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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Diplomarbeit Vergütung


Autor: chris (Gast)
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Hi

also ich bewerb mich grad bei diversen kleinen und mittleren Betrieben 
für eine DA.

Wieviel würde ich in so einer Firma für eine DA bekommen? ich hab hier 
im forum nur vergütungen für große firmen gefunden.

lg chris

Autor: Maik (Gast)
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Die Diplomarbeit schreibst Du für Dich bzw. Deinen erfolgreichen 
Studienabschluss. Da nach der Vergütung zu schauen, ist in meinen Augen 
weniger sinnvoll.

Lass Dich überraschen, wenns was gibt, kannst Du Dich freuen.
Aber was willst Du machen, wenn Du ein super Thema hast, es aber keine 
Vergütung gibt---Dir ein anderes suchen?

Autor: chris (Gast)
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gehen wir einfach mal davon das ich ein gutes thema gefunden hab

Autor: Usus (Gast)
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Das kommt auf die Firma an. Großbetriebe, vor allem in Süddeutschland 
(z.B. Autobauer) zahlen schonmal um die 1000 Euro monatlich.

Ansonsten dürfte es im Normalfall ein Betrag zwischen 600 und 900 Euro 
sein.

Manche Firmen zahlen auch nicht monatlich, sondern am Ende der 
Diplomarbeit eine Prämie für die erfolgreiche Anfertigung.

Autor: Maik (Gast)
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Die Glücklichen ....

Bei mir gabs vor 3 Jahren nur 200€ (Entwicklung, 20 Mann-Unternehmen)

Autor: M. Keuner (Gast)
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Du solltest sicherheitshalber auch einen Blick in die Prüfungsordnung 
Deines Studienganges werfen, denn häufig ist dort eine Vergütung 
ausgeschlossen. (Wobei die Kontrolle sehr stark variiert, bei uns ist 
beispielsweise eine Vergütung prinzipiell ausgeschlossen, es wird aber 
nicht kontrolliert)

Autor: Christian R. (supachris)
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In Anbetracht der Tatsache, dass nix gezahlt werden muss, und dir für 
die Diplom-Zeit Bafög usw. zusteht, sind 200€ auch schon viel. Bei uns 
im öff. Dienst wird das meist mit einem Halbtags-HIWI Vertrag gemacht. 
Man ist den ganzen Tag da, arbeitet halbtags für´s Institut und den 
anderen halben Tag darf man seine DA schreiben. Das Thema des 
Hiwi-Vertrages und der DA konvergiert natürlich dann...

Kleine und mittlere Privat-Unternehmen zahlen eher wenig (mittlere) bis 
gar nix (kleine).

Autor: Matthias (Gast)
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Nach der Verguetung sollte man schon schauen, auch wenn sie einem 
offiziell nicht zusteht. Uns wurde in der FH immer gesagt, dass Firmen, 
die den Diplomanden nichts zahlen, aus der Firmenkartei gestrichen 
werden, da das unfaires Verhalten ist. Seh ich aehnlich. Man sollte nich 
den grossen Reichtum erwarten, aber 200 Euro oder so sollten schon drin 
sein. Man macht die Diplomarbeit ja im Endeffekt doch nicht nur fuer 
sich, sonst wuerde ich an der firma zweifeln, die Geld investiert ohne 
Gegenleistungen zu verlangen. Die firma erhofft sich ja irgendwas davon, 
egal obs nur as Projekt an sich ist oder dich als neuen Angestellten.

Ich persoenlich hab 350 euro / Monat bekommen. Reicht allein natuerlich 
fuer gar nix, aber wie weiter oben ja beschrieben, hat man ja trotz 
Diplomsemester seine regulaeren Unterhaltsansprueche.

Autor: Wölfi (Gast)
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hatte 800€ im Monat,

aber Vorsicht beim Bezug von Bafög, die Summe(Lohn+ Bafög/2) sollte den 
max. erlaubten Zuverdienst beim Kindergled nicht überschreiten, sonst 
muss man das komplett fürs ganze Jahr zurückzahlen und das ist dann ein 
Schuss ins eigene Knie

Autor: brizz (Gast)
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> Du solltest sicherheitshalber auch einen Blick in die Prüfungsordnung
> Deines Studienganges werfen, denn häufig ist dort eine Vergütung
> ausgeschlossen.
Ja, da sollte man ganz vorsichtig vorher nachfragen. Kontrollieren
tun/können sie es aber nicht. Meist/Oft sind nur Prämien für die
Diplomarbeit erlaubt, die werden aber erst nach dem Einreichen
überwiesen.
> Kleine und mittlere Privat-Unternehmen zahlen eher wenig (mittlere) bis
> gar nix (kleine).
Mmh, ich war in einer 5-Mann-Firma und habe Geld bekommen, mein
Kommilitone war in einem 800-Mann-Unternehmen und bekam nichts, nicht
mal Hilfestellung von dem Betreuer in der Firma.
So pauschal kann man das nicht sagen, außerdem gibt es auch Firmen, die
gerade nicht mit Geld locken wollen und im Bewerbungsgespräch dann
explizit sagen, dass sich nichts zahlen. Unterschreibt man dann doch,
wird dann doch bezahlt, zugegeben, eine der angenehmen Lügen in einem
Bewerbungsgespräch. ;-)

Autor: chris (Gast)
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danke für eure antworten

also bafög fällt eh flach da ich keins bekomme ( die säcke ;) )
in der diplomordnung steht auch nix weiter drin

lg chris

Autor: Christian R. (supachris)
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chris wrote:
> danke für eure antworten
>
> also bafög fällt eh flach da ich keins bekomme ( die säcke ;) )

Naja, dann scheinen deine Eltern ja das entsprechende Einkommen zu 
haben, also von daher auch kein Problem. ;)

In der Prüfungsordnung steht sowas natürlich nicht, denn das ist 
Verhandlungssache bei der entsprechenden Firma. Bewirb dich doch einfach 
und frag danach.

Autor: Wölfi (Gast)
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>Naja, dann scheinen deine Eltern ja das entsprechende Einkommen zu
>haben, also von daher auch kein Problem. ;)

nicht unbedingt, auch ein Bafögbetrug berechtigt nicht mehr zum Empfang 
von diesem

Autor: chris (Gast)
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hey

leider wird beim bafög nur das einkommen berücksichtigt und nicht die 
ausgaben die man hat (schulden etc.)

Autor: Sebastian Trommer (sebastiantrommer)
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Deine DA ist eine Prüfungsleistung und dafür Geld zu erwarten wäre 
falsch. Da es eine Prüfungsleistung ist dürftest du eigentlich garnicht 
bekommen. Manche Firmen zahlen vielleicht eine "Aufwandsentschädigung" 
oder "Erfolgsprämie" aber ein Anrecht hast du nicht darauf.

Autor: erer (Gast)
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meine Studienkollegen liegen alle zwischen 600 und 800 euro im Monat...

Autor: Thomas (Gast)
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@ Sebastian Trommer

HUU HUUU  willkommen in der Wirklichkeit.
Es gibt Leute die MÜSSEN sich selber  das Geld
für das Studium verdienen und es geht NUR mit
Vergütung da man bei der DA, KEINE ZEIT hat bei
MD noch Bürger zu braten.

MICH ÄRGERT DAS SO WAS.....
Könnte einfach nur Kotzen.....

UND NOCH was

NICHT JEDER BEKOMMT GELD von der Bank
für Studium.
Habe es jetzt geschafft, aber von -Eineuropizza- lebt
es sich echt Scheiße.
UND KALTES Zimmer ist auch Kein Spass
seit es Studiengebühren gibt.
Muttersöhnchen habes einfach leichter

Autor: Christoph Erstmalegal (gluema)
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ich finde es persönlich schonwieder voll daneben, dass sich einige an 
bein gepisst fühlen weil sie bafög bekommen und andere keins. wenn einer 
kein bafög bekommt, dann liegt das nicht immer daran, dass man ein 
muttersöhnchen oder sonst etwas ist. ich persönlich war für mein studium 
2 jahre bei der bundeswehr auch im ausland um mein studium zu 
finanzieren, weil ich erstens keine schulden am berufsanfang haben 
wollte und zweitens auf eigenen beinen stehen und nicht den staat 
abzocken. hat zwar in deutschland kultur den staat auf der tasche zu 
liegen, aber für mich persönlich empfinde ich es als besser. drittens 
ist für ein zügiges studium keine zeit für nebenbei arbeiten.
zudem habe ich auch was dagegen mein komplettes finanzielles budget 
schonungslos dem ausbeuterstaat offenzulegen der erstmal schön meine 
daten speichert um zu schaune wo er noch etwas schnorren kann.

<<<9.semester maschinenbau an einer uni zur zeit praktikum bei 
amg-mercedes

Autor: bennj (Gast)
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Moin

Ich denke du solltest nicht nach der Vergütung schauen, such dir Thema 
und Firma danach aus was du nach dem Studium machen willst und immer nur 
an den Job danach denken... Was bringst dir die paar Monate mehr zu 
verdienen, wenn du dafür einene besseren Berufseinstieg schaffst holst 
du das schnell wieder rein.

Bennj

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Wo ist denn das Problem. Schreibe eine normale, unabhaengige Arbeit und 
mach nebenbei einen ganz normalen Studentenjob. Bei 
Firmen-Abschlussarbeiten musst Du doch erst einmal an der FH/Uni einen 
Betreuer finden, das ist meistens nicht einfach, da solche Arbeiten aus 
wissenschaftlicher Sicht meistens keinen grossen Wert haben => Firmen 
wollen nur fuer sich nuetzliche Arbeiten bezahlen, irgendein spezielles 
tool, das nur fuer diese Firma nuetzlich ist und dann auch noch in deren 
Eigentum eingeht mit Verschwiegenheitspflichten usw. Ist doch Unsinn. 
Ausserdem arbeitest Du bei einer "freien" Arbeit mit weniger Druck.

Michael

Autor: Dr. ökon. Brinkmann (Gast)
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>Bei Firmen-Abschlussarbeiten musst Du doch erst einmal an der FH/Uni einen
>Betreuer finden, das ist meistens nicht einfach, da solche Arbeiten aus
>wissenschaftlicher Sicht meistens keinen grossen Wert haben => Firmen
>wollen nur fuer sich nuetzliche Arbeiten bezahlen, irgendein spezielles
>tool, das nur fuer diese Firma nuetzlich ist und dann auch noch in deren
>Eigentum eingeht mit Verschwiegenheitspflichten usw. Ist doch Unsinn.
>Ausserdem arbeitest Du bei einer "freien" Arbeit mit weniger Druck.

Habe noch nie gehört, dass es ein Problem ist, dafür einen Betreuer zu 
finden. Vorallem an FH's mit ihrer Praxislastigkeit nicht. Bei uns 
wurden Firmen-Arbeiten bevorzugt. Die Leute, die die Arbeit an der FH 
geschrieben haben, waren die die keine Stelle "draußen" gefunden haben.

Desweiteren wird der wissenschaftliche Gedanke an der FH nicht so hoch 
gehangen. Ich wette, die meisten Ing.-Diplomarbeiten würden unter diesem 
Gesichtspunkt durchfallen, weil man einfach nichts neues zur 
wissenschaftlichen Diskussion beiträgt, sondern meist bekanntes für 
spezielle Lösungen anwendet. So wie es ein Ingenieur eben auch im Beruf 
macht. Ein Wissenschaftler erforscht, ein Ingenieur wendet 
Forschungsergebnisse sinnvoll an.

Autor: elloco (Gast)
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ich hatte 1300 euro

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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chris schrieb:
> Hi
>
> also ich bewerb mich grad bei diversen kleinen und mittleren Betrieben
> für eine DA.
>
> Wieviel würde ich in so einer Firma für eine DA bekommen? ich hab hier
> im forum nur vergütungen für große firmen gefunden.

Völlig uninteressant. Deine Diplomarbeit dauert maximal 6 Monate, in der 
Zeit musst Du sehen, wie Du Deinen Lebensunterhalt finanzierst. Wenn Du 
etwas Geld bekommst - gut - wenn nicht, dann ist das halt so.

Viel wichtiger ist, was Du da machst, ob Du bereits Kontakte knüpfen 
kannst, ob Dein Thema interessant für zukünftige Arbeitgeber ist, ob Du 
etwas Nützliches lernst oder auch ob Du von Deiner Firma ein 
interessantes Angebot für eine feste Stelle danach bekommst. Das und nur 
das ist wichtig, denn das "strahlt" unter Umständen auf die Jahrzehnte 
Deines zukünftigen Berufslebens aus und nicht die paar Euro, die Du in 
den letzten Monaten Deines Studiums noch für den Lebensunterhalt 
aufbringen musst.

Edit: Sehe gerade, dass er Originalbeitrag schon recht alt ist und seine 
Diplomarbeit Geschichte sein müsste. Aber egal, der Rat gilt trotzdem 
(falls sich in Zukunft weitere Diplomanden diese Frage stellen).

Autor: Soeren A. (abraxa)
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> Viel wichtiger ist, was Du da machst, ob Du bereits Kontakte knüpfen
> kannst, ob Dein Thema interessant für zukünftige Arbeitgeber ist, ob Du
> etwas Nützliches lernst oder auch ob Du von Deiner Firma ein
> interessantes Angebot für eine feste Stelle danach bekommst.

Liest sich nett, der letzte Punkt (der meiner Meinung nach am 
wichtigsten ist) ist momentan aber leider ziemlich weit von der 
Realitaet entfernt. Beispiel Continental: haben in Vergangenheit fuer DA 
bezahlt, aber im Moment ist kein Geld da. Also werden DA angeboten, 
allerdings ohne Verguetung. Egal, ob das Thema dann interessant ist oder 
nicht - auf eine Einstellung wuerde das nie hinauslaufen. Das gleiche 
Spiel laeuft auch in vielen anderen Firmen, wie ich Anfang des Jahres 
selbst feststellen durfte.

"DA? Gerne, allerdings koennen wir Ihnen aufgrund der momentanen 
wirtschaftlichen Lage..."

Sicherlich mag es hier und da noch Firmen geben, die (angemessen) 
zahlen, aber die zu finden braucht Zeit und Geduld.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Soeren A. schrieb:
> Liest sich nett, der letzte Punkt (der meiner Meinung nach am
> wichtigsten ist) ist momentan aber leider ziemlich weit von der
> Realitaet entfernt. Beispiel Continental: haben in Vergangenheit fuer DA
> bezahlt, aber im Moment ist kein Geld da. Also werden DA angeboten,
> allerdings ohne Verguetung. Egal, ob das Thema dann interessant ist oder
> nicht - auf eine Einstellung wuerde das nie hinauslaufen. Das gleiche
> Spiel laeuft auch in vielen anderen Firmen, wie ich Anfang des Jahres
> selbst feststellen durfte.

Ja und? Genau das ist aber doch ein Kriterium, das man bei der Auswahl 
der DA-Stelle viel mehr beachten sollte als die Vergütung während der 
DA. Das steht doch überhaupt nicht im Widerspruch zu meinen Aussagen, 
ganz im Gegenteil.

> "DA? Gerne, allerdings koennen wir Ihnen aufgrund der momentanen
> wirtschaftlichen Lage..."
>
> Sicherlich mag es hier und da noch Firmen geben, die (angemessen)
> zahlen, aber die zu finden braucht Zeit und Geduld.

Du hast es nicht verstanden. Die Vergütung der DA ist relativ 
uninteressant, wenn man bedenkt, welche Faktoren für Deine weitere 
berufliche Zukunft entscheidend sein können. Die paar sch**ß hundert 
Euro sind nichts im Vergleich zu einer Arbeit, die Dich für zukünftige 
Arbeitgeber interessant macht, die Dir vielleicht im Anschluss eine 
Stelle in dieser Firma verschafft oder über die Du bereits wichtige 
Kontakte knüpfen kannst.

Autor: w3e6wiuk6waszht (Gast)
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Nur helfen dir die Kontakte nichts wenn die Firmen noch mindestens 1 
Jahr Einstellungsstop haben und ihre Diplomanden nicht übernehmen 
können.

Oder sollten die Diplomanden einfach mal 1,5 Jahre einen auf HIV machen?

Autor: Soeren A. (abraxa)
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> Die paar sch**ß hundert Euro sind nichts im Vergleich zu einer Arbeit, die
> Dich für zukünftige Arbeitgeber interessant macht, die Dir vielleicht im
> Anschluss eine Stelle in dieser Firma verschafft oder über die Du bereits
> wichtige Kontakte knüpfen kannst.

Wie w3e6wiuk6waszht bereits feststellte: genau das ist mein Punkt. Es 
uebernimmt einen eben keiner mehr nach der Diplomarbeit. Auch wenn sie 
ehrlich wollten, das Budget ist einfach nicht da. Und Kontakte sind auch 
schoen, ja, aber bringen nichts, wenn Firmen partout keinen einstellen.

Autor: Gast (Gast)
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Also ich kenne mehrere Firmen, die Ingenieure suchen. Die würden sicher 
auch Diplomanden einstellen.

Autor: Auktionator (Gast)
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>Also ich kenne mehrere Firmen, die Ingenieure suchen. Die würden sicher
>auch Diplomanden einstellen.

Thread nicht verfolgt? Es ist nicht allzu schwierig als Diplomand für 
lau angestellt zu werden. Bei Bezahlung ist die Sache um einen Faktor 
zehn schwieriger. Und eine Festanstellung ist mindestens um den Faktor 
100 schwieriger.

Ich kenne auch etliche Firmen, die Ingenieure suchen. Braucht man ja nur 
in die Stellenbörsen suchen. Lol
Ich suche übrigens auch einen intakten 911 Turbo für max. 15.000 € - 
kann aber keinen finden.
Welche Firmen stellen in einem beachtenswerten Maßstab ein und dann auch 
noch Absolventen? Das fällt alles in den Promillebereich.
Hier reden noch einige aus alten guten Zeiten, wo sie nach erfolgreicher 
Diplomarbeit eingestellt wurden. Der Dampfer ist abgefahren. Kontakte 
knüpfen reicht alleine auch nicht, denn wenn der Aufschwung kommen 
sollte, dann greifen die Unternehmen auf die aktuellen Diplomanden 
zurück und nicht auf abgehangenes Fleisch.

Autor: P. S. (Gast)
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Dr. ökon. Brinkmann schrieb:

> Habe noch nie gehört, dass es ein Problem ist, dafür einen Betreuer zu
> finden. Vorallem an FH's mit ihrer Praxislastigkeit nicht. Bei uns
> wurden Firmen-Arbeiten bevorzugt. Die Leute, die die Arbeit an der FH
> geschrieben haben, waren die die keine Stelle "draußen" gefunden haben.

Ach, wenn das nicht mal wieder eine von den ueblichen Geschichten ist, 
die man so ueber seine "seltsamen" Kollegen erzaehlt. Ich verstehe Leute 
nicht, die diese Zeit nicht nutzen um mal intensiv ein eigenes Projekt 
abzuwickeln. Ich habe sowohl erstes Praxissemester, als auch 
Diplomarbeit eigenstaendig gemacht und durchaus problemlos eine Stelle 
gefunden. Und das sind durchaus Punkte im Lebenslauf, die positiv 
auffallen - wenn das Thema stimmt. Wer sich wirklich fuer das 
interessiert, was er studiert, kann sich so eine Chance ja wohl kaum 
entgehen lassen.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Auktionator schrieb:
> Thread nicht verfolgt? Es ist nicht allzu schwierig als Diplomand für
> lau angestellt zu werden. Bei Bezahlung ist die Sache um einen Faktor
> zehn schwieriger. Und eine Festanstellung ist mindestens um den Faktor
> 100 schwieriger.

Nö, es gibt auch noch immer Firmen, die Ingenieure suchen und auch 
Diplomanden übernehmen. Außer dem ist das nur ein Parameter von vielen 
bereits beschriebenen. Die Bezahlung der Diplomarbeit ist - auch wenn 
viele nur von 12 Uhr bis Mittag denken - der unwichtigste.

> Ich kenne auch etliche Firmen, die Ingenieure suchen. Braucht man ja nur
> in die Stellenbörsen suchen. *Lol*

Naja, eine Stelle ist der Lohn des Tüchtigen. Leute, die nicht viel mehr 
auf die Reihe bekommen, als nur Stellenbörsen anzuschauen, bleiben halt 
weiter arbeitslos.

> Ich suche übrigens auch einen intakten 911 Turbo für max. 15.000 € -
> kann aber keinen finden.

Ja und? Was hat das mit dem Thema zu tun?

> Welche Firmen stellen in einem beachtenswerten Maßstab ein und dann auch
> noch Absolventen? Das fällt alles in den Promillebereich.

Selber suchen.

> Hier reden noch einige aus alten guten Zeiten, wo sie nach erfolgreicher
> Diplomarbeit eingestellt wurden. Der Dampfer ist abgefahren. Kontakte
> knüpfen reicht alleine auch nicht, denn wenn der Aufschwung kommen
> sollte, dann greifen die Unternehmen auf die aktuellen Diplomanden
> zurück und nicht auf abgehangenes Fleisch.

Es ist auch heute möglich, eine Stelle zu bekommen und Kontakte und/oder 
eine interessante Arbeit in der Industrie kann dabei durchaus hilfreich 
sein. Ich bin auch recht sicher, dass in den nächsten Monaten wieder 
mehr freie Stellen zur Verfügung stehen werden.

Autor: Stefan (Gast)
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Ich finde die Vergütung im Zusammenhang mit Diplomarbeit oder Praktikum 
keinenfalls zweitranig. Klar sind das im Vergleich zu einer 
Festanstellung Peanuts, aber eine Vergütung drückt m.E. die 
Wertschätzung, die ein Unternehmen einem Diplomanden entgegenbringt aus.

"Was nichts kostet, ist auch nichts wert." hat in diesem Zusammenhang 
auf jeden Fall Gültigkeit!

Autor: Tom (Gast)
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>Naja, eine Stelle ist der Lohn des Tüchtigen. Leute, die nicht viel mehr
>auf die Reihe bekommen, als nur Stellenbörsen anzuschauen, bleiben halt
>weiter arbeitslos.

Die großen (und mittleren Firmen) sind alle in den Stellenbörsen 
vertreten. Die anderen kennt man als normaler Student meist nicht.

Autor: Radar (Gast)
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>Die großen (und mittleren Firmen) sind alle in den Stellenbörsen
>vertreten. Die anderen kennt man als normaler Student meist nicht.
Du kannst auch das Branchenbuch durchsuchen und Firmen ausfindig machen. 
Fast alle haben eine Webseite, allerdings nur die wenigsten dort ein 
"Stellencenter". Musst dann erst mal anrufen, kurz vorstellen und dein 
Anliegen darlegen. In 90 Prozent der Fälle bekommst du aber mitgeteilt, 
dass aktuell kein Bedarf da ist. Selbst wenn eine Stelle auf der 
Firmenwebseite ausgeschrieben ist, die eine schriftliche Bewerbung 
verlangt, muss man  2 Wochen nach Eingang noch nachtelefonieren, was 
denn los ist. Ansonsten wandert die Bewerbungsmappe im Schredder.
Kurz: Momentan ist Suchen nach festen Stellen so gut wie sinnlos.
Es gibt zwar Ausnahmen, aber diese bestätigt die Regel. Wer was anderes 
sagt, lügt vorsätzlich oder hat keine Ahnung.
Crisis rules everywhere.
Aber die FDP wird bald sorgen, dass die Unternehmen wieder aufblühen 
können. Ist schließlich die marktfreundlichste Partei. Lol

Autor: dark-star (Gast)
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FH:
Bei mir war die Diplomarbeit 6 Monate lang. Ein Forschungsauftrag eines 
Ministeriums. Dafür gab es 4000 Euro, davon 50 Prozent eigenfinanziert.

Aber es dauerte eine Ewigkeit, bis ich das Geld bekam.

Und wir mussten die Ausgaben zweckgebunden einsetzen, also Spritkosten, 
Kostwen für Präsentation und Dokumentation (Farbfilme ;-), Software und 
so weiter.
Und letztendlich 6- oder 7-facher Ausdruck von 150 Seiten.

DAs läppert sich.

Eine dreimonatige Diplomarbeit eines Kommilitonen wurde mit 800 Euro 
vergütet.
Und ihm klappte der Unterkiefer runter, als der der Prof meinte, er 
solle die Arbeit in einem ganz bestimmten Laden binden lassen. Kostete 
insgesamt  inkl. Druckkosten so um die 300 Euro.

Einige machten eine interne Arbeit bei einem Prof, da gab es überhaupt 
nichts ;-)))

Bei den Informatikern weiß ich von einem Fall, dass der Diplomand darauf 
bestanden hatte, eine externe zu schreiben, dann aber schon bei den 
Datenbanken ins Schleudern geraten war, sich die arbeit gegen Cash zu 
Ende schreiben hat lassen - und das Projekt wurde auch noch nicht 
rechtzeitig fertig. Da gab es auch kein Geld dafür.

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