Johann wrote:
> Ich möchte eine FFT von 4096 Werten machen. Ist es jetzt ratsam das
> Fenster über die 4096 Werte zu legen und dann die FFT zu berechnen, oder
> einen Ausschnitt von z.B. 512 Werten nehmen die Fensterung machen,
> anschließend die FFT berechnen und dann das ganze 8 mal durchführen?
Ersteres kann man machen. Zweiteres ist - zumindest in der angedachten
Version - nur wenig sinnvoll. Sag uns mal was du vor hast, dann können
wir dir Ratschläge geben. Noch ein paar Stichworte zum nachschlagen:
"Spektrogramm", "Short-Time-Fourier-Transformation (STFT)",
"Modifizierte diskrete Kosinustransformation (MDCT)".
Strubi wrote:
> Je kleiner das Fenster, desto weniger tiefe Frequenzen nimmst Du dabei
> mit [...]
Das ist so nicht ganz richtig und auch nicht der eigentliche Punkt. Der
eigentliche Punkt ist die schlechtere spektrale Auflösung.
> Also 1x4096 und 8x512 kommt nicht aufs Selbe raus. Ausser, Du hast die
> entsprechenden Algorithmen parat, das eine ins andere umzurechnen (was
> mich, sofern ich mich recht erinnere, eine recht fiese Sache war und
> natuerlich nicht mit gewichteten Window-Funktionen ohne Artefakte geht).
Ich bezweifle stark, dass das so überhaupt geht.