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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Elektronischer trafo 3,6V


Autor: Mario 9000 (mario9000)
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Ich benötige eine trafo der 3,6V (ca. 0,5A) ausgibt.

Dazu würde ich ein Thyristor zum impulzweisen laden eines Kondensators 
nehmen und die geringere spannung würde ich über ein Festspannungsregler 
weiterleiten.

Was kann ich für eine Thyristor nehmen?
Gibt es saga bessere lösungen?

Das ganze soll im dauerbetrib laufen.


Danke.

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Wenn ich richtig verstehe, willst Du aus der Netzspannung per Thyristor 
3,6V mit 0,5 A erzeugen ???

Um den Thyristor zu zünden und zu steuern wäre da ein großer Aufwand 
nötig.

Neben den Netzspannungs-Isolierproblemen, die ein Thyri mit sich bringt 
muss man auch noch auf Entstörung achten, Sicherheit gegen 
Spannungsspitzen aus dem Netz usw.

Bei solch kleiner Leistung ist ein Trafo mit ein paar Watt Nennleistung, 
dahinter Gleichrichtung und Regler sicher die weitaus einfachere und 
sicherere Lösung.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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peter-neu-ulm wrote:
> Wenn ich richtig verstehe, willst Du aus der Netzspannung per Thyristor
> 3,6V mit 0,5 A erzeugen ???

Nein, er sucht eine Trafo. Der macht Netztrennung.

>
> Um den Thyristor zu zünden und zu steuern wäre da ein großer Aufwand
> nötig.


So in der Größenordnung 1 npn, 1 pnp Kleinleistungstransistor um die 
Zündschaltung zuverlässig auf zu bauen. siehe Siemens Schaltbeispiele, 
1970.

>
> Neben den Netzspannungs-Isolierproblemen, die ein Thyri mit sich bringt
> muss man auch noch auf Entstörung achten, Sicherheit gegen
> Spannungsspitzen aus dem Netz usw.
>
> Bei solch kleiner Leistung ist ein Trafo mit ein paar Watt Nennleistung,
> dahinter Gleichrichtung und Regler sicher die weitaus einfachere und
> sicherere Lösung.


Wie gesagt, der Threadstarter sucht einen Trafo.

Autor: Michael (Gast)
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Also bei dieser kleinen Leistung, die da von nöten ist würd ich was 
fertiges nehmen: Geschätzte Kosten (ohne bei Farnell und Co geschaut zu 
haben): keine 10 Euro. Alles was man da selber bastelt wäre teurer. 
Möglicherweise geht es aber dem TE nicht um den Faktor kosten sondern 
wie man es macht...meine Frage dürfte klar sein, oder?

Autor: Mario 9000 (mario9000)
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Vorwiderstand
 \/
o-+--Tyristor------+-----------+-----[F.Regler]....
  |   |            |           |
Wider +            |           |
stand |          ZDioder    Condedsator
      |            |           |
       \|          |           |
        |----------+           |
       <|       Widerstand     |
      |            |           |
o-----+------------+-----------+---------------....




So hät ich es gelöst und die Netztrennung ist egal da das ganze eh 
sauber verpackt wird.

Auf dem Kondensator ligt zwar eine schlechte spannung an sie wird aber 
den nachgeschalteten Festspannungsregler sauber.

So Läst die ZDiode schon bei 6V kein stom mehr durch und der Tyristor 
starte.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich hoffe doch, du hast da einen Vorwiderstand davor? Ansonsten läd sich 
der Elko auf worst case >300V auf.

Autor: Mario 9000 (mario9000)
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stimmt den hab ich in der schaltung vergessen :-)

Autor: Ich (Gast)
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Der Thyristor geht aber doch erst beim Nulldurchgang aus. Der 
Vorwiderstand spielt derweil Heizung wenn da 0,5A fließen. Ich würde da 
lieber was fertiges nehmen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich wrote:
> Der Thyristor geht aber doch erst beim Nulldurchgang aus. Der
> Vorwiderstand spielt derweil Heizung wenn da 0,5A fließen.

Irgendwo habe ich mal eine Schaltung gesehen, die auch nicht sehr viel 
komplizierter war, bei der wurde der Thyristor erst kurz vor dem 
Erreichen der Ausgangsspannung eingeschaltet, so dass der Widerstand nur 
eine kleine Differenz verheizen musste.

> Ich würde da lieber was fertiges nehmen.

Ich auch. z.B. ein Handyladegerät.

Autor: Mario 9000 (mario9000)
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Man müste doch auch eine condensator anstadt dem vorwiderstad nehmen 
könne. ich muss aber erst mal rechen.




Ja es flist ja nur kurt strom der auch startk sein kann-> Wenig Hitze

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Mario 9000 wrote:

> Ja es flist ja nur kurt strom der auch startk sein kann-> Wenig Hitze

Das stimmt nicht ganz:
Der Strom fließt fast eine Halbwelle lang.
Wenn der Thyristor also zündet, verheizt der Widerstand 10ms lang fast 
230V²/R. Bei 100 Ohm wären das rund 500W wenn ich mich nicht verrechnet 
habe.
Kann es sein, dass der Thyristor jede 5. Halbwelle zünden muss, wenn 
0,5A fließen? Dann würde der Widerstand rund 100W verheizen.

Autor: Mario 9000 (mario9000)
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(440V sind es in der spitze)


o---Kondensator--[~  +]--+-[3,6V]-...
                 [    ] Elko
o----------------[~  -]--+--------...



So komm ich wohl besser bei weg.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Rechne mal aus, wie groß der Kondensator bei 0,5A sein muss....

Autor: Mario 9000 (mario9000)
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sehr viel für eine normalen kondensator :-(

Ich glaub ich muss es anders lösen.

Autor: pillepalle (Gast)
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www.der-billigbestatter.de


1995 gabs von Maxim mal die MAX 610/612 (1,3V - 15 V -0,5W )

heute gibts von www.powerint.com zB. den LNK302/304-306

Cost Effective Linear/Cap Dropper Replacement
• Lowest cost and component count buck converter solution
• Fully integrated auto-restart for short-circuit and open
loop fault protection – saves external component costs
• LNK302 uses a simplified controller without auto-restart
for very low system cost
• 66 kHz operation with accurate current limit – allows low cost
off-the-shelf 1 mH inductor for up to 120 mA output current
• Tight tolerances and negligible temperature variation
• High breakdown voltage of 700 V provides excellent
input surge withstand
• Frequency jittering dramatically reduces EMI (~10 dB)
– minimizes EMI filter cost
• High thermal shutdown temperature (+135 °C minimum

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Benedikt K. wrote:
> Rechne mal aus, wie groß der Kondensator bei 0,5A sein muss....


Vielleicht hat der Threadstarter ein paar dicke Kondensatoren rumliegen, 
z.b. "fette" Bosch MP Typen...

Wenn nicht: Ich habe hier noch ein fertiges Netzgerät für 3,6V mit genug 
Ausgangsstrom liegen.

Autor: Gast/Exe (Gast)
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Hi folks.
Ist einem von euch "Spezialisten" aufgefallen dass diese Schaltung 
kompletter Schwachsinn ist und ÜBERHAUPT nicht arbeiten kann?
Der Thyristor zündet über die Z-Diode und vom Nulldurchgang der 
Netzspannung bis zum Zündpunkt lädt das Netz über den ersten 
Vorwiderstand den Kondensator meinetwegen auf einige zig Volt auf.
Nach der Zündung des Thyristors bis zum nächsten negativen Nullabfall 
ENTLÄDT er den Kondensator über seinen Anodenvorwiderstand.
Dann löscht er und in der negativen Halbwelle knallt das Netz über den 
Vorwiderstand Spitze über -300V auf den Kondensator.
Qualifizierte Beiträge, wie der denn ich kürzlich zu einem 
Funktionsgenerator einstellte,  der seinen Namen verdient interessieren 
hier wohl niemand.
Und Netztrennung?
Soll ich weinen bei der "Verpackung"? Nur Lebensmüde fassen die 
Ausgangsleitungen an vor allem  wenn sie blossfüssig auf Beton stehen
Exe

Autor: Mario 9000 (mario9000)
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1: Die wiederstand an der ZDiode ist antürlich so groß das der C nicht 
entladen wird.
2: Die tyristor statet nicht über die ZDiode sondern über den widersad 
links unterhalb vom Tyristor

Autor: Gast/Exe (Gast)
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Mario du hast nichts verstanden.
Der ANODENWIDERSTAND des Thyristors entlädt deinen Kondensator da der 
Thyristor leitet sobald er gezündet wird. Das hat mit dem Zenerkreis gar 
nichts zu tun. Selbstverständlich zündet der Thyristor über die Z-Diode. 
Sobald der Netzsinus die Zenerspannnug erreicht bricht diese per 
avalanche durch und der Thyristor wird leitend. Dann hat er einen 
Innenwiderstand von wenigen Ohm.
In der Zeit vom Nulldurchgang bis zum Durchbruch wird dein C geladen und 
danach entladen da der ANODENwiderstand des Thyristors ihn entlädt. Weit 
entscheidender ist dass die negative Halbwelle des Netzes in der der 
Thyristor sperrt deinen Kondensator auf -300V up auflädt und zwar in 
falscher Polarität.
Eine Diode in der Zuleitung zum C wurde wohl vergessen und selbst dann 
ist das Ding nur Sperrmüll der nicht geht.
So leid mir das tut mein Freund.
Exe

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Gast/Exe wrote:

> Eine Diode in der Zuleitung zum C wurde wohl vergessen

In solchen Schaltungen nutzt man dne Thyristor als Gleichrichter, d.h. 
eine Diode braucht es nicht unbedingt.

Allerdings der Rest ist korrekt, da die Schaltung so nicht funzt:

> und selbst dann
> ist das Ding nur Sperrmüll der nicht geht.

Funktionieren tut die Schaltung so nicht -- man könnte evtl. die 
Bauteile auslöten und anderweitig verwenden. Grins.

> So leid mir das tut mein Freund.
> Exe

cnr,
Andrew

Autor: Gast/Exe (Gast)
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Hi Andrew.
Hier widerspreche ich. Diese Schaltung ist deshalb ungewöhnlich da sie 
die Sperrphase des Thyristors ausnützt um den Kondensator zu laden nicht 
die Durchlassphase. In der Sperrphase bis zum Anschnitt der positiven 
Halbwelle am Z-Dioden-Punkt sperrt der Thyristor und über den obersten 
HauptVORwiderstand würde der C geladen. Dieses endet wenn der Thyristor 
zündet. Dann fliesst der Netzstrom der Restpositivhalbwelle als Heizung 
(wie anderweitig bereits erkannt) über den HauptVORwiderstand und den 
ANODENwiderstand des Thyristors wobei die Z-Diodenketten praktisch 
vernachlässigt werden kann. Der ANODENwiderstand wird aber über den 
extrem niederohmigen Thyristor dem aufgeladenen C parallel gelegt.
Entweder sind die Widerstände so bemessen dass der C weiter aufgeladen 
wird dann war der ganze Phasenanschnitt für die Katz oder er ENTlädt 
eben den C wieder. Der Exitus kommt erst bei der negativen Halbwelle.
Die Diode muss oben in die Zuleitung zum C mit der Kathode zum C. Der C 
wird dann in der Sperrphase des Thyristors bei positiver Halbwelle 
geladen und wenn der Thyristor zündet sperrt die Diode die Rückentladung 
bei geeigneter Bemessung der Widerstände. Die negative Halbwelle des 
Netzes wird dann auch abgetrennt.
Bleibt noch der Suizidfaktor der Schaltung auch wenn man den ganzen 
Schotter einbetoniert.
Exe

Autor: Gast (Gast)
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