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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Falsches Ladegerät am Notebook :-(


Autor: Andreas (Gast)
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Hallo,

bin neu hier im Forum, deswegen erstmal Respekt für dieses tolle Forum!

Mein Problem ist mein Laptop, ein V3505 von FSC.
Hatte Ihn leider während des laufenden Betriebes an ein nicht-originales 
Netzteil angeschlossen, welches ausversehen auf 24V stand anstatt auf 
den benötigten 20V. Ergebniss: Laptop ging aus und nie wieder an. Auch 
Akku raus und Original-Netzteil brachten keine Besserung, der Laptop 
bleibt tot. Am Original-Netzteil geht die LED aus, wenn es eingesteckt 
wird (sieht nach Kurzschluß aus).
Habe natürlich das Teil aufgeschraubt und mit nem Multimeter n Bischen 
gemessen. Gefunden habe ich bis jetzt einen IC im S08-Gehäuse, welcher 
durchgebrannt ist (er ist kurzgeschlossen) und eine Diode direkt an der 
Netzbuchse.
Würde die Teile erstmal gerne Tauschen, nur kann ich mit den 
Bezeichnungen nicht so viel anfangen, bzw. bin ich mir nicht 100%tig 
sicher.
Auf dem IC steht 4422 und ne Zeile drunter BA6V4C.
Auf der Diode steht Z0.
Habe auch schon recherchiert und bin zumindest bei der Diode zu einem 
Ergebniss gekommen. Es ist eine PDZ2.4B von Philips, Zener 2,4V 0,4W.
Leider gibts die in den einschlägigen Elektronik-shops nicht zu kaufen, 
nur mit 0,3W von NXP(war ja mal Philips). Weiss da jemand einen 
Vergleichstyp?
Bei dem IC bin ich mir völlig unsicher, nach meinen Recherechen müsste 
es ein Transistor sein, da die 8 Pins auf der Platine zu nur 3 
unterschiedlichen Anschlüssen zusammengefasst sind.

Evtl. weiss jemand was sonst noch bei einer Überspannung kaputt gehen 
könnte.

Ich hoffe Ihr könnt mir da etwas helfen.
Vielen Dank schonmal im Voraus

Gruß

Andreas

Autor: Gast (Gast)
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neee die 4 Vaolt mehr waren es wohl kaum.
Das andere Netzteil hatte warscheinlich eine andere Polarität.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Mach mal bitte ein Foto von der betreffenden Stelle.

Autor: Analog (Gast)
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Ich schätze das es ein Dual-MOSFET ist (der SO8). Wahrscheinlich als 
Schalter. Such aber lieber mal am Schaltnetzteil IC und prüfe alle Elkos 
in der nähe der Versorgungsbuchse und am SNT. Die MOSFETs(SO8) kannste 
ja mal durchklingeln, aber ich glaube es ist das SNT. Gruß

Autor: Analog (Gast)
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Autor: Andreas (Gast)
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So, hab mal Bilder gemacht, ich hoffe man kanns erkennen. Auf dem 
4422.jpg sieht man den durchgebrannten IC (2ter von Links) und auf 
D4.jpg die Diode.
Der durchgebrannte IC ist auf jeden fall kurzgeschlossen (kein 
Widerstand, während die anderen 3 einen haben).

Danke für das Datenblatt, allerdings passt die Pinbelegung nicht so ganz 
zum TC4422, siehe Bild. Ist das Überhaupt ein Mosfet?

Autor: Andreas (Gast)
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Ups, hier die Bilder.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Das ist definitiv ein MosFet, dessen 3 Sources rechts oben, das Gate 
links oben und die 4 Drains unten auf dem Bild zu sehen sind. D4 ist 
sehr schlecht erkennbar. Es könnte dieser FET sein:

http://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/13...

Autor: Andreas (Gast)
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Ok, der AO4422A sieht schon besser aus.
Kannst du mir nen link schicken, wo ich den herbekomme?

D4 ist eine Zenerdiode, SMD-Code ist Z0.
Dafür such ich ja nen Vergleichstyp.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Der IRF7413PBF ist gleichwertig, den gibt es bei CSD-electronics für 61 
Cent.

Autor: Jorge (Gast)
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Bei Reichelt gibt es Z-Dioden mit 2,4V und 0,5 Watt. Da ist aber 
vermutlich deutlich mehr hinübergegangen :-(.

Versuch es trotzdem mal.

Autor: Analog (Gast)
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Ja. Der TC4422 passt nicht zur Leiterbahnführung. Bestell Dir von 
IRF7413PBF lieber ein paar mehr. Meistens gibt es eine weitere Ursache, 
wenn etwas derartig rausbrennt. Wünsche Dir das Du es hinbekommst. Gruß,

Autor: Andreas (Gast)
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Super, vielen Dank, den gibts ja sogar beim Conrad :-)
Jetzt brauch ich nur noch für die Diode nen Vergleichstyp, damit ich 
schonmal bestellen, bzw. löten kann.
Weis da jemand was? Es geht halt hauptsächlich darum, dass die das 
gleiche Gehäuse hat, sonst wirds n Bischen schwer mit dem Einlöten.

Autor: Hartmut (Gast)
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Bist Du sicher das D4 kaputt ist? Hast Du gemessen?

Autor: Andreas (Gast)
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Ja, die D4 hat beim Diodentest nix angezeigt. Vielleicht war die schon 
vorher kaputt.
Ja, die beim Reichelt hab ich auch gesehen, die haben aber Mini-Melf 
Gehäuse auf dem Datenblatt dort ist sie drauf, aber zu kaufen gibts die 
nicht, nur die 2,7V. Scheint etwas zu groß zu sein, oder irre ich mich 
da?
Oder meinst Du die normale mit Lötdraht dran?

Von dem IRF7413PBF bestell ich gleich 5 Stück bei dem Preis :-)

Autor: Analog (Gast)
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Äh... Hast Du sie auch zum messen ausgelötet ? Da Du sie eh tauschen 
willst, würde ich sie raus holen. Was misst Du in Durchlass und was in 
Sperrrichtung?

Autor: Andreas (Gast)
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Nein, hab sie erstmal nicht ausgelötet.
Ich messe in Durchlass- und Sperrichtung jeweils nichts.
Was eingentlich komisch ist, da die Diode ja noch einen Kondensator 
paralel geschaltet hat. Werde heute nochmal die Kapazität messen, falls 
da überhaupt noch eine vorhanden ist.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ist ja vielleicht keine normale, sondern eine Suppressordiode, die 
leitet erst ab ihrer Durchbruchspannung. Ich würde erstmal den geplatzen 
FET ersetzen.

Autor: Andreas (Gast)
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Ja, ich ersetzt jetzt mal erst den FET. Werde aber sicherheitshalber ne 
Diode mtibestellen.
Vielen Dank euch erstmal, ich melde mich dann wieder wenns geklappt hat, 
oder auch nicht :-)

Autor: oszi40 (Gast)
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Drück alle Daumen, daß nicht noch mehr im Eimer ist.
In glücklichen Fällen könnte ein weggebrannter Leiterzug als Sicherung 
funktioniert haben. Dann ist die Festplatte evtl. noch gesund.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Wenn nicht, hast Du nichts verloren.

Autor: Andreas (Gast)
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Danke oszi40
Festplatte ist gesund, habe ich schon ausgebaut und getestet :-) zum 
Glück, da ist nämlich meine Diplomarbeit drauf :-)
Im schlimmsten fall kostets mich 200EUR für n neues Mainboard.

Kann ich bei der Dioade eigentlich auch eine mit mehr Watt und z.B. 2,7V 
nehmen?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Laß die Diode erstmal in Ruhe.

Autor: Andreas (Gast)
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Habe gestern, nochmal das "böse" Netzteil nachgemessen. Es hatte genau 
24,1V. Verpolen kann man es nicht, das geht vom Stecker her nicht. Ich 
hatte es ja auch schon 100 mal angeschlossen ohne Probleme, nur halt 
sonst mit 20V nicht mit 24V.
Was mir noch aufgefallen ist, das die LED am Original-Netzteil beim 
Einstecken ausgeht, aber kurz danach wieder an und wieder aus. Es blinkt 
sozusagen. Wie als würde der Laptop irgendwas starten und bekommt dann 
einen Kurzschluss und versuchts von neuem. Die Netzbuchse an sich hat 
auch keinen Kurzschluss, habe den Widerstand mal gemessen.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Das Blinken des NT ist ein typisches Verhalten eines Kurzschlusses.

>Verpolen kann man es nicht, das geht vom Stecker her nicht.

Ja schon, aber ausschlaggebend ist die Polarität der ankommenden 
Leitungen im Stecker, und wenn die nicht zu Deinem Laptop paßt, macht es 
halt irgendwo BUMM!

Autor: Andreas (Gast)
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Die Polarität hab ich ja auch gemessen, die Passt auch. Wie sollte die 
auch nicht passen, man kann sie ja nicht einstellen. Und wenn es vorher 
funktionierte, warum soll es dann auf einmal die falsche Polarität sein?

Autor: Claqueur (Gast)
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Ja, hast Du jetzt das originale Netzteil genommen? Das geht nicht klar 
aus dem obigen hervor.


Wenn Du das originale noch hast, dann probier das doch jetzt mal.

Jacques

Autor: Andreas (Gast)
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Nein, zum testen nehme ich nur noch das normale Netzteil. Es ist das 
blinkende. Das nicht originale benutze ich nicht mehr.

Aber bei der Ursachenforschung habe ich das nicht Originale gemessen. Es 
lässt sich nicht verpolen, nur die Spannung einstellen. Also kann als 
Ursache nur die zu hohe Spannung in Frage kommen.

Autor: Claqueur (Gast)
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Tschuldigung, Ich bin nicht sicher ob das richtig ankam. Dann frage ich 
nochmal deutlicher:

Du bist 150%ig sicher das "Polung Original Netzteil" identisch ist mit 
"Polung aktuelles Netzteil" -- von Dir jeweils selbst gemessen am 
Stecker des jeweiligen Gerätes?

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Er hat doch ejzt schon öfter geschrieben das er das Notebook bereits 
ÖFTER mit dem (nicht orginalem) Netzteil betrieben hat nur diesesmal den 
SPANNUNGSWAHLSCHALTER auf 24V anstelle von 20V gestellt hatte.

Autor: Andreas (Gast)
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@Claqueur
Ich bin mir sogar 151%tig sicher, hab es gemessen und es steht auch auf 
beiden Netzteilen und sogar auf dem Notebook gleich drauf, innen Plus 
und außen Minus.

@Läubi
Vielen Dank, du hast es genau so ausgedrückt, wie ich es meine :-)

Autor: Analog (Gast)
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Ich kenne den Schaltplan vom Notebook nicht, aber wenn z.B. der 
MOSFET(SO8) sehr nah am Eingang und z.B. die Gate-Source-Spannung über 
einen Spannungsteiler, Diode oder ähnliches eingestellt wird und dann 
kann eine ungewollte Erhöhung der G-S-Spannung zu einem Punch-Through 
führen. Dies wiederum führt unweigerlich zu einer Hochzeit von Source 
und Drain. Die Drain-Source-Strecke reagiert in der Regel nicht so 
empfindlich auf ein paar Volt mehr. Aber da müsste man das Datenblatt 
checken. Ich vermute das ein schlecht designter Leistungsteil daran 
schuld ist. Die haben wahrscheinlich  hart an der Grenze designed.

Die Frage ist jetzt nur was passiert wenn Drain-Source bzw. Gate-Source 
zum Draht wird ? Was ist als nächstes im Pfad und was passiert wenn 
dieser Teil zu viel Spannung/Strom erhält ?

Ich habe öfter sowas repariert und meistens hatte ich eine Kaskade von 
Fehlern nach dem ich die beschädigten Bauteile gewechselte hatte. Also 
neuer FET rein und dann am besten mit einem Labornetzteil und 
Strombegrenzung arbeiten. Sonst fliegt der neue FET gleich wieder raus.

Autor: oszi40 (Gast)
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Falls es dann doch ein wirtschaftlicher Totalschaden eingetreten sein 
sollte hilft evtl. ein Ersatzgerät aus der ebucht oder so.

http://www.harlander.com/Kategorie/1/Notebooks.htm

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Nun mal sachte.

Autor: Andreas (Gast)
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So, hab das Teil getauscht. Jetzt gibt es keinen Kurzschluss mehr am 
Ladegerät.
Das Notebook geht jetzt auch an und lädt den Akku. Allerdings geht nur 
die LED an und das Display wird weiss. Die Festplatte macht nichts und 
ansonsten passiert auch nichts weiter. An einem externen Monitor kommt 
auch niyhts, also liegts nicht am Display.
Hat jemand eine Idee, was da kaputt sein könnte?

Autor: Analog (Gast)
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kannst Du mal mit dem Finger auf allen größeren ICs prüfen, ob eins 
extrem warm wird?

Autor: Analog (Gast)
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Dreht sich der Prozessorlüfter? Wird der Prozessor warm oder bleibt er 
kalt?

Autor: Andreas (Gast)
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Also der Prozessorlüfter dreht nur kurz an und geht dann wieder aus. Ich 
weiss aber nicht, ob das so ein Temperatugesteuerter ist, der nur dreht, 
wenns Warm ist.
Gerade ist das Display komischerweise schwarz geblieben. Die Festplatte 
geht an und bleibt an.

Autor: Andreas (Gast)
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Achso, der Prozessor bleibt nach 10Min immer noch kalt.

Autor: Analog (Gast)
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Aiaiaia. Jetzt geht es los.

- Prozessorversorgung prüfen, Schaltregler IC suchen und schauen ob 5V 
und 3.3V rauskommen

Autor: Andreas (Gast)
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Hallo, leider finde ich den Schaltregler IC nicht, hat jemand eine 
Ahnung, wie der aussehen könnte? Gehäuse oder Typ? Oder gibts noch einen 
andren Punkt, wo ich messen kann?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Suche mal nach kleinen, weißen, länglichen Quadern aus Keramik. Diese 
sind vielleicht auch mit F1, F2 usw. gekennzeichnet, was Sicherung 
bedeutet. Miß mal, ob diese Durchgang haben. Es kann aber auch sein, daß 
PolyFuses verbaut sind, die sich selber zurückstellen und nicht einfach 
durchbrennen.

Autor: Andreas (Gast)
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Hallo Travel Rec., die Sicherungen hab ich als allererstes gesucht, der 
hat keine. Hab mir alle Bauteile und die Bezeichnung angeschaut, aber 
nichts mit F1 usw. gefunden.
Welche Bezeichnung müssten denn Polyfuses normal haben?

Autor: Bernd (Gast)
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Miß auch mal alle Ls durch, da können Spulen schon mal durchgebrannt 
sein.
Und sieh Dir die niederohmigen Meßwiderstände an.

Der DC/DC-Wandler für die CPU ist auch ein Haufen großer SMD-Spulen, 
einige MOSFETs (SO8) und ein Steuer-IC, oft von Intersil. Und noch etwas 
Vogelfutter dazwischen.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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PolyFuses sind kleine (grüne) Metallstreifen, etwas breiter als ein 
1206-Widerstand und auch mit F... beschriftet. Die gehen aber nicht 
kaputt.

Autor: Andreas (Gast)
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So, hab jetzt mal rund um die CPU die Spannungen gemessen. Leider finde 
ich den DC/DC-Wandler nicht. Allerdings habe ich 3V und 5V an anderen 
Stellen auf der Platine gefunden.
Es sind meistens 4 MOSFETs und 2 Große Spulen in der Nähe.
Allerdings an den 2 Spulen direkt an der CPU liegt nichts an, nur die 
20V vom Netzteil.
Hab von dem ganzen mal ein Foto gemacht. Einmal Rückseite und einmal 
Vorderseite des Prozessors.
Hat jemand eine Ahnung, was davon der DC/DC-Wandler ist?

Autor: Ralf (Gast)
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> PolyFuses sind kleine (grüne) Metallstreifen, etwas breiter als ein
> 1206-Widerstand und auch mit F... beschriftet. Die gehen aber nicht
> kaputt.
Sicher? Die können u.U. ganz schnell altern...

Ralf

Autor: Analog (Gast)
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Wenn die Versorgungen da sind. Dann leg mal einen anderen Prozessor ein, 
vielleicht hat der alte zuviel Strom bekommen. Wenn der kalt bleibt 
trotz Versorgung, dann kann das schon gut sein.

Autor: Andreas (Gast)
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Das mit dem Prozessortausch hätte ich gleich probiert, aber leider habe 
ich keinen zweiten Sockel479-Prozessor :-( und auch kein zweites 
Notebook mit 479-Prozessor.
Gibts eine möglichkeit die Versorgung mittels eines dünnen Draht oder so 
direkt im Sockel zu messen? Wenn ja, welche Pins?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Interessant wären Bilder, auf denen auch die Umgebung der 
Stromversorgungsbuchse zu sehen ist.

Autor: Andreas (Gast)
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Habe mal Fotos von der Umgebung der Ladebuchse und auch des ganzen 
Mainboards gemacht.
Was mir noch aufgefallen ist, dass die 5V und 3V auch da sind, wenn das 
Notebook ausgeschaltet ist. Vielleicht schaltet da nur was nicht 
richtig.

Autor: Andreas (Gast)
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Hat keiner eine Idee?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Die Fotos sind für das Erkennen von Fehlern unbrauchbar. Wenn Deine 
Kamera nicht mehr Auflösung kann, packe das Board auf einen Scanner.

Autor: Andreas (Gast)
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Mein Kamera kann schon mehr Auflösung, allerdings hat dann ein Bild 4MB.
Hab die nicht komprimierten Bilder mal hier hochgeladen:

Ladebuchse:
http://www.pictureupload.de/pictures/220109215325_...
http://www.pictureupload.de/pictures/220109215613_...


Mainboard:
http://www.pictureupload.de/pictures/220109214846_...
http://www.pictureupload.de/pictures/220109215126_...

Autor: Andreas (Gast)
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Hat keiner eine Idee, was da nicht richtig schalten könnte? :-(

Autor: Andreas (Gast)
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So, jetzt hab ich mir ein neues Board besorgt.
Funktioniert auch, aber da das Board in einem Laptrop drinn war, wäre es 
super, wenn ich das Kaputte auch wieder zum Laufen bekommen würde.
Habe auch die Komponenten getestet. Es war ein Speicherriegel defekt. 
Prozessor und der 2te Speicherreigel laufen auf dem neuen Board 
einwandfrei.
Jetzt ist mir aufgefallen, dass das Display immer weiss wird und bleibt, 
wenn das kaputte Board eingeschaltet wird. Es lag an dem Speicherriegel, 
dass es garnicht angesprungen ist.
Weiss jemand, woher so ein weisses Display kommt? oder woran das liegt?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Junge, wie soll man dir denn mit so wenigen Informationen helfen?

Autor: Andreas (Gast)
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@Simon
Welche Informationen hättest Du denn gerne?
Leider fällt mir nichts mehr ein, was ich noch zum Zustand sagen könnte.
Außer das der Bilschrim weiss ist und auch bleibt, wenn man das Notebook 
einschaltet. Im ausgeschalteten Zustand ist der Bildschirm schwarz, 
falls Dir das was hilft, aber ich denke das wußtest du schon.

Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
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Das Display bleibt weiß, wenn es keine Versorgungsspannung bekommt und 
nur der Inverter arbeitet.

Wenn du mich fragst, scheinbar ist irgendein Spannungswandler defekt 
oder bekommt kein Enabled Signal. Mit viel Zeit, Erfahrung und 
Messtechnik kann man da versuchen noch was zu retten, je nachdem wieviel 
defekt ist.

Autor: Gast (Gast)
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Nur so ein Gedanke: Viele Displays sind weiß, solange sie vom Grafikchip 
keine Daten gesendet bekommen.
Wenn der Grafikchip vom Bios nicht initialisiert wird, weil der 
Bootprozess wegen des defekten Speicherriegels hängen bleibt, könnte 
sich ein weißer Bildschirm ergeben...

Autor: Andreas (Gast)
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Ja, aber wenn ich den defekten Speicherriegel einbaue, wird der 
Bildschirm ja garnicht angesteuert, also auch die Beleuchtung nicht, er 
bleibt schwarz.
Nur wenn ich einen Funtionierenden Speicher einbaue wird der Bildschrim 
weiss.
Ich denke eher, dass der Grafikchip keinen Strom bekommt, oder sich 
verabschiedet hat.

Autor: Debugger (Gast)
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weisses Display hatte ich schon beim Acer.
War ein Schaltregler.  ( Kalte Lötstelle )
Könnte bei Dir ne fehlende Spannung sein.

Autor: Andreas (Gast)
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Am Besten würde sein, ich tausche alle MOSFETs mal pauschal aus, sind ja 
nur ca. 20 Stück. Und wenn es dann immer noch nicht geht, hab ich auch 
nicht viel verloren :-)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Doch: Nerven!

Autor: Omega G. (omega) Benutzerseite
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Ich würde messen... Welcher Schaltwandler arbeitetm, welcher FET 
schaltet, welcher nicht.

Autor: Andreas (Gast)
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So, jetzt hab ich nochmal nachgemessen. Bei den anderen 4422 MOSFETs in 
dem 4er Block ist mir aufgefallen, daß zwischen Drain und Source ein 
Kurzschluss besteht. Das dürfte da ja aber laut Schaltbild des AO4422 
nicht sein.
Korrigiert micht bitte, wenn ich da falsch liege.
Des weiteren hat ergeben, dass bei einem APL5912 direkt unter dem 
Prozessor der VIN-Pin auf GND liegt. Hierfür mache ich den Kurzschluss 
in einem der beiden AO4422 verantwortlich.
Werde die beiden auch mal Tauschen und dann mal weiterschauen.

Autor: Andreas (Gast)
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So, jetzt hab ich die beiden AO4422 mal getauscht. Jedoch besteht der 
Kurzschluss immer noch.
Habe es auf einem funktionierenden Board gleichen Typs mal nachgemessen 
und es dürfte nicht sein.
Habe bei dem APL5912 mal den VIN- und den GND-Pin angehoben und nochmal 
gemessen. Der Kurzschluss besteht immer noch. Aber es besteht auch ein 
Kurzschluss zwischen dem VIN- und VOUT-Pin.
Kann mir jemand sagen ob das so richtig ist?
hier das Datenblatt: 
http://www.anpec.com.tw/ashx_prod_file.ashx?prod_i...

Und weiss jemand, wo ich den APL5912 herbekomme, oder einen 
Vergleichstyp?

Vielen Dank schonmal.

Autor: EGS (Gast)
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Ich hab auch grad so nen Fall auf meinem Schreibtisch @Home liegen. 
(nein kein falsches NT verwendet).

Das MB sieht so noch komplett i.O. aus, jedoch hört man im Moment des 
Einschaltens ein kurzes knacken aus dem Bereich des Prozessorsockels. 
Werd hier mal interressiert weiterlesen und wenn mir was auffällt mal 
melden.

Autor: Andreas (Gast)
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Hat keiner eine Idee, wo ich den APL5912 herbekomme?

Autor: Matthias Tanneberger (tanne)
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Hallo

ich bin neu in diesem Forum.

Leider habe ich auch nicht so viel Erfahrungen.
Ich bin jedoch per Zufall auf diesen Artikel gestossen.
Ich habe den gleichen Fehler auf meinen Mainboard.
Nun habe ich schon herausgefunden, dass ein A04410 durchgebrannt ist.
Das ist optisch schon erkennbar. Zum richtigen prüfen fehlen mir die 
Möglichkeiten. Mir ist klar, dass höchstwahrscheinlich mehr 
durchgebrannt ist. Die Hoffnung stirbt jedoch zuletzt. Ich will also mit 
meinen bescheidenen Mittel versuchen, den MOSFET zu tauschen.
Kann mir jemand eine Bezugquelle für den AO4410 nennen? (Datenblatt habe 
ich beigefügt)

Vielen Dank im voraus.

Autor: Andreas (Gast)
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Also für den AO4410 würde ich den IRF7822 vorschlagen. Bin mir aber 
nicht zu 100%sicher, ob der passen würde. Hab das Datenblatt mal 
angehängt.
Evtl. kann das hier jemand im Forum bestätigen.
Den gibts z.B. bei Farnell oder RS.

Bin immer noch auf der Suche nach einem Vergleichstyp für den APL5912 
:-( finde leider nichts.

Autor: Matthias Tanneberger (tanne)
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Danke für die schnelle Antwort.
Ich habe im Netz noch etwas rumgesucht und auf der Seite von Alpha und 
Omega bin ich fündig geworden. Für den IRF 7832 wird der Vergleichstyp 
AO4010 angegeben. Dieser Typ wird auch bei Reglern im Modellbau 
verwendet.
Ich werde mir am Montag aus dem Modellbaushop einige MOSFET´s bestellen 
und einfach mein Glück probiren.

Vielen Dank noch einmal

Autor: Genose (Gast)
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Hallo, scheiber habe ich das gleiche problemm, Würde mich interessiren 
ob Andreas sein problemm iinzwieschen gelöst hat, oder jemand eine 
lösung anbiten kann?

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