> Da kommt ja eigentlich niemand drauf, es sei denn man stolpert darüber.
Die Herleitung von links nach rechts ist nicht sofort ersichtlich, aber
die von rechts nach links eigentlich schon: Da auf der rechten Seite
eine Winkelfunktion eine Summe als Argument enthält, auf der linken
Seite aber nicht, muss die rechte Seite erst einmal expandiert werden.
Wenn man dann schon einmal irgendwo gehört hat, dass man jede
Winkelfunktion durch jede andere ausdrücken kann, um die Verkettungen
von Winkel- und Arkusfunktionen wegzubekommen, ist man schon fast am
Ziel.
Ähnlich wie bei der Umformung algebraischer oder logischer Ausdrücke
gibt es auch in der Trigonometrie ein paar Rechenregeln, mit denen
solche Umformungen in den meisten Fällen systematisch erledigt werden
können.
> aber irgendwie habe ich das Gefühl, daß es auch anders gehen muss.
Sonst rechnet man's halt komplex, wie von Exe vorgeschlagen. Das ist
aber eigentlich ein Umweg, auf den man erst einmal kommen muss, da die
Aufgabenstellung an sich nur reelle Zahlen enthält. Für einen
Elektroniker, der das omega*t sieht, ist dieser Weg aber dennoch
naheliegend. Oder man versucht wie HildeK, sich das Ganze elektrisch
bildlich vorzustellen, dann kommt man sogar fast ohne Rechnung aus.