht viel Strom, oder willst du eventuell auch die 
Kamera + Blitz mitversorgen?

Autor: Peter Müller (fab)
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nein nur die schaltung. also kann ich einen 9V block, wie du 
vorgeschlagen hast an die schaltung hängen. ist das nicht zu wenig, wenn 
die spannung sinkt, der dort verwendete radarsensor soll ganz gut 
ziehen. was ist wenn durch kälte die spannung sinkt?

Autor: PeterL (Gast)
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IC4 (Spannungstabilisierung) braucht mind 6,7V Versorgung um einwandfrei 
zu funktionieren.

Das von mir vorgeschlagene Accupack hat 14,4V also reichlich Reserven.
Ausserdem ist es ein Nicd Ding, zwar schlecht für die Umwelt, hat aber 
auch in der Kälte noch Saft.

Das Relais 1 wird auch mit 9 bis 10Volt Versorgung noch anziehen, ist 
also die eigentliche Begrenzung der Versorgungsspannung nach unten.

Autor: PeterL (Gast)
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noch was:
"der dort verwendete radarsensor soll ganz gut
ziehen."

IC4 kann max. 250mW verbraten (Datenblatt)
wenn jetzt die Eingangsspannung bis zu 16V beträgt (von dir gemessen)
darf der Strom (gesamte Schaltung, ohne Relais)
nur (250mW / 11Volt) = ca 22mA  betragen (16-5=11V)

das ist nicht viel.

Autor: PeterL (Gast)
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mir ist leider ien kleiner F E H L E R unterlaufen!

IC4 kann 500mW das wären dann ca. 45mA maximal Strom

Autor: Klaus R. (klaus2)
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"Das von mir vorgeschlagene Accupack hat 14,4V also reichlich Reserven."

-> Na, perfekt - entladen wir das einfach mal auf 6.7V...

Oh oh oh. WENN, argumentieren wir doch bitte mit der mAh Angabe.

Klaus.

Autor: PeterL (Gast)
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@Klaus R.

es steht dir natürlich frei, Peter Müller einen kurzen Crashkurs in 
Elektronik anzubieten.

Zitat:"Dazu brauch ich wieder eure Hilfe, denn so tief stecke ich was 
das richtige lesen der Schaltpläne auch nicht"

Wenn du ein Argument vorbringen kannst, warum die von mir 
vorgeschlagenen Variante nicht funktioniert, ich lasse mich gerne 
überzeugen.

Autor: Peter Müller (fab)
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hallo peter,
das akku pack ist gut was die spannungsversorgung angeht,aber ziehmlich 
groß. außerdem brauche ich ein extraladegerät. das möchte ich 
vermeiden,um nichtnoch mehr technik durch die welt zu transportieren. 
welche alternative habe ich dazu. was hälst du von 9V blocks? was hälst 
du von den genannten elv step down schaltungen? zum thema austauschen 
des relais,welches relais sollte ich besorgen?

Autor: PeterL (Gast)
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Die "elv step down schaltungen" müssen ja auch irgendwie versorgt 
werden.

Eine normale 9V Blockbatterie wird die Schaltung evtl. 1 bis 4 Stunden 
versorgen können.

Einfach einmal eine dranhängen und den Strom messen.


Für die Auswahl des Relais müsste man den Auslöserkontakt der Kamera 
kennen.

Ich habe z. B. schon mal den Auslösertaster einer  Digitalkamera, mit 
einem Transistor überbrückt.

(Denkbar wäre  z. B. auch ein AQV112KL  Photo-MOS-Relais)

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...bevor ich da groß dran rumbastel, würd ich mir das Teil mal kaufen 
"as it is" und testen, ob es ÜBERHAUPT im stande ist, den rodler sicher 
zu erkennen - denn dafür ist es ja eigentlich NICHT konzipiert.

Klaus.

Autor: Günti (Gast)
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> ...bevor ich da groß dran rumbastel, würd ich mir das Teil mal kaufen
> "as it is" und testen, ob es ÜBERHAUPT im stande ist, den rodler sicher
> zu erkennen - denn dafür ist es ja eigentlich NICHT konzipiert.

und der rodler ist schon lange ausser sich,
bevor das teil ausgelöst hat.      ;-)

Autor: PeterL (Gast)
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ganz fein wäre halt ein Bekannter mit einem Oszi, der den Tastkopf mal 
an R14
haltet, wenn jemand vorbeirodelt.

Autor: chris (Gast)
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>Eine normale 9V Blockbatterie wird die Schaltung evtl. 1 bis 4 Stunden
>versorgen können.
Das ist nicht möglich. Zudem die 9V Batterie bei tieferen Temperaturen
schlapp macht, aber auch ohne dieses Problem sind die Zeiten nicht 
machbar.

>Für die Auswahl des Relais müsste man den Auslöserkontakt der Kamera
>kennen.
Als Auslöser nimmt man kein Relais, viel zu lange Kommutationszeiten.
Nimm eine Kamera mit digitalem Auslöser. Dazu gibt es dann einige 
Schaltungen. Wenn du eine mechanische Kamera nimmst, dann auch nicht
Relais, sondern Solenoid, aber dann brauchst du 12V akku.

>Ich habe z. B. schon mal den Auslösertaster einer  Digitalkamera, mit
>einem Transistor überbrückt.

>(Denkbar wäre  z. B. auch ein AQV112KL  Photo-MOS-Relais)
Mos-Relais ist nicht so gut, wegen der Diode.
^

Ich würde eher den Radarsensor von Siemens bevorzugen, den Conrad 
verkauft,
gibt auch Geschwindigkeiten aus. Aber die grundsätzliche Frage ist,
wieviel Zeit hast du zur Verfügung ?  Wenn es z.B. Bob ist, dann wären
vielleicht passive Sensoren, wie Photosensoren sowie IR-Sensoren 
(kontaktlose Temperaturmessung) sinnvoller. Die ersteren sind schnell,
die zweiten brauchen 10ms zur Messung.
Denk z.B. Photodiode mit billigem Fernglas oder Linsenssystem 
(Wegwerfkamera) auf Ziel gerichtet, und bei Helligkeitsänderung wird 
ausgelöst, nach definierter Zeit durch NE555 gesteuert. Der NE555 kann 
auch direkt mit der Kamera verbunden werden.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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"Ich würde eher den Radarsensor von Siemens bevorzugen, den Conrad
verkauft,
gibt auch Geschwindigkeiten aus. Aber die grundsätzliche Frage ist,
wieviel Zeit hast du zur Verfügung ?  Wenn es z.B. Bob ist, dann wären
vielleicht passive Sensoren, wie Photosensoren sowie IR-Sensoren
(kontaktlose Temperaturmessung) sinnvoller. Die ersteren sind schnell,
die zweiten brauchen 10ms zur Messung.
Denk z.B. Photodiode mit billigem Fernglas oder Linsenssystem
(Wegwerfkamera) auf Ziel gerichtet, und bei Helligkeitsänderung wird
ausgelöst, nach definierter Zeit durch NE555 gesteuert. Der NE555 kann
auch direkt mit der Kamera verbunden werden."

Vorsicht! In diesem Fred gilt wie so häufig: Schlage nichts vor, was du 
nicht auch bereitwillig am Wochenende schlüsselfertig aufbaust.

Lichtschranken und so wurden ja schon diskutiert, schien aber wohl viel 
zu unmodern oder sowas...

Klaus.

Autor: Günti (Gast)
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Hell / Dunkel, eigentlich auch nicht schlecht,

die sind ja eh eher dunkel gekleided,

pech halt, wenn einer mal silbern ist.     ;-)))

Autor: PeterL (Gast)
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@Chris

Kennst du die Stromaufnahme des ELV Moduls?
Bei halbwegs richtiger Bauteiledimensionierung (bei ELV gehe ich davon 
aus)
sollte die Schaltung nicht mehr als 45mA ziehen.
Eine (Alkali/Mangan) 9V Blockbatterie hat 500mAh. Bei Kälte halt um 
einiges weniger, aber 1Stunde wird wohl drinnen sein.

Ein langsames Relais braucht 15msec zu Anziehen, das sind bei 100km/h 
40cm.
Ein mittelschnelles Relais (z. B. Panasonic JQ1)oder das Mos Relais 
braucht 5msec, der (100km/h)Schlitten bewegt sich in dieser Zeit also um 
14 cm weiter.

Die Diode stört nicht.
(Kameraauslöser mit Wechselspannung habe ich bis jetzt
noch keine gesehen;-)

Ich gehe davon aus, dass  Peter Müller den Sensor schon getestet hat.
Optische Methoden sind zwar sehr exakt, könnten aber bei dichtem 
Schneefall oder Nebel zum Problem werden.

Autor: chris (Gast)
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Radarsensor gibt es auch fertig aufgebaut zu Kaufen, mit Relaisausgang 
für größere Geschwindigkeiten, sowie kleine, inkl Industriellem 
Temperaturbereich.

Ich meinte aber nicht Lichtschranken, sondern 10uM IR-Thermosenoren oder
optische Sensoren, welche bei Licht/Temperaturwechsel einen Impuls 
auslösen. Das ist ein anderes Prinzip als Lichtschranken.

Autor: chris (Gast)
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Diode deswegen, weil es Kameras gibt, bei denen die Taste angetastet 
werden muß, damit Autofokus sowie Belichtung eingestellt werden, sowie
erst dann Ausgelöst wird oder werden kann.  Da funktioniert das mit 
Diode nicht. Ich bezieh mich da Auf Nikon sowie Canon Kameras, Analog 
sowie Digital.

Autor: chris (Gast)
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Habe mir das Datenblatt des Sensors angesehen. 0.12W Strohmverbrauch
bei nominellen 3V. 80 sowie 32 grad Streuung sowie Empfindlichkeit des
Radarfeldes. Also nichts für weite Sachen. Eventuell mit Reflektor
wäre es möglich, das weiter einzugrenzen. Dabei muß man aber dann die
Empfindlichkeit sowie Reichweite testen. Wenn man sagt, alles was
sich kleiner als 50Stundenkilometer bewegt, wird nicht erkannt, könnte
es klappen. 50 nor so als Beispiel. Würde dir aber eine 3V 
Lithium-Batterie nahelegen, wie sie auch bei Kameras eingesetzt wird.
Gibt es ev. auch als 6V Variante.
Sonst bekommst du sicherlich Probleme wegen der niedrigen Temperaturen.

Autor: oszi 40 (Gast)
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Ganz nebenbei:
Wie ist eigentlich der Arbeits-Temperaturbereich des gewählten 
Radarsensors?
Bleiben die Daten bei Kälte stabil genug? (Früüüüher brauchte ein guter 
Oszillator ein beheiztes Thermostat.)

Autor: chris (Gast)
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-20 bis +60 laut Datenblatt, aber was die zusätzliche Elektronik für 
einen
Temperaturbereich hat, müsste geprüft werden.

Autor: chris (Gast)
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Hier die technischen Daten des Sensor:

Absolut maximum Rating:
Parameter Symbol Rating
supply voltage IPM-365 VCC 3.6 V
operating temperature (out of
spec)
TOP - 40 °C / + 85
°C
storage temperature TSTG + 90 °C

Common electrical characteristics: immer min/typical/max
Parameter Symbol min. typ. max. Units Comment
transmit frequency fStandard 24.000 24.125 24.250 GHz
f_UK_variant 24.150 24.200 24.250 GHz
f_F_variant 24.075 24.125 24.175 GHz
temperature drift Df - 1 MHz/°C
IF output voltage offset -300 300 mV
supply current ICC (min not specified) 30 40 mA continuous operation
pulse length tpulse 10 μs oscillator start time using VCC
operating temperature TOP -20 +60 °C
Specific electrical characteristics:
Parameter Symbol IPM-165 IPM-170 IPM-365 IPM-190
output power (EIRP) Pout 13 dBm
antenna pattern horizontal typ. 80°
vertical  typ. 32°
side lobe suppression horizontal typ. 13 dB
vertical typ. 13 dB
l/4 dipole rod antennas
supply voltage VCC [V] min
min 2.85 typ. 3.0 max.3.3
outline dimensions* dim [mm]  25 x 25 x 7 (12.7)

Autor: Peter Müller (fab)
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für die die es interessiert, die kamera wird über den canon 
fernsteuerungsausgang ausgelösst, also schaltvorgang des relais reicht 
völlig aus.
zum thema spannungsversorgung, hat sich jemand mal die von elv 
angebotene step-down schaltung 
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de... 
angeschaut? würde 3X9v oder 2x9v blocks in reihe schalten und dann die 
elv schaltung, so werde ich wohl die nötige stabile aussgansspannung 
über einen sehr langen zeitraum haben.
ich fasse noch mal zusammen: Welceh spannung muss ich an C 42 genau 
anlegen, ohne ein risiko einzugehen was zu zerschiessen? das macht mir 
noch sorgen, bevor ich nun da aktiv werde und zur tat schreite.
um die ansprechzeit zu verringern soll ich C38 auf 10µF verändern (den 
Vorschlag von PerterL, ich würde deine variante bevorzugen, da deine 
zweite noch mehr aufwand erfordert)
komme ich mit den von euch gemachten verbesserungsvorschlägen also 
meinem ziel näher....wie immer danke im voraus.

Autor: chris (Gast)
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Bei den Fernauslösern, welche ich kenne, ist wenn man leicht Andrückt,
ein Wiederstand von ca 2k2 oder auch 4k6 dabei, damit die Kamera 
scharfstellt, sofern Autofokus sowie Belichtungszeit misst.
Das muß generell einige ms vorher passieren, bevor man den Kontakt ganz
schließt. Persönlich würde ich die 9V Blockzellen verwerfen, die geben 
bei Kälte sehr schnell auf. Step-Down, weiß ich nicht, ob das ev. die HF
Schaltung stören kann, würde ich eher vermeiden.

Autor: Skua C:\> (skua)
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Welche Stromversorgung hat denn die Kamera?
Ist ja sinnlos wenn der Sensor noch geht bei Kamera schlapp oder 
umgekehrt.
Ansonsten ist evtl. 2x 6V Block das Richtige.

Autor: Peter Müller (fab)
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wenn jemand nochmal ein blick in die schaltung wirft des RMB100, kann 
ich die ansprechzeit auch ändern in dem ich R16 mit einem poti ersetzte?
was die stromversorgung angeht welche DC spannung kann ich minimal, 
welche maximal anlegen.
hier der link zum schaltplan:
http://www.elv-downloads.de/service/manuals/RBM100...

Autor: JojoS (Gast)
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Akkupack wurde ja schon vorgeschlagen, aber es muss sicher nicht ein 
grosses mit 14,4V sein, 7,2V oder 8,4V werden auch reichen (eventuell 
den 5V Regler durch einen LowDrop Regler ersetzen und das Relais gegen 
ein 6V Typ tauschen). Die Modellbau Sub-C Akkus sind recht günstig wenn 
man die nicht gerade bei Conrad kauft und es gibt auch günstige 
Ladegeräte für 12V/230V Betrieb.
Wurde auch schon der Radarsensor in der FS20 Funkvariante vorgeschlagen?
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de...
Der ist schon für Batteriebetrieb ausgelegt und sendet ein Funksignal, 
dafür braucht man dann zwar noch einen Empfänger an der Kamera aber man 
kann den Sensor und die Kamera gut 100m voneinander entfernt aufbauen. 
Damit könnte man dann auch die knapp 100ms Auslöseverzögerung 
ausgleichen. Oder ein Relais an die FS20 Version dranklemmen und den 
Funk nicht nutzen.

Autor: Peter Müller (fab)
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der FS20 Radarsensor arbeitet leider nicht kontinuierlich sondern 
arbeitet im 2sec rythmus, also erfasst er nicht die ganze zeit den 
eiskanal. das funktioniert leider nicht für meine zwecke.

Autor: JojoS (Gast)
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Schade. Und wenn das Teil wirklich nur so ca. 50mA zieht dann reicht 
natürlich ein Akkupack aus Mignonzellen, wenn die in der Kälte auf 
1000mAh kommen sollte das für 20h reichen. Zum Optimieren könnte man den 
IC4 durch einen Schaltregler ersetzen, aber nicht das teuere Teil aus 
deinem ersten Posting. So ein einfaches reicht dann: 
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de...
Der darf nur die empfindlichen Verstärker nicht stören.

Autor: Peter Müller (fab)
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der vorschlag hört sich gut an. könntest du in den schaltplan des RBM100 
schauen und mir noch bei einigen fragen helfen?
1. wenn ich den günstigerenn step-down von ELV nehme welche ist die 
sinnvollste eingangsspannung wenn ich ein akkupack aus mignonakkus 
zusammenstelle?
2. wie hoch sollte die ausgangsspannung sein, die ich dann wie PeterL 
vorgeschlagen hat an C42 anlege (ist das die richtige Stelle?)?
3. die auf der platine befindliche spannungsversorgung für 220V wird 
dann überflüssig, reicht es dann den Trafo rauszulöten (platz schaffen) 
oder ziehen die anderen bauelemente unnötig strom?
4. einige von euch haben mir empfohlen das relais auszutauschen,ganz 
konkret welcher relaistyp sollte ich nun nehmen, mit welchen parametern 
(schnelle ansprechgeschwindigkeit ist wichtig)
5. die ansprechzeit soll nach unten korregiert werden (jetzt ist der 
minimalste wert 5sek) , gab es den vorschlag C38 anstatt mit 220µF mit 
10µF zu verändern. ist das der richtige wert? was ist wenn man R16 mit 
einem poti ersetzt? gleicher effekt die ansprechzeit nach unten zu 
korregieren?
wie immer vielen dank euch allen, denn bisher bin ich nur begeistert von 
dem forum!! würde nun gerne den RBM nach euren vorschlägen modifizieren.

Autor: PeterL (Gast)
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bitte etwas Eigeninitiative;-)

einfach einmal eine 9V Batterie anschliessen (über C42) und die 
Stromaufnahme messen.

der Trafo kann drinbleiben (Die Dioden sind für die Batterie in 
Sperrichtung)
Kaputtmachen kannst du dabei nichts, solange du nicht mehr als 15V 
anlegst.
Damit können wir dann auch die optimale Versorgung vorschlagen.
Das Relais müsste für die ersten Versuche gehen (volle 9V Batterie hat 
über 9,5V und das Relais sollte funktionieren.


D3 wirst du auslöten müssen (bitte Aufbewahren falls das nicht stimmt)
Damit die Störunterdrückung nicht die zu kurzen Impulse schluckt.

Wenn du C38 gegen 10µ ausgetauscht hast, kannst du schauen ob dein 
Sensor überhaupt geeignet ist.

Elektronik ist oft basteln und ausprobieren, es wird sich sicher keiner 
von uns soweit hinauslehnen um zu sagen, du machst jetzt genau dies oder 
jenes und dann funktioniert alles perfekt.

Peter

Autor: PeterL (Gast)
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nochwas:

habe etwas herumgerechnet:
C38 bitte auf 4,7µF ändern.
R16 bitte gegen 1k tauschen  (Poti bringt gar nichts)
Einstellbereich sollte dann von 0,01 bis ca 5sec sein.

Autor: JojoS (Gast)
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für den ersten Versuch würde ich den Regler wie er ist drinlassen, da 
die Schaltung ja nur einige zig mA zieht muss man das nicht sofort 
optimieren. Einspeisung für den Akku ist der Punkt +Ub, wenn da eine 
Leitung vom Netzteil hingeht kann man die durchkratzen.
Für den Akku sollten 6 Zellen reichen, Halterungen gibts im 
Modellbaugeschäft. Die billigen Halter von Reichelt z.B. sind Schrott.
Bei Reichelt gibts aber ein passendes Relais, ich würde sowas nehmen: 
Omron G6H-2 6V.
Bei 6 Zellen NiMH hat man wenn die Rappelvoll sind ca. 8,7V, der 
eingebaute Regler braucht min. 5V+1,7V, das reicht dann für mehrere 
Stunden. Mit Akkus von Sanyo, 2500mAh habe ich gute Erfahrungen gemacht, 
andere halten trotz höherer Angaben oft nicht solange. Das Relais wird 
dann zwar mit Überspannung betrieben, aber ja nur kurzzeitig und das 
verträgt es laut Datenblatt. Die nominelle Schaltzeit ist 3ms, durch die 
Überspannung wird das noch weniger. Aber an dieses Relais dann bitte 
keine 230V Glühlampe dranhängen :-)
so, und nu viel Spass beim Basteln.

Autor: Peter Müller (fab)
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:-) erstmal danke peter, hab 12V an C42 angelegt, als 8x1,5VAAA es 
funktioniert!! das relais zieht an, alles bestens.
du hattest ein paar vorschläge gemacht, was relais angehen, welches 
relais würdest du jetzt vorschlagen was am besten sein würde aus der 
diskussion hier?
aus deiner erfahrung heraus lohnt es die einfache step-down schaltung 
von ELV 
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de... 
vor die spannungs versorgung zu schalten oder ist das völlig überflüßig?
sollte ich wenn ich bei 12V akku versorgung bleibe den trafo rauslöten? 
oder ist das egal, da das keinen einfluß auf die leistung hat und so 
kein verlust mehr entstehen würde. was C38 und R16 angeht, muss die 
teile besorgen. werde dann das ergebnis berichten.

Autor: Peter Müller (fab)
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ach noch was: wenn die schaltung über 220V betrieben wird, dann messe 
ich an C42 im ruhezustand,wenn das relais nicht anzieht 16,1V wenn es 
schaltet 12,8V

Autor: chris (Gast)
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Das ist normal. Würde dir aber den Step-Down nicht empfehlen, das könnte
die Radarschaltung stören, sporadische Fehler. Weiters, wenn da wie es 
den
Anschein hat 12V relais sind, die gehen bis 8V runter, also geht eine
einzelne 9V bei Kälte nicht mehr. Entweder du tauscht das Relais aus,
mit einem 5V typ, und verwendest 6V Batterien, ev Lithium oder auch 
einen
Accu-Pack oder einen 12V Blei-Gel Akku. Was anderes dürfte nicht gehen.
Wegen den 30-40mA, die die Schaltung zieht, da würde ich keinen 
Step-Down
nehmen, zumal das Relais sicher mehr braucht.

Autor: JojoS (Gast)
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das Relais kriegt die ungeregelte Spannung lt. Plan, das würde ich auch 
so lassen. Am Regler wird jetzt ja wie schon vorher ausgerechnet 11V 
verheizt, das muss nicht sein. Also mit weniger Spannung rein und 6V 
Relais nehmen, das klappt. Der Trafo kriegt nix ab weil der 
Gleichrichter da sperrt, rauslöten also nur wenn Gewicht gespart werden 
soll.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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":-) erstmal danke peter, hab 12V an C42 angelegt, als 8x1,5VAAA es
funktioniert!!"

WAS heist "funktioniert"? Erkennt der Sensor die Rodler unter widrigsten 
Umständen? Oder klickt das Relai, wenn deine Katze vorbeischleicht? Was 
ist mit der Stromaufnahme? 8x1.5V AA kann aber gut ne gnaze Weile 
halten...

TESTE zunächst mal unter REALEN Bedingungen -> Rodler!

Klaus.

Autor: Peter Müller (fab)
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habs erstmal mit fahrzeugen an der autobahn probiert, bei 120km/h und 
mehr funktioniert es perfekt.

Autor: Peter Müller (fab)
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der ansprechbereich funktioniert ebenfalls bestens auf max. 5sek. die 
berechnung von PeterL ist exakt,danke.
wie siehts eigentlich aus wenn ich die empfindlichkeit des sensors noch 
empfindlicher machen möchte? die empfindlichkeit wirdjetzt über R7 
gesteuert.

Autor: PeterL (Gast)
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Du könntest mal versuchen R5 auf 1M zu erhöhen und R6 auf 220k.
Da die maximale Verstärkung jetzt schon ca x 10000 ist, wird sich mit 
dem
vorhandenen Aufbau nicht mehr viel rausholen lassen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gemessen an der Auslöselatenzzeit einer DSLR sind selbst langsame Relais 
noch blitzschnell. Unter 50 ms kommen die wohl kaum. Ältere Modelle 
liegen bei 150 ms (z.B. EOS 300d)

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