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Forum: Offtopic KFZ-STeuer auf CO-2 Ausstoß umstellen?


Autor: Autofahrer (Gast)
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Das wird doch jetzt beschlossen oder? Wie hoch soll denn der Betrag dann 
ausfallen? Wie wird das berechnet?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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Es wird auf alle Fälle teuer für den Autofahrer!

Autor: Autofahrer (Gast)
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> Es wird auf alle Fälle teuer für den Autofahrer!

Aber erst mal nur für Neuwagen so wie das gerade gemeldet wurde?!

Autor: Blob! (Gast)
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>Es wird auf alle Fälle teuer für den Autofahrer!

NEIN Renate Künast hat's gerade mal in der Tagesschau vorgerechnet:
Der Audi Q7 wird 9€ günstiger - puhh, da hab ich nochmal Glück gehabt! 
es reicht ja wenn die ganzen Smart-fahrer mehr bezahlen - von dennen 
gibts ja auch mehr!

Autor: Thilo M. (Gast)
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>von dennen gibts ja auch mehr!

Es wird auf jeden Fall für die breite Masse teurer, wie soll sonst die 
Kohle 'reinkommen?
Also: Exoten fahren, Oldtimer mit 'H' - Kennzeichen z.B.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>>Es wird auf alle Fälle teuer für den Autofahrer!
>NEIN

Abwarten..


>Renate Künast hat's gerade mal in der Tagesschau vorgerechnet:

Die GrünenTante...

Autor: ..... (Gast)
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> Die GrünenTante...

hat auf jeden Fall eine bessere Einstellung zur Sache als die Herren aus 
der großen Koalition, besonders die schwarze Hälfte. Merkel verkündet 
noch vor kurzer Zeit wie wichtig Deutschland die Klimaziele sind und 
ihre Partei reagiert mit einer Deckelung der KFZ-Steuer, so dass gerade 
die Spritvergeuder einen fetten Bonus erhalten. Das ist absolut 
Schizophren.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Eine CO2-Steuer als Kfz-Steuer - also pro Fahrzeug - ist doch ein 
absolutes Unding. Wenn man eine CO2-Steuer einführen will, dann muß die 
auf die Kraftstoffe erhoben werden und nicht pro Fahrzeug.

Schon daraus kann man nur einen Schluß ziehen, worum es geht:

             Abzocke

und nebenbei noch die schonen, die große Autos auf weiten Strecken 
fahren.

Alles Lug und Trug.

Autor: Bernd T. (bastelmensch)
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Man sollte die KFZ-Steuer auf den Sprit umstellen.

Wer viel verbraucht haut auch viel Abgas raus.

Also hat man die zu bezahlenden Steuern selber zu verantworten. :-)

Autor: ..... (Gast)
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Uhu Uhuhu (uhu) wrote:
> wenn man eine CO2-Steuer einführen will, dann muß die
> auf die Kraftstoffe erhoben werden und nicht pro Fahrzeug.

Ja das wäre das beste.

Was aber gar nicht geht ist das was die CDU erst wollte, nämlich die 
linear steigende KFZ-Steuer ab einem gewissen Hubraum bzw. CO-2 Ausstoß 
zu deckeln. Wenn schon eine KFZ-Steuer, dann sollten gerade die mit 
hohen Verbräuchen künftig mehr Zahlen und sparsame Fahrzeuge deutlich 
entlastet werden.

Aber am besten KFZ-Steuer abschaffen und auf den Sprit umlegen.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Bernd T. wrote:
> Man sollte die KFZ-Steuer auf den Sprit umstellen.
>
> Wer viel verbraucht haut auch viel Abgas raus.
>
> Also hat man die zu bezahlenden Steuern selber zu verantworten. :-)

Genau das hat die FDP gefordert. Die gefallen mir immer mehr! ;)

Man hat im TV auch verkündet, das ginge nicht, da sonst jede Menge 
Steuereinnahmen fehlen (SPD Sprecher).

Autor: Gast (Gast)
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Der Sinn daran ist wohl, die Steuerbelastung nicht nur von der Menge des 
verbrauchten Sprits abhängig zu machen, sondern auch von der Effizienz 
mit der dieser verbraucht wird, damit Leute die ein Riesenauto haben 
prozentual stärker belastet werden als Leute die ein kleines Auto haben, 
aber viel fahren.

Autor: ..... (Gast)
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Thilo M. (power) wrote:

> Genau das hat die FDP gefordert. Die gefallen mir immer mehr! ;)

In dieser Frage haben sie mal recht, aber erinnere dich mal dran als es 
um sie hohen Spritpreise ging, wie oft Westerwelle da die Steuern der 
Bundesregierung für verantwortlich machte. Schon lustig, wenn die FDP 
jetzt für eine Steuererhöhung beim Benzin (Diesel, Super etc.) eintritt.

Autor: ..... (Gast)
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> Der Sinn daran ist wohl, die Steuerbelastung nicht nur von der Menge des
> verbrauchten Sprits abhängig zu machen, sondern auch von der Effizienz
> mit der dieser verbraucht wird, damit Leute die ein Riesenauto haben
> prozentual stärker belastet werden als Leute die ein kleines Auto haben,
> aber viel fahren.

Dieser Sinn steht aber im genauen Gegensatz zu dem was die CDU 
beschlossen hatte!

Autor: Thilo M. (Gast)
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..... wrote:
> Thilo M. (power) wrote:
>
>> Genau das hat die FDP gefordert. Die gefallen mir immer mehr! ;)
>
> In dieser Frage haben sie mal recht, aber erinnere dich mal dran als es
> um sie hohen Spritpreise ging, wie oft Westerwelle da die Steuern der
> Bundesregierung für verantwortlich machte. Schon lustig, wenn die FDP
> jetzt für eine Steuererhöhung beim Benzin (Diesel, Super etc.) eintritt.

Dafür soll lt. FDP aber auch die kfz-Steuer abgeschafft werden. Also 
keine Erhöhung.
Und die Steuern sind für die hohen Spritpreise verantwortlich!

Autor: ..... (Gast)
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> Und die Steuern sind für die hohen Spritpreise verantwortlich!

Was soll denn an 99 Cent bitte schön hoher Spritpreis sein? Benzin hatte 
vor der Finanzkrise über 1,60 EUR gekostet. An den Steuern hat sich 
seitdem nichts geändert, also ist dein Argument nachweislich falsch.

Autor: Thilo M. (Gast)
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..... wrote:
>> Und die Steuern sind für die hohen Spritpreise verantwortlich!
>
> Was soll denn an 99 Cent bitte schön hoher Spritpreis sein? Benzin hatte
> vor der Finanzkrise über 1,60 EUR gekostet. An den Steuern hat sich
> seitdem nichts geändert, also ist dein Argument nachweislich falsch.

Du scheinst noch nicht lange selbst zu tanken. ;)

Beim Diesel ist alles über 1€/Liter unverschämt, 70€ct/Liter sind die 
Schmerzgrenze.

Wir haben ca. 70% Steuern auf den Sprit, findest du das etwa OK?

Autor: ..... (Gast)
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> Du scheinst noch nicht lange selbst zu tanken. ;)

oh doch, oh doch ;)

> Wir haben ca. 70% Steuern auf den Sprit, findest du das etwa OK?

Ja! Rechne mal die Steuern runter, dann müsste Benzin in Deutschland zu 
Schleuderpreisen angeboten werden und das bei einem immer knapper 
werdenden Rohstoff. Dann würden die Tonnenschweren Spassmobile auf 
unseren Strassen überhand nehmen und die Leute würden wie in USA während 
des Einkaufens ihren Stinker anlassen. Möchtest du so ein tatsächlich 
Verhalten unterstützen?

Und dann mach dir mal Gedanken wo der Staat sich statt dessen die 
fehlenden Milliarden reinholen würde, wenn nicht aus den Treibstoffen. 
Vielleicht 5 Prozent mehr Mehrwertsteuer? Möchtest du das?

Autor: Thilo M. (Gast)
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Ich sehe das so:
wird der Sprit wirklich knapp, wird er teuer. Und zwar richtig. Nur 
dann wird wirklich an eine Alternative gedacht. Also weg mit dem Zeug. 
Solange noch genügend da ist, wird nur damit spekuliert und der kleine 
Mann abgezockt.

>Vielleicht 5 Prozent mehr Mehrwertsteuer? Möchtest du das?

Kommt sowieso.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Und dann mach dir mal Gedanken wo der Staat sich statt dessen die
>fehlenden Milliarden reinholen würde, wenn nicht aus den Treibstoffen.
>Vielleicht 5 Prozent mehr Mehrwertsteuer? Möchtest du das?

Das ist es! Es geht den Staat nicht ums Sparen! Egal was die aushandeln, 
es wird auf alle Fälle teurer (zumindest für die Masse).

Stell dir doch mal vor, alle machen das was der Staat will:

Kleinwagen mit 3Litern Verbrauch fahren. Wo holt er sic dann die 
fehlenden Mrd her?

Ich würde die ganze Sache dem Staat ja glauben, wenn sie sagen, wir 
Erhöhen Steuern auf ..., um den Verbrauch zu senken und die Leute zum 
Sparen zu animieren. Aber nicht, wenn die Erhöhung MEHReinnahmen bringen 
soll und diese schon vorher verplant sind!

Wie war das bei der Tabaksteuer?

"Wir wollen das Ausweichverhalten der Raucher vermeiden"

Autor: Henry (Gast)
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Diese Regierung hat nur einen Interesse. Förderung der deutschen 
Autoindustrie und Vorbereitung auf die zukünftigen Emissions-Grenzwerte 
der EU. Bei der Förderung geht es vor allem um große Luxuswagen.

Jede andere Aussage ist ganz einfach gelogen.

Wie die Regierung lügt zeigt die als Umweltprämie bezeichnet 
Abwrackprämie für Altautos.
Der Herstellungsprozess eines Autos verschlechtert dessen Umweltbilanz 
dermaßen, dass der Weiterbetrieb eines stinkenden Altautos um 5 Jahre 
umweltfreundlicher währe.

Autor: Gast (Gast)
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>Der Herstellungsprozess eines Autos verschlechtert dessen Umweltbilanz
>dermaßen, dass der Weiterbetrieb eines stinkenden Altautos um 5 Jahre
>umweltfreundlicher währe.

Quelle?

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Der Sinn daran ist wohl, die Steuerbelastung nicht nur von der Menge
> des verbrauchten Sprits abhängig zu machen, sondern auch von der
> Effizienz mit der dieser verbraucht wird, damit Leute die ein
> Riesenauto haben prozentual stärker belastet werden als Leute die
> ein kleines Auto haben, aber viel fahren.

Das macht aber Umwelttechnisch keinen Sinn, da spielt die Effizienz 
eines einzelnen Autos keine Rolle, sondern nur der Gesamtverbrauch einer 
Flotte.

Ein Liter Benzin ergibt immer die gleiche Menge CO2, egal ob Du damit 
ein Lagerfeuer machst, oder ob Du damit 33 Kilometer fährst.

D.h. aus Umweltgründen gibt es keinen Unterschied zwischen:

    A fährt mit einem Kleinwagen in der Woche 200 Kilometer und
    verbraucht dabei insgesammt 10 Liter.

    B hat einen völlig überdimmensionierten SUV und fährt damit
    einmal die Woche zum 25 Kilometer entfernten Schrebergarten
    und wieder zurück und verbaucht dabei insgesammt 10 Liter

Beide Personen erzeugen die gleiche Menge CO2, daher sollten auch beide 
Personen die selben Kosten für den CO2-Ausstoß tragen.

Und wenn B aus irgendwelchen Gründen mehr fahren will, wird es für ihn 
deutlich schneller deutlich teurer, und er wird sich aus 
wirtschaftlichen Gründen ganz von alleine ein Auto mit höherer Effizienz 
zulegen.


Aber wie hier schon mehrfach drauf hingewiesen wurde: Es geht der 
Bundesregierung überhaupt nicht um eine Verminderung des CO2, sondern 
ausschließlich um Mehreinnahmen.

Der Grund dafür ist einfach: Laffer-Kurve

   http://de.wikipedia.org/wiki/Laffer-Kurve

Der Sprit ist inzwischen so teuer (im Moment wieder etwas besser), dass 
der Gesammtspritverbrauch runter ging und somit auch die absoluten 
Steuereinnahmen.

Das ist so ähnlich wie mit dem Strom. Je weniger die Haushalte Strom 
verbrauchen, desto teurer wird er. Denn die EVUs wollen Geld verdienen. 
Und da sie ein Quasi-Monopol haben, erhöhen sie den Preis immer mehr, je 
weniger verbraucht wird. Hauptsache die Einnahmen stimmen.

So auch bei der CO2-Steuer.

Der Staat will Einnahmen sehen. Wenn also die absoluten Steuereinnahmen 
vom Sprit pro Fahrzeug sinken, weil effizientere Autos gekauft werden 
und weniger gefahren wird, dann besteuert der Staat den Besitzt des 
Autos. Denn die Anzahl der Autos nimmer immer noch zu. So steigen die 
Steuereinnahmen die nächsten Jahre weiter.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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@  Unbekannter (Gast):

Vollkommen korrekt. Ich stimme in allen Punkten zu.

Autor: ..... (Gast)
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> Vollkommen korrekt. Ich stimme in allen Punkten zu.

ich nicht :)

> Beide Personen erzeugen die gleiche Menge CO2, daher sollten auch beide
> Personen die selben Kosten für den CO2-Ausstoß tragen.

Wohl kaum, Materialaufwand für ein 3 Tonnen Auto ist ein anderer als für 
ein sparsames Kleinmobil. Es verhält sich bei der CO-2 Geschichte 
irgendwie genau so lückenhaft bzw. schlicht gedacht, wie bei dem 
Gedanken: Glühbirne weg, Sparlampe her und schon mordsmäßig viel 
eingespart. Vielleicht sollte mal einer berechnen, welche zusätzliche 
Umweltlast alleine mit der Abwrackprämie erzeugt wurde. Ist doch alles 
viel komplizierter als es uns allen auf den ersten Blick erscheint. 
Außerdem tritt genau das was beschrieben wurde nicht ein, solange man 
nicht die gefahrenen Kilometer mit einbezieht.

Autor: ..... (Gast)
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> Denn die Anzahl der Autos nimmer immer noch zu.

Erstens, wieso sollte bei einer tendenziell sinkenden Bevölkerung, denen 
noch dazu immer mehr die Einkommen wegbrechen, die Anzahl der Autos 
steigen? Und zweitens besagt der Besitz eines Autos nichts über seine 
Umweltbelastung, sondern nur die tatsächlich gefahrenen Kilometer. 
Vielleicht sollte man das mal mit Protestbriefen an die Bundespolitiker 
untermauern. Warum wird dieser Umstand niemals erwähnt, wenn es um die 
CO-2 Problematik geht?

Autor: ..... (Gast)
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Thilo M. (power) wrote:

> .. wird der Sprit wirklich knapp, wird er teuer. ..
> .. Also weg mit dem Zeug. ..

Das ist nun wirklich kein gescheites Argument. Wenn Sprit sinnlos 
verplempert wird, würde er umso schneller teurer für alle werden. Seit 
wann soll es vernünftig sein mit kostbaren Rohstoffen gezielte 
Verschwendung zu betreiben? Kopfschüttel! Die Idee erinnert mich an die 
gezielte Vernichtung von Lebensmitteln, nur damit die Preise nicht 
verfallen. Bitte mal daran denken, dass man mit Erdöl auch deutlich 
sinnvollere Dinge anstellen kann, als es sinnlos durch den Auspuff zu 
jagen, gelle.

>> Vielleicht 5 Prozent mehr Mehrwertsteuer? Möchtest du das?

> Kommt sowieso.

Es kommt schon drauf an welche Steuern man erhöht. Sprit vom Konsumenten 
durch höhere Verbrauchssteuern subventionieren zu lassen halte ich für 
keine gute Idee. Das reist große Löcher in die Kasse derer, die sich gar 
kein Auto leisten können. Denen musst du das anschließend durch höhere 
Sozialleistungen wieder ausgleichen und dann hast du erneut ein riesen 
Loch in der Staatskasse. Dumm gelaufen ..

Autor: Gast (Gast)
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>> Der Sinn daran ist wohl, die Steuerbelastung nicht nur von der Menge
>> des verbrauchten Sprits abhängig zu machen, sondern auch von der
>> Effizienz mit der dieser verbraucht wird, damit Leute die ein
>> Riesenauto haben prozentual stärker belastet werden als Leute die
>> ein kleines Auto haben, aber viel fahren.
>
> Das macht aber Umwelttechnisch keinen Sinn, da spielt die Effizienz
> eines einzelnen Autos keine Rolle, sondern nur der Gesamtverbrauch einer
> Flotte.

Die Effizienz spielt sehr wohl eine Rolle, weil es doch wohl das Ziel 
einer solchen Steuer sein muss nicht nur den Gesamtverbrauch zu drücken, 
sondern auch die Effizienz zu erhöhen mit der der Sprit genutzt wird. 
Und das bedeutet, ineffizienten Spriteinsatz überproportional zu 
besteuern.

Autor: Boy of the week (Gast)
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Das ganze scheint ja jetzt beschlossene Sache zu sein.

120 g CO2 frei, jedes Gramm drüber kostet 2 Euro.

Dazu für Diesel 9,50 Euro pro 100 ccm Hubraum.

Gilt das jetzt nur für Neufahrzeuge oder auch für schon zugelassene?

Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

>120 g CO2 frei, jedes Gramm drüber kostet 2 Euro

irgendwas fehlt da aber.

Sind das nun 120 g pro km oder 120 g pro Stunde
oder 120 g pro 100 km, oder wie oder was ?

>Dazu für Diesel 9,50 Euro pro 100 ccm Hubraum.

Und warum sollen nun ausgerechnet Dieselfahrzeuge
so richtig abgezockt werden ?

Die spinnen doch, diese Marionetten in Berlin.

Der richtige Weg wäre, die KFZ-Steuer auf den
Kraftstoff draufzurechnen.

Aber es geht ja nicht um CO2 und Umwelt,
sondern nur um Steuereinnahmen.
Also nur Abzockerei und nicht Umweltschonung.

Es grüsst,
Arno

P.S. Das habe ich im net gefunden:

Aus einem Liter Diesel entstehen durch die Verbrennung im Motor 2,63 
Kilogramm Kohlendioxid. Bei Benzin sind es aufgrund der anderen 
chemischen Zusammensetzung nur 2,32 Kilogramm pro Liter.

Autor: tsag (Gast)
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> Der richtige Weg wäre, die KFZ-Steuer auf den
> Kraftstoff draufzurechnen.

Die Spediteure würden sich freuen ;)

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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..... wrote:

> Vielleicht sollte man das mal mit Protestbriefen an die Bundespolitiker
> untermauern.

Dann tu das bitte.

Ich hasse diese Stammtischnörgeleien.


Also: Hand hoch: Wer hat schon einmal wirklich bei seinem Abgeordneten 
angerufen oder ihm einen Brief geschrieben? Oder vielleicht auch nur 
eine Mail?

Viele kennen doch nicht einmal den Namen ihres Abgeordneten!

Steht auf, wenn ihr was verändern wollt. Erwartet nicht, dass die 
Politiker hier reingucken.

Autor: Seraptin (Gast)
Datum:

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Kommt das nur mir so vor oder sind Dieselfahrzeuge wirklich so extrem 
ueberbesteuert ???

Doppelt so viel, ok aber fast das 5 fache ?? ist fuer mich nicht 
nachvollziehbar. Besonders da Dieselfahrzeuge ja einen niedrigeren 
Verbrauch haben. Umwelttechnisch reiner bloedsinn... soll wohl auch nur 
Geld in die Kassen von Merkel spuehlen.

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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Da war was wegen Feinstaub und Stickoxiden.

Aber die Diskussion kam weit später als die höhere Besteuerung.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Aus einem Liter Diesel entstehen durch die Verbrennung im Motor 2,63
>Kilogramm Kohlendioxid. Bei Benzin sind es aufgrund der anderen
>chemischen Zusammensetzung nur 2,32 Kilogramm pro Liter.

Das bedeutet der Durchschnittsverbrauch darf folgende Werte 
(Liter/100km) nicht überschreiten, um unter 120Gramm/km zu bleiben:

Benzin: 5,17

Diesel: 4,56

Autor: Gast (Gast)
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Nun, mein 1,9 TDI mit 74KW kostet dann 222,50 Euro statt 318,- mit 
141g/km CO2.

Der Wagen von meinem Kollegen mit 2.0 Benziner und 92KW liegt dann bei 
160,- statt 135,- mit 180g/km CO2.

Beide Fahrzeuge habe übrigens die grüne Umweltverarschungsplakette.

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
Datum:

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Gast wrote:
> Nun, mein 1,9 TDI mit 74KW kostet dann 222,50 Euro statt 318,- mit
> 141g/km CO2.
>
> Der Wagen von meinem Kollegen mit 2.0 Benziner und 92KW liegt dann bei
> 160,- statt 135,- mit 180g/km CO2.
>
> Beide Fahrzeuge habe übrigens die grüne Umweltverarschungsplakette.

Welche nicht aufgrund des CO2-Ausstoßes vergeben wird. CO2 ist 
ungefährlich und riecht nicht.

Stickoxide und Feinstaub sind die Begründung für die Ampelplaketten (und 
da habe ich in den Innenstädten subjektiv keine Veränderung mitgekriegt)

Autor: Gast (Gast)
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>Welche nicht aufgrund des CO2-Ausstoßes vergeben wird. CO2 ist
>ungefährlich und riecht nicht.

Nene, das böse CO2 ist maßgeblich für den Treibhauseffekt 
verantwortlich, oder wie oder was? ;-)

>Stickoxide und Feinstaub sind die Begründung für die Ampelplaketten (und
>da habe ich in den Innenstädten subjektiv keine Veränderung mitgekriegt)

Objektiv schon. In einigen Städten kann man die Messwerte online 
einsehen.

http://www.hamburger-luft.de/

Auf "PM10-Feinstaub-Überschreitungen" klicken.

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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Gast wrote:
>>Welche nicht aufgrund des CO2-Ausstoßes vergeben wird. CO2 ist
>>ungefährlich und riecht nicht.
>
> Nene, das böse CO2 ist maßgeblich für den Treibhauseffekt
> verantwortlich, oder wie oder was? ;-)

Ja.

Aber die Feinstaubzonen dienen nicht dazu, das Klima zu retten sondern 
die Luftqualität in den Städten zu verbessern.

Genau wie das Verbot, in Gaststätten und Kneipen zu rauchen auch nicht 
dazu taugt, das Klima zu retten.

Autor: Boy of the week (Gast)
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>Sind das nun 120 g pro km oder 120 g pro Stunde
>oder 120 g pro 100 km, oder wie oder was ?

pro km natürlich.

>Und warum sollen nun ausgerechnet Dieselfahrzeuge
>so richtig abgezockt werden ?

Werden sie doch jetzt auch schon. Ich würde für meinen 118d mit der 
neuen Steuer ca. 100 Euro sparen, bezahle jetzt 330 Euro.

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