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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mehrere PIC´s mit einem Oszillator versorgen


Autor: Olaf Rechtner (gruser)
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Hallo,

ich möchte 2 Stück PIC16F870 auf einem Board möglichst nur mit einem 
Quarzoszillator versorgen. Die externe Taktfrequenz beträgt 20MHz. Kann 
ich einfach von dem Quarz aus eine Leitung zum Ersten und eine zum 
zweiten PIC verlegen, oder ist hier mit Problemen zu rechen? Den CLKOUT 
Anschluss des ersten IC´s kann ich m.E. nicht verwenden, da dann die 
Taktrate für den anderen Baustein eine andere wäre.

Danke und einen guten Rutsch allerseits ;o)

Autor: Seppel (Gast)
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Hallo,

puhh, JEIN, also wenn Du Taktsynchronität willst musst Du was 
sternförmiges mit gleichen Längen machen, ansonsten in Reihe.

In jedem Fall sollte am Ende ein Widerstand,... sein der die Reflexionen 
minimiert, einfach mal experomentieren.

Insgesamt durchaus nicht unproblematisch.

Seppel

Autor: Andreas Ke. (krempel)
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Olaf Rechtner wrote:
> Hallo,
>
> ich möchte 2 Stück PIC16F870 auf einem Board möglichst nur mit einem
> Quarzoszillator versorgen. Die externe Taktfrequenz beträgt 20MHz. Kann
> ich einfach von dem Quarz aus eine Leitung zum Ersten und eine zum
> zweiten PIC verlegen, oder ist hier mit Problemen zu rechen? Den CLKOUT
> Anschluss des ersten IC´s kann ich m.E. nicht verwenden, da dann die
> Taktrate für den anderen Baustein eine andere wäre.
>
> Danke und einen guten Rutsch allerseits ;o)

Moin Katerfrei ;-)
Klar, einen handelsüblichen Quarzoszillatorbaustein und dessen Ausgang 
an die jeweiligen Takteingänge der PICs. Die Fuses auf "externen Takt" 
und fertig ist die Laube.
Falls Dir aber vorschwebte, nur den Quarz quasi doppelt zu belegen, 
davon würde ich die Finger lassen. Wenn Du Dir die Innenschaltung des 
PIC ansiehst, dann erkennst Du darin den Oszillatorinverter und 
zumindest die Ausgänge davon mögen bestimmt nicht gegeneinander 
arbeiten. Auch mal eben den Ausgang des Inverters auf den zweiten PIC zu 
zerren, würde ich mir sparen, das Konstrukt wird mit Sicherheit nicht 
mehr zuverlässig anschwingen, wenn überhaupt.
Solltest Du also Taktsynchronisation brauchen, dann bleibt nur der Weg 
über eine separate Taktquelle, die die beiden PICs treibt. Sooo teuer 
ist das auch nicht und die Dinger gibt's in Kleibmengen als DIL-artige 
Metallgehäuse bei Frau Reichelt oder als SMD bei schukat. Falls Du eine 
exotische Frequenz brauchst, dann bleibt der Weg über einen entsprechend 
verdrahteten CMOS-Inverter mit Quarz oder Keramikresonator.

Autor: Olaf Rechtner (gruser)
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Dankeschön, bin zu dem Schluss gekommen einen zweiten Oszillator zu 
verwenden - wenn sonst mit Problemen zu rechnen ist - kosten ja nicht 
die Welt.

Grüße
gruser

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

man kann sich das Leben auch schwer machen...

Häng den Kram an einen Oszillator und gut ist es.
Leitungslängen und Laufzeiten spielen zwar eine Rolle, bei 20MHz Takt 
aber nocz sonderlich problematisch, das spielt seöbst auf einem 
Steckbrett noch. Von Taktsyncron war ja keine Rede und die gäbe es bei 
getrennten Oszillatoren ja auch nicht.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Bernd (Gast)
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Der Quarzoszillator eines PICs hat einen Eingang und einen Ausgang. 
Dazwischen hängt der Quarz.
Wenn man jetzt den Ausgang des einen Oszillators mit dem Eingang des 2. 
PICs verbindet, dann sollte es klappen.

Bleibt die Frage - wozu ?

Einsparung eines Quarzes ?
Warum nicht einen PIC mit integriertem Oszillator nehmen ?

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

er will einen externen Quarzoscillator benutzen und da kann er 
problemlos auch mehrere PICs mit versorgen...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> er will einen externen Quarzoscillator benutzen und da kann er
> problemlos auch mehrere PICs mit versorgen...
Ja, denn mit taktsynchron wird das sowieso nix,
denn wie sollen denn diese PICs synchron aus dem Reset kommen?

Ich würde allerdings eine Serienterminierung (Serienwiderstand 33-100 
Ohm) für jede Taktleitung, die vom Oszillator abgeht, direkt am 
Quarzoszillator vorsehen.

Autor: J. K. (rooot)
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du kannst ja mit dem Quarz selbst nen Oszillator aufbauen:

http://www.axtal.com/data/buch/Kap6.pdf

Schaltung auf Seite 11.
Bauteile sind auch unproblematisch (nur 1 Transistor, Rs,Cs).

Fuktioniert eigentlich sehr gut (12MHz auf Steckbrett kein Problem)

und mit dem Ausgang gleich beide PICs versorgen.

MfG
J.K.

Autor: chris (Gast)
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Wenn es Zweck sein sollte, den Takt exakt syncron laufen zu lassen,
dann musst du die Reset-Leitung steuern, einige ms, und exact gleiche
Weglängen benutzen, sowie Terminierungswiederstände. Es gibt einige 
Resetbausteine, welche das können. Nur das gleiche Quarz zu nehmen, 
heißt nichts.

Autor: Holger M. (nezaya)
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Zwar keine PICs, sondern zwei AVR, aber die angehängte Schaltung sollte 
so auch mit einem PIC funktionieren.

Die Schaltung läuft in einem System, das Overlays für Composite 
Videosignale mit einem Text Overlay versieht sauber mit dem 20 MHz 
Quarz.

Edit: Die Leitungslängen vom Quarz zum jeweiligen Controller haben in 
der realen Schaltung übrigens etwa das selbe Verhältnis wie im 
Schaltplan. Das ist jetzt bei <= 20 MHz auch noch nicht so wirklich 
kritisch.

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