Wollte nur nochmal darauf hindeuten, dass auch hier die Political
Correctness überhand nimmt. Ich habe nur geschrieben dass ich das nich
als kompletten Schwachsinn empfinde was der Typ da gesagt hat. Und
Schwupps, schon ist der Thread (Berlin ist schon gefallen) geschlossen.
Ich hab den Herren weder interviewt noch hab ich den Artikel
veröffentlich. Also wo liegt das Problem darüber zu diskutieren??
Gruß Bierbaron
Es handelt sich eindeutig um "kompletten Schwachsinn" und um sehr
gefährlichen obendrein, jede Diskussion erübrigt sich, die Schleißung
des Threads ist die richtige Entscheidung.
Der Versuch die Kritik an seinen rechtsradikalen und
ausländerfeindlichen Äußerungen als übertriebene Political Crrectness
abzutun ist nichts weiter als ein billiger Trick (auf den auch
hereingefallen zu sein scheinst) um den Blick vom Gegenstand der Kritik
und ihren Argumenten abzulenken. In diesem Zusammenhang erübrigt sich
daher auch jede Diskussion über Political Crrectness, was auch diesen
Thread zu Schließung prädestiniert.
Grüße
Flo
Das hat nichts mit political correctness zu tun. Braundumpfem
Gedankengut gegenüber will ich gar nicht erst politisch korrekt sein -
das ist sinnlos.
Auch will ich mit Vertretern solchen Gedankengutes nicht diskutieren,
das ist ebenso sinnlos.
Ich finde am Anfang ist es noch ein intressantes Interview aber zum
Schluss kann man schon sehen dass er eher rechts ist.
Es ist hier in Dtl. halt sehr schwer kritik zu ueben. Immer heist es man
sollte gar nichts Zensieren und dann wird aber auch nur bei dem
kleinsten kritik an der Regierung bez. Auslaenderfeinlicheit sofort der
Mund verboten. Dann sind wir auch nicht besser wie China die ihr
Internet zensieren.
Ausserdem wird dort ja nicht gegen Auslaender gehetzt oder Gewalt
veruebt. etc..
Meine pers Meinung:
Ich hab nichts gegen Auslaender, ich hab einige Tuerken u. Russen als
Freunde und hatte auch schon Afrikanerinnen, Amerikanerinnen u.
Brasilianerinnen als Freundin. Ausserdem trete ich jedem Auslaender mit
Respekt gegenueber und bin auch dagegen Auslaender abzuschieben. Ich
kann auch jeden Auslaender verstehen der Zuwandert. Die sehen dort halt
einen Staat wo es sich besser leben laesst als in ihrem Heimatland
(Sonst wuerden sie wohl nicht herkommen). Sei es wg. Familie, Job oder
einfach so. Wenn ich Auslaender waere und mir gefaellt es nicht zuhause
wuerd ich auch die Chance warnehmen und mich auf machen und imigrieren.
Was ich sehr falsch finde ist das Verhalten der Regierung. Wir haben
genuegend Arbeitslose und genuegend Schulden und es bringt uns bei
vielen Zuwanderern keinen Vorteil diese zuwandern zu lassen. Wir sind
ein Land und koennen bestimmen wer rein kann und raus muss. In mein Haus
lass ich ja auch nicht jede Birne...
Ich pers. wohne schon seit ueber 2 Jahren in den USA und sehe genau wie
es dort passiert. Dort werden nur Leute reingelassen die entweder
uebelst was aufm Kasten haben (Akademiker, Ingenieure, Professoren etc.)
oder eben Leut emit Kohle. Bevor ich ueberhaupt einreisen durfte mit
meinem Visum musste ich einen Beweis bringen dass ich ueber genuegend
Finanzielle Mittel verfuege ueber den Rahmen meines Aufenthalts (IIRC
~$700/Monat minimum). Die Uni bezahlt mir genug und nun bin ich hier und
sehe was fuer Auslaender hier sind: Die schlausten der Schlausten.
Chinesen, Afrikaner, Sue-Amerikaner alle dran ihren Doktor zu machen.
Und nach Mexico wird ne fette Mauer hingestellt und illegale Einwanderer
sofort abgeschoben.
Macht in meinen Augen sinn.
Nochmal: Ich will auf keinen Fall sagen Auslaender raus oder kloppt auf
die Auslaender ein. Die die hier sind und Familie haben sollte man auf
keinen Fall einfach so rausschmeissen. Aber bitte lasst nur die
Auslaender rein die hier auf nen Uni/FH gehen und der deutschen
Wirtschaft helfen.
Ich habe mir das eben mal durchgelesen. Am Anfang schien mir das eine
normale kritische Betrachtung der Situation am deutschen Arbeitsmarkt zu
sein. Da kann man auch gerne sich beschweren, dass an der
Arbeitslosenstatistik manipuliert wird. Und man kann auch ohne weiteres
kritisieren, dass Zuwanderer große Sprachdefizite haben. Meinetwegen
auch noch, dass daran nicht ausschließlich der Staat schuld ist. Was ich
aber als unverschämtes Vorurteil empfinde ist folgende Aussage:
" .. und häufig auch noch – Hartz IV sei Dank - ohne echten
Arbeitswillen."
Das erinnert mich auch an so manches Posting einiger Hohlköppe hier im
Forum. So ein Satz unterstellt nämlich pauschal den Hartz-IV Beziehern
Faulheit und wer sowas macht, möchte Menschen gegeneinander aufhetzen.
Nun gut, ich habe dennoch weitergelesen. Dann hat der Autor folgenden
Satz von sich gegeben:
"Das deutsche Volk wird systematisch betrogen, ausgesaugt, und
letztendlich ausgerottet und vernichtet."
Damit hat sich der Text für mich erübrigt und die braune Soße ist
durchgedrungen. Ab hier lese ich nicht mehr weiter und mit solchen
Leuten will ich auch nicht diskutieren. Warum? Ganz einfach, weil sie
resistent gegen jedes Argument sind, was nicht ihrer braunen Vorstellung
entspricht UND weil sie nicht auf dem Boden unserer Verfassung stehen.
Schluss und aus!
Insofern kann ich Rufus' nur zustimmen, diesen Leuten hier im Forum kein
Podium zu bieten.
Ich finde man kann diese oder jene Meinung haben. An den objektiven
Fakten kann aber keiner vorbei.
Es gibt einschlägige Statistiken zu diesem Themenkreis - auch im
Internet. Wer sich dafür interessiert kann sie mit den passenden
Stichworten finden.
>Wer sich dafür interessiert kann sie mit den passenden>Stichworten finden.
wenn man in google was "passendes" eingibt, findet er immer
dass was man finden will, bedenke das.
beispiel:
->wasservergiftung
->wasserheilung
Eben! Natürlich ist die Quelle wichtig (Offizielle Statistiken, Ämter,
Spiegel, Welt, FAZ usw.). Wer an objektiven Fakten interessiert ist kann
bei vielen seriösen Quellen nachsehen.
Zensur findet statt. Rufus ist ein schönes Beispiel. Die unbequeme
Wahrheit wird einfach ausgeblendet.
Aber egal. Deutschland ist in Sachen Ausländerpolitik das schizophrenste
Land das ich kenne. Auf der einen Seite ist es unpopulär national zu
denken und man behauptet von sich eine Ausländerfreundliche Nation zu
sein. Unter der Hand denken aber viele etwas anderes und echte
Integration findet nicht statt. Damit hat sich dieses Land in eine sehr
prekäre Lage gebracht. Das soll nicht aggressiv klingen, ich bin eher
besorgt wo die Karavane noch hinzieht.
In dem Zusammenhang muß ich Dir Rufus einfach zugestehen, dass Du als
Mod hier im Forum natürlich Deine Sicht auf die Dinge unterstützend
beeinflussen kannst, aber ehrlich ist das nicht. Ist aber auch nicht so
schlimm, ich habe für mich schon lange kapiert, dass es echte
Meinungsfreiheit in diesem Land nie gab und auch nie geben wird. Das
würde auch die Meinung extrem rechter oder linker Subjekte zulassen und
das ist ja von rechtswegen schon problematisch.
In dem Sinne
ein schönes WE.
@UHU
Ich orientiere mich mal an Rufus:
Das hat schon was mit Dir zu tun. Trolligem und sozialistischem
Gedankengut gegenüber will ich gar nicht erst politisch korrekt sein -
das ist sinnlos.
Auch will ich mit Vertretern solchen Gedankengutes nicht diskutieren,
das ist ebenso sinnlos.
Bitte sprich mich nicht mehr an. Du nervst.
Hallo,
ich habe das Interview gar nicht erst vollständig gelesen, da viele
ähnliche Artikel im Internet existieren. Der Inhalt dieser Art von
Artikel ist fast immer das gleiche. Der Autor hat panische Angst vor
irgend einer abstrakten Gruppe von Personen, die eine Minderheit
darstellen. Sie vereinigen sich nach seiner Ansicht zu einer
gefährlichen Organisation, die erst angeblich zu recht verfolgt wird,
durch psychologische Tricks, Diplomatie und viel Geld als Opfer
darstellen (was sie in Wirklichkeit auch sind, der Autor aber das
Gegenteil behauptet), bedauert werden, in der Politik Einfluss nehmen
und die Medien unter Kontrolle bringen/zensieren um so alle Menschen
einer Gehirnwäsche aussetzen, die die Zerstörung der Moral, der
Menschenrechte und der Wahrheit beinhaltet, um dann Deutschland, Europa
und die ganze Welt zu vernichten, die rechtschaffenden Menschen zu
versklaven und auszubeuten. Das der Autor Recht hat, kann er dann an
vielen Problemen, die mit dem aktuellen "Zeitgeist" einhergehen gut
begründen (er ist selbst davon überzeugt!), sei es der 11. September
(Zwei Varianten: "die" greifen uns an; "die anderen" greifen uns an, um
uns einzuschüchtern, damit wir "die" nicht mehr unterstützen),
Arbeitslosigkeit ("die" nehmen uns die Arbeit weg), Pisa-Studie("die"
verdummen unsere Kinder, um sie gefügig zu machen),...
Für "die" kann man so gut wie alle Minderheiten einsetzen:
Wissenschaftler, KFZ-Industrie, Ölindustrie, Ausländer, Juden, Christen,
Moslems, Pharmaindustrie, Schwule, ... - aber irgendwie hängen da ja
alle mit drin
Die angeblichen Ziele sind genau so umfangreich, wie der Täterkreis:
Vergewaltigung, Raub, Diebstahl legalisieren, Kinder wie Waren handeln,
Unterdrückung der "normalen" Menschen, Macht, Geld
Ich muss es noch einmal erwähnen: Der Autor solcher Artikel ist von der
Richtigkeit seiner Aussagen ÜBERZEUGT, schließlich stimmen ihm viele zu
und loben seine "wissenschaftlichen" Ausführungen und er meint es sogar
gut - obwohl er das Gegenteil erreicht, ohne es zu merken!
Das ist jetzt einmal sehr allgemein gehalten. Ich will damit nur sagen:
einfach die Diskussion im Forum zu schließen oder zu Zensieren bringt da
gar nichts. Das einzige was hilft, ist Aufklärung, nicht propagandartig
- denn das wären die gleichen Mittel, die der Verschwörungstheoretiker
nutzt, sondern sachlich und überzeugend, mit hohem Maß an Fachwissen
(allgemeinverständlich erklärt) die Aussagen des Autors in Frage stellen
und relativieren, sowie haltfeste Gegenargumente liefern. Genau das
vermisse ich immer wieder. Kein wunder, dass Betrüger leichtes Spiel
haben oder sich Verschwörungstheorien immer weiter verbreiten, weil den
meisten Menschen das Wissen fehlt oder die Fähigkeit alles genau zu
hinterfragen. Das wird noch ausgenutzt. Wer eine kuriose Theorie
hinterfragt oder anzweifelt, wird vom Verschwörungstheoretiker meist als
"Heuchler", "Betrüder" oder "Narr" beschimpft, "wie kann man auch nur
auf die Idee kommen, anders zu denken"
Die DDR hat wunderbar vorgemacht, wie man Probleme durch schlichtes
Leugnen löst ;-)
Auch dort war die Diskussion von Problemen unter dem Stichwort
"staatsfeindliche Propaganda" untersagt. Genützt hat es alles nichts.
Und wie in heutigen Tagen (s. der Beitrag über die wirtschaftliche Lage
Berlins) ist es irgendwann die pure wirtschaftliche Notwendigkeit, die
zum Offenbarungseid zwingt.
In der DDR war es das schlichte Auslaufen der Lager - die Betriebe
konnten beim besten Willen nicht mehr so tun als ob alles nach Plan
läuft.
In Berlin ist es ebenso - wenn ganze Stadtteile von der Stütze leben und
man Massen von Leuten hat die aufgrund schlichtweg inakzeptabler Bildung
(Stichwort: Rütli-Schule) nicht im entferntesten dafür geeignet sind das
bisherige Niveau in den Betrieben aufrechtzuerhalten - ja dann muß man
den Kopf schon ziemlich tief in den Sand stecken um da kein
existentielles Problem zu sehen. Die Rütli-Schule "löste" das Problem
durch Theaterprojekte statt Unterricht. Die Lehrer haben Ruhe - aber was
ist mit der Lehre?
Wie verzweifelt die finanzielle Situation ist erkennt man an den
eigentlich himmelsschreienden Beschlüssen wie der Verpflichtung von
Rentnern zur Steuererklärung. Der Gedanke dahinter ist das viele
80igjährige Heimbewohner einfach nicht mehr damit klarkommen werden und
der Staat dann mit Verweis auf Steuerschulden das Erbe einkassieren kann
- dann nämlich wenn sich die Erben nicht herantrauen weil niemand
übersehen kann wie groß die Steuerschuld eventuell ist.
Der große Offenbarungseid wird kommen wenn der Staat zahlungsunfähig
wird - dann steht Neukölln und Kreuzberg ohne Einkünfte aka Stütze da.
Das ist nicht illusorisch - wie ich bereits gepostet habe hat das an
sich reiche Kalifornien trotz Hollywood und Silicon Valley kein Geld
mehr für soziale Leistungen.
Auch bei uns kann die Finanzkrise diesen Zustand schneller herbeiführen
als mancher denkt. Es sind keine Reserven mehr da die man dann aufzehren
kann.
Das Geschrei gegen solche Prognosen erinnert an die Haltung chronischer
Säufer, wenn ihnen der Arzt nur noch ein paar Jahre gibt. Es ist auch
nicht untypisch wenn der Arzt für die Diagnose verantwortlich gemacht
wird - nur: es ist seine Pflicht, dem Patienten den Fall so darzulegen
wie es ist und nicht wie der Patient es gerne hören würde.
Was der Patient daraus macht ist seine Sache. Er macht es dem Arzt aber
leichter wenn er sich beizeiten an seine Ratschläge hält und nicht erst
auf dem Sterbebett.
Warum ist man eigentlich ein Nazi wenn man sagt, dass viele Ausländer
auf Grund mangelnden Willens an Integration kriminell sind und die
Sozialleistungen nur ausnutzen. Wer jeden Tag durch die Straßen einer
Stadt läuft muss doch genau das sehen. Und ich finde, die treten uns
nicht gerade wohlgesonnen und dankend dafür gegenüber.
Und das ist nichts aus dem braunen Sumpf, sondern leider nur trauruige
Realität.