Ratzeputzer wrote:
> Hallo,
>
> also, seit Urzeiten nutze ich für das Verständnis von (Gleich-)Strom den
> Vergleich mit Wasser.
> Also
>
> Stromkabel = Wasserrohre
> Widerstand = Sieb/Schwamm/Engstelle
> Kondensator = Wasserspeicher
> Spannung = Druck auf dem Rohr
So weit, so gut.
> Strom = Menge des fließenden Wassers
Eher Volumenstrom (Menge pro Zeiteinheit)!
Man könnte ergänzend z.B. noch klassischerweise ne Diode als
mechanisches Rückschlagventil anführen.
> Das ist alles ganz verständlich und einleuchtend (elektromagnetische
> Effekte mal ausgelassen, Spule weiß ich jetzt auch nicht auf Anhieb).
Z.B. ne Turbine mit Schwungrad bzw. allg. träger Masse. In gewissem Maße
auch die träge Masse des Wassers an sich.
> Aaaaber bei Wechselstrom hört es damit total auf. :)
> Weiß jemand eine ähnlich gute Metapher für den Wechselstrom?
Tja, da musste das Wasser periodisch hin- und herpumpen. Da wird es mit
dem Verständnis tatsächlich ein bisschen diffiziler.
Das Modell mit dem Wasser (Hydrauliksystem) benutze ich übrigens auch,
um unbedarfteren Strom und Spannung zu erklären, weil man es sich
einfach vorstellen kann. Schließlich haben die meisten Leute schon mal
mit Wasser rumgespielt.