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Forum: Platinen Platine für 8 Kanal Bühnenbeleuchtung


Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hallo zusammen hier schreibt der Simon

Ich hätte da mal eine Frage:
Ich hab als Elektronikanfänger meine erste große (zumindest für meine
Verhältnisse) Platine entworfen und würde gerne wissen ob sie so
verwendbar ist oder ob irgendwelche Regeln (insbesondere mit dem Ungang
mit Netzspannung) nicht beachtet worden sind.
Der Schaltplan und das Layout sind im PDF-Format abgespeichert.

Schon im voraus herzlichen Dank für eure Bemühungen

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Das mit dem Anhang hat irgendwie nicht so ganz geklappt.

Hier ist er nun ( hoffe ich zumindest).

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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Hm, zum Layout kann ich nicht so viel sagen, weil ich mich da mit den
einschlägigen Bestimmungen nicht so auskenne. Mich wundert nur der
Optokoppler, den Du verwendet hast. Soweit ich weiß, schaltet ein
Optokoppler mit Nulldurchgangsschalter, wie Du ihn hier verwendet hast,
eben immer im Nulldurchgang; es wird also keine Dimmerfunktion möglich
sein. Korrigiert mich, wenn ich mit meiner Vermutung falsch liege...

Gruß
KMT

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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... des weiteren frage ich mich, ob die LM2902 da wirklich nötig sind,
oder ob die Ausgänge des AVRs nicht den Optokoppler direkt treiben
könnten?!?

KMT

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hi,

Erst mal vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Das mit den Optokopplern und den LM2902 hab ich aus einer kürzlich
erschienenen Elektor Zeitschrift. Dort werden solche Optokoppler
verwendet allerdings weiß ich nicht ob man mit der dort vorgestellten
Schaltung die Scheinwerfer auch dimmen kann. Außerdem wird dort gesagt,
dass die Portpins nicht genug Strom für die LEDs im Optokoppler liefern
können und die Signale deshalb gepuffert werden müssen. Aber aus
probiert hab ich das selber noch nicht ob es auch ohne die Puffer geht.

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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Ok, ich denke mal, die bei Elektor wissen, was sie tun. Das mit dem
Puffern der Portpins sehe ich ein; es könnte aber tatsächlich sein, daß
mit dieser Schaltung die Scheinwerfer nicht gedimmt werden können.
Dafür müßtest Du dann einen Optokoppler mit vergleichbaren Daten OHNE
Nulldurchgangsschalter einsetzen.

Beim Layout der 230V-Seite solltest Du darauf achten, daß die
Hauptleiterbahnen breit genug sind, um den Gesamtstrom tragen zu
können. Da gibts in jedem Eletrotechniker-Handbuch Berechnungstabellen,
bei welcher Dicke der Kupferschicht und welcher Breite der Leiterbahnen
welcher maximale Strom noch zulässig ist. Weiterhin solltest Du - schon
aus Eigenschutz beim Messen - darauf achten, daß Netzspannungsteil und
Niederspannungsteil der Platine so weit wie möglich voneinander
getrennt sind. Idealerweise sollten sie sich nur bei den Optokopplern
aneinander annähern...

Gruß
KMT

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hi Kai Markus

Könnte man anstatt der MOC 3043 dann MOC 3020 verwenden? Im Conrad
Hauptkatalog sind sie mit den gleichen Daten angegeben wie die 3043
allerdings ohne Nullspannungsschalter.

Das mit der Trennung von Netz- und Niederspannungsteil und die
Leiterbahnbreite bei den Zuleitungen muss ich dann noch ändern, aber
wie muss ich den Transformator dann "verdrahten", darf man da
netzspannungsführende Leiterbahnen zwischen Transformatorein- und
Ausgang durchführen, oder ist dort "Sperrgebiet"?

MfG Simon

Autor: Konrad Heisig (Gast)
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Wozu wird denn die Netzüberwachung mit dem Gleichrichter, der direkt am
Netz liegt und der Optokopler genau benötigt ?
Ist die Leistung des 100k Vorwiderstands ausreichend dimensioniert ?

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hallo Konrad

Die Netzüberwachung dient zur Nulldurchgangserkennung: d.h. wenn die
Netzspannung ihre Richtung ändert, ist sie kurzzeitig gleich Null.
Genau in diesem Moment wird durch die angesprochene Schaltung ein
Interrupt beim Prozessor ausgelöst, der dann darauf reagiert und den
Timer für die Phasenanschnittsteuerung zurücksetzt.
Ob die Leistung des Vorwiederstandes ausreichend ist weiß ich nicht so
genau aber in einer der letzten Elektor Zeitschriften wurde genau
dieser Nulldurchgansdedektor in einem Dimmer verwendet.

MfG Simon

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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Hi, Simon!

Hab jetzt gerade leider kein Datenblatt zur Hand, aber wenn die
Optokoppler die gleichen Daten haben, sollte das gehen. Du mußt eben
nur drauf achten, daß kein Nulldurchgangsdetektor mit drin ist. Der
wäre für Schaltanwendungen sicher sinnvoll, aber für einen Dimmer
funktioniert er eben nicht.

Ich würde versuchen, wirklich soweit wie möglich Netzspannungsleitungen
von Niederspannungsleitungen zu trennen. Soweit ich weiß, gibt es eine
VDE-Regelung, daß 230V und Niederspannung einen bestimmten
Mindestabstand voneinander haben sollten. Wenn Du den Abstand zwischen
den Leitungen genau so groß machst, wie er beim Optokoppler zwischen
230V und 12V-Seite ist, bist Du sicherlich nicht verkehrt. Aus Gründen
der eigenen Sicherheit beim Messen (vielleicht rutscht man doch mal mit
der Meßspitze ab...) würde ich aber drauf verzichten, die
230V-Leitungen zwischen den Trafo-Anschlüssen durchzuführen, wenns denn
geht.

Gruß
Kai Markus

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hi Markus

Ich hab mir das Datenblatt zum Optokoppler runtergeladen und nach
diesem Datenblatt wäre der beste Ersatz für den MOC3043 der MOC3023.
Wegen der Leiterbahnführung hab ich mir jetzt überlegt, das man nur
einen der beiden Netzspannungsanschlüsse über die Platine führt und den
anderen mit Drähten von einer Einbausteckdose zur Nächsten verlegt.
Kann es bei dieser Lösung zu irgendwelchen Problemen kommen?

MfG Simon

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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Hm, allerhöchstens Brummeinstreuungen; halte ich aber auch für äußerst
unwahrscheinlich. Um solchen Problemen ganz aus dem Weg zu gehen, würde
ich Dir empfehlen, beide Anschlüsse des Trafos zu verdrahten und die
Kabel miteinander zu verdrillen (natürlich mit Isolierung ;-). Da gibts
ja auch Platinensteckverbinder, die extra für sowas gemacht sind. So
bist Du meines Erachtens ganz auf der sicheren Seite. Das mit dem
MOC3023 müßte meiner Meinung nach auch passen.

Viele Grüße

Kai Markus

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hi Kai Markus,

Ich hab die Platine nochmal überarbeitet und eine der
Netzspannungsleitungen aus dem Layout genommen und die
Niederspannungsseite stärker von der Netzpannungsseite getrennt. Das
Platinenlayout befindet sich wieder als PDF-Datei im Anhang.

MfG Simon

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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Hi, Simon!

Das sieht soweit sehr gut aus; ich würde eventuell die dicke
Zuleitungs-Leiterbahn bis zum Ende so dick lassen. Spart letztenendes
auch Ätzlösung...

Gruß

Kai Markus

Autor: Stefan (Gast)
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Wie willst Du denn den Daten-Eingang machen? Doch hoffentlich nicht über
eine parallele Schnittstelle?

Mit einer seriellen Schnittstelle wirst Du wesentlich weniger Probleme
haben.

Im Lichtbereich wird übrigens DMX512 verwendet, das ist ein serielles
Protokoll mit 250kbit, was hardwareseitig auf RS485 basiert. Ist
relativ einfach zu implementieren, und Du kannst mehrere Deiner Teile
an derselben Leitung kaskadieren ...
Und kompatibel zu Lichpulten etc. bist Du dann auch!

Stefan

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hi Kai Markus,

Im Anhang befindet sich nun die vierte Version der Platine (natürlich
im PDF-Format). Bei dieser Version hab ich in den freigewordenen Platz
noch eine serielle Schnittstelle zur programmierung des Chips
eingebaut. Außerdem hab ich noch ein parr Kleinigkeiten wie die
Kondensatoren beim Quarz verändert und einige Drahtbrücken durch
Leiterbahnen ersetzt.

MfG Simon

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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Hi, Simon!

Jau, das sieht gut aus; das müßte so funktionieren. Denn viel Spaß beim
Entwickeln und Ätzen ;-) Falls es Probleme gibt, melde dich ruhig. Ich
verfolgen diesen Thread weiter.

Gruß

Kai Markus

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hallo Stefan,

Eigentlich war der Dateneingang als parallele Schnittstelle gedacht, 8
Datenleitungen und eine Interruptleitung, aber ich kenne mich noch
nicht so gut aus in Sachen Elektronik und lasse mich gerne eines
besseren belehren. Wie funktioniert denn dieses DMX512 genau, könntest
du mir genauere Tipps geben? Vielen Dank schon mal im Voraus!

MfG Simon

Autor: Stefan (Gast)
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DMX ist eine Lichtanlagen-Schnittstellendefinition. Sowohl die Hardware
als auch die Software werden definiert.

Hardware:
beruht auf der RS485-Schnittstelle. Das ist eine sehr
störungsunempfindliche differenzielle Übertragungsart. Für den Benutzer
ist sie sehr einfach, es wird nur ein billiges 8-poliges Empfänger-IC
benötigt und als Leitung eine mit 2 Adern + Masse. Als Stecker werden
nach Norm eigendlich 5-pol-Typen verwendet, aber da die teuer sind,
haben einige Hersteller die 3-pol-Typen eingeführt. Vorteil: Als
Datenleitung können Mikrofonkabel verwendet werden.
Jedes Empfängergerät hat einen Eingang und dazu parallelgeschaltet
gleich wieder einen Ausgang. So kannst Du ganz einfach mehrere Geräte
an einer Lichtanlage betreiben.

Software:
Die Übertragungsart ist 8 Bits, no parity. 1 Stop. Die Baudrate ist
250kbaud. Die Datenübertragung erfolgt in Blöcken. Jeder Block startet
mit einem Mark, gefolgt von den Datenbytes für jeden Kanal, maximal 512
Stück. Am Schluss folgt ein Brake-Signal, auch Reset genannt.

Implementierung:
Die Hardware-Seite ist sehr einfach, nur ein 8-poliger RS485-Empfänger.
Zusätzlich sollte man noch eine Einstellungsmöglichkeit für den
Empfangskanal vorsehen, damit Du auch mehrere Endstufen an einer
Lichtanlage anschliessen kannst; im einfachsten Fall ein paar
DIL-Schalter. Nicht schaden können auch ein paar Leuchtdioden: eine
leuchtet, wenn Daten anliegen, und die andere leuchtet, wenn alle
Kanäle neue Daten erhalten haben (oder ähnlich).

Die Software-Seite ist auch nicht besonders schwierig, einzig die
Erkennung des Brake ist nicht bei allen MC vorgesehen, hier kann man
sich aber auch behelfen, wenn man auf Framing-Error testet. Wenn das
Datenbyte mit Framing-Error eine Null war, dann wars ein Brake. Viele
MC schaffen auch die 250 kbaud nicht, dass sollte beim Atmel aber kein
Problem sein.

Im Netz habe ich kurz gesucht und folgende Seite gefunden:

http://www.soundlight.de/techtips/dmx512/dmx512.htm


Mein erstes richtiges Elektronik-Projekt war übrigens auch eine
Lichtendstufe, mit 4 * 8 Kanälen und am Anfang auch mit parallelem
Eingang. Später habe ich dann auf DMX umgebaut.
Ein paar Jahre später habe ich dann das Lichtpult dazu als Diplomarbeit
abgegeben ...

Gruß, Stefan

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hallo Stefan,

Also soweit wie du bin ich noch lange nicht. Von wegen Diplomarbeit, da
muss ich noch eine weile warten, Ich bin erst 17.
Für die Datenübertragung kann man da den Uart vielleicht irgendwie
verwenden? Das wäre dann meiner Meinung nach am einfachsten.
Ich hab noch ne Frage zur Software und genauer zum Phasenanschnitt:
Ich hab mir das so überlegt, dass für jede Lampe ein Wert zwischen 0
und 255 zur Endstufe übertragen wird und dort in ein Register
gespeichert wird (für jede Lampe 1 Register). Zum Zeitpunkt des
Nulldurchgangs wird ein Interrupt ausgelöst, in dessen
Interrupserviceroutine dann ein Timmer auf einen bestimmten Wert
gesetzt, der aus der Quarzfrequenz berechnet wird, gesetzt wird. Die
Zeit zwischen den Nulldurchgängen wird dadurch durch 255 geteilt. Bei
jedem Timerüberlauf wird dann eine Variable inkrementiert und mit den
Werten aus den Registern verglichen. Wenn nun ein oder mehrere Werte
übereinstimmen,wird der jeweilige Ausgang für den Lampentreiber
aktiviert. Dieser bleibt bis zum nächsten Nulldurchgang auf 1.
Könnte dies deiner Meinung nach funktionieren?

MfG Simon

Autor: Stefan (Gast)
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Ja, dazu ist der UART da!
Falls Du Dich entscheidest, DMX zu benutzen und keine Spec findest,
dann melde Dich.

Zum Phasenanschnitt:
Im Prinzip funktioniert es so. Allerdings solltest Du ein paar Sachen
noch beachten:

Die Leistung innerhalb einer Halbwelle ist nicht linear verteilt. Nahe
den Nulldurchgängen fliesst wenig Stom, an den Sinus-Scheitelpunkten
umso mehr. Die Leistung folgt also einer sin² Kurve. Um gleichmässige
Helligkeitsänderungen zu erreichen, musst Du also um die Scheitelpunkte
der Sinuswelle wesentlich kleinere zeitliche Abstände haben als um den
Nulldurchgang.
Zusätzlich ist die Licht-Leistung der Lampen nicht linear zur
reingesteckten Energie.
Am besten probierst Du Deine Sofware erstmal mit einer Software aus, so
wie Du sie beschrieben hast. Wenn alles klappt, dann ersetzt Du die
lineare Aufteiilung der Halbwellen durch eine Tabelle, in der für jeden
1/256-Schritt der zeitliche Abstand zum Nulldurchgang steht.

Professionelle Endstufen können die Lampen vorheizen (preheat). Die
Birnen werden dabei immer leicht angesteuert, damit die Wendeln warm
bleiben. Dadurch werden die Lampen geschont und leben länger, und die
Einschaltzeit wird verbessert. Einfach immer ein bischen andimmen, ev.
durch DIL-Schalter o.ä. abschaltbar. Aber mach das erst, wenn alles
andere prima klappt!

Wenn Du 100Hz durch 256 Schritte teilst, wirst Du ev. Timingprobleme
für Deinen Timerinterrupt bekommen, der kommt ja dann alle 25,6khz! Da
die Schritte sinusbedingt nicht gleichgross sind, wirst Du Worstcase
ca. alle 20us einen IR haben!
Ich würde so vorgehen:
Im Hauptprogramm berechnest Du aus jedem Helligkeitswert (8 Bit) die
entsprechende Anzahl von Timerticks. Beim Nulldurchgang löscht Du
Deinen Timer und schreibst die Timerticks der hellsten Lampe ins
Compare-Register Deines Timers. Wenn das Compare-Reg einen IR auslöst,
schaltest Du die Lampe ein und schreibst den Wert der zweithellsten
Lampe ins Compare-Reg, usw.
Fang am Anfang mit nur einer Lampe an. Dann hast Du nur einen Wert für
das Compare-Register und Dein Programm bleibt einfach. Wenns läuft, bau
die anderen Lampen ein!

Als ich meine Lichtendstufe baute, war ich übrigens 19 Jahre ...

Gruß, Stefan

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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... ganz meine Meinung. Elektronik hängt nicht vom Alter ab. Meinen
ersten dicken Kurzschluß hab ich mit 16 in meiner Schule fabriziert und
den ganzen Musikbereich stromlos gemacht ;-)
Ich hab mir mal von der USITT (das ist die Dachorganisation, die die
Spezifikationen von DMX verwaltet) ein Heft mit den genauen Angaben
schicken lassen; leider nicht umsonst und komplett auf Englisch. Aber
falls Du etwas über DMX suchst, könnte auch ein Stöbern in alten
Elektor-Zeitschriften was bringen. Vielleicht hat in Deiner Heimatstadt
die örtliche Bücherei was auf Lager, oder, was viele gar nicht wissen,
in den meisten Universitätsbüchereien kann man sich auch als
Nicht-Student anmelden und den Service nutzen. Ansonsten bin ich auch
immer für Fragen offen.
Das mit der Interrupt-routine klingt übrigenz ganz sinnvoll soweit...

Viele Grüße aus HH

Kai Markus Tegtmeier

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hallo Stefan und Kai Markus

Vielen Dank für eure Tipps, die werd ich gleich mal ausprobieren. Zum
Aufbau im Versuchsstadium hab ich noch ne Frage: Kann man eine
Treiberstufe (sprich einen Optokoppler und einen Triac) auf einer
normalen Lochrasterplatte aufbauen oder ist das zu gefährlich? Und muss
man bei einer Treiberstufe für eine Filterung sorgen oder reicht der
Aufbau wie ich ihn auf meiner Platine habe? Wenn man irgend welche
Maßnahmen treffen welche sind das dann? (Also ich hab auf der Seite
Mikrcontroller.com unter Projekte einen 4-Kanal DMX-Dimmer entdeckt,
bei dem Spulen auf der Platine sind, von denen ich vermute, dass sie
zur Filterung da sind).

MfG Simon

Autor: Stefan (Gast)
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Oh, Filter hast Du ja garnicht drauf ...  Solltest Du unbedingt machen.
Deine Lichtendstufe funktioniert zwar auch ohne, aber Deine Musikanlage
wird aber ohne Filterung der Lichtendstufe hässlich zirpen.
Die Dimensionierung würde ich bei anderen Projekten abschauen, schau
beim Einkauf, dass die Bauteile genügend spannungsfest sind.

Die Triacs sollten so dimensioniert sein, dass sie auch die hohen
Lampen-Einschaltströme verkraften, I-max sollte min. 10 mal höher sein
als I-lampe.
Trotzdem ist es sinnvoll, die Triacs so zu montieren, dass sie leicht
ausgetauscht werden können, mir ist öfter mal einer durchgeraucht.

Das mit der Lochraster-Platine ist so ne Sache, es kommt drauf an, wie
vorsichtig Du bist ...  allerdings sehe ich wenig Sinn drin, weil viel
falsch machen kannst Du im Layout an dieser Stelle nicht, von daher
gibt es wenig "Ausprobier-Bedarf"

Gruß, Stefan

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hallo Stefan,

Was hälst du von dem Selbstbau-DMX-Dimmer auf
http://www.theaterzentrum.at/technix/development/d... ?
also meiner Meinung nach ist der recht gelungen und warscheinlich wurde
er auch im Bühneneinsatz erprobt. Aus deisem Profekt könnte ich die
Tabelle für die Timerreloadwerte und den Wert für die Spulen
übernehmen.

MfG Simon

Autor: Stefan (Gast)
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Sieht sehr interessant aus!

Den Source habe ich noch nicht angeschaut, aber die Platinen sind ganz
gut.
Ich würde eher Leiterplatten-Spulen bevorzugen, damit die Verkabelung
nicht so aufwendig wird. Pass bei den Kondensatoren auf, dass sie die
Netzspg vertragen.

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hallo Stefan,

Vielen Dank, dass du dir die Mühe machst meine ganzen Fragen zu
beantworten. Hoffentlich nervt es dich nicht.

Wie funktioniert das eigentlich mit der Dimensionierung der
Entstördrosseln, gibts da irgendwelche Tabellen oder Formeln?
Wo soll man diese Drosseln dann anbringen? möglichst nahe an den Triacs
oder möglichst nahe an den Lampen?

MfG Simon

Autor: Stefan (Gast)
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Wenns mich nerven würde, würd ich ja nicht antworten ;-)

Ich habe bei meiner Endstufe die größten Drosseln genommen, die ich mir
leisten konnte. Die C-Dimensionierung habe ich woanders abgeschaut.

Zur Platzierung:
die Drosseln möglichst nah an den Triacs und die Triacs möglichst nah
an den Lampen ...
Ich habe die Dimmer direkt auf den Traversen montiert, und das bewährte
sich auch ganz gut -> Kabelkosten bleiben dadurch auch schön klein.

Gruß, Stefan

Autor: Marc (Gast)
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Hallo zusammen

@simon
hast du schonaml auf http://www.dmx4all.ch nachgeschaut? Dort gibt es
ebenfalls einen Dimmer mit DMX ansteuerung zum selberbasteln. Leider
wird der Quellcode vom AVR nicht rausgerückt, und man muss diesen
bestellen. Ist aber meiner meinung nach sehr billig.

@all ich habe ebenfalls was mit dem DMX bus begonnen. Ich baue einen
DMX- 0-10V Wandler. Eigendlich ist es der, welcher auf DMX4all
angeboten wird, hab einfach den print ein wenig abgeändert. diesen habe
ich hier angefügt, wäre froh wenn ihr diesen mal anschauen könnt und
sagen was man besser machen kann.
Ich selber habe zwei probs:
1. Ich brauche 5 und 12V. Dazu habe ich jeweils einen Spannungsregler
genommen. WIe soll ich diese nun schalten? Beide an die Speisung oder
den 5V an den 12V?
2. Wo kommt die Sicherung hin. Vor oder nach den Trafo?

Vielen Dank Gruss Marc

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hallo Marc,

Ich hab da ne Frage, stimmt der Link so oder is da was falsch
geschrieben? Weil bei mir funktioniert der nämlich nicht.

MfG Simon

Autor: Marc (Gast)
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sorry muss .de sein also
http://www.dmx4all.de

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hallo Marc,

Kann es sein, dass du http://www.dmx4all.de/ gemeint hast?

MfG Simon

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hallo Marc,

Da haben wir wohl zur selben Zeit geschreiben.
Der Link ist sehr interessant, den hab ich gar noch nicht gefunden
gehabt. Danke für den Tipp!

MfG Simon

Autor: Simon Hufnagel (Gast)
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Hallo zusammen,

ich bins mal wieder. Ich hab jetzt in der Zeit eine neue Version der
Bühnenbeleuchtung entworfen, die jatzt nur noch 4 Kanäle hat. der
Schaltplan und das Layout sind wie immer im Anhang als PDF-Datei zu
finden.

MfG Simon

Autor: Willi Krug (Gast)
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Bin gerade dabei den Dimmer von
http://www.theaterzentrum.at/technix/development/d...
aufzubauen.
Der Quelltext ist relativ einfach und somit als Basis für eigene
Experimente sicher gut zu gebrauchen.
Leider sind die AT90S4433 (22) nur noch sehr schwer aufzutreiben (von
ATMEL ausgelistet).
Ich hab jetzt vor den Quellcode für den ATMEGA8 umzuschreiben.
Auch für die verwendeten Triacs MAC 224 hab ich noch keine vernünftige
Bezugsquelle gefunden - ich möchte es mal mit BTA41 600 und einem
leicht geändertem Layout TOP3 anstatt TO220 Gehäuse probieren.
Den Spannungsüberwachungsbaustein lm34064 hab ich noch nirgends
gefunden ist aber eventuell bei dem ATMEG8 auch nicht nötig.
Als Drosseln möchte ich die AMIDON Kerne T106-26 mit 7,5 Windungen
2,5qmm isolierter Litze verwenden, das gibt dann eine Induktivität von
ca 5uH.
Zum berechnen der Spulen (Induktivität) kannst Du den Mini
Rinkernrechner von Wilfried Burmeister verwenden - es sollten die
Eisenpulver Ringkerne gehen (Sättigungsprobleme bei Ferritkernen).
Wenn alles klappt kann ich hier ja noch mal posten.
Aber wie ich mich kenne wird das sicher noch einige Wochen dauern.

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