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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transistorschalter mit längerer Leitung


Autor: Hans (Gast)
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Hallo,
kann die Schaltung im Anhang funktionieren?

Ich will etwas 2-5 m damit überbrücken; die Signale haben eine Frequenz 
< 1khz. Ansteuerung durch den µC mit 5V.
Last ist ohmscher Verbraucher.


Schönen Sonntag,
Hans.

Autor: Ich (Gast)
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Wenn es ausreicht, das am Lastwiderstand max. 4,3 Volt anliegen werden, 
gibt es keine Probleme.

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Ich würde die Schaltflanken etwas abflachen, da du sonst probleme mit 
störungen bekommen könntest. Eine steile Flanke am lastwiderstand 
könntest du dann mit einem weiterem Transistor am "Zielort" wieder 
hinbiegen.

Kommt natürlich drauf an, in welchem Umfeld du das ganze und wie lange 
einsetzten möchtest.

Autor: Bensch (Gast)
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Was soll der R7 da?

Wie gross ist deiner Meinung nach der Basisstrom von T3?

Autor: Hans (Gast)
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Ja, die 4,3V reichen.

Warum soll ich die Flanken abflachen? Und wie?

R7: Damit stelle ich doch den Basisstrom ein; entweder (wie ich es 
gemacht hab) über Spannungsteiler oder halt direkt per Basiswiderstand 
an den µC.

Autor: Ich (Gast)
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Probiere es einfach aus, wenn es geht ist gut, wenn nicht frage noch mal 
nach.

Autor: Bensch (Gast)
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> R7: Damit stelle ich doch den Basisstrom ein; entweder (wie ich es
gemacht hab) über Spannungsteiler oder halt direkt per Basiswiderstand
an den µC.

Ja wie denn? Nur EINE Lösung geht, jetzt rat mal, welche.....

Autor: Ich (Gast)
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Bensch hat recht, klar muß der Basisstrom des ersten Transistors 
begrenzt werden, ich habe mich mehr auf den Teil dahinter konzentriert. 
R7 von + 5V weg und in Reihe Basis - µC. Widerstandswert mal außen vor 
gelassen.

Autor: mr.chip (Gast)
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Wofür eigentlich der Transistor auf der Primärseite? Levelshifter? Bei 
5V-IOs am Mikrocontroller könntest du dir den auch sparen.

Genauso wie das Widerstandsnetzwerk an der Basis gefällt mir übrigens 
nicht so wirklich: Der Basisstrom wird nämlich nirgends begrenzt. Und 
überhaupt, wofür brauchst du diesen Spannungsteiler? Du musst ja nicht 
einen Arbeitspunkt einstellen, wenn du nur digital schalten willst.

Autor: willi (Gast)
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ich tät ja einfach so machen

Autor: mr.chip (Gast)
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@willi: Genau. Die 10k gegen GND verstehe ich aber nicht ganz. 
Terminierung der Leitung? Müsste man in diesem Fall nicht etwas mehr 
über Quelle und Leitung wissen, um diesen Widerstand vernünftig zu 
dimensionieren?

Autor: jack (Gast)
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>ich tät ja einfach so machen

Das meine ich aber auch. Alles andere wäre ja Bauteilverschwendung.

Man erinnere sich: 2-5m. Was soll denn da passieren?

Autor: jack (Gast)
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>Die 10k gegen GND verstehe ich aber nicht ganz

Ich würde lieber 4,7k nehmen.

Autor: willi (Gast)
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>Die 10k gegen GND verstehe ich aber nicht ganz

is nen einfacher Pull-Down
falls deine leitung unterbrochen wird sorgt er dafür, dass dein 
transistor sicher sperrt

Autor: Hans (Gast)
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Danke für die Antworten.

@willi:
Die Last hängt dann ja aber dauernd gegen VCC; ich kann sie doch auch 
gut an den Emitter hängen, oder? dadurch spare ich mir dann doch auch 
noch den Basiswiderstand, oder...?

Autor: willi (Gast)
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>Die Last hängt dann ja aber dauernd gegen VCC; ich kann sie doch auch
>gut an den Emitter hängen, oder? dadurch spare ich mir dann doch auch
>noch den Basiswiderstand, oder...?

Kolloektorschaltung <-> Emitterschaltung

bei ner kollektorschaltung (so wie du es vorhast) liegt über der last 
nur die basisspannung - 0,7V an. also wenn du die basis mit 5V vom µC 
ansteuesrt hast du an der last ca. 4,3V. bei der kollektorschaltung 
liegt die Versorgungsspannung - 0,2V an. bei dir dann also 8,8V. musste 
wissen was du willst. außerdem wird die differenz von 4,7V bei der 
kollektorschaltung sinnlos im transitor verbraten

Autor: Hans (Gast)
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Ah okay.
Liegt die Schaltschwelle deiner Schaltung dann bei 0,7V?
Wie kann die nach oben verlagern, z.B. auf 2,5V?

Es ist doch so, dass über dem Widerstand "10k" immer 0,7V abfallen. Und 
wenn ich die überschreite, schaltet der Transsitor.

Autor: willi (Gast)
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du steuerst deinen transitor laut deiner zeichnung mit nem µC an und wir 
diskutieren über schaltschwellen????????
da haste doch nur High (5V) und Low (0V)

Autor: Hans (Gast)
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Ich wills doch nur wissen !!??

Autor: willi (Gast)
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>Es ist doch so, dass über dem Widerstand "10k" immer 0,7V abfallen. Und
>wenn ich die überschreite, schaltet der Transsitor.

nein

über dem 10k widerstand fallen, bedingt durch die parallelgeschaltetet 
basis-emitterstrecke (diodenstrecke) idealerweise maximal 0,7V ab. im 
bereich in dem die spannung über dem 10k widerstand unter 0,7V liegt 
ergibt sich die spannung aus der eingangsspannung und dem verhältnis der 
- einen spannungsteiler bildenden - widerstande 10K und 4k7

>Wie kann die nach oben verlagern, z.B. auf 2,5V?

mit ner 1,8V z-Diode in reihe zur Basis

Autor: Hans (Gast)
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Ja und ab wann schaltet der Transistor dann durch?

Autor: willi (Gast)
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U[schalt] = U[z-diode] + U[diode] = 1,8V+0,7V= 2,5V

so wie du es wolltest

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