Gast
#1121526
Hallo, ich bezüglich zu OFDM eine Frage. Wie sieht die OFDM Basisfunktion im Frequenzbereich
auf? Hier ist die OFDM Basisfunktion im Zeitbereich angegeben:
Besten Dank schonmal im voraus!
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OFDM - Basisfunktion
Gast
#1121526
Hallo, ich bezüglich zu OFDM eine Frage. Wie sieht die OFDM Basisfunktion im Frequenzbereich auf? Hier ist die OFDM Basisfunktion im Zeitbereich angegeben: Besten Dank schonmal im voraus!
Gast
#1122129
Wenn ich zum Beispiel die OFDM Basisfunktion von "f" integrieren möchte nach der Frequenz "f", wie müsste da dann die Funktion aussehen? Vielleicht so?
Gast
#1122593
Vorneweg: Mein Wissen über ODFM ist sehr mager, allerdings kenne ich das Grundprinzip. Trotzdem habe ich keine Ahnung, was du eigentlich willst. Spontan hätte ich gesagt, dass Zeitsignal Fouriertransformieren, um daraus ein Frequenzsignal zu machen?
Gast
#1123023
Ok ich hab mich vielleicht nicht ganz klar ausgedrückt was ich genau will. Nun, ich möchte nur Wissen wie OFDM Basisfunktion abhängig von der Frequenz aussieht. Hier ist die OFDM Basisfunktion im Zeitbereich angegeben: OFDM Basisfunktion in Abhängigkeit von der Frequenz:
Gast
#1123035
Ich möchte quasi den Orthogonalitätsbeweis im Frequenzbereich durchführen.
Gast
#1123102
Hallo, sinnigerweise ein Dirac-Impuls bei f, sonnst wäre sie (im Idealfall) ja auch nicht orthogonal. Gruß, Yupp
Gast
#1123111
Hi Yupp, danke erstmal für deine Antwort. Ich verstehe nicht was du genau meinst! Wie sieht die Funktion aus?
Gast
#1123113
Ich möchte es halt mathematisch über das Integral beweisen!
Gast
#1123116
Es muss nicht notwendigerweise ein Dirac-Impuls sein. Rect-Funktionen im Zeitbereich auf der jeweiligen Frequenz führen bei entsprechender Länge im Zeitbereich dazu, dass die jeweiligen Si-Funktionen im Frequenzbereich in den Nullstellen aller anderen Si-Funktionen landen.
Gast
#1123120
@willi Wo ist denn das Problem? Transformiere deine Funktion einfach mit der Fourier-Transformation in den Frequenzbereich. Dann kannst du ja deinen Beweis für beide Frequenzen f_m und f_l durchführen.
Gast
#1123129
Ich hab ein Problem bei der Transformierung. Was müsste da herauskommen?
Gast
#1123132
e-Funktion im Zeitbereich transformiert in den Frequenzbereich ist eine Frequenzverschiebung F(w-wo).
Gast
#1123141
Hallo nochmal, ok, dass war sehr vereinfacht ausgedrückt. Bei realen und somit i.A. zeitdiskreten Systemen sieht es wie ein Diracimpuls aus. In Wahrheit hat Ron schon recht, es sind si-Funktionen, deren Nulldurchgäge gerade 1/Tsym auseinanderliegen. Deshalb wählt man den Trägerabstand des OFDM-Signals mit 1/Tsym => Orthogonalität. Das sollte sich durch Integration auch so ergeben. Kommt es nun zu einer Verschiebung (z.B. Dopplereffekt, Abweichungen zw. Sender und Empfänger) dann sitzen die Nulldurchgänge der si-Funktionen nicht mehr genau auf 1/Tsym und es muss z.B. entzerrt werden oder die Empfangsqualität verschlechtert sich. Gruß Yupp
Gast
#1123148
Jepp, das Integral entspricht einem Rechteckfenster im Zeitbereich => si-Funktion im Frequenzbereich. Dieses wird nun mit der e-Funktion multipliziert => Verschiebung im Frequenzbereich. Hast Du nun zwei gefensterte e-Funktionen, deren Frequenzen ein ganzes vielfaches von Tsym (=Fensterbreite) auseinanderliegen, so sind diese im Frequenbereich auch gerade um ein vielfaches von 1/Tsym verschoben. Somit liegt jeweils das Maximum gerade bei einem Nulldurchgang der anderen e-Funktion => orthogonal. Zum Lösen des Integrals ist mein Studium gerade zu lange her, vielleicht kann das jemand anderes besser erledigen. Gruß, Yupp
Gast
#1123169
Vielen vielen Dank Yupp für deine bisherige Unterstützung.
Gast
#1123258
Wobei im Studium die Integralansätze nur für die Herleitung und Verständnis verwendet werden, also in der Vorlesung, in der Integraltransofmrationen durchgenommen werden. In Nachrichtenübertragung etc. läuft das alles fast nur noch über Korrespondenzen, Verschiebungsregel usw.
Gast
#1123949
Ertmal vielen Dank für eure Unterstützung. Trotzdem, weiss jemadn wie der mathematische Beweis im Frequenzbereich genau funktioniert? Den Beweis der Orthogonalität geht analog zur Definition der Diskreten Fourier-Transformation. Du hast das Ausgangssignal (also die zu sendenden Daten) im Freq. Bereich: Das wird in den Zeitbereich transformiert, wieder in den Frequenzbereich transformiert, und ... Hurra ..., es ist bis auf eine Konstante das alte Signal geblieben. Die DFT F(x) musst Du natürlich nun über ihre Definition als Summe (bzw die kontinuierliche Fouriertransformation als Integral) einsetzen, es wird sich dann nach einigen Seiten herumgerechne alles bis auf eine Konstante auflösen. Viel Spass dabei ;-) Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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