Gast
#1104838
Hallo zusammen, ich habe hier ein Eigenbau Schaltnetzteil, welches aus einer zentralen Steuerung/Regelung (1 Regelkreis: D.h. Alle Leistungsteile werden mit der gleichen PWM angesteuert) und 12 Leistungsteilen (Elkos,Mosfets,Übertrager,Gleichrichter,Spreicherdrossel,Elkos) besteht. Die Ausgänge aller Leistungteile sind parallel geschaltet und die Eingänge von jeweils 4 Leistungsteilen liegen über einen dicken Brückengleichrichter zusammen auf je einer Phase gegen N, um die Last gleichmäßig zu verteilen. Diese Art der Eingangsbeschaltung ist bewusst so gewählt, damit auch ein alternativer 1-phasen Betrieb des Netzteils möglich ist, ohne das Netzteil auf einen unnötig großen Eingangsspannungsbereich auslegen zu müssen. Eine Schutzschaltung schaltet das Netzteil ab, wenn die Spannungsabweichung der einzelnen Phasen > 5V ist. Im Labor funktioniert der Aufbau einwandfrei, da dort die Phasen alle schön stabil und gleichmäßig bleiben. Kann ich das so bedenkenlos lassen, oder ist im praktischen Umfeld doch öfters mit größeren Spannungsdifferenzen der einzelnen Phasen zu rechnen, sodaß ich statt dem einen doch drei Regelkreise zur Steuerung der Leistungsteile aufbauen muss? Hat das vielleicht schon mal jemand Erfahrungen gesammelt? Danke und Gruß, Chris