In den letzten 2-3 Monaten ist meine Internetverbindung immer langsamer
geworden. Als erstes hatte ich ja das Kabelmodem in verdacht. Hab dann
mal einen Online-test gemacht und komme knapp an die Grenze dessen was
ich bezahlt habe (down: 500k - up:100k).
Aber manchmal steht das komplette Inter-Netz. In den Nachmittag und
Abendstunden wird es so richtig geil. Da dauert schon mal so seine Zeit
bis die Antwort von Google kommt.
Bin einfach mal in der Wohnung rumgelaufen und hab ein bissl
Nett-gestumbled.
26 Netze !!!
Etwa:
13x Kanal 11
6x Kanal 1
2x Kanal 6
und der Rest verteilt sich auf Kanal 7,8,9
Von mir aus gesehen sind das Störer, die meinen SNR absenken!
Da hilft nicht mal mehr die "6er-Regel"
Alles 54er. Bin jetzt auf Kanal 4 gewechselt und schwupp, wieder um 10%
'sauberere' Luft.
Jetzt meine Frage:
WER KANN DAS TOPPEN?
Hey, 26 Netze ist schon ne gute Marke! Genau aus deinem Grund nutze ich
kein WLAN mehr. Habe meinen Arbeitsplatz und dort liegt auch ein
Netzwerkkabel. Wie viele von deinen 26 Netzen sind denn ungeschützt?
Grüße!
Heutzutage haben die Anbieter "vorgeschützte" Konfigs im
WLAN-Starterpaket.
Auf Google ein paar Router kaufen, aufstellen (in verschiedenen Kanälen)
und selbst LAN nutzen ;-)
Oder auf a wechseln.
Hab heute mal einen neuen Scan durchgeführt.
Es ist ja so dass nicht immer alle Netze gleichzeitig eingeschalten
sind.
Liege jetzt bei
35 WLAN-Netzen
die von meiner Wohnung aus sichtbar sind, aber heute nur 20 aktive.
und dann schimpft noch einer über nen umts masten der 300m weg steht...
wie auch immer.
bei mir hier gerade "nur" 14, teilweise hab ich auch schon um die 20
gesichtet. wobei hier auch ein paar große mehrfamilienhäuser stehen.
aber 35 is schon heftig^^ vor allem wenn man bedenkt das nach 100m
meistens aus is.
ich persönlich geh per kabel rein das ist doch etwas ausfallsicherer.
Man rechne nur mal:
Ein Netz besteht aus mindestens 2 Teilnehmern.
Wir haben also 70 Sender (wenn Sie nicht abwechselnd senden)
Jeder dieser sender will "Best Performance" also drückt er 100mW raus.
Da kommt man auf grobe 7W Leistung mit der die Luft erhitzt wird.
Toll!
also bei mir ist garnix - das erklärt auch warum mein Gemüse Nachts
nicht leuchtet! :D
Bei mir im Haus hab ich gleich CAT5-Kabel mit Strom und TV eingezogen,
WLAN ist abgeschalten und somit hab ich über 3 Stockwerke ein 1a
Netzwerk - noch nichtmal die UP-Stromkabel stören!
Es wird Abend:
37 Netze
Im Nachbarzimmer wo ich am Vormittag noch mit '54MBit' geschalten war,
findet er jetzt nicht mal mehr den Router...
Leute, zieht bloß nicht nach München.
Es reicht schon ein 2,4 GHz Funkübertragungsset um gleich mal 3-4 Kanäle
voll "platt" zu machen.
@wieder ich: Laut Energieerhaltungssatz wird ja die komplette Leistung
die aus der Netzsteckdose kommt letztendlich in Wärme umgewandelt ;-)
Gruß
Roland
kann mich nich beschweren, mein WLAN läuft mit n-draft auf Kanal 6, hab
3 weitere 54er netzwerke auf kanal 6 um mich rum, weitere auf 10, 11 und
4, aber mein kabeloses netzwerk schafft trotzdem locker 11 MB/s ins 100
MBit/s LAN. Vielleicht mal ordentlichen Router/AccessPoint kaufen?
FritzBoxen taugen nämlich nich besonders viel...
> FritzBoxen taugen nämlich nich besonders viel...
Och, das würd' ich so pauschal nicht sagen. Der WLAN-Teil mancher
Fritzboxen ist grottig, so z.B. bei der 7050, aber z.B. die 7170 sieht
da schon ganz anders aus.
Selbst die absolute Murks-Lösung mit festgeklebten Patchkabeln auf der
Fussleiste wird günstiger und zuverlässiger funktionieren, als ein
"ordentlicher" Router.
Das endet hier aber eh nur wieder in einem LAN vs. WLAN-Kleinkrieg...
Besonders erfreut waren unsere Nachbarn auch über eine "kleine"
Fehlfunktion von einem Linux-Router bei mir. Der simuliert über eine
WLAN-Karte einen Acesspoint, an und für sich eine gute Sache. Ein Gerät
weniger, alle Einstellungen unter einem Dach usw.
Aber, irgendwann nach einem Stromausfall hat wohl eine Datei einen
Schaden erlitten, was zur Folge hatte, dass die WLAN-Karte auf allen
Kanälen umschichtig die Netze "zugefunkt" hat...
Mein Lappi hing zu der Zeit wegen einigen Backup-Maßnahmen per GBit LAN
am Server.
Zwei Tage später klingelt ein Nachbar: "Gehört ihnen das WLAN "xyz"?"
"Ja, wieso?" "Dürfte ich dafür eventuell den Schlüssel haben" "Äääääh,
nein?! Wozu das bitteschön, sie haben doch selber alle WLANs laufen?"
"Ja schon, aber die gesamte Häuserzeile hat keinen Empfang mehr. Da ihr
WLAN als einziges noch bei allen sichtbar ist und sie scheinbar keine
Probleme haben, würde ich das gern mit benutzen" "Öööööhm, an und für
sich eigentlich kein Problem, aber wieso haben Sie denn keinen...
Moment, ich muss mal kurz was checken!"
Der Arme stand völlig verloren vor meiner Tür, während ich im
Laufschritt auf den Dachboden geeilt bin, mit dem Laptop unterm Arm.
Was lernt man daraus - eine "ordentliche" WLAN-Karte mit einer
"ordentlichen" Antenne, "ordentlich" positioniert, gepaart mit einem
"ordentlichen" Softwarefehler - bringt eine Menge Spaß.
Langt es beim Lan nicht schon nur mit einem Adernpaar ranzugehen?
müssten dann ja immer noch 25Mbit sein die man zur verfügung hat was bei
den meisten DSL-Zugängen ja immernoch ausreichend ist.
Das würde die Verlegung deutlich erleichtern.
Und für 115V steckt man einfach nur einen Pin vom Stecker in die
Steckdose, oder wie? Kleiner Tipp, 100BaseTX benutzt sogar nur 2
Aderpaare von den 4. Eins zum Senden, eins zum Empfangen.
Wie wärs mit einem 5GHz-router/Accesspoint? In dem Frequenzbereich ist
doch nicht soviel los. Leider braucht man dann auch neues Zusatzmatrial
wie Wlan-Stick und so...
Ich bin auch klar ein Freund von verkabeltem LAN...
Leider wohne ich derzeitig in ner 3-Ebenen-Mietswohnung...
Da ist die Lösung mit Lan-Kabel auf der Fußleiste eher schwierig zu
realisieren ohne Großartige Durchbrüche zu machen.
Andere Lösung:
Telefonkabel in der Wand nutzen, um den Router bis an den Schreibtisch
zu bekommen, aber den zusätzlichen Kabelsalat will ich da auch nicht
haben...
Zur Zeit funktioniert das WLAN (noch) erstaunlich fehlerfrei, aktive
WLANs freundlicherweise etwa 3-4.
Zudem hat die Fritzbox 7240 noch die Möglichkeit, sich eigenständig den
besten Kanal auszusuchen.
Es gibt da von den VDSL Lösungen für die Telefonleitung mal abgesehen ja
schon ein paar Bastelleien, die schon mal funktioniert haben, wenn man
sich auf 10Mbit beschränkt. Aber wie wäre es denn mit Powerline als
alternative?
Ich hab Kabel verlegt. Seitdem ist Ruhe.
Frau ist zufrieden, denn für sie liegt das zweite Kabel hinter dem Sofa,
Laptop anstecken - fertig. Sogar Skype funktioniert dann wieder mit
Video ohne zu ruckeln. WLAN brach immer ab, Routerneustarten nervte den
jeweiligen andern, etc.
Die Kabel sind komplett selbstgemacht, dünne lichtgraue flexible
geschirmte 2x2polige Kabel für 100MBit machen das Verlegen und Benutzen
leichter, die Handtuchhaken hinter den Wohnzimmervorhängen als
Kabelparkplätze machen das Staubsaugen leichter (es wird nichts
überfahren), die Stecker sind die teuren mit dem geschützten Clip und
über das Ende des dünneren Kabels sind 3 Lagen Schrumpfschlauch gezogen,
damit die Knickschutztülle des Steckers das Kabel stützen kann. Mit
einem adsl-only-Billigrouter im Schlafzimmer (da ist der
Festnetzanschluss) wird einmal Küche (Kabel parkt hinter dem
Kühlschrank), zwei mal Schlafzimmer (ist tagsüber manchmal
Arbeitszimmer) und einmal Brücke zum 4Port Switch im Wohnzimmer geboten,
von da geht zweimal Wohnzimmer (Kabel parken hinter den Vorhängen) und
einmal Balkon (Kabel wohnt im Sonnenschirmverschlag) ab.
Achja: ein Streifen Heftpflaster über die Blinkenlights am Router, dann
stört es auch nicht den Schlaf der Holden.
Jegliches "Es geht grade wieder nicht..! Kannst Du mal bitte schauen?"
ist seitdem aus meinem Leben verschwunden.