> daß prog ist in ordnung und läuft auch so auf der hardware?
Nein, das heißt nur, daß die FFs und LUTs im FPGA wie gewünscht
verdrahtet werden konnten.
Wenn du z.B. asynchrone Eingänge nicht korrekt eingetaktet hast, wirst
du zwar ein Design haben, das fast immer läuft, aber manchmal komische
Sachen macht.
Solche Fehler findest du im Übrigen mit einer Verhaltenssimulstion auch
nicht heraus, weil dort selbst bei einer krassen Setup/Hold-Verletzung
immer ein definiertes (also immer das gleiche) Vehalten herauskommt.
> und was ist der unterschied zwischen
> der Behaviour simulation und post-route simulation?
Die Verhaltenssimulation enthält keine Laufzeitinformationen
(Verdrahtung, Logik, LUTs), in der Post-Route Simulation wird das
schlechtest mögliche Zeitverhalten des FPGAs verwendet. Die Rechenzeit
für die Post-Route Simulation ist bedeutend höher, bringt aber für das
reale Leben gar nichts.
Hier ist eine (manuelle) Analyse des Designs anhand der kritischen Pfade
im Static-Timing-Report wesentlich aufschlussreicher.
BTW:
Du schreibst kein Programm für ein FPGA,
sondern du beschreibst ein gewünschtes Hardwareverhalten.