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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kapazitätsmessgerät


Autor: rexo (Gast)
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Hi, hier wurde einmal ein Link zu einem Kapazitätsmessgerät gepostet. 
Hab mir das jetzt mal angesehen. Grundidee (hab ich schon vorher 
verstanden), Schaltung, Aufbau, Bedienung .... verstehe ich alles bis 
auf eine Kleinigheit und zwar:

Wozu einen Resetter-IC in der Schaltung verwendet wird. Ich weiß liegt 
eine Spannung in einem definierten Bereich an, so reseted der IC den 
AVR. Nur wozu in dieser Schaltung wenn es sich dabei sowieso um die 
VErsorgungsspannung handelt und diese über einen Schalter 
verbunden/unterbrochen wird? Verstehe ich einfach nicht. Oder verstehe 
ich hier was falsch?

Hier zum Link:

http://elm-chan.org/works/cmc/report.html

Ist deutlich zu erkennen, dass hier ein Schiebeschalter als Einschalter 
verwendet wird.

Schaltung ist unten unter einem Link zu finden.

lg rexo

Autor: rexo (Gast)
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Ach ja es handelt sich um den IC mit dem Namen U3. Typ: PST600C ( also 
zwischen 4,3 und 4,7V).

Autor: holger (Gast)
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Die steinalten AVR hatten noch keinen
Brownout Reset integriert. Deshalb der
Reset Chip.

Autor: rexo (Gast)
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Danke holger, jetzt ist alles klar.

PS: Ich liebe dieses Forum. Man lernt hier immer wieder dazu. :-)

Autor: Reset (Gast)
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Da gibts es keinen Schiebeschalter, einen Taster zum Kalibrieren/Nullen 
schon.

Autor: rexo (Gast)
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Im Schaltplan nicht, da hast du recht. Aber auf dem Foto. Deswegen meine 
Frage. Würde er mit der Versorgungsspannung irgendetwas anderes machen, 
sprich den AVR nicht direkt über einen Schalter versorgen, sondern keine 
Ahnung irgendetwas anderes machen (wäre das zwar pervers, aber hätte 
mehr Sinn ergeben). Dank Holgers Erklärung ist jetzt alles klar. Mit den 
"Steinalt AVRs" hab ich noch nie gearbeitet.

Autor: rexo (Gast)
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<-Nur zusätzliche Info meinerseits.->

Mir gefällt das Kapazitätsmeter, so wie es ist zwar nicht 
hundertprozentig (vor allem die software) aber das ist eher 
Geschmackssache. Es zeigt allerdings sehr gut wie genau man mit einem 
AVR alleine Kondensatoren im pF-Bereich sehr genau messen kann. Ich kenn 
dass sonst nur zusätzlich mit einem oder zweien NE555 Abkömmlingen. 
Meistens TLC551 und TLC555. Obwohl hier dann wahrscheinlich keine 
Kalibrierung notwendig wäre, sondern nur eine vorherige Nullung vor der 
Messung bei sehr kleinen Kondensatoren (pF). Und die Genauigkeit ist 
meiner MEinung nach vollkommen ausreichend mit dem AVR alleine, wenn man 
geeignete Kondensatoren mit geringer Toleranz besorgt.

lg rexo

Autor: Kupfer Michi (Gast)
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Ich hab mir nach diesem Messprinzip auch mal einen C Messer gebaut.

0.1pF Auflösung ist kein Problem.

Einziger Nachteil ist, dass man mit dieser Methode nicht Kapazitäten an 
Halbleiterbauteilen messen kann, aber sonst erfüllt es seinen Zweck.

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