Hi,
hab gerade Planet der Affen gesehen und dachte bis jetzt immer, dass das
nur irgendein SciFi-Streifen ist. Nachdem ich den Film jetzt aber
gesehen habe (beide Teile) bin ich der Meinung dass die Handlung des
Films aktueller den je ist!
Für die die den Film nicht kennen:
Ein Astronaut muss auf einem Planten notlanden wo er eben die
Affenmenschen trifft.
Um die Handlung nun mal zu Überspringen: Am Schluß stellt sich heraus
dass er auf der Erde notgelandet ist und dass er eben 2000 Jahre in der
Zukunft ist. In den vergangenen 2000 Jahren gab es einen Atomkrieg und
die Menschheit wurde fast komplett vernichtet.
Es gibt zwei Lager - die verstrahlten Menschen und die Menschenaffen.
Sie bekriegen sich. Am Ende des Films wird im Kampf zwischen Menschen
und Affen eine allesvernichtende Atombombe gezündet die den Planteten
Erde entgültig vernichtet.
Jetzt zur eignetlichen Fragen:
Was glaubt Ihr, wie lange wird die Menschheit noch brauchen bis wir uns
wirklich entgültig selbst vernichtet haben?
Dass es passieren wird steht meiner Meinung nach ausser Frage, es wird
passieren! - schließlich haben wir und schon immer bekriegt, sei es aus
Machtgeilheit, aus fanatischen- oder religiösen Gründen, aus
Gebietsbeanspruchungen oder einfach aus Größenwahn.
Ich würde es sogar für möglich halten dass ich es noch mit meinen
jetzigen 27 Jahre erleben werde, gebe der Menschheit aber allerhöchstens
noch 200 Jahre.
Wäre Hitler 50 Jahre später geboren und hätte die heutigen Streitwaffen,
wüßte ich nicht wie die Welt heute aussieht. Davor war es Napolen,
Tschingigskahn, die katolische Kirche... zur Zeit ist es Bush
Irgendwann wird dann vermutlich wieder so ein Sack kommen der das Licht
dann entgültig ausknipst!
Wir sind schon seeehr oft haarscharf an Beinahekathastrophen vorbei
gescherbelt, man denkt nur an Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow (google!)
oder die Kuba-krise.
Irgendwann einmal wird der Vorrat an Dummenglück aufgebraucht sein -
also: was glaubt Ihr?
Im Kalten Krieg gabs auch genug Situationen die nur knapp gut
ausgegangen sind.
Irgendwie passt hier 2 Zitate aus Matrix gut.
Morpheus gefangen von den Agenten.
Jeweils von Smith:
1.
"Es fiel mir auf, als ich versuchte eure Spezies zu klassifizieren. Ihr
seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere! Jedwede Art von
Säugern auf diesen Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches
Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht. Ihr
zieht in ein bestimmtes Gebiet und vermehrt euch bis alle natürlichen
Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die
Ausbreitung auf ein anderes Gebiet. Es gibt noch einen Organismus auf
diesen Planeten der genauso verfährt. Wissen sie welcher? Das Virus! Der
Mensch ist eine Krankheit, das Geschwür dieses Planeten. Ihr seid wie
die Pest."
Ansichtssache: Und wir sind die Heilung.
2.
Wussten Sie, dass die erste Matrix als perfekte Welt geplant war, in der
kein Mensch hätte leiden müssen? Ein rundherum glückliches Leben. Es war
ein Desaster. Die Menschen haben das Programm nicht angenommen. Es
fielen ganze Ernten aus. (...) ich glaube, dass die Spezies Mensch ihre
Wirklichkeit durch Kummer und Leid definiert. Die perfekte Welt war also
nur ein Traum, aus dem Euer primitives Gehirn aufzuwachen versuchte.
Wenn man in die Geschichte schaut so kann man viele Zusammenbrüche
menschlicher Hochkulturen sehen. Ganz früher geschah das klein und
regional, später mit dem Römischen Reich traf es den ganzen
Mittelmeerraum und Europa.
Gründe waren Ressourcenmangel oder Degeneration der Gesellschaft.
Und auch heute ist das absehbar. Die Frage ist nur was kommt zuerst?
Energiemangel oder moralischer Verfall der Gesellschaft westlicher Art?
Auf jeden Fall wird es die gesamte Menschheit betreffen.
Aber ganz egal. Alle Menschen werden nicht draufgehen. Nach einer langen
Pause der Rückentwicklung und Stagnation wird die nächste Etappe der
zivilisatorischen Entwicklung beginnen.
Und sicher wird man erkennen, dass unsere heutige Art von Technik viel
zu energieintensiv ist um global zu funktionieren. Man wird Technik nach
biologischem Vorbild benutzen.
Irgendwie geht es immer weiter. Aber nie linear. Nach Aufstieg folgt
Zusammenbruch. So war das immer in der Menschheitsgeschichte.
Es sei den die Sonne geht aus.
"selbstzerstörerische Art des Menschen"
Wenn man genauer hinschaut, sieht es weniger nach Zerstörung von "sich
selbst" aus, als nach Zerstörung "der anderen", meist der Unbequemen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,599049,00.html
Hinzu kommt die einseitige Berichterstattung immer dann, wenn es um
Israel geht; da meldet täglich ARD und ZDF von der "noch immer TÖDLICHEN
GEFAHR abgeschossener Raketen der Hamas" während Israel mit seinen
Angriffen 100x mehr Tote generiert, als sie selbst zu beklagen haben.
Darunter zahlreiche unschuldige Kinder als Opfer.
Spiegel Online fragt dazu passend:
"Der Krieg in Gaza findet ohne ausländische Zeugen statt: Israel lässt
keine internationalen Journalisten in das Küstengebiet. Warum?"
und erhält die treffende Antwort:
"Israel will nicht, dass ausländische Medien die Bilder des Krieges in
die Wohnzimmer der Welt tragen."
Wer kritisiert wird schnell in der Antisemiten Ecke landen ..
Ist doch bei den öffentlich rechtlichen immer so. Die bringen nur was
dem Staat passt. Merkel hat ja zur Neujahrsansprache nur gesagt, dass
die bösen Hamas das nicht dürfen. Aber dass die andern genauso am Krieg
mitspielen ist egal. War bei den ganzen Überwachungsthemen das gleiche.
Was der Politik passt wird gesendet, von der anderen Seite wird nichts
berichtet. So gut wie KEINE Demo wurder erwähnt.
>Wäre Hitler 50 Jahre später geboren und hätte die heutigen Streitwaffen,>wüßte ich nicht wie die Welt heute aussieht. Davor war es Napolen,>Tschingigskahn, die katolische Kirche... zur Zeit ist es Bush>Irgendwann wird dann vermutlich wieder so ein Sack kommen der das Licht>dann entgültig ausknipst!
Da muß man garnicht so lange warten, denk mal an die Islamisten.
Der Mensch ist nicht selbstzerstörerisch, nicht egoistisch und nicht
brutal aus Sicht einer in ihm innewohnenden Eigenschaft. Diese Annahme
ist diejenige die man uns indoktriniert oder diejenige Ansicht
derjenigen Leute die nur oberflächlich die Sachverhalte analysieren.
All diese Handlungsweisen der Menschen sind eine Anpassungsmaßnahme eg.
Reaktion auf die Umweltbedingungen in denen die Menschen leben müssen.
Es sind also keine Eigenschaften der Menschheit ansich sondern eine
Reaktion, quasi ein Symptom, auf die Umweltbedigungen.
Würde man annehmen das der Mensch insich die Eigenschaft der
Selbstzerstörung enthielte dann dürfte es den Menschen schon lange nicht
mehr geben. Es sei denn er ist so dämlich sich tatsächlich selbst
zerstören zu können.
Der Untergang der vielen Imperien und "Hochkulturen" ist also nur ein
Beleg dafür das damit die unerträglichen Umweltbedingungen, also diese
Gesellschaftsordungungen, durch die Menschen selber vernichtet wurden.
Das Römische Reich war also anfänglich eine Ordnung die eine progressive
Umwelt für die Menschen erschuff sich später dann aber als hinderlich
für die Menschen entwickelte und damit hat der Mensch selber den
Untergang dieser Ordnung eingeleitet und im Grunde nur seine eigenen
Umweltbedingungen verändert.
Man muß also ganz klar differenzieren zwischen den im Menschen
verankerten Eigenschaften und den Reaktionen der Menschen auf die
Umwelt. Alles was als Reaktion auf Umweltbedingungen beruht sagt rein
garnichts über die tatsächlichen Eigenschaften der Menschen aus. Damit
meine ich die letzendliche Fragestellung: kann sich der Mensch ändern ?
Jede Annahme das die Selbstzerstörung eine immanente Eigenschaft der
Menschen wäre führt letzendlich zur Feststellung das der Mensch nicht
Erkenntnissfähig wäre. Das Leugnen jeglicher Erkenntnisfähiglkeit der
Menschen steht 1. im Widerspruch zu der Geschichte der Menschheit und 2.
ist ein starkes Indiz für eine Gläubigkeit.
Das man in den einschlägigen Medien und Filme lieber auf dieses Symptom
der Selbstzerstörung als Eigenschaft der Menschen eingeht ist ebenso
logisch. 1. es ist aufreiserischer und damit profitabler
2. es "lehrt" uns den Irrglauben das wir an uns selber Nichts verändern
könnten, wir sind halt eben so, statt "wir sind das was wir aus uns
machen" Philosophie.
3. es lenkt total von der eigentlichen Ursache der Probleme ab, die
Umweltbedingungen in denen die Menschen leben müssen und damit die
Gesellschaftsordnung.
Gruß Hagen
>Irgendwie passt hier 2 Zitate aus Matrix gut.>Morpheus gefangen von den Agenten.>Jeweils von Smith:>1.>"Es fiel mir auf, als ich versuchte eure Spezies zu klassifizieren. Ihr>seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere! Jedwede Art von>Säugern auf diesen Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches>Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht. Ihr>zieht in ein bestimmtes Gebiet und vermehrt euch bis alle natürlichen>Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die>Ausbreitung auf ein anderes Gebiet. Es gibt noch einen Organismus auf>diesen Planeten der genauso verfährt. Wissen sie welcher? Das Virus! Der>Mensch ist eine Krankheit, das Geschwür dieses Planeten. Ihr seid wie>die Pest.">Ansichtssache: Und wir sind die Heilung.>2.>Wussten Sie, dass die erste Matrix als perfekte Welt geplant war, in der>kein Mensch hätte leiden müssen? Ein rundherum glückliches Leben. Es war>ein Desaster. Die Menschen haben das Programm nicht angenommen. Es>fielen ganze Ernten aus. (...) ich glaube, dass die Spezies Mensch ihre>Wirklichkeit durch Kummer und Leid definiert. Die perfekte Welt war also>nur ein Traum, aus dem Euer primitives Gehirn aufzuwachen versuchte.
Punkt 1.
Diese Eigenschaft der Ausbreitung einer Spezies in für sie geeignete
Lebensräume haben alle Spezies die auf der Erde leben. Jede Spezies
wird sich solange ausbreiten bis sich ein Gleichgewicht einstellt. Sei
es durch Nahrnungsmangel=Resourcen oder sei es durch Unterdrückung und
damit Ausrottung anderer Spezies. Siehe zb. rote Feuerameisen.
Damit ist der Mensch in seinem natürlichen Verhalten also nicht anders
als alle anderen Spezies, ausser dem Fakt das er auf Grund seiner durch
die Evoluton erlangten Fähigkeiten mal eben effizienter als der Großteil
aller anderen Spezies ist.
Es heist aber eben nicht zwangsläufig das wir nicht lernfähig wären.
Siehe Greenpeace und all die anderen Organisationen die für den Erhalt
unserer Ökologie kämpfen.
Ein Virus wird sterben wenn er alle seine potentiellen Wirte
vernichtet. Dies kann garnicht das Ziel eines Viruses sein. Und so ist
es auch, denn eines der zb. erfolgreichsten Virus ist das Grippe Virus.
Schaut man sich seinen Vermehrungszyklus ganz genau an so wird man sehen
das er immer potentielle Wirte für die Zukunft verschont.
Allen gemein ist also die Anpassung und Veränderung der
Umweltbedingungen. Ein Kreislauf eben.
Was daran soll nun schlecht sein. Warum sollte man beim Vergleich
Menschliches Verhalten und Virus daraus was Negatives ableiten wollen ?
Zur Befriedigung infantiler Anschauungen ?
Punkt 2.
Die Definition von "Kummer und Leid" ist eine schwammige. Grundsätzlich
würde ich mal abstrahieren auf "Unzufriedenheit". Nun die
Unzufriedenheit ist eine Grundlage für den Willen zur Veränderung. Damit
ein innerer Antrieb der Menschen, so ähnlich wie Neugier und
Forscherdrang.
Davon nun direkt abzuleiten das der Mensch sich in einer für ihn
günstigen Umwelt unglücklich fühlen würde ist falsch.
Fazit:
Das aber ansich "hinter-.otzige" an diesen Ansichten ist das sie
argumentativ auf den Stärken der Menschen basieren und daraus
unabänderliche Schwächen den Menschen unterschieben. Aus der immanenten
Unzufriedenheit, der Neugier und dem Drang zu Erkenntis die die Basis
für unsere Weiterentwicklung und Veränderungen sind konstruiert man
Schwächen der Menschen die so garnicht existent sind, zb. die
Selbstzerstörung.
Es zeigt uns das unsere filmische Eliten eine zeimlich zynische
Selbstsicht entwickelt haben. Es zeigt uns in welchem zynischem Umfeld,
eg. Umwelt diese Eliten leben.
Die vertretenen Ansichten im Film Matrix zeigen wieder
1. es ist aufreiserischer und damit profitabler
2. es "lehrt" uns den Irrglauben das wir an uns selber Nichts verändern
könnten, wir sind halt eben so, statt "wir sind das was wir aus uns
machen" Philosophie.
3. es lenkt total von der eigentlichen Ursache der Probleme ab, die
Umweltbedingungen in denen die Menschen leben müssen und damit die
Gesellschaftsordnung.
Zum Glück zeigen ja die Protagonisten in Matrix das diese Sichtweise der
Maschine falsch ist.
Gruß Hagen
Mag sein, aber es gilt auch:
Die Summe der Menschen definiert sich aus ihren Teilen, also aus jedem
einzelnen Menschen. Wenn sich also nur ein Mensch ändert so ändert sich
die Summe.
Gruß Hagen
@Hagen
Die meisten können in einer perfekten Welt nicht leben. Es geht einfach
nicht! UNMÖGLICH!!!!! Irgendwann kommt GARANTIERT wieder ein Depp, der
mehr haben will. Folge: Er nimmt einem anderen (Teile) seiner Welt.
Bsp:
Jede Person auf der Welt hätte seinen Hektar der nur ihm gehört. Es
kommt garantiert nach kurzer Zeit einer daher, der 2 Hektar haben
möchte. Dann 3, 4, usw. Also müssen einige Leute (freiwillig) ihre
Sachen abgeben. Die Schwachen werden dazu gezwungen. Ein starker hilft
einem Schwachen, oder 2 Starke wollen beide ein Feld. Ergebnis wie
üblich: Krieg, Hass usw.
Dazu kommen auch noch die Wettbewerbler, ich habe das größte Stück Land.
(Das ganze läuft heutzutage konkurrierender Firmen und Länder genauso
ab).
Viele wollen einfach immer mehr, auch wenn sie mit dem was sie haben
leicht auskommen würden. Wenn die Leute mit dem was sie haben immer
zufrieden gewesen wären, hätte es niemals Kriege gegeben. Das einzige
was sich ändert, ist der Grund worum gekämpft wird. Früher um Nahrung,
dann um Land, jetzt um Rohstoffe.
>Es heist aber eben nicht zwangsläufig das wir nicht lernfähig wären.>Siehe Greenpeace und all die anderen Organisationen die für den Erhalt>unserer Ökologie kämpfen.
Toll, ein paar kämpfen für etwas. Aber ZU WENIG! Die meiste Bevölkerung
interessiert es NICHT! Die hören es 1x im Fernsehen und vergessen es
dabei gleichzeitig schon wieder. Sieht man doch bei unseren Freunden
Politikern. Klimaziele-> Guter Witz. Jetzt in der Wirtschaftskrise kann
man natürlich keine Rücksicht auf die Umwelt nehmen, hauptsache die was
das Geld sowieso verschwenden bekommen noch mehr. Firmen was am Tag mehr
Abgase raushauen als ganze Städte im Jahr, bekommen dafür noch Geld vom
Staat.
>durch die Evoluton erlangten Fähigkeiten mal eben effizienter als der >Großteil
aller anderen Spezies ist.
Gerade! durch die Fähigkeiten sollte man meinen dass man intelligent
genug wäre, um sich nicht selbst zu zerstören.
>Die Summe der Menschen definiert sich aus ihren Teilen, also aus jedem>einzelnen Menschen. Wenn sich also nur ein Mensch ändert so ändert sich>die Summe.
Leider ändern sich aber viele in falsche Richtungen. Das Volk braucht
immer schon einen "Führer", da es selbst denkfaul ist. In der Geschichte
immer wieder so. Daraus ergibt sich, dass die meisten glauben die
Politiker werden schon wissen was das Beste für uns ist, auch wenn sie
noch soviel Mist machen.
@Gast:
ich verstehe deine Ansichten aus welchen du ableitest das es so war, ist
und auch sein wird.
Aber exakt diese Annahme vieler Menschen teile ich nicht. Wir jetzigen
Menschen haben ein Problem. Betrachtet man unsere Entwicklung auf einem
Zeitstrahl so sehen wir nur das was du beschreibst. Davon leitest du nun
ab das es exakt so in der Zukunft weiter gehen muß. Aber exakt diese
Annahme erachte ich als falsch. Ich für mich leite aus der bisherigen
Geschichte der Menschheit eine viel bessere Zukunft für die Menschheit
ab. Wir könnten also ein Experiment machen. Wir nutzen den gleichen
Zeitstrahl bis zum heutigen Tag betrachten uns als Beobachter dieses
Zeitstrahles aber als Menschen mit dem Wissen des 15'ten Jahrhunderts.
Also so als würde der Endpunkt des Zeitstrahles nur bis zum 15*ten
Jahrhundert sichtbar sein.
Nun wird es wiederum zwei unterschiedliche Menschentypen geben. Die
einen sagen das was du verargumentierst und prophezeien eine noch
düstere Zukunft, die anderen aber erkennen einen Willen zu Veränderung,
zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen. Nun schaue mal auf
unseren virtuellen Zeitstrahl was alles nach dem 15'ten Jahrhundert bis
heute passiert ist. Es hat sich tatsächlich einiges verbessert und die
Menschen haben sich weiterentwickelt, Richtung positiv. Es kam die
Aufklärung, die Forcierung der Technologie und des Wissens. Ein
wichtiges Indiz, unleugbares Indiz, wäre zb. die Verlängerung der
durchschnittlichen Lebenserwarteung. Selbst der Fakt des enormen
Gefälles der Lebenserwartungen heutzutage zwischen reichen und armen
Ländern stützt meine Hypothese. Mal unabhängig davon warum nun die
reichen Länder besser dastehen (also auf Kosten der armen Länder) können
wir heute schon objektiv erkennen das wenn die Umweltbedingungen für die
Menschen günstig sind sie auch biologisch sofort darauf reagieren indem
deren Lebensewrwartung ansteigt. Das dieser "Erfolg" auf Kosten Anderer
"erwirtschaftet" wurde ist nur ein Beleg dafür das wir heute noch in
einer Ordnung leben die diese Symtome erzeugen muß = Wmwelt. Aber, und
das lehrt uns unsere Geschichte, wir können nachweislich gerade die
Ordnung in der wir leben zu jeder Zeit verändern, siehe
Urgesellschaft->Sklavenhaltergesellschaft->Monarchien->Kapitalismus.
Bis auf die Urgesellschaften erschuff der Mensch Ordnungen die darauf
basieren das einige Wenige ein gutes Leben auf Kosten der Allgemeinheit
führen konnten. Aber so muß es nicht bleiben und es war auch schon mal
anders. Diese Gegebenheiten=Ordnung ist es aber was man als Umwelt des
Menschens definieren muß. Und wir Menschen interagieren, ergo reagieren
in unserem Verhalten, unseren Normen und Moralvorstellungen auf exakt
ebendiese von uns geschaffenen Umweltbedingungen. Wir haben sie erst
geschaffen und wir werden sie in der Zukunft auch wieder abschaffen und
verändern. Die Ableitung von Gier und Profitstreben ist eine Ableitung
direkt basierend auf den Umweltbedingungen in denen wir leben.
Es geht hier nicht um die Frage ob wir uns verändern können sondern
nur ob wir es wollen. Und grundsätzlich betrachtet denke ich nicht das
ich der Einzige auf der Welt bin der eine Veränderung zum Besseren für
Alle_ _will.
Letzendlich dürften wir alle eines begriffen haben: Effizient und
effektiv wäre es wenn alle Menschen mit ihrem Potential zum Wohle
aller Menschen arbeiten und leben würden und nicht 90% der
Weltbevölkerung auf Grund einer überholten Ordnung zu unproduktive
Aussenseiter degradiert werden. Da aber uns so langsam die natürlichen
Resourcen ausgehen gibt es nur einen Ausweg, nämlich die bessere
Ausnutzung der in uns innewohnenden Resourcen, die Schöpferkraft des
Menschens. Denn nur diese hat uns real bisher voran gebracht.
Gruß Hagen
Wie Einstein schon mal gesagt hat (sinngemäss):
"Ich weiss nicht, mit welchen Waffen wir im 3. Weltkrieg kämpfen. Aber
ich weiss, mit welchen im 4.: Mit Keulen und Steinen."
>Viele wollen einfach immer mehr, auch wenn sie mit dem was sie haben>leicht auskommen würden. Wenn die Leute mit dem was sie haben immer>zufrieden gewesen wären, hätte es niemals Kriege gegeben. Das einzige
Nun ja, viele aus der Frühzeit
des Menschen zurückgebliebene
"Fehlanpassungen", können ja heute
wirksam abgebaut werden.
Z.B. Aggressionen oder Bewegungs-
mangel durch Sport. Vielleicht
findet sich auch für Gierbefriedigung
eine entsprechende Ersatzhandlung.
> Die Summe der Menschen definiert sich aus ihren Teilen, also aus> jedem einzelnen Menschen. Wenn sich also nur ein Mensch ändert> so ändert sich die Summe.
Mit diesem Einwand habe ich gerechnet.
Allerdings, oft sieht man:
Ein einzelner Mensch kann sehr "vernüftig" sein und sich auch verändern.
Aber sehr, sehr oft sieht man, dass exakt der selbe Mensch sich in der
Gruppe wieder exakt gegenteiligt verhält.
Aktuelles Beispiel: Naher Osten: Gewalt und Gegengewalt.
Annähernd allen Beteiligten dürften zustimmen, wenn man sie einzeln
befrägt und sachlich mit ihnen diskutiert, dass Gewalt nur Gegengewalt
erzeugt und man so zu keiner Lösung kommen wird.
Aber dennoch verhalten sich diese Menschen in der Gruppe genau
gegenteilig. Jede Seite und jeder Beteiligter glaubt, die Gewalt würde
das Problem lösen, man müsse nur stärker als der Gegner sein.
Diese Verhaltensmuster, Einzelner Mensch vernüftigt und aufgeklärt, in
der Gruppe aber unvernüftig und unaufgeklärt, findet sich in annähenrd
allen Situationen.
>Diese Verhaltensmuster, Einzelner Mensch vernüftigt und aufgeklärt, in>der Gruppe aber unvernüftig und unaufgeklärt, findet sich in annähenrd>allen Situationen.
Gutes Argument, aber was ist mit den vielen Gruppen von Menschen die zb.
wie
Greenpeace, Wissenschaftler in Teams, Arbeiter in der Industrie,
Demonstranten auf Demos sei es Links oder Rechts, usw. usw. gruppieren
und sehr oft auf friedliche Art ihre Meinung kundtuen oder aktiv unsere
Lebensgrundlagen beeinflussen und verändern ?
Das Bestreben der Menschen sich zu Gruppen zu formieren ist ein Vorteil
der Menschheit. Die Ziele die solche Gruppen dann vertreten kann man
wiederum nicht als Indiz mißbrauchen das diese Gruppenbildung ansich
kontraproduktiv oder falsch wäre. Selbst jede Gesellschaft von Menschen
ist eine Gruppenbildung.
Ich würde also viel mehr positive Beispiele finden bei denen die
Gruppendynamik der Menschen eher ein Pro für deren Verhalten dastellt
als ein Kontra.
Man muß bei solchen Sachen immer differenzieren was den die
tatsächlichen Ursachen der Probleme mit solchen Gruppendynamiken sind.
Betrachtet man zb. Neonazis-Gruppen dann besteht das Problem nicht in
der Gruppenbildung ansich sondern in der dahinterliegenden vertretenen
Ideologie und dem fehlenden Entgegenwirken der anderen Gruppierungen in
unserer Gesellschaft.
Das der Mensch also Gruppen bildet ist aus meiner Sicht positiv zu
bewerten.
Es gab da mal ein Experiment wo wahllos Menschen eingeschlossen wurden
und in zwei Gruppen a Wärter und Gefangene eingeteilt wurden. Man hat
also klar definierte Umweltbedingungen geschaffen: fehlender Raum, freie
und unfreie Menschen. Dieses Experiment zeigte ganz deutlich wie die
aufgezwungenen Umweltbedingungen das Verhalten der Menschen beeinflußt.
Nun, wenn wir daraus lernen werden wir erkennen das wir unsere
Umweltbedingungen in denen wir leben bewusst steuern können und somit
das Verhalten der Menschen verändern.
Gruß Hagen