Um ein DC-Signal als Steuersignal potentialgetrennt zu übertragen fallen
bakanntlich Transformatoren/Übertrager weg. Was bleibt sind häufig
optische Lösungen wie z.B. Optokoppler.
Wie man sowas machen kann, zeigen viele Schaltpläne für Schaltnetzteile
aus PCs. Dort sitzt häufig ein TL431 (ist eine Referenzspannungsquelle
und Shunt-Regler, der wie eine steuerbare Z-Diode arbeitet), der die
(Ausgangs-)Spannung in einen proportionalen Strom für die LED in einem
Optokoppler umwandelt. Auf der Empfängerseite des Optokopplers sitz
meist ein Phototransistor, dessen Kollektorstrom von der Lichtmenge (und
damit vom Strom durch die LED) bestimmt wird.
Die Sendeseite mit TL431 und Optokoppler-LED ist dann der Eingang (mit
den 0-10V) und die Phototransistor-Seite ist dann der Ausgang zum TL494.
Möglicherweise kannst Du sogar die (Be-)Schaltung mit wenigen Änderungen
direkt von 'bestehenden' Schaltnetzteilen übernehmen, denn bei alten
ATX-Netzteilen mit Leistungen so um die 200-250W (sagen wir mal bei
386-, 486- bis hin zu Pentium I-PCs) waren häufig die TL494 verbaut.
Falls Du mal eins findest, wo ein MB3759 verbaut sein sollte, kannst Du
das auch nehmen, es ist ein identisches IC (Pin- und Funktionskompatibel
zum TL494) nur von einem anderen Hersteller (Fujitsu).
Also eigentlich nur die Sendeseite (mit TL431 und der LED im
Optokoppler) auf die 10V anpassen. Bei den alten ATX-Netzteilen war nur
die +5V-Leitung geregelt, alle anderen Spannungen ergaben sich durch die
Wicklungsverhältnisse des Übertragers.
Ergo, einfach mal nach Schaltplänen für alte ATX-Netzteile im Internet
suchen, und Du solltest genügend Treffer erhalten.