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Forum: Offtopic Aufnahmeart eines Spielfilms


Autor: xaver (Gast)
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Hallo!


Ich habe mal eine Frage bezüglich der Aufnahmeart von Kinofilmen, Serien 
(wie z.B. Alarm für Cobra 11) und allgemeinen Spielfilmen.

Ich bin ambitionierter Hobbyfilmer und habe festgestellt, dass die von 
mir gedrehten Filme irgendwie "ruckelfreier", realistischer aussehen.
Liegt das Bildwiederholfrequenz oder den Aufnahmegeräten (Kameras) bei 
der Produktion von Filmen?

Vielen Dank!

Autor: Hmm... (Gast)
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Sorry für das OT, aber mir ist vor allem etwas an der Bildschärfe 
aufgefallen. Irgendwie wirken die Bilder von stark CGI-lastigen Filmen 
extrem unscharf, auch wenn noch garnix animiertes gezeigt wird. Soll
hier der Zuschauer schon mal an eine nicht ganz realistische Optik
gewöhnt werden, damit später die nachbearbeiteten Effekte nicht so
auffallen?

Bei Stirb Langsam 4.0 dachte ich im Kino erst, der Film wär ausversehen 
komplett durch den Weichzeichner gewürgt worden...

Autor: Jaecko (Gast)
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Hm sowas ähnliches fällt mir an verschiedenen Serien auf. Man kann am 
Bild bzw. dessen "Aussehen" die Serie erkennen, ohne einen dortigen 
Schauspieler oder andere bekannte Dinge zu sehen.
Die von Steve Urkel geplagten Nachbarn haben z.B. ein schärferes Bild 
als Al Bundy. Und letzteres scheint die gleiche Kamera zu sein, wie bei 
Mork vom Ork in der 2. Staffel.

Evtl. kann es auch ein Unterschied sein, ob der Film gleich direkt 
digital festgehalten wird, oder ob der Umweg "chemischer Film 
(belichten) => digital" gemacht wird.

Ich meine auch mal gehört zu haben, dass ein bekannter Regisseur (Name 
vergessen) für einige Szenen extra Leute gesucht hat, die von 
Kameraführung keine Ahnung hatten. So dass eben "authentische" 
Live-Bilder zufälliger Zeugen entstanden und keine Profiaufnahmen.

Autor: V. Baumann (dr-robotnik)
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xaver wrote:
> Hallo!
>
>
> Ich habe mal eine Frage bezüglich der Aufnahmeart von Kinofilmen, Serien
> (wie z.B. Alarm für Cobra 11) und allgemeinen Spielfilmen.
>
> Ich bin ambitionierter Hobbyfilmer und habe festgestellt, dass die von
> mir gedrehten Filme irgendwie "ruckelfreier", realistischer aussehen.
> Liegt das Bildwiederholfrequenz oder den Aufnahmegeräten (Kameras) bei
> der Produktion von Filmen?
>
> Vielen Dank!

Auf was für Material drehst du denn?

Autor: xaver (Gast)
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naja ich drehe auf MiniDV

Autor: Frankl (Gast)
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So wie im neuen James Bond. Nichts als wackelei

Autor: Hendi (DG3HDA) (Gast)
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Huhu,

also mir fällt in erster Linie der Zeitraum auf in dem was gedreht 
wurde, und ob es MAZ oder vom Lichtfilm kommt natürlich. Aber 
Videokameras haben sich durch verschiedene Röhren- und Chipgenerationen 
durch entwickelt, Fernsehproduktionen und Kinofilme haben jeweils ihr 
eigenes Profil aus Bildrauschen, Farbtönung, Klang und 
Bewegungsartefakte vs. Stroboskopeffekt.
Es ist aber eine Gefühlssache, ich kann nicht wirklich sagen: Wenn ich 
eine Fernsehserie wegen des Bild/Ton in die Kategorie amerikanisch, Jahr 
xyz einordne, warum ich das tu. Aber anscheinend geht es nicht nur mir 
so :)

Gruß,

Hendi

P.S.: Weichzeichner wird auch gerne mal bei Portraitaufnahmen der 
Hauptdarstellerin benutzt :)

Autor: Matthias S. (da_user)
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> So wie im neuen James Bond. Nichts als wackelei

Jo, ich mein mal, wenn es n paar Szenen sind, in denen das ganze auch 
authentisch rüberkommt, z.B. wenn jemand im Film was aufnimmt, oder auch 
der komplette Film entsprechend gemacht ist (Cloverfield fällt mir da 
ein), dann passt dass dazu und ist ganz gut.

Dass man z.B. bei Galileo auch mal zum sparen die Leute von der Strasse 
reinholt und Filmen lässt - auch noch o.k., seh ich mir sowieso nicht 
gerne an...

Aber sonst haben solche Wacklereien nichts in Filmen zu suchen, da 
gehören Profis an die Kamera und keine Praktikanten von der Straße. Was 
denken sich die eigentlich dabei?

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