Gast
#82141
Hallo zusammen, ein Freund erzählte mir neulich über eine fehlgeschlagene Bungard-Platine.Nach dem Ätzen war diese von vielen Löchern überzogen,teilweise war das Kupfer völlig weggeätzt(siehe Bild).An der bisherigen Vorgehensweise mit den Chemikalien wurde nichts geändert (führte bisher immer zu hervoragenden Platinen).Sonderbarerweise enthielt diese Platine aber eine Stelle von ca. 3x4cm wo eine völlig perfekte Ausbelichtung und konturenscharfe Ätzung zu entdecken war.Es stellte sich heraus das auf dieser Stelle mal der Bungard-Aufkleber auf der blauen Schutzfolie geklebt hatte ! Überascht schaute ich mir diese blaue Schutzfolie genauer an und musste entsetzt feststellen das da nix mit "lichtdicht" ist.Als Lichtsperre dient nur dieser schwarze Klebefilm.Die Folie ist lichtdurchlässig.Es gehört nicht viel Druck dazu diese Klebeschicht so plattzuwalzen (z.B. durch falsche Lagerung )das diese Klebeschicht zu dünn wird und ihre Sperrwirkung verliert.Dieses kann zu Hause passieren oder bei Reichelt oder beim Aufwalzen bei Bungard oder sonst wo...). Man kann nur hoffen das das Basismaterial bis zum Endverbraucher lückenlos dunkel aufbewahrt wird.Ich jedenfalls lagere meine Platinen jetzt absolut lichtdicht in Alufolie. Ich hoffe damit auch denjenigen geholfen zu haben,deren Platinen bis jetzt schiefgegangen sind.Vielleicht lags ja an "vorbelichtetem" Basismaterial ?! MfG Thommi
