Lob und Fehlerbericht im Tutorial

Gast #81326
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Hallo Andreas,

erst mal ein fettes Lob für das Tutorial - das ist wirklich Spitze für
die ersten Schritte. Da kann wirklich fast jeder, der nicht 10 linke
Daume hat mit einem µController spielen.

Leider ist Dir beim Setzen der Fusebits beim ATmega8 ein Fehler
unterlaufen : CKSEL3..0 müssen zu "0000" (alle 4 Boxes "gecheckt")
und SUT1..0 zu "10" (unchecked, checked) gesetzt werden. Das gilt
natürlich nur, wenn man den Aufbau, wie von Dir beschrieben (und mir
auch einmal nachgebaut) verwendet. Der Quarzoszillator (vgl.
"Quarzosillator vs. Resonator" im allgemeinen Forum) ist als
"external clock" anzusehen.

Bevor mich jetzt alle zerfleischen : Es geht auch mit dem
Quarzoszillator und den hier gezeigten Fusebits. Man hat dann aber
manchmal ein instabiles Verhalten beim Progammieren oder Lesen (bei mir
aufgetreten beim Test).

Quelle : Dokumentation ATmega8 p.30 (Overview p.24)

Viele Grüße, Daniel.
Gast #81329
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Hallo Andreas,

ich fürchte ich muss Dir da wiedersprechen :
Mit "crystal oscillator" ist hier ein "nackter Quarz" gemeint.
Keine stabilisierte Taktquelle, wie Du sie in Deinem Tutorial als
Hardware verwendest. Beim googeln unter dem Begriff "Quarzoszillator"
findet man wie ich im allgemeinen Thread beschrieben habe eine
komplette Schaltung mit einem Quarz. Diese ist per se schon eine
Taktquelle.
Ausserdem muss eine Schaltung, wenn die Konfiguration nach table 4 und
table 5 geschieht, so aussehen wie in fig.11. Schließt man aber den
o.g. Quarzoszillator an, benötigt man XTAL2 garnicht, was dann wieder
nicht fig11 entspricht. (das wäre dann fig.13).

Ich will mich hier nicht als Besserwisser aufspielen, es ist mir bloß
aufgefallen, daß das was ich selbst gebaut habe nicht mit dem Tutorial
übereinstimmt.
Da die Schaltung so wie angegeben auch funktioniert, merkt das
wahrscheinlich keiner, aber nach Datenblatt ist das einfach nicht
richtig.
Falls Du andere Informationen hast, die über das Datenblatt und das
genannte hinausgehen, wäre ich dankbar, wenn Du mir sie mitteilen
könntest. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Noch ein Tip zu Risikominimierung beim ATmega8 : Empfiehl den Leuten
doch die neueste PonyProg-Version, mit der kann man nämlich die Fuses
auch programmieren. Vorteil : SPIEN ist nicht veränderbar ! Da kann man
dann nichts mehr kaputt machen !

Übrigens : Ich habe Deinen Funktionsgenerator mal angeschaut - RESPEKT
! Das hätte ich als Schüler bestimmt nicht hinbekommen.

MfG, Daniel

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