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Forum: Offtopic MIDI Masterkeyboard


Autor: Ingo Laabs (grobian)
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Ich bin auf der Suche nach einem Masterkeyboard, nun gut es gibt etliche 
auf dem Markt aber ob die unbedingt für den Livebetrieb einsetzbar sind 
ist fraglich. Der Grund dafür ist die begrenzte Anzahl an 
Speicherplätzen.
Bei vielen Herstellern ist da schon bei der enormen Anzahl von 10 ! der 
Horizont erreicht. Wer das Problem kennt bemerkt, für den Livebetrieb 
mit vielen Soundeistellungen reicht das bei weiten nicht. Ich denke da 
an so ca 64 besser 128 Speicherplätze.
Jetzt meine eigentliche Frage..da es sowas wohl nicht auf dem Markt gibt
(außer die A Reihe von Roland) denke ich an einen Selbstbau mit 
folgenden kriterien.
1. 2*78 Tasten (2 Manuale)
2. Splitt/Dual/Layer (möglichst 8 Zonen)
3. Pitchbend und Modulationsrad
4. min. 64 Speicherplätze
5. Anschlagsdynamik

hat jemand mit sowas schon Erfahrung gemacht, laßt sich sowas mit einem
AVR realisieren bzw. gibt es fertige Chips die sowas beinhalten. ??

Autor: Bender (Gast)
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ucapps.de

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Hallo Ingo,
mein altes Doepfer (LMK2V3) hat als Matrixabfrage für die Tastatur einen 
E510, für die restlichen Funktionen ist ein 535 Controller drin. Ich hab 
mich mal auf der µCapps-Seite rumgetrieben und festgestellt daß sowas 
auch mit der Midibox realisierbar ist. Matrixabfrage exisitiert, selbst 
ein Patch für die Anschlagdynamik ist verfügbar. Die 
Postprocessing-Funktionen der Midibox und die Skalierbarkeit sind meiner 
Meinung nach im DIY-Sektor unerreicht.

Autor: Ingo Laabs (grobian)
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Hi Micha

das E510 sieht ja schonmal ganz vielversprechend aus aber wie verhält es 
sich da mit dem Splitt Mode ? müssen da dann mehrere parallel geschaltet 
und entsprechend der Keyzone selektiert werden ? Über den 535 Controller 
finde ich leider nichts..hast du einen Bezug ?

Danke

Autor: Chris S. (Gast)
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Was meinst du mir Speicherplätzen ? Für Split-Einstellungen in 
Verbindung mit Prog. Change - Befehlen etc. ?

Ich würde an deiner Stelle 2 einfachste Midi-Keyboards nehmen und mir 
die Mühe sparen, an der Tastatur selber anzusetzen. Stattdessen einfach 
ein externes Gerät nach deinen Ansprüchen entwickelt, dass die 
Midisignale der beiden Tastaturen sozusagen weiterverarbeitet und wieder 
ausgibt. Die etwas größeren AVR-Controller haben 2 USARTs, damit dürfte 
das ohne allzu großen Aufwand gehen.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Würde ich auch so machen. Suche Dir ein gutes Keyboard mit sauber 
verarbeiteter Tastatur, auf dem man auch spielen kann und route die 
MIDI-Signale durch einen AVR-basierten MIDI-Controller, der außer den 
reinen Notenwerten (Kanal, Notennummer, Anschlagdynamik) die benötigten 
Features mitbringt und die MIDI-Signale in Echtzeit entsprechend 
modifiziert. Dabei sind dann auch noch Gimmicks wie z.B. Step-Sequencer 
möglich. Ich würde Dir den ATMega1280 vorschlagen, der hat 4 UARTS, also 
2x MIDI in und 2x MIDI out und genügend Pins für Drehencoder, Fader, 
Displays und Speicherinterface. Presets kannst Du auf DataFlash oder 
SD-Karte ablegen.

Autor: Ingo Laabs (grobian)
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>Was meinst du mir Speicherplätzen ? Für Split-Einstellungen in
>Verbindung mit Prog. Change - Befehlen etc. ?

genau.
als Beispiel mal.

auf Speicherplatz 1:  Midi Kanal 1 c1-h2 , Programmchange 10
                      Midi Kanal 2 c3-c6 , Programmchange 5

auf Speicherplatz 2:  Midi Kanal 8 c1-h2 , Programmchange 15
                      Midi Kanal 9 c1-c6 , Programmchange 6

usw.
so das jedem Speicherplatz eine gewisse Performance was Midi-Kanal, PRG 
Changes, und Key-Zone zugeordnet ist.

Bisher wurde diese Problematik am besten bei der Korg Wavestation 
gelöst, nur verfügt die aufgrund des Alters nicht über ein 
Bank-Switching. So in dieser Art stelle ich mir das in etwa vor. Wobei 
bie Programmierung nicht unbeding am Keyboard stattfinden muß.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Manchmal kommt es mir auch so vor, daß (elektronische) Musikinstrumente 
mehr von Physikern, als von Musikern entwickelt werden. Irgendetwas, was 
man live dringend braucht, fehlt immer.

Autor: Ingo Laabs (grobian)
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Es gibt in der hinsicht ja schöne lösungen z.B von CME oder M-Audio aber 
was die Spreicherplätze betrifft, ist das alles für den Studiogrbrauch 
gedacht.
@Travel Rec.
Das scheint ein guter Ansatz zu sein..aber warum gibt es soche Geräte 
nicht schon auf den Markt. Bin ich der einzige Live-Musiker der dieses 
Problen hat ?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Manchmal kommt es mir auch so vor, daß (elektronische) Musikinstrumente
> mehr von Physikern, als von Musikern entwickelt werden.
Allerdings ist eine erstaunliche Menge der Physiker, die ich kenne, auch 
Musiker. Seien wir froh, dass die Dinger nicht von Verkäufern entwickelt 
werden, da ist die Quote wesentlich schlechter   ;-)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>..aber warum gibt es soche Geräte
>nicht schon auf den Markt. Bin ich der einzige Live-Musiker der dieses
>Problen hat ?

Angebot und Nachfrage. Heute wird so viel bereits im Studio gefertigt, 
daß es auf der Bühne gar nicht mehr als notwendig angesehen wird, noch 
live zu spielen. Die wenigen Musiker, die diesem Denken noch nicht 
anheim gefallen sind, ärgern sich halt mit der verfügbaren Technik 
herum. Eine ideale Spielwiese also für junggebliebene Hobbyelektroniker 
unter den Musikern ;-)
Wenn Du ernsthaft ein solches Projekt mitentwickeln möchstest, könnte 
man ja mal lauter darüber nachdenken. Wird aber etwas aufwendiger, als 2 
Wochenenden ;-).

Autor: Ingo Laabs (grobian)
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Nu ja..ich mache die Musik noch mit der Händen und es gibt doch 
eigentlich nichts schöneres was das betrifft. Aus so manchen Verspieler 
hat sich dann doch mal eine kleine Session entwickelt die so für mächtig 
erstaunen im Publikum gesorgt hat. Denke mal an so Gruppen wie Deep 
Purple,Yes oder Artverwante, da hat kein Konzert wie das andere 
geklungen. Das soll ein Computer oder die sogenannen Konservenmusiker 
mal nachmachen.

@Travel Rec.
>Wenn Du ernsthaft ein solches Projekt mitentwickeln möchstest, könnte
>man ja mal lauter darüber nachdenken. Wird aber etwas aufwendiger, als 2
>Wochenenden ;-).

beschäftigst Du dich damit?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ja. 1 Drittel meines Studio-Eqipments sind Eigenbauten. Siehe z.B. hier: 
Beitrag "SD-Karten-Wave-Recorder"

Autor: Chris S. (Gast)
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Wäre beim "laut nachdenken" dabei, Realisierung ist wegen 
Bastelstubenumbau und zu wenig Zeit momentan schwierig ...

Ansonsten der Ansatz:

Überlegen, was man an funktionen braucht
http://www.zem-college.de/midi/index.htm studieren (falls noch kein 
Vorwissen vorhanden)
Sich Besonderheiten wie Running Mode klarmachen etc.
Aufstellung, was bei welchem Midi-Kommando was wie passieren muss
Entwerfen und Aufbau der Schaltung
Programmtechnische Realisierung

Diskussion vielleicht sinniger im sequencer.de-Forum ?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Artverwante
Die kenne ich noch nicht, was spielen die?  ;-)

Autor: Ingo Laabs (grobian)
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>Ja. 1 Drittel meines Studio-Eqipments sind Eigenbauten. Siehe z.B. hier:

da wird einen ja warm ums Herz :-))))))))))))))

>Die kenne ich noch nicht, was spielen die?  ;-)

na die üblichen die es ohne Casting und Bohlen geschafft haben

Saga, Marillion, Emerson, Lake & Palmer, Genesis, Asia, Dream Theater

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Nicht zu vergessen: Anne Clark und Band.

Autor: Ingo Laabs (grobian)
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Pink Floyd habe ich vergessen und Kraftwerk die haben auch alles selbst 
gebaut...früher jedenfalls. Habe mal ein Kontert von den gesehen, sah 
aus wie bei Raumschiff Enterprise auf der Brücke.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ich glaube mal, wir sind zu sehr vom Thema abgewichen, daß man den 
Beitrag in´s OffTopic verschoben hat :-(

Autor: Ingo Laabs (grobian)
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ja leider..jetzt merkt keiner was wir tolles vor haben

Autor: Ingo Laabs (grobian)
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@Travel Rec
na schau dir mal den beitrag "Teilen durch Null" an wo man da gelandet 
ist. Ganz oben steht soll für einen kleinen Jungen sein :-)))   ich hane 
es Ihm gerade gezeigt. Er sieht es gelassen und hat jetzt 
Wochenende...gut so.
Werde dich aber bestimmt mal konraktieren was den Midi kram betrifft

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Jo. Kontakt unter http://www.electricstart.de

CU

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