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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Dimensionierung eines TL 783 1.25 - 125V DC


Autor: Cassius1986 (Gast)
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Hallo zusammen.

Ich bin neu hier und hab mal fragen über diesen TL 783 CKC von C...

Ich hab in meiner Ausbildung den Auftrag bekommen ein Regelbares 
Netzteil
für eine Gleichspannung von 0 bis 250V DC einfachst möglich aufzubauen.

Dachte da an eine normale Brückengleichrichtung mit Glättung und Siebung 
und im anschluß an eine Regelung im prinzip mit diesem Regler von Conrad 
der
von 1.25V bis 125V Regeln kann.

Dazu die frage ob man den überhaupt in dieser länge ausreizen kann und 
womit Kühlen. Das Netzteil benötigt nur einen geringen Strom von 200mA.
Vielleicht hat jemand von euch damit schon erfahrungen gemacht.

Allerdings muss ich diesen Strom irgendwie von 1A runterdrosseln da ich 
einen Trafo benutzen möchte der auf der Sekundärseite 2 * 115V ausgiebt.
Vielleicht ist der Trafo dafür auch nicht geeeignet aber ist der einzige 
den ich für meine Idee gefunden hatte bis jetzt.

Dacht das ich dann am ende beide Ausgänge in Reihe auf diese Maximale 
Spannung von 250V irgendwie bekomme.

Meint ihr das geht überhaupt, wär für einen schlauen Rat von euch sehr 
dankbar. Wenn ihr andere möglichkeiten noch wisst lasst es mich 
ebenfalls wissen. Die Brummspannung soll jedoch nicht zu groß sein also 
möglichst gut Geglättet, jedoch auch nicht perfekt.

Ich denkmal ich habe die Problemmatik geschildert..

Soweit besten dank vorweg!

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Da mußt Du ziemlich viel an diskreten Bauteilen um den tl783 
drumrumbauen, bis es so zuverlässig läuft. Nebenbei: willst Du wirklich 
ab 0V starten?

Nun, schau doch mal besser hier:

Beitrag "Funkschau Labornetzgeraet Nachbau aus Funkschauheft 12, 1973"

Dieses Basisregelteil geht definitv bis 250V /200mA und arbeitet sehr 
zuverlässig.

Ich habe es selber mehrfach eingesetzt, auch für noch höhrere 
Spannungen.


hth,
Andrew

Autor: Cassius1986 (Gast)
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Hey danke für den Tip.

Nee muss nicht umbedingt ab 0V regelbar sein.
Naja ich hab mir den Plan mal angeschaut, vieles was mir noch zu 
Spanisch vorkommt um es selbst nach zubauen. Ich bin zwar drittes 
Lehrjahr aber mit solchen Komplexen Schaltungen hab ich mich nicht 
auseinander gesetzt bis jetzt.

Laut dem Datenblatt sollte es garnicht so das problem sein den Regler zu 
benutzen von 1.25 bis 125V.

Autor: Matt (Gast)
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Da der TL783 sowieso mit externer Beschaltung erweitert werden muss, um 
ihn im Kurzschlussfall vor den vollen 250V zu schuetzen, kann man 
ebensogut einen (besser regelnden) LM317 nehmen wie im Anhang (R3 durch 
entsprechend belastbares Poti ersetzen). Die Schaltung stammt aus 
irgendeiner App Note, die ich gerade nicht mehr finde. Evtl. muesste man 
mehrere Mosfets+33-Ohm-Widerstaende parallel schalten, um die bei 
1.25V@250mA anfallende Leistung zu verheizen.

Gruesse

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Z-Diode über dem LM317 nicht vergessen (über E und A des LM317).
Sonst ist das Teil ruck-zuck "puff" kaputt.

Autor: Cassius1986 (Gast)
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Achso also muss man nicht umbedingt einen TL 783 benutzen um diese 
spanne ausregeln bzw verändern zu können.

Wie meinst du das genau, wo parallel, hinter oder vor dem Regler und was 
für MOsfetes.

Soweit konnt ich das nachvollziehen.
Und bin schonmal sehr dankbar das sich ja jemand die mühe macht nen plan 
dafür reinzustellen.

Autor: Cassius1986 (Gast)
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Hallo nochmal, kann mir jemand sagen wie ich den Regler extern 
beschalten muss das das gehen würde. Hat denn niemand mal damit 
rumexperientiert, brauch umbeding nen rat dafür.

Autor: Ja geht´s noch (Gast)
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Warum nicht einfach mal das Ziel deiner Ausbildung verfolgen: LERNEN !
Das erfordert manchmal ein wenig Aufwand, hat bisher aber noch keinem 
geschadet. HP Schaltung anschauen und verstehen lernen, dann kommt der 
Rest von alleine.

Autor: Cassius (Gast)
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Hallo nochmal, also ich finde das ist garnicht so einfach es zu 
realiesiern, die richtigen Bauteile dafür zu finden.. Wie soll das 
funktionieren eine spannung  bis 300V einfach regelbar zu machen ohne 
großen Aufwand.

Ich brauch konkrete Vorschläge und nicht so eine dumme Aussage.. 
Informiert habe ich mich genug aber was die dimensionen angeht habe ich 
noch nichts vergleichbares gefunden ok..

Ein Netzteil für 30V wäre nicht das problem. Das Prinzip ist immer 
gleich nur was machen wenn man eine Spannung bis 300V regelbar haben 
möchte.

Ich könnte mir vorstellen es Stufenweiße aufzubauen, mit mehreren 
Reglern von dem TL783 nur wie..

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Cassius wrote:
> Hallo nochmal, also ich finde das ist garnicht so einfach es zu
> realiesiern, die richtigen Bauteile dafür zu finden.. Wie soll das
> funktionieren eine spannung  bis 300V einfach regelbar zu machen ohne
> großen Aufwand.

Es ist gewiss nicht einch ( wenn es zwischen 0-300V betriebssicher 
(Überlast, kurzschluß, etc) dauerhaft und solide sein soll).

>
> Ich brauch konkrete Vorschläge und nicht so eine dumme Aussage..
> Informiert habe ich mich genug aber was die dimensionen angeht habe ich
> noch nichts vergleichbares gefunden ok..

Die Schaltung FS12/1973 ist eine der wenigen, die das sauber schafft. 
Also der oben angegebene Link.

>
> Ein Netzteil für 30V wäre nicht das problem. Das Prinzip ist immer
> gleich nur was machen wenn man eine Spannung bis 300V regelbar haben
> möchte.

Da stimme ich Dir zu. Die gleiche Erfahrung haben wir hier schon 
mehrfach gemacht.

>
> Ich könnte mir vorstellen es Stufenweiße aufzubauen, mit mehreren
> Reglern von dem TL783 nur wie..

Mein gutgemeinter Rat: Laß es. Es ist aufwendig, Du benötigst etliche 
Bauteile "um den 783 drumrum", etc. Letztlich bist Du auch nicht 
einfacher dran als mit der angegebenen Schaltung.

Nochmal zu Deiner Eingagsfrage:
"Ich hab in meiner Ausbildung den Auftrag bekommen ein Regelbares
Netzteil
für eine Gleichspannung von 0 bis 250V DC einfachst möglich aufzubauen.
"
Wenn es ohne elektronischen Regler gelöst werden darf:
Extrem einfach, rustikal und robust ist ist die Anordnung: Stelltrafo, 
Trenntrafo, Gleichrichtung, Siebung, Schmelzsicherung/LS-Automat.
macht mit einfachen Mitteln 0-300V und ist recht "robust" mit Sicherung 
gegen Überlast.

Andrew

Autor: Gast (Gast)
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Hat sich dein Ausbilder mal Gedanken darüber gemacht, was er während der 
5-8 Jahre Gefängnis in seiner Zelle so treiben will, wenn du oder jemand 
anders dabei mal aus Versehen an die Ausgangsspannung kommt ?
Würde ich ihn mal fragen.

Autor: Matt (Gast)
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http://www.national.com/an/LB/LB-47.pdf
Heute -- fast 30 Jahre später -- nimmt man statt Q1+Q2 sinnvollerweise 
einen Mosfet (oder mehrere).

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