Ladungspumpe mit Atmega

Gast #1108025
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Hallo,

ich würde gerne eine Ladungspumpe aufbauen nach folgendem Schema:

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0206161.htm


Es ist doch sicher möglich den NE555 und die zu ihm gehörenden 
Schaltungsteile durch einen Atmega zu ersetzen, der 12V über ein PWM 
Signal an einen Transistor (pnp?) durchschaltet?

Eingang: 12V (transistor), Ausgang sollte 20 - 22V erreichen können, 
maximal 1mA Leistung benötigt.


Kann man das so realisieren? Wie schalte ich denn den Transistor über 
den Atmega durch? Den Pin vom Atmega darf ich ja wahrscheinlich nicht 
auf 12V ziehen und dann zum durchschalten auf 0 setzen.

Welcher Transistor wäre empfehlenswert? (10kHz PWM sollten gut sein 
oder?)

Danke für euere Zeit für meine vielen Fragen.

Euer Steffen
Gast #1108048
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>Es ist doch sicher möglich den NE555 und die zu ihm gehörenden
>Schaltungsteile durch einen Atmega zu ersetzen, der 12V über ein PWM
>Signal an einen Transistor (pnp?) durchschaltet?

Ein Transistor reicht da nicht. Für eine Ladungspumpe
benötigst du Push-Pull Treiber.
Gast #1108073
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Danke für euere Antwort(en) ;)

Könnt ihr mich noch in die richtige Richtung weisen, wie ich am 
einfachsten so eine push-pull stufe/treiber realisieren kann?

wie immer geht's halt um klein, zuverlässig, billig ;) Deshalb auch die 
Idee den ne555 auszumerzen, da der atmega ohnehin schon am board sitzt


Grüße
Gast #1108098
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>wie immer geht's halt um klein, zuverlässig, billig ;) Deshalb auch die
>Idee den ne555 auszumerzen, da der atmega ohnehin schon am board sitzt

Und der läuft sicherlich mit maximal 5V denke ich.
Die Spannungsverdopplerschaltung liefert dir dann
ohne Belastung maximal 10V. Diodenverluste kommen
noch dazu. Bei Schottkydioden landest du dann so bei
9.5V wenn du statt des NE555 einen Pin vom ATMega nimmst.

>Eingang: 12V (transistor), Ausgang sollte 20 - 22V erreichen können,
>maximal 1mA Leistung benötigt.

Um dahin zu kommen bräuchtest du mindestens einen
Spannungsvervierfacher. Könnte man machen.
Einfach weiter Stufen kaskadieren. Die Ausgangsspannung
ist damit je nach Belastung aber alles andere als stabil.
Gast #1108139
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>Und der läuft sicherlich mit maximal 5V denke ich.

Hi, genau deshalb wollte ich ja nicht die Spannung vom Atmega nehmen, 
sondern nur über einen Transistor 12V durchschalten.

Das scheint aber nicht zu gehen, weil man einen push-pull Treiber 
braucht. Und genau diesen zu verstehen und dann (wenn es die komplexität 
zulässt) zu bauen war mein Ziel!


Grüße
Gast #1108149
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>Gibt es evtl. stattdessen ein kleines smd IC, das mir 20 - 24V liefert?
>Hab leider nirgends eine "integrierte mehrstufige Ladungspumpe"
>gefunden.

Stichwort: Step-Up Converter
Der Wirkungsgrad ist da auch wesentlich besser
als bei einer Ladungspumpe.
#1108167
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Hallo,

wenn Du wirklich nur 1mA brauchst, häng einen Vervielfacher direkt an 
den Atmel-Pin.
http://www.wundersamessammelsurium.info/elektrisches/xtra_viel_volt/index.html

Zwischen Portpin und der Schaltung ca. 120 Ohm, damit der Spitzenstrom 
den zulässigen Strom des Ports nicht überschreitet.

Bei Verfünffachung sollten es so 20V werden, der Eingansstrom wäre dann 
so ca. 5mA + Verluste, bei 7-fach wohl so 26-27V und 7-8mA.

Schafft ein AVR-Pin normalerweise. 22V Z-Diode hinten drüber, 
Vorwiderstand sollte unnütig sein, die Quelle ist hochohmig genug.
Dann noch einen Timer im CTC-Mode und Toggle Out-Pin und fertig.
Entweder Du wählst die Kondensatoren halbwegs passend oder Du nimmst 
z.B. alles 1n oder 10n zum Test und fängst mit der Frequenz von unten an 
zu testen, bis es passt.

Gruß aus Berlin
Michael

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