Hi
also ich bewerb mich grad bei diversen kleinen und mittleren Betrieben
für eine DA.
Wieviel würde ich in so einer Firma für eine DA bekommen? ich hab hier
im forum nur vergütungen für große firmen gefunden.
lg chris
Die Diplomarbeit schreibst Du für Dich bzw. Deinen erfolgreichen
Studienabschluss. Da nach der Vergütung zu schauen, ist in meinen Augen
weniger sinnvoll.
Lass Dich überraschen, wenns was gibt, kannst Du Dich freuen.
Aber was willst Du machen, wenn Du ein super Thema hast, es aber keine
Vergütung gibt---Dir ein anderes suchen?
Das kommt auf die Firma an. Großbetriebe, vor allem in Süddeutschland
(z.B. Autobauer) zahlen schonmal um die 1000 Euro monatlich.
Ansonsten dürfte es im Normalfall ein Betrag zwischen 600 und 900 Euro
sein.
Manche Firmen zahlen auch nicht monatlich, sondern am Ende der
Diplomarbeit eine Prämie für die erfolgreiche Anfertigung.
Du solltest sicherheitshalber auch einen Blick in die Prüfungsordnung
Deines Studienganges werfen, denn häufig ist dort eine Vergütung
ausgeschlossen. (Wobei die Kontrolle sehr stark variiert, bei uns ist
beispielsweise eine Vergütung prinzipiell ausgeschlossen, es wird aber
nicht kontrolliert)
In Anbetracht der Tatsache, dass nix gezahlt werden muss, und dir für
die Diplom-Zeit Bafög usw. zusteht, sind 200€ auch schon viel. Bei uns
im öff. Dienst wird das meist mit einem Halbtags-HIWI Vertrag gemacht.
Man ist den ganzen Tag da, arbeitet halbtags für´s Institut und den
anderen halben Tag darf man seine DA schreiben. Das Thema des
Hiwi-Vertrages und der DA konvergiert natürlich dann...
Kleine und mittlere Privat-Unternehmen zahlen eher wenig (mittlere) bis
gar nix (kleine).
Nach der Verguetung sollte man schon schauen, auch wenn sie einem
offiziell nicht zusteht. Uns wurde in der FH immer gesagt, dass Firmen,
die den Diplomanden nichts zahlen, aus der Firmenkartei gestrichen
werden, da das unfaires Verhalten ist. Seh ich aehnlich. Man sollte nich
den grossen Reichtum erwarten, aber 200 Euro oder so sollten schon drin
sein. Man macht die Diplomarbeit ja im Endeffekt doch nicht nur fuer
sich, sonst wuerde ich an der firma zweifeln, die Geld investiert ohne
Gegenleistungen zu verlangen. Die firma erhofft sich ja irgendwas davon,
egal obs nur as Projekt an sich ist oder dich als neuen Angestellten.
Ich persoenlich hab 350 euro / Monat bekommen. Reicht allein natuerlich
fuer gar nix, aber wie weiter oben ja beschrieben, hat man ja trotz
Diplomsemester seine regulaeren Unterhaltsansprueche.
hatte 800€ im Monat,
aber Vorsicht beim Bezug von Bafög, die Summe(Lohn+ Bafög/2) sollte den
max. erlaubten Zuverdienst beim Kindergled nicht überschreiten, sonst
muss man das komplett fürs ganze Jahr zurückzahlen und das ist dann ein
Schuss ins eigene Knie
> Du solltest sicherheitshalber auch einen Blick in die Prüfungsordnung> Deines Studienganges werfen, denn häufig ist dort eine Vergütung> ausgeschlossen.
Ja, da sollte man ganz vorsichtig vorher nachfragen. Kontrollieren
tun/können sie es aber nicht. Meist/Oft sind nur Prämien für die
Diplomarbeit erlaubt, die werden aber erst nach dem Einreichen
überwiesen.
> Kleine und mittlere Privat-Unternehmen zahlen eher wenig (mittlere) bis> gar nix (kleine).
Mmh, ich war in einer 5-Mann-Firma und habe Geld bekommen, mein
Kommilitone war in einem 800-Mann-Unternehmen und bekam nichts, nicht
mal Hilfestellung von dem Betreuer in der Firma.
So pauschal kann man das nicht sagen, außerdem gibt es auch Firmen, die
gerade nicht mit Geld locken wollen und im Bewerbungsgespräch dann
explizit sagen, dass sich nichts zahlen. Unterschreibt man dann doch,
wird dann doch bezahlt, zugegeben, eine der angenehmen Lügen in einem
Bewerbungsgespräch. ;-)
chris wrote:
> danke für eure antworten>> also bafög fällt eh flach da ich keins bekomme ( die säcke ;) )
Naja, dann scheinen deine Eltern ja das entsprechende Einkommen zu
haben, also von daher auch kein Problem. ;)
In der Prüfungsordnung steht sowas natürlich nicht, denn das ist
Verhandlungssache bei der entsprechenden Firma. Bewirb dich doch einfach
und frag danach.
>Naja, dann scheinen deine Eltern ja das entsprechende Einkommen zu>haben, also von daher auch kein Problem. ;)
nicht unbedingt, auch ein Bafögbetrug berechtigt nicht mehr zum Empfang
von diesem
Deine DA ist eine Prüfungsleistung und dafür Geld zu erwarten wäre
falsch. Da es eine Prüfungsleistung ist dürftest du eigentlich garnicht
bekommen. Manche Firmen zahlen vielleicht eine "Aufwandsentschädigung"
oder "Erfolgsprämie" aber ein Anrecht hast du nicht darauf.
@ Sebastian Trommer
HUU HUUU willkommen in der Wirklichkeit.
Es gibt Leute die MÜSSEN sich selber das Geld
für das Studium verdienen und es geht NUR mit
Vergütung da man bei der DA, KEINE ZEIT hat bei
MD noch Bürger zu braten.
MICH ÄRGERT DAS SO WAS.....
Könnte einfach nur Kotzen.....
UND NOCH was
NICHT JEDER BEKOMMT GELD von der Bank
für Studium.
Habe es jetzt geschafft, aber von -Eineuropizza- lebt
es sich echt Scheiße.
UND KALTES Zimmer ist auch Kein Spass
seit es Studiengebühren gibt.
Muttersöhnchen habes einfach leichter
ich finde es persönlich schonwieder voll daneben, dass sich einige an
bein gepisst fühlen weil sie bafög bekommen und andere keins. wenn einer
kein bafög bekommt, dann liegt das nicht immer daran, dass man ein
muttersöhnchen oder sonst etwas ist. ich persönlich war für mein studium
2 jahre bei der bundeswehr auch im ausland um mein studium zu
finanzieren, weil ich erstens keine schulden am berufsanfang haben
wollte und zweitens auf eigenen beinen stehen und nicht den staat
abzocken. hat zwar in deutschland kultur den staat auf der tasche zu
liegen, aber für mich persönlich empfinde ich es als besser. drittens
ist für ein zügiges studium keine zeit für nebenbei arbeiten.
zudem habe ich auch was dagegen mein komplettes finanzielles budget
schonungslos dem ausbeuterstaat offenzulegen der erstmal schön meine
daten speichert um zu schaune wo er noch etwas schnorren kann.
<<<9.semester maschinenbau an einer uni zur zeit praktikum bei
amg-mercedes
Moin
Ich denke du solltest nicht nach der Vergütung schauen, such dir Thema
und Firma danach aus was du nach dem Studium machen willst und immer nur
an den Job danach denken... Was bringst dir die paar Monate mehr zu
verdienen, wenn du dafür einene besseren Berufseinstieg schaffst holst
du das schnell wieder rein.
Bennj
Wo ist denn das Problem. Schreibe eine normale, unabhaengige Arbeit und
mach nebenbei einen ganz normalen Studentenjob. Bei
Firmen-Abschlussarbeiten musst Du doch erst einmal an der FH/Uni einen
Betreuer finden, das ist meistens nicht einfach, da solche Arbeiten aus
wissenschaftlicher Sicht meistens keinen grossen Wert haben => Firmen
wollen nur fuer sich nuetzliche Arbeiten bezahlen, irgendein spezielles
tool, das nur fuer diese Firma nuetzlich ist und dann auch noch in deren
Eigentum eingeht mit Verschwiegenheitspflichten usw. Ist doch Unsinn.
Ausserdem arbeitest Du bei einer "freien" Arbeit mit weniger Druck.
Michael
>Bei Firmen-Abschlussarbeiten musst Du doch erst einmal an der FH/Uni einen>Betreuer finden, das ist meistens nicht einfach, da solche Arbeiten aus>wissenschaftlicher Sicht meistens keinen grossen Wert haben => Firmen>wollen nur fuer sich nuetzliche Arbeiten bezahlen, irgendein spezielles>tool, das nur fuer diese Firma nuetzlich ist und dann auch noch in deren>Eigentum eingeht mit Verschwiegenheitspflichten usw. Ist doch Unsinn.>Ausserdem arbeitest Du bei einer "freien" Arbeit mit weniger Druck.
Habe noch nie gehört, dass es ein Problem ist, dafür einen Betreuer zu
finden. Vorallem an FH's mit ihrer Praxislastigkeit nicht. Bei uns
wurden Firmen-Arbeiten bevorzugt. Die Leute, die die Arbeit an der FH
geschrieben haben, waren die die keine Stelle "draußen" gefunden haben.
Desweiteren wird der wissenschaftliche Gedanke an der FH nicht so hoch
gehangen. Ich wette, die meisten Ing.-Diplomarbeiten würden unter diesem
Gesichtspunkt durchfallen, weil man einfach nichts neues zur
wissenschaftlichen Diskussion beiträgt, sondern meist bekanntes für
spezielle Lösungen anwendet. So wie es ein Ingenieur eben auch im Beruf
macht. Ein Wissenschaftler erforscht, ein Ingenieur wendet
Forschungsergebnisse sinnvoll an.
chris schrieb:
> Hi>> also ich bewerb mich grad bei diversen kleinen und mittleren Betrieben> für eine DA.>> Wieviel würde ich in so einer Firma für eine DA bekommen? ich hab hier> im forum nur vergütungen für große firmen gefunden.
Völlig uninteressant. Deine Diplomarbeit dauert maximal 6 Monate, in der
Zeit musst Du sehen, wie Du Deinen Lebensunterhalt finanzierst. Wenn Du
etwas Geld bekommst - gut - wenn nicht, dann ist das halt so.
Viel wichtiger ist, was Du da machst, ob Du bereits Kontakte knüpfen
kannst, ob Dein Thema interessant für zukünftige Arbeitgeber ist, ob Du
etwas Nützliches lernst oder auch ob Du von Deiner Firma ein
interessantes Angebot für eine feste Stelle danach bekommst. Das und nur
das ist wichtig, denn das "strahlt" unter Umständen auf die Jahrzehnte
Deines zukünftigen Berufslebens aus und nicht die paar Euro, die Du in
den letzten Monaten Deines Studiums noch für den Lebensunterhalt
aufbringen musst.
Edit: Sehe gerade, dass er Originalbeitrag schon recht alt ist und seine
Diplomarbeit Geschichte sein müsste. Aber egal, der Rat gilt trotzdem
(falls sich in Zukunft weitere Diplomanden diese Frage stellen).
> Viel wichtiger ist, was Du da machst, ob Du bereits Kontakte knüpfen> kannst, ob Dein Thema interessant für zukünftige Arbeitgeber ist, ob Du> etwas Nützliches lernst oder auch ob Du von Deiner Firma ein> interessantes Angebot für eine feste Stelle danach bekommst.
Liest sich nett, der letzte Punkt (der meiner Meinung nach am
wichtigsten ist) ist momentan aber leider ziemlich weit von der
Realitaet entfernt. Beispiel Continental: haben in Vergangenheit fuer DA
bezahlt, aber im Moment ist kein Geld da. Also werden DA angeboten,
allerdings ohne Verguetung. Egal, ob das Thema dann interessant ist oder
nicht - auf eine Einstellung wuerde das nie hinauslaufen. Das gleiche
Spiel laeuft auch in vielen anderen Firmen, wie ich Anfang des Jahres
selbst feststellen durfte.
"DA? Gerne, allerdings koennen wir Ihnen aufgrund der momentanen
wirtschaftlichen Lage..."
Sicherlich mag es hier und da noch Firmen geben, die (angemessen)
zahlen, aber die zu finden braucht Zeit und Geduld.
Soeren A. schrieb:
> Liest sich nett, der letzte Punkt (der meiner Meinung nach am> wichtigsten ist) ist momentan aber leider ziemlich weit von der> Realitaet entfernt. Beispiel Continental: haben in Vergangenheit fuer DA> bezahlt, aber im Moment ist kein Geld da. Also werden DA angeboten,> allerdings ohne Verguetung. Egal, ob das Thema dann interessant ist oder> nicht - auf eine Einstellung wuerde das nie hinauslaufen. Das gleiche> Spiel laeuft auch in vielen anderen Firmen, wie ich Anfang des Jahres> selbst feststellen durfte.
Ja und? Genau das ist aber doch ein Kriterium, das man bei der Auswahl
der DA-Stelle viel mehr beachten sollte als die Vergütung während der
DA. Das steht doch überhaupt nicht im Widerspruch zu meinen Aussagen,
ganz im Gegenteil.
> "DA? Gerne, allerdings koennen wir Ihnen aufgrund der momentanen> wirtschaftlichen Lage...">> Sicherlich mag es hier und da noch Firmen geben, die (angemessen)> zahlen, aber die zu finden braucht Zeit und Geduld.
Du hast es nicht verstanden. Die Vergütung der DA ist relativ
uninteressant, wenn man bedenkt, welche Faktoren für Deine weitere
berufliche Zukunft entscheidend sein können. Die paar sch**ß hundert
Euro sind nichts im Vergleich zu einer Arbeit, die Dich für zukünftige
Arbeitgeber interessant macht, die Dir vielleicht im Anschluss eine
Stelle in dieser Firma verschafft oder über die Du bereits wichtige
Kontakte knüpfen kannst.
Nur helfen dir die Kontakte nichts wenn die Firmen noch mindestens 1
Jahr Einstellungsstop haben und ihre Diplomanden nicht übernehmen
können.
Oder sollten die Diplomanden einfach mal 1,5 Jahre einen auf HIV machen?
> Die paar sch**ß hundert Euro sind nichts im Vergleich zu einer Arbeit, die> Dich für zukünftige Arbeitgeber interessant macht, die Dir vielleicht im> Anschluss eine Stelle in dieser Firma verschafft oder über die Du bereits> wichtige Kontakte knüpfen kannst.
Wie w3e6wiuk6waszht bereits feststellte: genau das ist mein Punkt. Es
uebernimmt einen eben keiner mehr nach der Diplomarbeit. Auch wenn sie
ehrlich wollten, das Budget ist einfach nicht da. Und Kontakte sind auch
schoen, ja, aber bringen nichts, wenn Firmen partout keinen einstellen.
>Also ich kenne mehrere Firmen, die Ingenieure suchen. Die würden sicher>auch Diplomanden einstellen.
Thread nicht verfolgt? Es ist nicht allzu schwierig als Diplomand für
lau angestellt zu werden. Bei Bezahlung ist die Sache um einen Faktor
zehn schwieriger. Und eine Festanstellung ist mindestens um den Faktor
100 schwieriger.
Ich kenne auch etliche Firmen, die Ingenieure suchen. Braucht man ja nur
in die Stellenbörsen suchen. Lol
Ich suche übrigens auch einen intakten 911 Turbo für max. 15.000 € -
kann aber keinen finden.
Welche Firmen stellen in einem beachtenswerten Maßstab ein und dann auch
noch Absolventen? Das fällt alles in den Promillebereich.
Hier reden noch einige aus alten guten Zeiten, wo sie nach erfolgreicher
Diplomarbeit eingestellt wurden. Der Dampfer ist abgefahren. Kontakte
knüpfen reicht alleine auch nicht, denn wenn der Aufschwung kommen
sollte, dann greifen die Unternehmen auf die aktuellen Diplomanden
zurück und nicht auf abgehangenes Fleisch.
Dr. ökon. Brinkmann schrieb:
> Habe noch nie gehört, dass es ein Problem ist, dafür einen Betreuer zu> finden. Vorallem an FH's mit ihrer Praxislastigkeit nicht. Bei uns> wurden Firmen-Arbeiten bevorzugt. Die Leute, die die Arbeit an der FH> geschrieben haben, waren die die keine Stelle "draußen" gefunden haben.
Ach, wenn das nicht mal wieder eine von den ueblichen Geschichten ist,
die man so ueber seine "seltsamen" Kollegen erzaehlt. Ich verstehe Leute
nicht, die diese Zeit nicht nutzen um mal intensiv ein eigenes Projekt
abzuwickeln. Ich habe sowohl erstes Praxissemester, als auch
Diplomarbeit eigenstaendig gemacht und durchaus problemlos eine Stelle
gefunden. Und das sind durchaus Punkte im Lebenslauf, die positiv
auffallen - wenn das Thema stimmt. Wer sich wirklich fuer das
interessiert, was er studiert, kann sich so eine Chance ja wohl kaum
entgehen lassen.
Auktionator schrieb:
> Thread nicht verfolgt? Es ist nicht allzu schwierig als Diplomand für> lau angestellt zu werden. Bei Bezahlung ist die Sache um einen Faktor> zehn schwieriger. Und eine Festanstellung ist mindestens um den Faktor> 100 schwieriger.
Nö, es gibt auch noch immer Firmen, die Ingenieure suchen und auch
Diplomanden übernehmen. Außer dem ist das nur ein Parameter von vielen
bereits beschriebenen. Die Bezahlung der Diplomarbeit ist - auch wenn
viele nur von 12 Uhr bis Mittag denken - der unwichtigste.
> Ich kenne auch etliche Firmen, die Ingenieure suchen. Braucht man ja nur> in die Stellenbörsen suchen. *Lol*
Naja, eine Stelle ist der Lohn des Tüchtigen. Leute, die nicht viel mehr
auf die Reihe bekommen, als nur Stellenbörsen anzuschauen, bleiben halt
weiter arbeitslos.
> Ich suche übrigens auch einen intakten 911 Turbo für max. 15.000 € -> kann aber keinen finden.
Ja und? Was hat das mit dem Thema zu tun?
> Welche Firmen stellen in einem beachtenswerten Maßstab ein und dann auch> noch Absolventen? Das fällt alles in den Promillebereich.
Selber suchen.
> Hier reden noch einige aus alten guten Zeiten, wo sie nach erfolgreicher> Diplomarbeit eingestellt wurden. Der Dampfer ist abgefahren. Kontakte> knüpfen reicht alleine auch nicht, denn wenn der Aufschwung kommen> sollte, dann greifen die Unternehmen auf die aktuellen Diplomanden> zurück und nicht auf abgehangenes Fleisch.
Es ist auch heute möglich, eine Stelle zu bekommen und Kontakte und/oder
eine interessante Arbeit in der Industrie kann dabei durchaus hilfreich
sein. Ich bin auch recht sicher, dass in den nächsten Monaten wieder
mehr freie Stellen zur Verfügung stehen werden.
Ich finde die Vergütung im Zusammenhang mit Diplomarbeit oder Praktikum
keinenfalls zweitranig. Klar sind das im Vergleich zu einer
Festanstellung Peanuts, aber eine Vergütung drückt m.E. die
Wertschätzung, die ein Unternehmen einem Diplomanden entgegenbringt aus.
"Was nichts kostet, ist auch nichts wert." hat in diesem Zusammenhang
auf jeden Fall Gültigkeit!
>Naja, eine Stelle ist der Lohn des Tüchtigen. Leute, die nicht viel mehr>auf die Reihe bekommen, als nur Stellenbörsen anzuschauen, bleiben halt>weiter arbeitslos.
Die großen (und mittleren Firmen) sind alle in den Stellenbörsen
vertreten. Die anderen kennt man als normaler Student meist nicht.
>Die großen (und mittleren Firmen) sind alle in den Stellenbörsen>vertreten. Die anderen kennt man als normaler Student meist nicht.
Du kannst auch das Branchenbuch durchsuchen und Firmen ausfindig machen.
Fast alle haben eine Webseite, allerdings nur die wenigsten dort ein
"Stellencenter". Musst dann erst mal anrufen, kurz vorstellen und dein
Anliegen darlegen. In 90 Prozent der Fälle bekommst du aber mitgeteilt,
dass aktuell kein Bedarf da ist. Selbst wenn eine Stelle auf der
Firmenwebseite ausgeschrieben ist, die eine schriftliche Bewerbung
verlangt, muss man 2 Wochen nach Eingang noch nachtelefonieren, was
denn los ist. Ansonsten wandert die Bewerbungsmappe im Schredder.
Kurz: Momentan ist Suchen nach festen Stellen so gut wie sinnlos.
Es gibt zwar Ausnahmen, aber diese bestätigt die Regel. Wer was anderes
sagt, lügt vorsätzlich oder hat keine Ahnung.
Crisis rules everywhere.
Aber die FDP wird bald sorgen, dass die Unternehmen wieder aufblühen
können. Ist schließlich die marktfreundlichste Partei. Lol
FH:
Bei mir war die Diplomarbeit 6 Monate lang. Ein Forschungsauftrag eines
Ministeriums. Dafür gab es 4000 Euro, davon 50 Prozent eigenfinanziert.
Aber es dauerte eine Ewigkeit, bis ich das Geld bekam.
Und wir mussten die Ausgaben zweckgebunden einsetzen, also Spritkosten,
Kostwen für Präsentation und Dokumentation (Farbfilme ;-), Software und
so weiter.
Und letztendlich 6- oder 7-facher Ausdruck von 150 Seiten.
DAs läppert sich.
Eine dreimonatige Diplomarbeit eines Kommilitonen wurde mit 800 Euro
vergütet.
Und ihm klappte der Unterkiefer runter, als der der Prof meinte, er
solle die Arbeit in einem ganz bestimmten Laden binden lassen. Kostete
insgesamt inkl. Druckkosten so um die 300 Euro.
Einige machten eine interne Arbeit bei einem Prof, da gab es überhaupt
nichts ;-)))
Bei den Informatikern weiß ich von einem Fall, dass der Diplomand darauf
bestanden hatte, eine externe zu schreiben, dann aber schon bei den
Datenbanken ins Schleudern geraten war, sich die arbeit gegen Cash zu
Ende schreiben hat lassen - und das Projekt wurde auch noch nicht
rechtzeitig fertig. Da gab es auch kein Geld dafür.