Hallo,
ohne jetzt den Dialog meiner Vorredner genauer verfolgt zu haben geb ich
auch noch meinen Senf dazu.
Grundsätzlich stellt sich natürlich die Frage, wie weit Du mit den
Grundlagen der Elektronik vertraut bist und ob Du gut löten kannst.
Ausserden, was für Projekte Du gerne realisieren möchtest und wie viel
Du dafür ausgeben willst.
Mein persönlicher Einstieg war mit selbstgelöteter µC-Platine (AtMega32
auf Streifenrasterplatine) und SP12-Programmierer (ist quasi nur ein
Stecker mit zwei Widerständen) a la Rowalt.
(s. www.rowalt.de unter -Microcontroller und dann -Programmer)
Dazu mit dem kostenlosen Bascom-AVR (Basic) programmiert und fertig,
Aufwand und Kosten sind minimal.
(Bascom s.
www.mcselec.com/index.php?option=com_docman&task=cat_view&gid=99&Itemid=
54)
Bei den AtMegas wie dem M32 braucht man noch nicht mal einen externen
Quarzoszillator, weil ein Oszillator schon integriert ist.
Mit dem SP12-Programmierer kann man den µC übrigens bequem direkt auf
seiner Platine, also im Sockel (=ISP) programmieren, man muss dann den
Controller nicht jedes mal umstecken.
Wenn Du mit C programmieren willst, bekommst Du hier sicher jede Menge
Tipps und Anregungen, Bascom selber (Basic) ist auf diesen Seiten eher
verpöhnt. Der Vorteil von Bascom ist, dass man sich nicht so sehr mit
der Funktionsweise des µCs selber auseinandersetzen muss.
Wenn Du von der Pieke an lernen willst, dann ist der Weg ASM und danach
C sicher besser geeignet.
Wenn Du nur an der Umsetzung einfacher bis mittlerer Applikationen
interessiert bist, ist Bascom sicher eine gute und funktionierende
Alternative (egal, wie viele Unkenrufe jetzt ausgestoßen werden).
Für welche Lösung Du Dich auch immer entscheidest, ich wünsche Dir auf
jeden Fall viel Erfolg bei der Umsetzung Deiner Ideen!