Wirkungsgrad PC Netzteil berechnen

Gast #1117562
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Hallo!

Ich habe hier ein kleines PC-Netzteil (ITX) und möchte gerne den 
Wirkungsgrad unzter verschiedenen Lastbedingungen nachvollziehen, der 
vom Hersteller mit "bessser 90%" angegeben ist.
Gemessen habe ich mit 2 guten Amperemetern DC in / DC Out und einer 
elektronischen Last mit jeweils 100% und 50% Last.

Auf der 12 Volt Schiene habe ich durchweg Pin = Pout weil DC In = 12V 
und nur stabilisiert wird dagegen bei 5 und 3,3V Pin = min 1/2 Pout.

Da die Leistungsaufnahme i.d.r. kleiner/gleich der Leistungsabgabe ist 
verstehe ich nicht, wie man daraus den Wirkungsgrad errechnen soll, der 
ja dann einen Wert von weit über 100% ergeben würde.

Wie wird das also korrekt gerechnet?
#1117579
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Andreas wrote:
> Da die Leistungsaufnahme i.d.r. kleiner/gleich der Leistungsabgabe ist
> verstehe ich nicht, wie man daraus den Wirkungsgrad errechnen soll, der
> ja dann einen Wert von weit über 100% ergeben würde.
>
> Wie wird das also korrekt gerechnet?

Genau so wird gerechnet, nur deine Angabe, dass die Leistungsaufnahme 
kleiner der Leistungsabgabe ist, ist falsch.
#1117582
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Andreas wrote:
> ...
> Da die Leistungsaufnahme i.d.r. kleiner/gleich der Leistungsabgabe ist
> verstehe ich nicht, wie man daraus den Wirkungsgrad errechnen soll, der
> ja dann einen Wert von weit über 100% ergeben würde.
>
> Wie wird das also korrekt gerechnet?

Indem man nach z.B. Meßfehlern sucht?

Ich würde den mal bei der von Dir gemessenen Leistungsaufnahme bzw. dem 
dort angewandten Meßverfahren vermuten.
Leider sagt die Kristallkugel hier nicht, wie Du das machst.

Laß Dich doch zu  dem Punkt mal bitte ähnlich detailliert aus wie zu 
Deienr wirklich guten Beschreibung der Leistungsabgabe -Messung.
Gast #1117592
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Also:

120W / 12V AC/DC Netzteil zur Stromversorgung
dann
ITX Netzteil mit 12VDC in, in die DC-Zuleitung Amperemeter 
eingeschliffen

An die jeweilige Stromschiene (z.B. 12V) einstellbare Elektronische Last 
und Amperemeter eingeschliffen); Elektronische Last auf Volllast (z.B. 
6A) eingstellt und Messwerte DCin und DCout abgelesen. Viel kann man da 
eigentlich nicht falsch machen.
Messwerte oben anbei.

Andreas
Angehängte Dateien:
#1117611
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Andreas wrote:
> Im Übrigen hat jemand anders gleiche Tests ebenso gemacht und ist auf
> fast die selben Messwerte gekonmmen. Nur wie sich der Wirkungsgrad
> errechnet erschließt sich mir nicht:

Die Messwerte scheinen zu passen und die errechneten Ergebnisse auch. Ob 
die Werte jetzt praxisrelevant sind, ist was anderes, denn kein normaler 
PC belastet immer nur eine Leitung.

Wirkungsgrad = Ausgangsleistung/Eingangsleistung
Genau das berechnet er auch auf der Seite.
#1117613
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Andreas wrote:
> @ESCO: Hab die Verweise beim Abtippen verwechselt, jetzt sind alle Werte
> auf IN=12V bezogen...

Deine Messungen sind für die Tonne, da du davon ausgehst, dass die 
Ausgangsspannungen stabil bleiben (was sie aber nicht tun, wie man auf 
dem obigen Link sieht).
Davon abgesehen hast du vermutlich im unteren Block 5V und 3,3V 
vertauscht.
Also alles nochmal und dabei Eingangsspannung, Eingangsstrom, 
Ausgangsspannung und Ausgangsstrom gleichzeitig messen.

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