Wenn du einen guten Editor suchst, dann schau mal den Crimson Editor an.
Der ist beispielsweise einer der wenigen, die wahlweise einen echten
ANSI oder ASCII Zeichensatz haben, das ist sehr angenehm, wenn man mit
Code umgeht, der Zeichen auf Displays ausgeben soll, man spart sich
damit das ganze Sonderzeichenhandling. Außerdem kann man wie bei allen
besseren Editoren Fremdprogramme wie z.B. Compiler einbinden und diese
über Funktionstasten aufrufen. Gut dabei ist, dass die Konfiguration der
eingebundenen Tools im Projekt gespeichert wird, man hat also immer nur
gerade die im Menu, die man auch braucht.
Zusammen mit WinAVR und eventuell make ist das ein mächtiges Tool. Ich
verwende es seit einiger Zeit für die Entwicklung meiner Programme für
den MSP430 und die Atmel ARM.
Ich habe vorher SciTE und die Weiterentwicklung davon (Programmers
Notepad) gehabt, das war bis auf das Sonderzeichenhandling ganz ok.
Code::blocks ist auch recht mächtig, für meinen Geschmack aber eher in
Richtung AVR Studio und ziemlich langsam beim Öffnen von Dateien.
Emacs verwende ich nur für die Programme, die ich für PCs schreibe, das
hat aber keinen besonderen Grund und ich bin auch nicht unbedingt ein
Fan davon, obwohl ich zugeben muss, dass dieser Editor sehr viele
mächtige Befehle hat.
Was ich beim Crimson Editor noch schön finde (fällt mir gerade noch ein)
das ist der Block-Copy mode, bei dem man nicht Zeilenweise Code
selektiert und kopiert, sondern mit der Maus ein Recheck über den Code
ziehen kann und nur der Teil im Rechteck wird selektiert und kopiert.
z.B. so:
123 Tata
124 lolo
125 lele
126 lili
ich ziehe ein Rechteck vom T von Tata bis i von lili und kopiere es.
Raus kommt:
Tata
lolo
lele
lili
Sehr praktisch, damit kann man auch noch andere Spielereien machen, z.B.
per Maus ganze Blöcke einrücken oder ausrichten. Ich verwende diesen
unscheinbar aussehenden Editor mittlerweile jedenfalls sehr gern.
Viele Grüße,
Peter