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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Alternativen für OpAmp LM7111


Autor: 2512708 (Gast)
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Hi,

ich suche für den OpAmp LM7111 (LMC7111) in der angehängen Schaltung 
einen Ersatztyp, da dieser im DIP8 Gehäuse nicht mehr zu bekommen ist.
Wenn ich die Schaltung richtig deute, hat der OP eigentlich nur die 
Aufgabe den Spannungsteiler R2 - NTC mit einer stabilen Spannung zu 
versorgen. Dann könnte ich ja auch einen LM324 nehmen, oder?

Gruss
Rainer

Autor: OP27 Fan (Gast)
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Oder den linken Anschluss von R1 direkt an VDD anschliessen.

Autor: 2512708 (Gast)
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So einfach wird das nicht sein.
Irgendeinen Grund wird die Schaltung schon haben denke ich mal.
Ich habe nach einem Blick zu den OP-Grundschaltungen herausgefunden, 
dass es sich um einen Impendanzwandler handelt. D.h. er macht aus einer 
hochohmigen eine niederohmige Spannungsquelle, bei der die Spannung bei 
Belastung nicht so stark einbricht.

Hab den Originaltext der Schaltungsbeschreibung jetzt auch gefunden:

"The thermistor was connected in series with a 2K ohm resistor and was 
powered through an LM7111 op amp which acted as a buffer or voltage 
forwarding device"

Jetzt dreht sichs nur noch darum, ob ich einen x-beliebigen OP als 
Ersatz nehmen kann...

Gruss Rainer

Autor: jack (Gast)
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>Irgendeinen Grund wird die Schaltung schon haben denke ich mal.

Wenn sie wirklich so aussieht, ist sie sinnfrei.

>Ich habe nach einem Blick zu den OP-Grundschaltungen herausgefunden,
>dass es sich um einen Impendanzwandler handelt. D.h. er macht aus einer
>hochohmigen eine niederohmige Spannungsquelle, bei der die Spannung bei
>Belastung nicht so stark einbricht.

Das ist richtig, aber das macht der OPV mit Hilfe einer Versorgungs-
spannung, die ja niederohmig ist. Die Vcc selber kann der OPV natürlich
nicht puffern, wenn Vcc einbricht, geht der OPV-Ausgang ebenfalls runter
(Spannungsfolger).

>Jetzt dreht sichs nur noch darum, ob ich einen x-beliebigen OP als
>Ersatz nehmen kann...

Keinen OPV, sondern wie OP27 Fan schreibt:

>den linken Anschluss von R1 direkt an VDD anschliessen.

Autor: Peter Roth (gelb)
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Dieser ominöse OP müsste eine Sonderfunktion (Enable z.B.) haben, um in 
der gezeigten Schaltung einen Sinn zu haben.
Wo gibts ein Datenblatt?

Grüße, Peter

Autor: 2512708 (Gast)
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Autor: Peter Roth (gelb)
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Da schließe ich mich meinen Vorpostern an:
der Ausgang des 7111 folgt der VCC, das IC kann also weggelassen werden.
Zumal Rail to Rail sich verhält wie alkoholfreies Bier, beides ist nur 
beinahe...

Grüße, Peter

Autor: 2512708 (Gast)
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Klar, beim Zusammenbrechen der VSS kann das der OP auch nicht mehr 
retten.
Wenn die Ursache der Spannungsschwankungen aber in der dem OP 
folgendenden Schaltung liegt, dann puffert der OP aber.
Sonst wären ja die ganzen Messbrücken mit 3 OP´s sinnlos und da bin ich 
mir ganz sicher dass die Ihren Zweck erfülen.
Ich denke es geht darum die Spannungsschwankungen, verursacht durch die 
wechselden Verhältnisse im Spannungsteiler, so gering wie möglich zu 
halten, um ein möglichst genaues Messergebnis zu bekommen.

Autor: Stefan (Gast)
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>Wenn die Ursache der Spannungsschwankungen aber in der dem OP
>folgendenden Schaltung liegt, dann puffert der OP aber.

Ganz im Gegenteil. Lt. Datenblatt hat der OpAmp einen max. Iout von 1 
mA. Abhängig von der Last des Thermistors (welchen Wert hat der 
eigentlich?) verursacht der Verstärker Spannungsschwankungen, da er den 
Strom begrenzt.
Bei der gegebenen Beschaltung ist die Differenzspannung immer so groß, 
das der obere Ausgangstransistor der Endstufe immer gesättigt leitend 
ist. Ein permanent eingeschalteter Einschalter sozusagen.
IMHO kann der OP nur eine strombegrenzende Funktion haben.

Autor: 2512708 (Gast)
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Es handelt sich um einen 30k NTC.

Also doch einfach mal den OP weglassen und ausprobieren.

Danke mal an Alle!

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