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Forum: Platinen Layout Schaltregler


Autor: Marco (Gast)
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Hallo zusammen,

anbei befindet sich mein erstes Layout für einen Schaltregler als PNG 
Datei.

Es handelt sich um einen LT1616, er soll 3.3V liefern. Ich habe 
ausserdem die GND-Fläche für den Regler per Ferritpille von der 
allgemeinen Masse getrennt, ist das hier sinnvoll?

Das Datenblatt gibts hier: 
http://www.linear.com/pc/downloadDocument.do?navId...

Und hinten im Datenblatt auch ein Layoutvorschlag.

Ich habe mich so gut ich es hinbekommen habe an die Vorgaben gehalten 
(ging aber nicht ganz aufgrund der Bauteilgrößen)

Es wäre nett wenn jemand der sich damit auskennt mal drüber schauen 
könnte und mir ein Paar Verbesserungstipps gibt.

Schon jetzt vielen herzlichen Dank!

Autor: Marco (Gast)
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Damit Ihr nicht suchen müsst anbei der Layoutvorschlag aus dem DB

Autor: gast (Gast)
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1. Shutdown über 0R abtrennen, hilft bei der Inbetriebnahme.
2. Warum ist R1 in der Bauform größer als R2
3. Footprint für weitere AusgangsKOs vorsehen. Notfalls kleiner Tantal, 
Case A oder B.

Autor: AC/DC (Gast)
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Zwischen den Leiterbahnen würde ich ein wenig mehr Platz lassen.
~0,25mm sollten optimal sein.

Autor: Karl (Gast)
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Lies dir unbedingt nochmal den Abschnitt zur Eingangsabblockung und zur 
Masseanbindung im Datenblatt durch. Da gibts auch einige Appnotes dazu.

Eingangs Cs müssen induktivitätsarm den Strom übernehmen können. Ich 
würde noch einige Dukos direkt dransetzen. Nur gute (=X7R, X5R) 
Kondensatoren verwenden und auf ihre Nennspannung achten. Sie gehen 
sonst nicht kaputt, haben aber u.U. nicht die versprochene Kapazität. 
Wenns am Eingang etwas mehr ist, schadet es nicht. Lass mich noch mal 
zur Sicherheit "induktivitätsarm" schreiben (\me ist ein gebranntes 
Kind, bei uns hat der erste LT1616 nämlich nicht recht funktioniert, war 
aber nicht mein Layout ;))

Übertreib es nicht mit dem eng aneinander bauen auf der Ausgangsseite. 
Ein paar nH mehr oder weniger machen bei angenommenen 10 uH der Spule 
auch nichts mehr aus. Fertigbarkeit ist nämlich auch wichtig. Kritisch 
ist beim Step-down eigentlich nur der Eingang, weil hier die 
Pulsförmigen Ströme auftreten.

Ferritperle kann sinnvoll sein, hängt vom Rest deiner Schaltung ab.

Autor: Designer (Gast)
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Die Spule sollte eine geschirmte (Shielded Power Choke) sein und die 
Kondensatoren low ESR Typen.

Autor: Marco (Gast)
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Zuerst einmal vielen Dank für die super konstruktiven Antworten.

- ich habe vor X7R Keramik einzusetzen, die haben niedrigen ESR
- ich hatte eine ungeschirmte Speicherdrossel (Würth WE-PD2) vorgesehen, 
ich nehme dann eine geschirmte (We-PD3)


@gast:
> /1. Shutdown über 0R abtrennen, hilft bei der Inbetriebnahme./
blöde Frage: Warum? ;-)

> /2. Warum ist R1 in der Bauform größer als R2/
Einfach nur um Platz für die Massefläche dazwischen zu bekommen


@Karl
>/Ich würde noch einige Dukos direkt dransetzen./
Hast Du Erfahrungen was da was bringt?

>/induktivitätsarm/
also so eng wie möglich?

Danke nochmal

Marco

Autor: gast (Gast)
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@gast:
>> /1. Shutdown über 0R abtrennen, hilft bei der Inbetriebnahme./
>blöde Frage: Warum? ;-)

Damit kannst du den Regler kontrolliert zuschalten und deinen 
Eingangsstrom bestimmen. 0R raus und 3-Poliger Schalter zwischen Vcc, 
GND und SHTD#

Autor: Marco (Gast)
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Hallo,

anbei das etwas modifizierte Layout:

- Leiterbahnabstand erhöht
- jeweils ein C mehr an in und out
- geschirmte Speicherdrossel

Vielen Dank wenn jemand noch etwas weiß.

Marco

Autor: Designer (Gast)
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@Marco
X7R sagt was über den TK aus, nicht über ESR. Setzt die Typen 
TAIYO-YUDEN TMK316BJxxx aus dem Datenblatt ein, die haben ihren low ESR 
< 0.010 Ohm bei ca. 1MHz. Die gibts bei Farnell.

Wo liegt dein GND Einspeisungspunkt?

Autor: Martin Laabs (mla)
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Die geschirmte Drossel ist kein Muss. (Wozu gäbe es sonst die offenen 
...) Der Vorteil von geschirmten Spulen ist, dass das Streufeld etwas 
geringer wird. (Dafür verzerrt sie aber auch das äußere Feld stärker 
...) Da aber auch die offenen einen magnetisch gut leitfährigen Kern 
haben, gehen die Feldlinien auch sehr schnell wieder zurück. Wenn Du 
also nicht gerade Magnetfelder messen willst oder sehr empfindliche 
Analogtechnik hast macht es keinen allzugroßen Unterschied.
Der Vorteil der ungeschirmten Version ist ganz klar bei dem thermischen 
Verhalten zu finden. Sie können die Wärme die entsteht viel besser 
abführen. Das wird besonders dann interessant, wenn man weiß, dass die 
Induktivität bei höheren Temperaturen rapide abnimmt. (So ab 70 Grad C 
wenn man auf der sicheren Seite sein will)

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: Marco (Gast)
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Danke für die Hinweise!

mein Einspeisungspunkt ist links unten an der Ferritpille.

Autor: Designer (Gast)
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@Marco
Der GND-Einspeisungspunkt muss an C2/GND liegen.

Autor: Marco (Gast)
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so besser? (Ferrit direkt an C2 dran)

Autor: Designer (Gast)
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@Marco
die Ferritpille da hin, so war das nicht gemeint. Welchen Zweck soll die 
Ferritpille haben? Hast du da analog bzw. Audio In auf deinem PCB? Zeig 
mal das gesamte PCB.

Autor: GAST (Gast)
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>  Die Spule sollte eine geschirmte (Shielded Power Choke) sein

liefer(er)   beispiele ???????

Autor: Designer (Gast)
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“shielded power choke”
Farnell.de
http://de.farnell.com/jsp/search/browse.jsp?N=5000...
Würth.de
SMD-Speicherdrossel WE-PD3 - geschirmt
Reichelt.de
SMD-Power-Induktivität, PISxxxx

Autor: Designer (Gast)
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hier nochmal Reichelt.de
L-PIS2408
L-PIS2812
L-PIS2816
L-PIS4720
Fa. Fastron (Shielded)

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