dsPIC33F und 5V

Gast #1092395
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Hallo,

solang du den zulässigen Strom auf die Clampingdioden um mindestens 
einen Faktor 10 unterschreitest, würde ich es mich trauen. Microchip 
macht sowas sogar mit 230 Volt (!) Netzspannung zur 
Nulldurchgangserkennung.

Peter
Gast #1092797
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Hab nun auch gerade nochmal nachgesehen, das mit der application note 
für die kleineren PICs, wo über mehrere 100 kOhm Netzspannung auf die 
Pins gegeben wird, funktioniert dann wohl beim dsPIC nicht, wenn es 
keine Clampdioden gibt. Oder sind die Pins irgendwie anders geschützt? 
Was passiert, wenn ich die 5 Volt überschreite? Kann ein Latch-Up 
auftreten, oder sind da Zenerdioden drin? Wie ist es ohne Clampdioden 
mir der EMV Festigkeit, da darf ja dann nicht der geringste Puls über 5 
Volt drauf kommen, oder?

Peter
#1092805
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Peter Diener wrote:
> Hab nun auch gerade nochmal nachgesehen, das mit der application note
> für die kleineren PICs, wo über mehrere 100 kOhm Netzspannung auf die
> Pins gegeben wird,

Ja, aber ein dsPIC ist etwas ganz anderes als ein PIC.

> Oder sind die Pins irgendwie anders geschützt?

Das würde mich ehrlich gesagt auch mal interessieren, aber dazu habe ich 
leider noch nirgends Infos gefunden.

> Was passiert, wenn ich die 5 Volt überschreite?

Erstmal garnichts. Ich hatte dies mal bei einem 74LVC245 ausprobiert, 
der auch 5V tolerant ist. Laut Datenblatt sind maximal 6,5V an jedem Pin 
erlaubt. Darüber steigt der Leckstrom stark an, bis er etwa 1mA bei >15V 
erreicht, aber eine Z-Dioden ähnliche Charakteristik konnte ich nicht 
erkennen.
Bei einem 5V toleranten CPLD hatte ich ein ähnliches Verhalten, bei >8V 
war der Eingang dann hinüber (dauerhaft auf Low).
Bei den dsPICs habe ich es noch nicht ausprobiert, aber ich gehe davon 
aus, dass sich diese ähnlich verhalten.

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