Der Starkstroö Mann

#1106892
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Ja, man merkt deutlich, dass die Leute von Sat1 einfach nur keine Ahnung 
haben.
Das mit der Teslaspule kann jeder, der Rest ist Schwachsinn. Irgendein 
Fake usw.
Wenn seine Haut so gut isoliert, wieso bringt er dann die Lampe zum 
Leuchten wenn er den Stromkreis schließt? Irgendwas passt da also 
nicht...
Ich tippe auf HF oder sowas in der Richtung, damit kann das nämlich 
jeder relativ gefahrlos machen.
Gast #1106996
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Das stinkt doch gewaltig zum Himmel, nur eine Hautschicht und so.
Mich würde es nicht wundern wenn Sat1 an dem Fake mitbeteiligt ist.
Kann irgendjemand erkennen auf was das Multimeter eingestellt ist?
Ich sehe nämlich nur 180 aber keine Einheit.
#1107022
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Hier wird der Beitrag auch ziemlich nieder gemacht:
http://forum.sat1.de/showthread.php?t=1321

Und hier gibts das Video in etwas besserer Qualität:
http://www.sat1.ch/ratgeber_magazine/dasmagazin/videos/content/37297/
Aber auch hier kann man das Multimeter nicht genau erkennen (Absicht?). 
Es dürfte sich aber um ein VC220 oder irgendwas in der Richtung handeln.
Die Stellung des Schalters ist schwer erkennbar, entweder 1000VDC oder 
750VAC.
Gast #1107158
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Alles nur einfache Tricks:

a.) Die Nummer mit den Nägeln in der Steckdose: Trocke Haut ist die
    eine Vorraussetzung (Lösungmittel vorher verwendet etc.), die
    zweite Vorraussetzung ist, dass sich während er die Nägel mit
    zwei Händen in die Steckdose steckt, ständig die beiden
    Zeigefinger berühren und die dritte Vorraussetung, Trenntrafo,
    nicht geerdetes Netz oder dicke und trockene Gummisolen.

b.) Die Tricks mit der Teslaspule sind klar: Skin-Effekt etc.
    Allseits bekannt. Er kann sich ein Zucken auch nicht
    verkneifen, als er ein paar Streamer abbekommt...

c.) Die Nummer mit der Wurst: Mikrowelle. Man sieht, wie er Anfangs
    eine bestimmte Position im Raum sucht. Er bewegt die Wurst
    vorsichtig hoch und runter, bis er bemerkt dass was geht.
    Dabei bewegt er auch kurz den Kopf (Körpersprache), so nach
    dem Motto: "Na, hier muss es doch sein".
    Die langen Gabeln sind zu seiner eigenen Sicherheit.

    Evtl. wirkt die U-Form der Gabeln mit der Wurst auch als
    Resonator. Die Gabeln sind auffällig lang. Man sieht dass die
    (isolierten) Griffe nicht ganz hinten sind (bei 7:00)
    Das sieht nach absichtlicher Umkonstruktion aus. Müsste man
    mal nachrechnen. Dann vermutlich nicht so hochfrequent wie
    Mikrowelle.
#1107311
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Lymangood wrote:
>> Die Nummer mit der Wurst: Mikrowelle.
> Das erklärt auch warum die Wurst so pänomenal aufplatzt

Ja würde ich auch sagen. Wenn man Nägel reinsteckt und da direkt Strom 
drauf gibt, wird vor allem an den Kontaktstellen zum Nagel viel Wärme 
frei was dazu führt, dass es an den Einstechstellen zuerst anfängt zu 
dampfen und noch ehe der Rest heiß ist, sind die Kontaktstellen schwarz 
verkohlt.

Insgesamt kann man also sagen: Schöne Verarschung (fragt sich nur ob die 
Zuschauer von Sat1 oder Sat1 von dem Kerl.)

Ich würde auf ersteres Tippen, denn normalerweise werden die Kameras 
sowohl von der Teslaspule als auch von Mikrowellen gestört. Geeignete 
Schutzmaßnahmen sollte also notwendig gewesen sein (auch wenn es nur ein 
etwas größerer Abstand ist.)
Gast #1108285
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>Geeignete Schutzmaßnahmen sollte also notwendig gewesen sein (auch wenn es >nur 
ein etwas größerer Abstand ist.)

Er sagt doch im Video dass sie zu ihrer eigenen "Sicherheit" 2 Meter 
zurück gehen sollen.
#1108293
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Gast wrote:

> Er sagt doch im Video dass sie zu ihrer eigenen "Sicherheit" 2 Meter
> zurück gehen sollen.

2m sind kein Abstand bei einer Teslaspule, auch wenn das nur eine 
kleinere Version ist. Da habe ich schon mit kleineren Kameras zerstört. 
Spätestens wenn eine Tonangel dabei ist, sind die Kabel ausreichend lang 
um Störungen einzufangen.
Und für Mikrowellen gilt ähnliches.
#1109200
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Jemand wrote:
> Kann man Mikrowellen eigentlich so genau fokusieren?

Es ist alles nur eine Frage der Sendeleistung und der Entfernung...
Ich kenne Geschichten, dass mit tragbaren Radarsendern (von der 
Luftwaffe, also vermutlich schon etwas Power) Leuchtstofflampen in fast 
100m Entfernung zum Leuchten gebracht werden können. Im Internet 
existieren verschiedene Seiten, auf denen normale Mikrowellenöfen 
entsprechend umgebaut und fokussiert wurden. In dem Video reichen 
Entfernungen von 1-2m, da ist eine gute Bündelung auf ein bestimmtes 
Ziel kein all zu großes Problem. Selbst wenn von den gesendeten 1kW nur 
100W in der Wurst ankommen, wird diese auch heißt werden. Dauert nur 
etwas.
#1109264
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Paul Baumann wrote:
> Dieses Gerät hat auch Vögel vom Himmel geholt...

OK, dann stimmt das also doch. Mir hat das nämlich auch jemand erzählt, 
der das angeblich selbst ausprobiert hat, aber ich konnte das nicht so 
ganz glauben. Leuchtstofflampen sind im Vergleich zu Vögeln ja sehr viel 
empfindlicher (es reichen schon wenige mW), und auch leichter 
anzuvisieren.
#1109303
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Lymangood wrote:
>> Die Nummer mit der Wurst: Mikrowelle.
> Das erklärt auch warum die Wurst so pänomenal aufplatzt

Mein Physiklehrer hat damals eine identische Wurst an ein 220V 
Trenntrafo angeschlossen. Das Ding hat genauso gedampft und ist dann 
auch so aufgeplatzt.
Sieht lecker aus, stinkt aber bestialisch...

Noch kurz die anderen Sachen:
Das Messgerät was die dort benutzen hab ich auch (VC220), das ist der 
1000VAC Messbereich.

Die Lampe mit den 2 Stangen: Er könnte ein Relais/Thyristor etc. mit den 
Stangen gesteuert haben...

Allgemein:
Der Typ sieht so "kaputt" aus, das es mich nicht wundern würde wenn er 
sich isolierte Drähte unter die Haut implantiert hat...
#1109632
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Benedikt K. wrote:
> Stefan P. wrote:
>
>> Noch kurz die anderen Sachen:
>> Das Messgerät was die dort benutzen hab ich auch (VC220), das ist der
>> 1000VAC Messbereich.
>
> Laut Anleitung und Foto gibt es keinen 1000VAC Bereich...

Ich meine 750VAC. Entschuldige bitte...
Gast #1113157
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Naja, mit dem "Vögel vom Himmel holen" ist etwas übertrieben. Die 
elektromagnetische Strahlung verringert sich durch die 
Strahlungsdivergenz mit dem Quadrat der Entfernung. Kann man auf der 
gleichen Seite auch nachlesen: 
http://www.radartutorial.eu/18.explanations/ex44.de.html . Bereits in 
wenigen zehn Metern Entfernung wurden durch dieses Radar die heute 
gültigen Grtenzwerte eingehalten. Zum Kochen hätte man den Vogel schon 
direkt vor den Hornstrahler halten müssen.
Gast #1113219
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>Naja, mit dem "Vögel vom Himmel holen" ist etwas übertrieben.

Das ist ja was Anderes als ihn gleich zu kochen.
Evtl. ist die elektromagnetische Strahlung stark genug empfindliche 
Sinnesorgane der Vögel zu stören und sie stürzen deshalb ab. Gegrillt 
oder getötet muss er dadurch ja noch lange nicht werden.  ;)

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