Hi,
ich benötigte eine Löthilfe in form einer vergrößerung für 0.5 und 0.4
pitch.
jetzt habe ich es endlich mal geschafft, ein paar kameras bestellt und
mal ausprobiert und es gab interessante ergebnisse die ich euch hier
kurz zeigen wollte.
ich habe 2 kameras von pollin gestestet und zusätzlich noch
unterschiedliche objetive ausprobiert, und das beste ergebnis lieferte
die günstigere kamera.
im anhang mal ein bild einer überwachungskamera mit extra objektiv, der
vorteil hier, es lässt sich lichteinfall (menge), und schärfe sowie die
vergrößerung am objetiv einstellen, nachteil relativ teuer, und es muss
sehr nahe über dem chip gehalten werden.
580063 Überwachungskamera 306, Farbe, 1/4" 29,95 EUR
580072 Objektiv, 3,5...8mm, CS Mount, 19,95 EUR
gruß,
m.
hier ist das zweite cmos modul im einsatz, es muss nicht so nah am zu
vergrößernden objet gehalten werden und man kann noch besser die details
erkennen.
580012 Kameramodul, 1/3", CMOS, Farbe, Ton, 19,95 EUR
hier noch ein detailbild meiner gewählten methode zur löthilfe, damit
habe ich gleich 2 lötzinnkrümel entdeckt und entfernt die ich so nicht
mehr gesehen hätte...
wenn ihr wollt, dann stellt eure lösungen doch auch mal hier ein.
gruß,
m.
Ich löte sowas mit einem Stereomikroskop. Bei der Kameralösung sehe ich
das Problem der "Einäugigkeit", und damit die fehlende
Tiefeninformation.
Bin aber auf Ergebnisse, auch Probleme die auftreten gespannt.
guude
ts
ach ja,
ich bin sehr überrascht wie gut die ergebnisse mit der CMOS kamera für
schlappe 20€ doch sind, dafür das sie nicht unbeding für soetwas gemacht
ist, hut ab.
die kamera ist mit einem winkel an einem mini stativ, gibts in jedem
fotoladen, mit teleskopfüßen - befestigt, und lässt sich in in 2 min
aufstellen und benutzen, der lcd monitor ist von der großen bucht und
auf augenhöhe an meinem lötplatz im regal befestigt, so kann man ruck
zuck angenehm smd löten und seinen standard lötplatz in einen smd
lötplatz verwandeln. wenn man es nicht benötigt, faltet und schiebt man
das stativ auf handgröße samt der kamera zusammen, und legt es bei
seite.
viel spass mit der idee,
m.
Mikroskope habe ich auch schon angesehen, und in der firma auch schon
benutzt, das ist natürlich auch eine schicke lösung, nur diese nimmt
kaum platz weg, und man kommt damit hin, gerne berichte ich über weitere
ergebnisse.
das löten mit einem mikroskop an einem speziellen lötplatz für smd ist
natürlich allein von der dort gebotenen "auflösung" schon schlecht zu
toppen.
erste lötungen bezüglich der "einäugigkeit" scheinen jedoch kaum
hinderlich mit dieser methode.
m.
Lupenleuchten mit Leuchtstoffring sind zwar etwas teuer als 20 EUR, aber
damit kann man durchaus arbeiten. Zudem schirmt der Lampenkopf den
Lötdampf von der Nase des Anwenders ab ;-). Ich persönlich mag nicht am
Bildschirm an 0.5mm Pitch herumfleischern, das wird nix.
Hallo maddin,
ich hab das mal ausprobiert. (links die Striche haben jeweils 1mm
Abstand)
Die untere Zahl habe ich so nachgezeichnet (hab mir Mühe gegeben) und
danach das obere mit Hilfe der WebCam.
Ich würde nicht sagen dass es da so viel Unterschied in der Genauigkeit
gibt.
Man muss aber bedenken dass man etwas Zeitverzug hat bis man das Bild
auf dem Bildschirm sieht, etwa 1/10 sekunde ist schon zu bemerken.
Das heißt dann dass man etwas langsamer arbeiten muss.
Von der Genauigkeit her gibt es keinen Unterschied.
(das war eine 0.7er Miene)
@ Sepp
Das wird bestimmt ein 7 Zoll (Widescreen-)Monitor mit S-Video Eingang
sein, die brauchen genau wie die großen 12V und haben teilweise recht
hohe Auflösungen.
Wenn man da ein 640x480 Pixel großes Bild bekommt muss man es erst noch
strecken. Man kann aber auch einfach die Auflösung etwas runter setzen.
Die sind aber glaube ich immer noch recht teuer.
Für das Auto mögen die optimal sein, z.B. für eine Rückfahrkamera.
Für den Basteltisch kann man auf einen kleinen normalen TFT
zurückgriefen, kann doch auch ein gebrauchter 15 Zoll sein.
Bei einem Test vorhin hab ich aber gemerkt dass der Lötdampf in Richtung
Linse steigt, am besten einen Lüfter dazupacken der den Dampf wegsaugt.