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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehaltsfrage


Autor: Mike (Gast)
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Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, in welchem Bereich ein marktübliches 
Gehalt für mein Profil liegen sollte:
-2.5 Jahre BE als Software Ingenieur (Tätigkeit: modellbasierte 
Entwicklung, C++ im Automotive Bereich)
-Studium Informatik (Uni)
-Großraum München/Ingolstadt/Nürnberg

Danke.

Autor: Kai Walz (walle79)
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Mike wrote:
> Hallo zusammen,
>
> mich würde mal interessieren, in welchem Bereich ein marktübliches
> Gehalt für mein Profil liegen sollte:
> -2.5 Jahre BE als Software Ingenieur (Tätigkeit: modellbasierte
> Entwicklung, C++ im Automotive Bereich)
> -Studium Informatik (Uni)
> -Großraum München/Ingolstadt/Nürnberg
>
> Danke.

Gemäß VDI wäre es was um 40k+ (aktuelles Gehalt * 1.15). Allerdings 
empfiehlt man dort 3-5 Jahre im Beruf vor einem Wechsel.

Autor: gast (Gast)
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würd mal sagen um die 46k€ bei 40h

Autor: Mike (Gast)
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>würd mal sagen um die 46k€ bei 40h

Laut der IG Metall Studie ist das ja eher ein Einstiegsgehalt. Beim 
Mittelständler steigt man auch schon im Durchschnitt bei ca. 40k.

Müßte sich das Gehalt in den ersten Berufsjahren nicht deutlicher 
erhöhen?

Autor: Kai Walz (walle79)
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Mike wrote:
>>würd mal sagen um die 46k€ bei 40h
>
> Laut der IG Metall Studie ist das ja eher ein Einstiegsgehalt. Beim
> Mittelständler steigt man auch schon im Durchschnitt bei ca. 40k.
>
> Müßte sich das Gehalt in den ersten Berufsjahren nicht deutlicher
> erhöhen?

Wo liegst Du denn z.Z.?

Autor: Mike (Gast)
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>Wo liegst Du denn z.Z.?

Ich liege etwa bei diesen 46k..

Autor: Kai Walz (walle79)
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Mike wrote:
>>Wo liegst Du denn z.Z.?
>
> Ich liege etwa bei diesen 46k..

Naja, dann gemäß Heiko Mell noch ein Jahr durchhalten und aktuelles 
Gehalt * 1.15.

Autor: Mike (Gast)
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>Naja, dann gemäß Heiko Mell noch ein Jahr durchhalten und aktuelles
>Gehalt * 1.15.

Irgendwas läuft doch schief, dass man um sein Gehalt merklich steigern 
zu können, den Arbeitgeber wechseln muss. Kein Wunder, dass die 
Arbeitgeberloyalität in D gering ausgeprägt ist.

Autor: Kai Walz (walle79)
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Mike wrote:
>>Naja, dann gemäß Heiko Mell noch ein Jahr durchhalten und aktuelles
>>Gehalt * 1.15.
>
> Irgendwas läuft doch schief, dass man um sein Gehalt merklich steigern
> zu können, den Arbeitgeber wechseln muss. Kein Wunder, dass die
> Arbeitgeberloyalität in D gering ausgeprägt ist.

Naja, wird da ein Arbeitgeberwechsel impliziert?

Autor: Ooohhh (Gast)
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Ja. sicher. Eine Lohnerhoehung gibt's nur wenn man genuegend haeufig 
wechselt. Der Wert steigert sich ja auch damit, dass man 
interdisziplinaeres Wissen in die naechste Firma bringt.

Autor: Mike (Gast)
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>>>Naja, dann gemäß Heiko Mell noch ein Jahr durchhalten und aktuelles
>>>Gehalt * 1.15.
>>
>> Irgendwas läuft doch schief, dass man um sein Gehalt merklich steigern
>> zu können, den Arbeitgeber wechseln muss. Kein Wunder, dass die
>> Arbeitgeberloyalität in D gering ausgeprägt ist.
>
>Naja, wird da ein Arbeitgeberwechsel impliziert?

Eigentlich will ich aber gar nicht wechseln. Ich finde es nur schade, 
dass man den AG wechseln muss, um sein Gehalt zu steigern.

Autor: Mike (Gast)
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Die Frage ist derzeit ja auch, ob ich eine deutliche Erhöhung angesichts 
der Finanzkrise überhaupt fordern kann?

Autor: Daniel (Gast)
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Wiso nicht? im schlimsten fall bleibst du bei deinem aktuellen job (der 
dir ja gefällt...) versuchen würd ichs auf jeden fall...

Autor: Sabine (Gast)
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Meine Erfahrung (10 Jahre Berufserfahrung, 3 Wechsel) ist die, dass man 
als Fachkraft keine grossen Gehaltssteigerungen durch Wechsel erzielen 
kann.

Nehmen wir an, Du hast 5 Jahre Berufserfahrung in einer Firma und 
wechselst dann. Nehmen wir an, Du bekämst dann 15% mehr als vorher. Was 
ist denn dann mit Deinen neuen Kollegen? Ich halte es für 
unwahrsc.heinlich, dass man dort z.B. jemanden, der auch 5 Jahre 
Berufserfahrung hat und genauso gut ist, viel weniger bezahlt. 
Langfristig wird sich das immer angleichen: Deine Steigerungen werden 
geringer sein, seine grösser, bis beide das gleiche Niveau haben.

Ein guter Vorgesetzter und eine gute Personalabteilung sorgen dafür, 
dass es solche Ungleichheiten nicht gibt. Denn auch wenn man über sein 
Gehalt nicht reden sollte kommt es doch oft irgendwie raus, wer wieviel 
verdient.

Bei Leuten mit Personalverantwortung oder Projektleitern sieht die Sache 
hingegen anders aus. Da mag das funktionieren. Bei Fachkräften 
allerdings nicht.

Autor: Mike (Gast)
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@Sabine: Es gibt aber große Gehaltsunterschiede unter den einzelnen 
Firmen. Wenn man jetzt in einer durchschnittlich zahlenden Firma 
angestellt ist, dann kann man durch einen Wechsel sein Gehalt schon im 
zweistelligen Prozentbereich steigern.

Autor: Sabine (Gast)
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> @Sabine: Es gibt aber große Gehaltsunterschiede unter den einzelnen
> Firmen. Wenn man jetzt in einer durchschnittlich zahlenden Firma
> angestellt ist, dann kann man durch einen Wechsel sein Gehalt schon im
> zweistelligen Prozentbereich steigern.

Das habe ich nicht bedacht, da hast Du recht. Bei mir waren alle Firmen 
etwa gleich.

Autor: falk (Gast)
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>Deine Steigerungen werden
>geringer sein, seine grösser, bis beide das gleiche Niveau haben.

sicher, aber du wirst erstmal lange mehr haben und mehr gehabt haben...

>Ein guter Vorgesetzter und eine gute Personalabteilung sorgen dafür,
>dass es solche Ungleichheiten nicht gibt

wenn sie können, das können sie aber nicht, weil sie den alten nicht 
soviel geben können, weil oben limits herrschen und sie aber einstellen 
müssen. den kriegen sie aber nur zu einem wechselgehalt, das 10% über 
dem marktpreis liegt.

jeder, der gerade frisch eingewechselt hat, bekommt mehr, als, die 
vorhandenen gleicher berufserfahrung

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