mikrocontroller.net

Forum: Offtopic Druckbleistifte


Autor: Maxim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gibt es gute Druckbleistifte, die wirklich funktionieren? Der von Faber 
Castell hält die Mine nicht mehr fest, wenn sie nur noch 1/3 der 
ursprünglichen Länge hat. Erstens fliegt sie dadurch manchmal beim 
Schreiben raus und zweitens dreht sich die Mine immer mit der 
abgeschliffenen Seite zum Blatt, sodass die Strichbreite zu stark wird. 
Ist das bei allen Druckbleistiften so? Oder gibt es auch bessere?

Autor: Faber (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Der von Faber Castell hält die Mine nicht mehr fest, wenn sie nur noch 1/3
>der ursprünglichen Länge hat.

Hast du die Gebrauchsanweisung nicht gelesen?

"Anfänger sollten die Mine austauschen, wenn sie zur Hälfte aufgebraucht 
ist. Nur geübte Schreiber dürfen auf eigenes Risiko Minen auf Reserve 
weiter betreiben."

Autor: Troll (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie soll des auch gehen?
Schomal aufgeschraubt, dann sieht man nämlich, das der Halter für die 
Bleistiftmine etwas weiter hinten sitzt, ist die Mine zu kurz, so kann 
das Teil die Mine nicht mehr festhalten.
Wird wohl bei allen anderen Bleistiften genau so sein.

Autor: Eule Eulele (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Maxim, warum nagelst du nicht einfach die Reste von 2 oder 3 Minen 
zusammen? Dann passts doch wieder.

Autor: Maxim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist halt einfach eine Fehlkonstruktion.

Autor: Dr. G. Reed (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vorsicht, solche Arbeiten sind nur von einem ausgebildeten 
Minenräumkommando duchzuführen!

Autor: Jörg (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich benutze (seit Jahrzehnten) einen Druckbleistift. Es ist ein Rotring
(sehr altes Modell). Ich hatte bei der Arbeit aber auch mal ein Farber,
der genauso gut funktionierte (leider ohne Klau-Stopper).

Im Auffüllbehälter ist immer ein gewisser Vorrat, eine fast
aufgebrauchte Miene wird von einer neuen nachgeschoben. Mienen werden
also bis auf ca 5 Prozenz komplett aufgebraucht.
Da sich das Prinzip ja nicht geändert hat, sollte es also auch mit
neuen Druckbleistiften funktionieren.

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich benutze schon immer nur den Tikky (0,5mm), bin sehr zufrieden damit.
Hab ihn damals noch im Intershop gekauft.


Peter

Autor: Nils (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Maxim,

ich muss zugeben, dass ich erst dachte Du willst uns mit Deinem Thread 
veräppeln.

> dreht sich die Mine immer mit der
> abgeschliffenen Seite zum Blatt, sodass die Strichbreite zu stark wird.
Das deuted auf eine 0,7mm-Mine hin. Kann das sein? Bei 0,5mm-Minen tritt 
dieser Effekt nicht auf.

Wenn Du 'normal' schreibst, solltest Du HB-Minen verwenden. Drückst Du 
stark auf, eher weichere Minen (B).
Möchtest Du einen harten Kontrast, wählst Du die Stärke H.

Ansonsten kann ich mich meinen Vorrednern anschließen: 
Rotring-Druckbleistifte sind sehr gut.
Da ich 'handbehindert' bin, bin ich auf schwere Stifte angewiesen, die 
gut in der Hand liegen.
Ich habe mir deshalb einen Rotring 600 / 0,5 mm in Metallausführung 
geleistet.
Geh davon aus, dass solche Druckbleistifte um die 30 bis 50 € kosten. 
Man kriegt sie manchmal als Restposten oder (so wie ich) als Ladenhüter 
in alten Schreibwarenläden. Dafür halten die Dinger 10 - 20 Jahre und 
überstehen auch mal einen Sturz auf die Spitze aus 1m auf einen harten 
Boden.

Gruß,
Nils

Autor: roffez (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, Caran d'ache kaufen. Gibts zwar nur in 0.7, aber die Mechanik ist 
über alle Zweifel erhaben.

Autor: Kachel - Heinz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Irgendwie begreife ich nicht, warum man das Wirkprinzip der alten 
DDR-Fallbleistifte (Konus-Spannzange direkt an der Spitze) nicht auf 
0,5mm/0,7mm-Minen adaptiert hat. Damit wären die Minen fast bis zum Ende 
benutzbar.

Meine letzten Stifte sind von Aldi, eigentlich nix Besonderes, sehr 
preiswert trotz der schweren Metallausführung. Das Beste daran sind die 
mitgelieferten Polymer-Minen, die kratzen nicht so und brechen auch 
nicht so schnell ab.

KH

Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Man muß manchmal auch gute Mine zum bösen Spiel machen...;-)

MfG Paul

Autor: Kachel - Heinz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jenauso iss das...

KH

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Peter Dannegger
> Ich benutze schon immer nur den Tikky

Hmm du bist wohl der Einzige, der mit den Teilen klar kommt. Jedes mal 
wenn ich so nen Tikky in die Finger kriege, ist die Mine UNTER GARANTIE 
in 1908234749583468 Stücke zerbrochen, und beim Drücken auf den Knopp 
kommen vorne nur die Splitter raus. Idealerweise hats dann natürlich im 
hinteren Teil keine Ersatzminen, und selber hat man die Ersatzminen a) 
entweder nicht dabei oder b) grad vor 5 min einem Kollegen die letzte 
gegeben. So siehts jedenfalls bei mir aus; der Tikki funkioniert einfach 
NIE.


> Fallbleistifte (Konus-Spannzange direkt an der Spitze)
Jau, die sind wirklich gut und funktionieren zuverlässig.
Jedenfalls im Vergleich zum Tikky.... ;-)

Von Hand schreiben mag ich sowieso nicht, und meine Sauklaue kann eh 
keiner lesen (ja, manchmal kann sogar ich es nicht mehr).

Autor: Jörg (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich komme auch gut mit meinen Tikkys aus, die sind aber wie gesagt
uralt. Habe Gestern mal aktuelle Modelle angeschaut. Traurig zu
sehen, wie fast überall auf gute Qualität verzichtet wird.

Meine sind sicherlich mehr als 20 Jahre alt. Bis auf die abgenutzte
Verchromung der Spitze kaum Gebrauchtspuren. Sollten also nochmal
20 Jahre halten.

Autor: Dr. G. Reed (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hatte früher, vor dem grossen Y2K Gau, mal einen Lamy, der war auch 
sehr gut. Super stabiles Metallgehäuse, solide Mechanik...

Leider verloren.

Jetzt schreib uch nur noch mit dem Computer.

Autor: ich (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Jetzt schreib ich nur noch mit dem Computer

... das wäre mir zu schwer. Ausserdem hab' ich noch keine Ersatzminen 
dafür gefunden.

Autor: Aeroengine (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja Computer bröseln auch zu schnell weg, immer wenn ich da ne neue Mine 
aufs Mainboard tue ist alles hinüber.

Autor: GaSt (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Irgendwie begreife ich nicht, warum man das Wirkprinzip der alten
>DDR-Fallbleistifte (Konus-Spannzange direkt an der Spitze) nicht auf
>0,5mm/0,7mm-Minen adaptiert hat. Damit wären die Minen fast bis zum Ende
>benutzbar.

???

Hat man doch.

Ich hatte mir zum Zeichnen vor rund 30 Jahren zwei für je ca. 10 DM 
gekauft (Faber glaub ich.Die Schrifft ist mittlerweile nicht mehr 
lesbar) und ne schmale Kunststoffbox mit reichlich Minen dazu.
Der hat 0.5mm Minen genutzt und auch die angesprochenen spannzangen an 
der Spitze.
Das Teil habe ich immer noch in Betrieb.
Für die dickeren Minen habe ich auch noch einige Modelle die ebenfalls 
noch einwandfrei funktionieren.

Es wundert mich allerdings das es die 0.5mm Modelle nicht mehr geben 
soll.
Ist das echt so ?

Autor: Coco (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hat jemand den Faber Castell GRIP Matic?  Wie funktioniert dieser 
automatische Minenvorschub? Und ist der relativ zuerlässig?

Autor: Alex22 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Maxim

Schau dir mal den "Staedtler 9505 0.5mm Pencil Japan" Druckbleistift an. 
Er hat einen Doppel-Klauen-Mechanismus (Kombination aus Fallminenstift 
und Druckbleistift) und erreicht somit (laut Werbung) einen Minennutzung 
von 97,5%

Schöne Grüße,
Alex

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Staedtler ist das richtige Stichwort. Die Micrograph-Serie 7701x gibt es 
leider schon lange nicht mehr, aber über die Mars micro Serie lässt sich 
reden.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ah, vergessen: Wenn du Plastik-Innovation magst: Kuru Toga 0.5 von 
Uniball/Mitsubishi Pencil

Autor: Chico (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Coco wrote:
> Hat jemand den Faber Castell GRIP Matic?  Wie funktioniert dieser
> automatische Minenvorschub? Und ist der relativ zuerlässig?

Würde mich auch interessieren.

Autor: Minenmaler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
dass man die Mine bei einem Minenbleistift nicht komplett aufbrauchen 
kann ist doch logisch - das ist bei einem hundsgewöhnlichen Bleistift 
auch nicht anderst, wenn der Bleistift < 5cm ist wandert er in den Müll!

Autor: Pico (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Chico schrieb:
>Coco wrote:
>> Hat jemand den Faber Castell GRIP Matic?  Wie funktioniert dieser
>> automatische Minenvorschub? Und ist der relativ zuerlässig?
>
>Würde mich auch interessieren.
Dito. Hat den keiner?

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.