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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Kaskodenschaltung


Autor: Felix Heinz (felix83)
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Hallo Leute,

ich habe hier eine schöne Transistorschaltung bzw. eine sogenannte 
Kaskodenschaltung, dessen Werte zu berechnen sind.

Soweit so gut... habe FAST alle Werte ermittelt.
Jedoch habe ich mit 2 Werten erhebliche Probleme.

Unzwar wie kann ich Uc2 und re1 berechnen ?????

Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass meine Vorgehensweise 
stimmt, jedoch bekomme ich einen zu hohen Wert für U raus.. nun weiß ich 
auch nicht wo mein Fehler liegt.
Für den re1 habe ich auch keine Idee :-(

Meine Berechnungen habe ich im Anhang eingefügt. Hoffe Ihr könnt mir 
weiter helfen...

Danke im vorraus !!

mfg

felix

Autor: Der Unbekannte #2 (Gast)
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Die 470 Ohm sind 470 kOhm...

Autor: Wolf (Gast)
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....und damit sind die Transistoren vor Verglühen gerettet.

Autor: af80 (Gast)
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Und sag deinem Prof, dass es sich  Kaskade und nicht Kskode nennt :)

Autor: Wolf (Gast)
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af80,
...dann guck mal in ein Technisches Lexikon.

Autor: Felix Heinz (felix83)
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Hee Leute,

vielen Dank für den Hinweis mit dem Widerstand.

Habt Ihr auch eine Idee zu "re1" ?

Autor: Der Unbekannte #2 (Gast)
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War das nicht 470k || B*IC1/26mV

Kaskade, der war gut!

Autor: Felix Heinz (felix83)
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Aso, du meinst 470kOhm parallel zu rBE !

Allerdings, kommt man mit deiner "Formel" auf rBE= 13 Ohm !
Aber ich bekomme mit rBE = B/S = 130/100S = 1,3 Ohm ?!?!

Welcher Wert ist jetzt richtig ?

Autor: Der Unbekannte #2 (Gast)
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Ich kenne jetzt IC1 nicht, aber wenn er 2mA wäre, dann käme ich auf:

R = 130*26mV/2mA = 1690 Ohm

Autor: HildeK (Gast)
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>wie kann ich Uc2 ... berechnen
IC1 resp. IC2 hast du ja schon berechnet (wenn auch mit falschen 
Werten), dann ist UC2 = UB - IC2*RC2. Vielleicht solltest du noch IB2 
als Unterschied zwischen IC1 und IC2 berücksichtigen (in der Praxis 
halte ich das für überflüssig, aber bei einer Hausaufgabe ...?).

Autor: Felix Heinz (felix83)
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Hi,

also ich habe natürlich am Anfang einen blöden Fehler gemacht,
indem ich 470 Ohm statt kOhm eingesetzt habe.

Wenn ich nun mit 470kohm rechne komme ich auf Ib1=20µA
Damit ist Ic1 = B*Ib = 2,6mA !
Da Ic1 = Ie2 = Ic2 ist Ic2 = 2,6 mA

Uc2 = 10V - (2,6mA*1,5kOhm) = 6,1 V

Nun mir gehts immer noch um re1, da ich nun drei verschiedene
Ergebnisse habe.

Laut vorletztem Vortrag (nun kennen wir Ic1 !!)
ist R bzw. rBE = 130*26mV/2,6mA = 1,3 kOhm !!!!

Aber mit der Formel:  B/S = 130/100S ist rBE = 1,3 Ohm

Was ist jetzt richtig 1,3 Kohm; 1,3 Ohm; 13 ohm ???

Autor: HildeK (Gast)
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S = IC / UT = 2.6mA / 26mV = 0.1S
rBE = re = B/S = 130 / 0.1S = 1.3kOhm

OK? Ein Häufung von Rechenfehlern? :-)
PS: Die Werte passen wirklich schön - wie es sich für eine Hausaufgabe 
gehört!

Autor: Felix Heinz (felix83)
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Ja, das stimmt wohl :-)

oh je, also S war auch falsch !

Vielen Dank !!

Autor: HildeK (Gast)
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@Felix Heinz (felix83)
Vielleicht solltest du an Weihnachten einfach mal chillen und dadurch 
wieder Kraft schöpfen ;-)

Autor: Felix Heinz (felix83)
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Noch eine Verständnisfrage:

Ist re1 quasi der Eingangswiderstand nur rBE oder 470k || rBE ?

Autor: HildeK (Gast)
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>Ist re1 quasi der Eingangswiderstand nur rBE oder 470k || rBE ?
Es ist schon die Parallelschaltung aus rBE und den 470k. Dieser liegt ja 
wechselstrommäßig parallel zu rBE. Aber du hast ja auch an anderer 
Stelle die Basisströme im Emitterstrom vernachlässigt (IC1 ist ja 
korrekterweise auch IC2 + IB2).
Praktisch ist beides zulässig, wenn da Faktoren von 100 oder mehr 
dazwischen sind. Außerdem sind andere Parameter (z.B. B) mit deutlichen 
Streuungen behaftet. Parallel zu den 1k3 wirken die 470k sowieso nicht 
mehr besonders deutlich :-). Die Vernachlässigungen helfen, die 
Berechnungen übersichtlich zu halten ohne die Aussagekraft wesentlich zu 
beeinflussen.
In der Hausaufgabe könnte es anders sein - ich würde zumindest der 
Lösung einen Hinweis über die Vernachlässigung hinzufügen.

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