Hallo zusammen,
mich würde mal interessieren, in welchem Bereich ein marktübliches
Gehalt für mein Profil liegen sollte:
-2.5 Jahre BE als Software Ingenieur (Tätigkeit: modellbasierte
Entwicklung, C++ im Automotive Bereich)
-Studium Informatik (Uni)
-Großraum München/Ingolstadt/Nürnberg
Danke.
Mike wrote:
> Hallo zusammen,>> mich würde mal interessieren, in welchem Bereich ein marktübliches> Gehalt für mein Profil liegen sollte:> -2.5 Jahre BE als Software Ingenieur (Tätigkeit: modellbasierte> Entwicklung, C++ im Automotive Bereich)> -Studium Informatik (Uni)> -Großraum München/Ingolstadt/Nürnberg>> Danke.
Gemäß VDI wäre es was um 40k+ (aktuelles Gehalt * 1.15). Allerdings
empfiehlt man dort 3-5 Jahre im Beruf vor einem Wechsel.
>würd mal sagen um die 46k€ bei 40h
Laut der IG Metall Studie ist das ja eher ein Einstiegsgehalt. Beim
Mittelständler steigt man auch schon im Durchschnitt bei ca. 40k.
Müßte sich das Gehalt in den ersten Berufsjahren nicht deutlicher
erhöhen?
Mike wrote:
>>würd mal sagen um die 46k€ bei 40h>> Laut der IG Metall Studie ist das ja eher ein Einstiegsgehalt. Beim> Mittelständler steigt man auch schon im Durchschnitt bei ca. 40k.>> Müßte sich das Gehalt in den ersten Berufsjahren nicht deutlicher> erhöhen?
Wo liegst Du denn z.Z.?
Mike wrote:
>>Wo liegst Du denn z.Z.?>> Ich liege etwa bei diesen 46k..
Naja, dann gemäß Heiko Mell noch ein Jahr durchhalten und aktuelles
Gehalt * 1.15.
>Naja, dann gemäß Heiko Mell noch ein Jahr durchhalten und aktuelles>Gehalt * 1.15.
Irgendwas läuft doch schief, dass man um sein Gehalt merklich steigern
zu können, den Arbeitgeber wechseln muss. Kein Wunder, dass die
Arbeitgeberloyalität in D gering ausgeprägt ist.
Mike wrote:
>>Naja, dann gemäß Heiko Mell noch ein Jahr durchhalten und aktuelles>>Gehalt * 1.15.>> Irgendwas läuft doch schief, dass man um sein Gehalt merklich steigern> zu können, den Arbeitgeber wechseln muss. Kein Wunder, dass die> Arbeitgeberloyalität in D gering ausgeprägt ist.
Naja, wird da ein Arbeitgeberwechsel impliziert?
Ja. sicher. Eine Lohnerhoehung gibt's nur wenn man genuegend haeufig
wechselt. Der Wert steigert sich ja auch damit, dass man
interdisziplinaeres Wissen in die naechste Firma bringt.
>>>Naja, dann gemäß Heiko Mell noch ein Jahr durchhalten und aktuelles>>>Gehalt * 1.15.>>>> Irgendwas läuft doch schief, dass man um sein Gehalt merklich steigern>> zu können, den Arbeitgeber wechseln muss. Kein Wunder, dass die>> Arbeitgeberloyalität in D gering ausgeprägt ist.>>Naja, wird da ein Arbeitgeberwechsel impliziert?
Eigentlich will ich aber gar nicht wechseln. Ich finde es nur schade,
dass man den AG wechseln muss, um sein Gehalt zu steigern.
Meine Erfahrung (10 Jahre Berufserfahrung, 3 Wechsel) ist die, dass man
als Fachkraft keine grossen Gehaltssteigerungen durch Wechsel erzielen
kann.
Nehmen wir an, Du hast 5 Jahre Berufserfahrung in einer Firma und
wechselst dann. Nehmen wir an, Du bekämst dann 15% mehr als vorher. Was
ist denn dann mit Deinen neuen Kollegen? Ich halte es für
unwahrsc.heinlich, dass man dort z.B. jemanden, der auch 5 Jahre
Berufserfahrung hat und genauso gut ist, viel weniger bezahlt.
Langfristig wird sich das immer angleichen: Deine Steigerungen werden
geringer sein, seine grösser, bis beide das gleiche Niveau haben.
Ein guter Vorgesetzter und eine gute Personalabteilung sorgen dafür,
dass es solche Ungleichheiten nicht gibt. Denn auch wenn man über sein
Gehalt nicht reden sollte kommt es doch oft irgendwie raus, wer wieviel
verdient.
Bei Leuten mit Personalverantwortung oder Projektleitern sieht die Sache
hingegen anders aus. Da mag das funktionieren. Bei Fachkräften
allerdings nicht.
@Sabine: Es gibt aber große Gehaltsunterschiede unter den einzelnen
Firmen. Wenn man jetzt in einer durchschnittlich zahlenden Firma
angestellt ist, dann kann man durch einen Wechsel sein Gehalt schon im
zweistelligen Prozentbereich steigern.
> @Sabine: Es gibt aber große Gehaltsunterschiede unter den einzelnen> Firmen. Wenn man jetzt in einer durchschnittlich zahlenden Firma> angestellt ist, dann kann man durch einen Wechsel sein Gehalt schon im> zweistelligen Prozentbereich steigern.
Das habe ich nicht bedacht, da hast Du recht. Bei mir waren alle Firmen
etwa gleich.
>Deine Steigerungen werden>geringer sein, seine grösser, bis beide das gleiche Niveau haben.
sicher, aber du wirst erstmal lange mehr haben und mehr gehabt haben...
>Ein guter Vorgesetzter und eine gute Personalabteilung sorgen dafür,>dass es solche Ungleichheiten nicht gibt
wenn sie können, das können sie aber nicht, weil sie den alten nicht
soviel geben können, weil oben limits herrschen und sie aber einstellen
müssen. den kriegen sie aber nur zu einem wechselgehalt, das 10% über
dem marktpreis liegt.
jeder, der gerade frisch eingewechselt hat, bekommt mehr, als, die
vorhandenen gleicher berufserfahrung