Widerstandsmessung

Gast #1115939
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Hallo Leute, ich komm einfach nicht zurecht.

"Sie wollen den Widerstandswert von R1 im eingebauten Zustand mit ihrem 
Digitalmultimeter messen. Wie groß ist für diese Messung der 
Ersatzwiderstandswert der Parallelwiderstände von R1. Ab welchen Werten 
für Parallelwiderstände ist diese Messung möglich?"
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1115999
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> Wie groß ist für diese Messung der Ersatzwiderstandswert der
> Parallelwiderstände von R1.
550 Ohm

> Ab welchen Werten für Parallelwiderstände ist diese Messung möglich?
Angenommen, der Fehler des Multimeters wäre 1%.
Dann kannst du den R1 ohne Betrachtung der Parallelwiderstände messen, 
wenn die Beeinflussung des Messergebnisses diese Parallelwiderstände 
(deutlich) kleiner ist als der Fehler vom Messgerät (also so etwa ab 
R2+R3 = 100kOhm aufwärts).
#1116004
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Lothar Miller wrote:
>> Wie groß ist für diese Messung der Ersatzwiderstandswert der
>> Parallelwiderstände von R1.
> 550 Ohm
>

Korrekt.

>> Ab welchen Werten für Parallelwiderstände ist diese Messung möglich?
> Angenommen, der Fehler des Multimeters wäre 1%.
> Dann kannst du den R1 ohne Betrachtung der Parallelwiderstände messen,
> wenn die Beeinflussung des Messergebnisses diese Parallelwiderstände
> (deutlich) kleiner ist als der Fehler vom Messgerät (also so etwa ab
> R2+R3 = 100kOhm aufwärts).


Das ist zwar in sich stimmig erklärt, aber paßt nicht so recht zur 
Aufgabenstellung.

Für die Beantwortung benötigt man ein paar Kenntnisse über das für die 
Aufgabe vorgesehen DOM.
Leider sehe ich da keine Angabe.

So kann man nur allgemein sagen: Solange R2, R3 größer ale einige zig 
Ohm sind, kommt eine sinnvolle Anzeige im DOM zustande, die noch 
(innerhalb der DOM-Fehlergrenzen) eine Berechnung eines R1 ermöglicht.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1116053
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Andrew Taylor wrote:
>>> Ab welchen Werten für Parallelwiderstände ist diese Messung möglich?
>> Angenommen, der Fehler des Multimeters wäre 1%. ....
> ... aber paßt nicht so recht zur Aufgabenstellung.
Stimmt, Miller setzen, Sechs.  ;-)

> So kann man nur allgemein sagen: Solange R2, R3 größer ale einige zig
> Ohm sind, kommt eine sinnvolle Anzeige im DOM zustande, die noch
> (innerhalb der DOM-Fehlergrenzen) eine Berechnung eines R1 ermöglicht.
Allerdings wirkt sich mit niedriger werdenden Parallelwiderständen auch 
der Fehler dieser Parallel-Widerstände immer stärker auf das 
Messergebnis aus. Aber ich denke, hier bei dieser Aufgabe dürfen die 
Widerstände als ideal angenommen werden (0% Fehler).
Gast #1122575
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Kurzbetrachtung des zu erwartenden Messfehlers,
Widerstandsmessung an den beiden Klemmen links:

R2 und R3 müssen bekannt sein.

Die Toleranz von R2 geht ( fast ) 30-mal in das Ergebnis für R1 ein, da 
er 30-mal so groß ist wie ( R1 + R3 ).

Die Toleranz von R3 geht 1/3 mal in das Ergebnis ein, weil er
1/3 des Zweiges ( R1 + R3 ) ausmacht.

"Obendrauf" kommt dann die Tol. des Widerstands-Messgerätes.

Hat der Widerstand R2 also 0,5 % Tol., bestimmt er in der Praxis alleine 
das Ergebnis für R1 mit 15 %.

( Ohne Gewähr )

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