Gast
#82100
Ich habe mich gestern erstmals mit dem Platinenätzen versucht. Erwartungsgemäss hat das nicht auf anhieb geklappt. Da ich im Moment keine Zeit (und Lust) habe sämtliche Parameterkombinationen (Mischverhältnisse und Zeiten) durchzuprobieren, wollte ich fragen, welcher Schritt am meisten Einfluss hat. Im Anhang ein Bild des 2. (unten, ein 'Testmuster' bei dem zu wenig weggeäzt wurde, ausserdem war die Folie nicht ganz lichtdicht) und 3. Versuches (Folie von Auge dicht [doppelt bedruckt], trotzdem sind die 'Masseflächen' [das Layout ist bedeutungslos] löchrig). Mein Vorgehen: - zw. 3-5 min. Belichten mit 500Watt Halogenstrahler aus 50cm - 30-60sec Entwickeln in 10g< NaOH in 0.5l H20 - Abwaschen (H20) - 30-60min Ätzen in 100g Ammoniumpersulfat in 0.5l H2O - Abwaschen (H20) - ganz Belichten (1min<), entwickeln, um Fotolack zu entfernen - Abwaschen (H20) Beim 3. Versuch habe ich einen Pinselverwendet, der möglicherweise den Fotolack beschädigt hat. Wo könnte sonst der 'heikle Schritt' liegen? Ist es übrigens in DE auch so, dass man für Natriumhydroxid einen Giftschein (In CH Klasse 2 von 5-1 [giftigste], der Schein ist aber blosse Bürokratie) braucht? vielen Dank im Voraus, Markus
