Es ist immer wieder eine Freude 6 Prüfungen an 6 aufeinander folgenden
Tagen zu schreiben, wobei man erst 5 Tage vor der ersten Prüfung das
letzte Labor abgegeben hat. Ach ja, es sind 5 Labore mit jeweils sehr
aufwendigen Aufgaben, so das man kaum noch Zeit zum lernen hat.
Es ist eine TOP Hochschule, da kann man (fast) nix sagen.
Aber,............... VOLL DER STRESS!!!!
Ich muss dazu sagen, dass ich nebenher arbeiten gehen, weil ich
nichtmehr daheim bei Papi und Mami wohne und meine Eltern es sich auch
nicht groß leisten können mich zu finanzieren und Bafög reicht kaum aus.
Kennt irgend jemand diese Hochschule außerhalb vom Umkreis Stuttgart
gut?
Ist es wirklich so das die Leute von hier so sehr gefragt sind?
Wissen die Firmen wirklich das ein Abschluss an der Hochschule
Esslingen, kein zuckerschlecken ist? (Andere Hochschulen sind auch
stressig, ich weiß, aber bei uns sieht das "einwenig" anders aus)
Also die letzten Fragen sind hauptsächlich an Entscheider in
Personalabteilungen gerichtet die für die Bewerber zuständig sind.
Student (6.Semester)
Hallo student,
Ich kenn das irgendwo her wo eigentlich?
Genau Ich bin im GLEICHEN Semester! gleiche Hochschule ;-)
Aber gut das ich cnit der einzige gestresste bin,
Hochschule ist top aber bissl mehr als normal Schwund ist auch schon
drinnen
Vieviele waren wir am Anfang >100
Jetzt : 25-30!!
Will mich der frage anschliessen, Esslingen gefällt mir schon .
Aber lohnt sich der Stress jetzt wirklich , Also werden wir eher
genommen werden als ein notenmässig "gleicher" Absolvent einer "Luschi
Fh".
jo, heul nicht rum. Genauso ging es in Ulm auch ab (zu Zeiten des
normalen Diplomstudiengangs). Genau gleiche Situation wie bei dir, hatte
keine Zeit für irgendwas. Es gab übrigens Leute, die von Ulm nach
Esslingen wechselten und sogar meinten es sei dort etwas lockerer. Aber
ist alles ein paar Jahre her. Heute mit bachelor dürfte es evtl. etwas
besser sein.
Zu deinen Fragen: ich könnt mir vorstellen dass ein Großteil der Firmen
es überhaupt nicht interressiert an welcher FH/Uni du studiert hast
(v.a. den anwesenden Personalfuzzie). Man sollte sich im
Vorstellungsgespräch gut verkaufen können. Mach dir nicht zuviel Stress,
war auch mein Fehler.
Beissen, kämpfen, viel Glück!
Ich studiere in Pforzheim Elektrotechnik. Bei uns sagen alle Profs, dass
die Pforzheimer Studenten überall in BaWü gerne gesehen sind. Tja und im
Ranking sind wir auch recht gut... ob das aber alles so stimmt wie die
Profs das so sagen, das ist dann wieder ein anderes Thema ;)
Bei uns ist es auch sehr stressig, das ganze Semester über Labore über
Labore, so dass man nicht zum Lernen kommt und dann am Ende des
Semesters die 6 großen Klausuren. In den letzten beiden Semestern haben
zwei Studenten bei uns einen Hörsturz wegen dem Stress bekommen. Also
das scheint halt ein generelles Problem dieses Studiums zu sein und
nicht nur eines einer einzigen Hochschule.
Was soll man machen, Augen zu und durch. Nächste Woche sind meine
Klausuren rum und dann beginnt wieder die schöne Zeit des Studiums. :)
Vor 3 Jahren hab ich nicht einmal gewusst, dass Pforzheim und Esslingen
überhaupt eine Hochschule haben. Gut ich bin ja auch kein Personaler ;)
Viel Erfolg für das weitere Studium, das geht alles mal vorbei. Der
Stress bleibt dennoch, glaub ich...
Ach, in Esslingen gibt es eine Hochschule?
Ich habe in Furtwangen studiert, regelmaessig im Hochschulranking
zweitbeste Fachhochschule. Ratet mal, wie viele Personaler ich bisher
getroffen habe, die wussten, dass es in Furtwangen eine Hochschule gibt:
NULL.
Also ich frag mich auch schon eine weile ob der Ruf der Hochschule
Esslingen wirklich so viel ausmacht wie immer gesagt wird. Alle die in
Esslingen studieren klagen, außer die BWLler (wehn wunderts).
Wenn nur 22 von 55 das Informatik 1 Labor geschafft haben und zur
Klausur nur 16 gekommen sind, dann mach ich mir da so meine Gedanken.
Und jetzt höhr ich das von dir. Ich dachte eigentlich das es im höheren
Semester gechillter wird. Dann wechsel ich doch lieber und laß mir im
Wi-Ing Studiengang die Sonne aufn Bauch scheinen.
Student (1. Semester)
A. N. wrote:
> Ich studiere in Pforzheim Elektrotechnik. Bei uns sagen alle Profs, dass> die Pforzheimer Studenten überall in BaWü gerne gesehen sind. Tja und im> Ranking sind wir auch recht gut... ob das aber alles so stimmt wie die> Profs das so sagen, das ist dann wieder ein anderes Thema ;)
Ich kenne drei sächsische Hochschulen genauer und überall wird einem
versucht zu vermitteln, dass die jeweilige Hochschule die Beste wäre...
also nicht allzuviel Wert auf die Meinungen legen, die dir vor Ort
dargelegt werden.
Zum eigentlichen Thema: ich denke kaum, dass sich der Lernstress an den
Hochschulen groß unterscheidet. Ich höre auch an meiner Hochschule (HTWK
Leipzig) alle nur jammern... von anderen Unis/FHs höre ich auch immer
nur Klagen. Das liegt nicht an der Hochschule, sondern an den Studenten,
die gerne den Abschluss haben wollen, aber auch VIEL Freizeit ;-)
Geht mir aber ehrlich gesagt nicht anders... Nutze deine wenige Freizeit
und alles wird gut :-)
viele Grüße
Christian
>Ist es wirklich so das die Leute von hier so sehr gefragt sind?>Wissen die Firmen wirklich das ein Abschluss an der Hochschule>Esslingen, kein zuckerschlecken ist?
Nein natürlich Wissen Firmen das nicht. Wenn du nicht auf eine
Elite-UNI(Fakultät) bist oder deine Hochschule ansich auf einem Gebiet
ungeheuer anerkannt ist weiß das niemand.
Zumal Deine Ausführungen auch etwas Subjektiv sind. Wer empfindet sein
Studium schon als leicht und angenehm. Ich glaube Dich kann hier fast
jeder verstehen. E-technik ist irgendwie anspruchsvoll. Evtl. kannst Du
einfach ein Semester länger studieren und in einem Semester halt nur
einen Teil der Prüfungen hinter dich bringen. So nimmst du halt den
Stress etwas raus.
Christian Aurich wrote:
> A. N. wrote:>> Ich studiere in Pforzheim Elektrotechnik. Bei uns sagen alle Profs, dass>> die Pforzheimer Studenten überall in BaWü gerne gesehen sind. Tja und im>> Ranking sind wir auch recht gut... ob das aber alles so stimmt wie die>> Profs das so sagen, das ist dann wieder ein anderes Thema ;)>> Ich kenne drei sächsische Hochschulen genauer und überall wird einem> versucht zu vermitteln, dass die jeweilige Hochschule die Beste wäre...> also nicht allzuviel Wert auf die Meinungen legen, die dir vor Ort> dargelegt werden.
Ja eben, dass denke ich nämlich auch. Es wird wohl wirklich viele
vernünftige Hochschulen geben die eine vernünftige Lehre leisten.
Vielleicht ist die eine Hochschule auf dem Gebiet X besser, die andere
auf dem Gebiet Y und wieder eine andere hat sich in der Region gute
Kontakte zu Firmen aufgebaut. Aber im Grunde halte ich von diesem ganzen
"Elite"-Geschwätz nur wenig.
Als ich damals das erste mal nach einer Hochschule in der Region geguckt
habe die Elektrotechnik anbietet, da ist mir Pforzheim das erste mal
überhaupt aufgefallen. Das ist hier eben ein sehr kleiner Fachbereich
mit etwa 10 Profs und 6 Ingenieuren. Das hat aber auch was Gutes für die
Studenten. Der Draht zu unseren Profs ist extrem kurz und jeder kennt
jeden mit dem Namen. Viele Profs haben damals den Fachbereich mit
aufgebaut, dieser ist also deren "Lebenswerk" und das wirkt sich sehr
stark auf das Engagement aus. Da wir Elektrotechniker auch gut in
verschiedenen Gremien vertreten sind, haben wir als Studenten auch ein
gar nicht mal so kleines Gewicht bei wichtigen Entscheidungen. Das sind
alles Vorteile eines kleinen Fachbereiches und ich bereue es nicht, dass
ich nach Pforzheim gegangen bin. Natürlich hat das auch was negatives:
Wenn man eine Klausur nicht besteht oder nicht mitschreiben kann
(Krankheit) muss man ein ganzes Semester auf die Nachholklausur warten,
da es sich hier nicht lohnt nach den Ferien eine zweite Klausurenphase
durchzuführen. Das ist zum Beispiel in der FHTW in Berlin ganz anders.
Ich bin damals nicht nach Esslingen gegangen, weil die inzwischen nur
noch Mechatronik oder Kommunikationstechnik anbieten. Mechatronik war
mir einfach ein viel zu breites Gebiet und Kommunikationstechnik
erschien mir einfach zu spezialisiert. Technische Informatik wäre noch
so ein Kompromiss gewesen, aber eigentlich wollte ich schon eher die
klassische Elektrotechnik studieren.
Da war ich dann zum Auswahlgespräch in Pforzheim und die Ausstattung der
Hochschule, die Freundlichkeit der Profs und Ingenieure sowie der schöne
Campus haben mich dann überzeugt.
> Zum eigentlichen Thema: ich denke kaum, dass sich der Lernstress an den> Hochschulen groß unterscheidet. Ich höre auch an meiner Hochschule (HTWK> Leipzig) alle nur jammern... von anderen Unis/FHs höre ich auch immer> nur Klagen. Das liegt nicht an der Hochschule, sondern an den Studenten,> die gerne den Abschluss haben wollen, aber auch VIEL Freizeit ;-)> Geht mir aber ehrlich gesagt nicht anders... Nutze deine wenige Freizeit> und alles wird gut :-)
Naja, um Freizeit geht es mir zum Beispiel nicht. Ich kann unterhalb des
Semesters auf Party und ständiges ausschlafen verzichten. Ich bin
erwachsen genug um kapiert zu haben, dass man für sein berufliches
vorankommen auch was leisten muss. Problematisch wird es halt an der
Stelle, wenn da drunter die Gesundheit leidet. Ein Hörsturz ist halt
kein Spaß und kann bleibende Schäden verursachen. Dabei bin ich der
Meinung, dass man den Stress für die Studenten durchaus mit einer
besseren Organisation reduzieren könnte ohne dabei mit den fachlichen
Ansprüchen runter zu gehen. Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass das
fachliche Niveau erhalten bleibt.
Aber wie du schon sagst, das geht in alles Hochschulen so. Ich kenne
viele, die woanders studieren und die klagen auch alle wegen den
gleichen Dingen. Elektrotechnik ist halt keine Trivialwissenschaft, hier
wird halt noch richtig was geleistet ;-)
> Naja, um Freizeit geht es mir zum Beispiel nicht. Ich kann unterhalb des> Semesters auf Party und ständiges ausschlafen verzichten. Ich bin> erwachsen genug um kapiert zu haben, dass man für sein berufliches> vorankommen auch was leisten muss. Problematisch wird es halt an der> Stelle, wenn da drunter die Gesundheit leidet. Ein Hörsturz ist halt> kein Spaß und kann bleibende Schäden verursachen. Dabei bin ich der> Meinung, dass man den Stress für die Studenten durchaus mit einer> besseren Organisation reduzieren könnte ohne dabei mit den fachlichen> Ansprüchen runter zu gehen. Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass das> fachliche Niveau erhalten bleibt.
was evtl. noch empfehlenswert ist um sich ein wenig Luft zu schaffen:
Prüfungsordnung mal durchlesen... da stehen teilweise ganz interessante
Dinge drin. z.B. muss bei uns zwischen den Prüfungen jeweils ein freier
Tag sein.
Wenn doch mal gegen die Prüfungsordnung verstoßen wird, reicht
vielleicht auch schon ein netter Hinweis. Man muss ja nicht gleich mit
dem Holzhammer kommen ;-)
Christian
@Harry Haller:
HEY NICHT AUFGEBEN!
Das Studium ist zu packen!
- Versuch am besten nur ganz wenig nebenher zu arbeiten.
- Sobald es ein Labor zu mache gibt, fang damit HEUTE an
- Versuch dem Vorlesungsstoff einwenig voraus zu sein
- Das ganze Studium ist nur ein Durchhaltetest
- Such dir Leute mit den du WIRKLICH lernen kannst
>6 Prüfungen an 6 aufeinander folgenden>Tagen zu schreiben
Na bravo das wird ein schöner Nachwuchs. Wieviel Wissen da in den
angehenden Ingenieursköpfen hängenbleibt kann man sich leicht ausmalen
---> 0-1%
Meiner Erfahrung nach ist es völlig unerheblich, an welcher Uni man
studiert hat.
Bei einer Bewerbung kommt es nur zu 20-30% aufs Fachliche an (Noten,
Erfahrung, vllt. ein ganz klein wenig die HS).
Sehr viel wichtiger ist die eigene Persönlichkeit, denn nur die
wenigsten Firmen suchen nach "Fachidioten". Mit Persönlichkeit ist
gemeint, daß man sich auszudrücken weiß, sympathisch rüberkommt und auch
in Stresssituationen einen kühlen Kopf bewahrt.
Also wer glaubt, mit einem Eliteuni Abschluss habe er bereits einen
guten Job in der Tasche, der täuscht sich gewaltig!
Damit möchte ich nciht sagen, daß es schädlich ist, eine gute Uni zu
besuchen. Ganz im Gegenteil, dort lernt man schließlich sein
Handwerkszeug, auf das man sein Leben lang zurückgreifet.
Was jammert ihr eigentlich? Ich war nicht auf einer
Elite-BildeDirWasEin-Uni. Bei uns sind nur 15% fertig geworden. Wir
hatten auch einen engen Prüfungsplan. So what?
Druck formt Diamanten. Wer dem Druck nicht standhält, wird halt nur
Kohle. Was bist Du?
Hochschulrankings sind eine recht fragwürdige Angelegenheit. Kriterien
wie die Meinungen von Studenten und Professoren spiegeln häufig eher
Schein als Sein. Und auch Forschungssausgaben, Drittmittel etc. spielen
vor der Abschlussarbeit meist kaum eine Rolle und sagen entsprechend
wenig über die Absolventen aus. In Großkonzernen, wo die Personaler
Massen an Bewerbungen erst mal vorfiltern müssen, mag solches
Datenbankwissen durchaus auch ins Bewerber-Scoring eingehen.
Ansonsten kennt man in der Regel die großen TUs, FHs gibts einfach viel
zu viele. Bei Bewerbungen in der Region der Hochschule sieht das
natürlich anders aus, ebenso wenn man von Industriekontakten der
Hochschule profitiert und auf diesem Weg reinkommt. Branchenspezifisch
sind bestimmte Professoren und Institute durchaus bekannt, allerdings
nicht unbedingt den Personalern.
Bei der endgültigen Entscheidung zählen neben dem Vorstellungsgespräch
und eventuellem Assessment Center vor allem Noten, Studienzeit, passende
Vertiefungsrichtung, Praktika, Ausland.
Tommi Huber wrote:
>>6 Prüfungen an 6 aufeinander folgenden>>Tagen zu schreiben> Na bravo das wird ein schöner Nachwuchs. Wieviel Wissen da in den> angehenden Ingenieursköpfen hängenbleibt kann man sich leicht ausmalen> ---> 0-1%
Genau das Gegenteil ist doch der Fall, sowas bestehen nur die, die den
Stoff ueber das Semester gelernt und behalten haben. Leute die sich
darauf spezialisert haben, fuer die Pruefung alles auswendig zu lernen
und dann wieder zu vergessen, sehen da alt aus.
Grundsätzlich interessiert das nicht so an welcher hochschule du
warst...
am ehesten wird darauf bei kmu's geschaut, wobei es da darauf an kommt,
wo dein potentieller chef und vorgesetzter studiert hat, dass ist dann
natürlich die top hochschule....
p.s. hochschulrankings, sonstige rankings von schulen, pisa studien sind
absoluter schwachsinn... die haben kriterien, und jene die bewertet
werden, nehmen diese kriterien als absolute priorität, sprich der rest
kommt zu kurz...
> Naja, um Freizeit geht es mir zum Beispiel nicht. Ich kann unterhalb des> Semesters auf Party und ständiges ausschlafen verzichten. Ich bin> erwachsen genug um kapiert zu haben, dass man für sein berufliches> vorankommen auch was leisten muss. Problematisch wird es halt an der> Stelle, wenn da drunter die Gesundheit leidet. Ein Hörsturz ist halt> kein Spaß und kann bleibende Schäden verursachen. Dabei bin ich der> Meinung, dass man den Stress für die Studenten durchaus mit einer> besseren Organisation reduzieren könnte ohne dabei mit den fachlichen> Ansprüchen runter zu gehen. Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass das> fachliche Niveau erhalten bleibt.
Ich denke auch, daß vieles eine Sache der Organisation ist. Man muß halt
Prioritäten setzten. Das ist halt in den ersten Semestern noch etwas
schwierig. Da will man halt "auf jeder Hochzeit tanzen", überall dabei
sein, auf jeder Party, nix verpassen...
Ist mir damals auch ein Stück weit so gegangen, hab mir zwar aus Parties
nicht all zu viel gemacht. Irgendwann muß man halt mal einen radikalen
Schnitt machen, spätestens dann, wenn's sprichwörtlich "an die Kutteln"
geht.
Also bei mir war der Punkt erreicht als ich so Mitte des 4. Semesters
einen Hörsturz hatte wegen des permanenten Stresses, den ich mir damals
machte. Dabei waren's gar nicht so sehr die Uni-Verpflichtungen, sondern
eher das Drumherum. Hatte damals so 'ne Art Lerngruppe. Eigentlich nur
drei Leute. Und einer davon war (oder ist heute immer noch) stinkfaul
und wollte nur bedient werden. Bin halt leider sehr gutmütig. Aber der
Typ war damals echt ätzend. Dauernd hat er mich und die anderen der
Gruppe von der Arbeit abgehalten, indem er alles nochmal erklärt haben
wollte, was im Endeffekt trotzdem nichts gefruchtet hat, denn kurz
darauf kamen die gleichen Fragen wieder.
Nach dem Hörsturz hab ich dann reinen Tisch gemacht und gehe seither ein
Stück weit meine eigenen Wege.
Also Leute, paßt auf mit sog. Lerngruppen!!!
Ich find alleine lernen immer noch am Effektivsten! In der Prüfung muß
man ja auch selbst zeigen, daß man den Stoff kapiert hat. Da nützt's
nix, wenn man sich das Zeug vorher von anderen ellenlang hat vorkauen
lassen. Irgendwann (spätestens vor der Prüfung) muß man's selbst
gefressen haben.
Ein anderen Argument für die Prüfunsbedingungen (eher gegen diese)
Nach "nur" 5 Prüfungen diese Woche bin ich zwar geistig immernoch recht
fit aber Körperlich fühle ich mich wirklich am ende.
Zu den Lerngruppen muss ich auch mal was sagen:
Obwohl von eingen Lehrkräften (nicht Leerkräften die haben wir auch!)
Vorallem an der Hochschule des Threadtitels /\ Lerngruppen über alles
gehalten werden muss ich sagen das lerngruppen normalerweise garnichts
bringen .
Den Vorteil , das man es selber besser versteht indem man es jemandem
anderen Erklärt der stimmt 100% .
Das Problem ist aber das man bei Festen Lerngruppen normalerweise in
einen "kumpel modus " verfällt .
Man erklär einem Komilitonen ertwas , er hat das anders verstenden ,
erzählt irgendeinen schwachsinn (der vieleicht 80% korrekt ist , so das
man selber verunsichert wird .
Mir selber passiert (-> Et2) ;-)
Seitdem kein festen Lerngruppen , aber bei Fragen oder teilwiesem lernen
gerne als erklärer eingehen.
Ach so ud prioritäten muss man im studium immer setze können , ich war
zb zum letzten mal im November im Kino :-)
Aber Seit freitag hab ich ja ferien (Ich hatte nur 5 Prüfungen an 5
Tagen ;-) )
Mhm, ich weiß nicht was ihr habt. Ich bin auch in diesem beruechtigten
"6. Semester" an der HS-E wo 6 Klausuren quasi aufeinander folgen.
Wirkliche Probleme habe ich damit allerdigns nicht (klar, keine ideale
Konstellation).
Arbeiten muss ich auch nebenher, Bafoeg gibt's nicht. Also gleiche
Ausgangssituation. Aber wenn man 2 Monate vorher damit beginnt, sich auf
die Pruefungen vorzubereiten ist es doch relativ gediegen waehrend der
Klausurzeit (kurz vorher beschraenkt es sich auf Wiederholen,
nochmaliges durchlesen alter Klausuren, ...).
Klar, ein bischen stressig ist es schon. Aber Hallo, das macht Ihr doch
alle freiwillig? Zwingt euch jemand zum Studium?
Anbei:
Zeitplan soll helfen - nicht nur denen von der Fakultaet
Betriebswirtschaft. Ein Rechtschreibkurs vielleicht auch.
>lerngruppen normalerweise garnichts bringen
Das Lerngruppen sehrwohl viel bringen wurde Wissenschaftlich bereits
hinreichend untersucht und bestätigt. Schüler lernen z.B. besser wenn
ein anderer Mitschüler ihnen ein Thema erklärt.
Ich glaube aber das echtes lernen in der Gruppe selten möglich ist und
das liegt häufig an Studenten die nicht bereit sind ihr Wissen zu
teilen.
Wenn wer mein Skript haben will gebe ich es gerne weiter. Aber ich ich
höre oft das andere es nicht machen. Undzwar bewußt. Die Gründe kann ich
nur erahnen.
Leider pflanzt sich diese Mentalität in unserer Ellenbogengesellschaft
weiter fort und das führt nur zu Frust und schlechterer Produktivität.
Man sollte sich beim Studieren feste Lerngruppen suchen. Leute bei denen
klar ist wer welches Thema übernimmt. Leute auf die verlass ist. Und
dann sind Lerngruppen mit sicherheit unschlagbar. Aber gute Lerngruppen
selten.
Mensch jetzt jammert nicht so rum. Bei uns hatte die FH den Namen
FHT-Stresslingen.
Andere haben es auch geschafft und viele die noch folgen werden das auch
schaffen.
Die Firmen in der Elektro und IT Branche kennen die HSE recht gut, unter
anderem deswegen hab ich meinen Job bekommen.
Mfg
IT-Absolvent 2008 FHTE
Manchmal... aber nur manchmal frage ich mich: wie habe ich die
Studienzeit eigentlich überlebt? Wie kann es sein, daß ich einen sehr
guten Abschluß hatte, einen anspruchsvollen Job habe und immer noch
nicht am Burn-Out erkrankt bin?
Ich habe keine Ahnung, auf welche Jobs Ihr Euch später bewerben wollt,
aber für diejenigen, die was Anspruchsvolles suchen (vgl. viele andere
Threads): da wartet diese Belastung tagtäglich auf Euch. Da ist jede
Woche 5x Prüfungsstress (>8h, nicht nur 90 Min.) angesagt...
Willkommen im Leben!
Grüße,
TommyS
...wer in Ulm abkackt geht nach Esslingen oder Aalen :-P
Mal im ernst:
Seid ihr dieses Gejammer net langsam satt? Ich habs schon zu
Studienzeiten gehasst dass jeder, egal woher meinte: bei uns ist's am
aller schlimmsten und deswegen sind wir die Besten!
--> SO EIN DUMMES GELABER!!!
Wenn Studieren ein Kinderspiel wäre, gäbst nach dem Kindergarten schon
das Vordiplom!
Also: Hinhocken und was tun anstatt hier einen auf 'Ärmster Mensch der
Welt' machen!
> Das Lerngruppen sehrwohl viel bringen wurde Wissenschaftlich bereits> hinreichend untersucht und bestätigt. Schüler lernen z.B. besser wenn> ein anderer Mitschüler ihnen ein Thema erklärt.
@Wasser:
Naja, die Wissenschaft bringt so einiges zu Tage...
Mag aber schon sein, daß Lerngruppen prinzipiell was bringen. Aber wie
Du schon richtig gesagt hast, müssen alle(!) Beteiligten bereit sein,
ihr Wissen zu teilen. Außerdem muß man, wie ich finde, auch
unterscheiden, in welchem Kontext die Lerngruppe arbeitet. In den
"Geisterwissenschaften" halte ich sie für noch angebrachter, als hier
bei uns Naturwissenschaftlern und Ingenieuren. Hier kommt's doch
meistens nur darauf an, daß man in der Prüfung dann einen Wust von
abgefahrenen Aufgaben in furchtbar kurzer Zeit lösen kann. Man muß also
sauschnell sein und durchblicken, worauf's ankommt bei der konkreten
Aufgabe. Ich denke deshalb, daß bei der Vorbereitung auf "Kampfrechnen"
das gegenseitige Repetieren im Vorfeld nix bringt - "Nur selberfressen
macht dick!"
Bei uns war's halt leider so, daß ich mich bereitwillig ausnutzen ließ,
während der andere nur konsumiert hat und ab und zu sinnlose
Zwischenfragen gestellt hat.
Also Leute, paßt auf, wen Ihr in Eure Lerngruppe mit rein nehmt!
Noch ein Wort an alle derzeit Streßgeplagten: Durchhalten!!
Gerade wenn Ihr jetzt noch im Vordiplom seid, ist der Streß meiner
Meinung noch am größten (war bei mir auch so!), gerade wenn Ihr kurz
davor seid, den Pappendeckel endlich in Händen zu halten. Habt Ihr ihn
erstmal (im Hauptstudium dann), wird es entspannter, weil auch
interessanter.
"Ist die Aussicht heut' auch trübe, immer hoch die gelbe Rübe!"
Komisch. Ich hab in Stuttgart studiert und meine rausgeprüften
Kommilitonen gingen alle nach ES und erzählten was von paradiesischen
Zuständen. Nur 6 Klausuren pro Semester, danach tatsächlich sowas wie
Freizeit etc. Alle haben den Abschluß geschafft. Hat sich da jetzt
soviel verändert?
@Michael X. stuttgat hat doch auch ne FH ...
ich hab auch mal in esslingen studiert (Informatik) und bin dann zweil
mal durch mathe 1 durchgefallen. studiere jetzt in karlsruhe an der fh
und auch dort wird behauptet das die fh in den rankings sehr gut sein
und blabla...
aber es gibt schon unterschiede: z.b. war in esslingen Informatik 1 + 2
geschnekte prüfungen meiner meinung aber dafür mathe und physik für mich
echt hart. In Karlsruhe ist der schwerpunkt mehr bei den Informatik
fächern im vergleich zu esslingen kann ich sagen dass, das was in
esslingen Informatik 1 + 2 alles schon im ersten semester in karlsruhe
dran kommt. so bin ich jetzt ganz zu frieden und habe mathe 1 + 2 mit
ordentlichen noten bestanden.
gast wrote:
> @Michael X. stuttgat hat doch auch ne FH ...
Sicher. Trotzdem hielt sich an der Uni die Mär daß der Esslinger Stall
einfach sei. Es war eben anders, du hast die Klausuren ende des
Semesters rausgehauen und danach war ruhe. An der Uni hattest du jede
Woche eine. Das hat dir den Sommer so richtig verschönert. Und wenn du
fertig warst dann ging das Semester wieder los. Das war der große
Unterschied. Was jetzt einfacher ist darf jeder für sich selbst
entscheiden ;-)
@michael x,
darf ich fragen, was du an der uni-Stuttgart studierst?
ich bin von der fh-esslingen nach 3 semestern nach vaihingen
gewechselt, und ich empfinde das als viel enspannter.
prüfungen hab ich viel weniger. hauptsache nur scheine und die Mathe
aufgaben waren lächerlich. informatik ist theoreitscher.
ich kann mir nun später einbilden an ner uni nen bachelor gemacht zu
haben, aber wenn ich ehrlich bin, war das in esslingen sehr! viel
anstrengender und technischer
nachtrag:
in einem punkt gebe ich dir recht: die klausuren sind nun verteilter,
aber ich empfinde es als deutlich angenehmer mich auf eine klausur
ordentlich vorbereiten zu können (abstand ca 2. monate). der umfang ist
auch nicht größer
Ich gebe auch meinen Senf dazu.
Als ich mit meinem Studium 2001 Softwaretechnik an Esslingen FH(Note
2,0) fertig war, wollte mich keiner, Hochschulranking hin oder her.
Damals hiess es „Krise“, als Folge Einstellungsstopp. 2/3 meiner
Kommilitonen hat Prof. Goll in Steinbeiszentrum untergebracht. Mir wurde
eine Stelle als Assistent angeboten für sage und schreibe 2300 Euro im
Monat!!! Uns wurde schon damals die Ohren voll gestopft, dass wir die
Beste sind und eine rosige Zukunft vor uns liegt.
Als ich dort studierte dachte ich auch es sei die Hölle. Nachher habe
ich Maschinenbau in Stuttgart studiert und musste feststellen, dass das
Studium an der FH leichter Spaziergang war im Vergleich zur Uni.
Wahrscheinlich fällt euch das nur so schwer, weil ihr nullen aus
BaWü euer Abbi auf Realschulniveau in Bayern gemacht habt und daher
eben einige Defizite in den Grundlagen der Grundlagen habt...
Aber nicht so wild, kannst ja immer noch an eine FH wechseln
(aber bitte nicht in Bayern, sonst siehst du gar kein Land vor
lauter Wissenslücken).
BaWü Abitur hat das von Bayern bzgl. Umfang u. Komplexität seit der
Hochschulreform 2005 um Längen überholt.
ich weiß dass, denn ich lebe in München und gebe dort Nachhilfe du
Pfeife
Leute aus Esslingen sind auf gar keinen Fall begehrter als die von
anderen Fh´s. Ich arbeite bei einem großen Automobilzuliefere in Abstatt
und bekomme das mit den Einstellungen von Praktis, Bacheloranden usw.
mit. Da entscheidet keiner ob man Esslingen oder sonst wo studiert. Was
zählt ist der Lebenslauf, was man bisher schon geleistet hat.
Sorry lieber Esslinger aber kommt von dem hohen Ross mal runter.
das würde ich so nicht sagen. Ich denke ich bin beim selben Arbeitgeber,
allerdings im Norden Stuttgarts und in meinem Stockwerk(ich persönlich
allerdings nicht) sind 90% Esslingen-Absolventen.
ich habe gehört, daß die dort Gastdozenten hinschicken und viel
kooperieren, so daß das dort shcon fast eine art Akademie für meinen
Arbeitgeber geworden ist.
Im Automobilbereich haben die denke ich schon was drauf, was sicherlich
auch mit der Region zu begründen ist.
Ich habe ja nicht gesagt, dass wenige aus Esslingen hier ankommen. Ich
hab ja nur gesagt, dass das beim Auswahl der Leute nicht entscheidend
ist.
Gestern mittag habe ich über dieses Thema mal mit einem Abteilungsleiter
gesprochen und er sagte auch, dass die Hochschule keine Rolle spielt.
Das sieht die Wirtschaftswoche aber anders:
Welche FH die Personalchefs favorisieren
Maschinenbau:
Rang Fachhochschule Prozent
1 Esslingen 18,3
2 Karlsruhe 16,1
3 Darmstadt 12,9
Wirtschaftsing.-wesen
Rang Fachhochschule Prozent
1 Karlsruhe 10,9
2 Esslingen 8,5
3 Berlin (HTW) 7,8
Elektrotechnik:
Rang Fachhochschule Prozent
1 Esslingen 19,5
2 Karlsruhe 14,6
3 Darmstadt 13,4
Informatik:
Rang Fachhochschule Prozent
1 Karlsruhe 11,6
2 Darmstadt 9,5
3 Esslingen 8,4
Source:
http://www.wiwo.de/management-erfolg/deutschlands-beste-unis-aus-personalchef-sicht-430954/3/
naja,wenn man dazu die Prozente der TUs/Unis sieht sollte auffallen
,dass die Bedeutung der Wahl der FH von geringer Bedeutung ist als die
der TU/UNI.
(und es wird ja auch erwähnt das die Wahl der Hochschule nur ein
untergeordnetes Kriterium ist)
Ich denke, dass das E-Technik-Studium nirgendwo in Deutschland leicht
ist. Mir macht's auf jeden Fall riesig Spaß. Es geht ja (im Gegensatz
zur Schule) nicht mehr so sehr um Klausuren und Noten, als mehr um
Können, Wissen und Kreativität. Ich kotze auch immer vor den Klausuren
und sperre mich in der Bib zum Lernen ein - da geht sonst nix in dieser
Zeit. Aber unterm Semester macht es einfach nur Spaß!
Ein relativ glücklicher Student.