Lötstoplack leichtgemacht

Gast #82461
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Hallo!

Ich hab ne einfache Möglichkeit gefunden eine Art Lötstoplack auf
selbstgeätzen Platinen zu bekommen. Geht zwar nur bei Fotolack
beschichteten Platinen und ist auch nicht so kratzfest wie normaler
Lack
aber dafür total einfach und kostet nix.

1. Die Platine ganz normal Belichten, Entwickeln und Ätzen. Beim Ätzen

darauf achten das der Fotolack nicht weiterbelichetet wird. Also keine

Halogenlampen als Beleuchtung nehmen.
2. Eine Vorlage ausdrucken, bei der alle Stellen, wo später der Lack
sein
 soll schwarz sind und die Pads weiß. z.B. bei Eagle: t/bStop mit dem
CAM-Processor über PS_INVERTED ausdrucken.
3. Mit dieser Vorlage die geätze Platine nochmal belichten und
entwickeln.
4. Beim Löten aufpassen das der Lack nicht zu heiß wird.

Geht sehr schnell und die Ergebnisse werden recht gut. Hab ne Platine
gemacht bei der VIAs in einer Massefläche exakt quadratisch geworden
sind.

Hermann
Gast #82462
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Hallo,

das geht aber irgendwie nur, wenn man unter dem 'Lötstoplack' Kupfer
haben will. Was ist denn mit einem TQFP-Layout? Wenn ich da zwischen
den Pins so einen Lack möchte klappt das doch nicht (wenn ich einmal
zwischen den Pinnen das Kupfer wegätze ist da auch kein Lack mehr).

Aber für 'Lack auf Kupfer' ist das echt eine tolle Idee.

Danke.

Grüße,
André
Gast #82463
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Oder die Platine nach dem Ätzen erneut mit PositivLack einsprühen und
darauf dann den Bestückungsdruck belichten und entwickeln. Geht auch an
Stellen (vorzugsweise) an denen kein Kupfer ist.

---- (QuadDash).
Gast #82465
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das ganze geht natürlich nicht nur als Lötstopplack (habe ich noch nicht
probiert), sondern auch als Bestückungsdruck. (Kam in meinem ersten
Posting evtl. nicht so direkt bei dir an, Andre).

---- (QuadDash).
Gast #82466
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gut wäre es jetzt wenn wir einen lack hätten der sich wegätzenläst dann
könte man es erst lackieren und dann mit pholtolak drübersprühen danach
belicheten und die pads rausätzen.

Moritz
Gast #82468
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ja die idee is grundsätzlich gut, brauche das selbe prinzip um eine
nnegativ abrdruck zu erzeugen, damit ich diesen dann von einer bereits
beschichteten Print die Leiterbahnen frei fräsen kann. hab allerdings
zwei Probleme, ich brauche keine "postSchript" dateien sondern HPGL
und zweitens wenn ich mir die PS-Datei ansehe(Corel Draw), dann bekomme
ich nur ein großes graues fenster, bei dem groß der Dateinahme und
EAGLE steht, aber nicht von meinem entwickelten print?! irgendwelche
Vorschläge?
lg klausi

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