Unterschiede Programmierung von uC mit/ohne RTOS

#1083253
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Nur ein paar Stichworte:

RTOS: Der zeitliche Ablauf einer Teilaufgabe des Gesamtprogramms 
entspricht dem lesbaren Ablauf im Programmcode. Mainloop: Die 
Aktivitäten werden statt dessen als State-Machine in Einzelteile 
verhackstückt und über den Quellcode verstreut.

RTOS: Definierte Reaktionszeiten auf Ereignisse lassen sich in einem 
preemptive RTOS leicht abbilden. Insbesondere auch komplexe Reaktionen, 
die sich nicht so gut in Interrupt-Handler pressen lassen. Andererseits 
wächst der Overhead von Interrupt-Handlern. Mainloop: Reaktionszeit von 
Interrupts ist definiert, jedoch nicht die Reaktionszeit von dadurch 
ausgelösten Events in der Mainloop.

RTOS: Deutlich grösserer RAM-Aufwand. Definition der Stack-Grösse der 
Tasks macht etwas Arbeit.

RTOS: Wenn preemptive, dann gelten die Tasks gegenseitig gleichermassen 
als Interrupt-Handler wie als Hauptprogramm, was die beliebte 
Problematik rund um "volatile" und atomare Zugriffe angeht. Denkweise 
und Programmiertechnik daran anpassen. Saubere Programmierung mit 
konsequenter Modularisierung empfohlen.
Gast #1083342
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Einfache Anwendungen macht man mit einer Mainloop, wo man Ereignisse, 
die durch Interrupts vorverarbeitet und signalisiert wurden, in 
Zustandsmaschinen abarbeitet. Ab einer gewissen Komplexitaet sollte man 
wechseln. Dh mehrere zustandsabhaengige Zustandsmaschinen pro Resource 
lassen die Software langsam unueberscihtlich werden. Dann ist Zeit fuer 
ein RTOS.

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