LED an 250VDC

Gast #1130906
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Hello,

habe ein Netzteil gebaut, das hat +240V, +160V, -70V und +2.4V.
Nun will ich für jede U ein Kontrollämpchen, das möglichst wenig I 
braucht.

Hat da jemand nen Tipp, wie man das am besten und möglichst einfach 
lösen kann?

Low-Current LED mit Konstantstromquelle?
(Welchen Transistor nimmt man da bei 250V, der nicht SMD aber möglichst 
klein ist?)

AVR mit 4x ADC + LEDs? (wohl etwas overengineered...)


Danke,

 - Karl
Gast #1130987
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Also für die Positiven würde ich einen hochohmigen Spannungsteiler 
nehmen und den auf den Eingang eines Transistors der mit 5V versorgt 
wird (noch einen kleinen Travo dazu mit nem 7805 vllt) und die LED 
ansteuert. Vorteil wären recht einfache Bauteile und wenn alles nur im 
Gehäuse ist dann ist es auch recht sicher. Bei dem -70V bin ich etwas 
überfragt. Vllt ginge ein Teiler der zwischen einer Positiven Spannung 
und den -70V ist. So dass bei vorhandenen -70V der Teiler das auf etwa 
0V bringt und bei fehlenden dann auf einen positiveren Wert. Dann 
könntest du nen pnp nehmen.

Gruß ErgoProxy
#1131026
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Wir reden hier von DC. Da bringt wohl der Kondensator nicht viel (außer, 
dass die LED nach einem kurzen Einschaltpuls garnicht mehr leuchtet).

Die beste Möglichkeit wäre wohl echt, die LEDs mit den 2,4V zu versorgen 
und mit nem Transistor (+ hoher Basis-Widerstand auf z.B. 0.1 mA 
ausgelegt) zu schalten. Bleiben sogar noch etwa 1,8V für die LED, das 
reicht für LowCurrent (Bitte nicht schlagen, aber wenn die 2,4V stabil 
sind dürfte das ohne Vorwiderstand hinhauen, wenn es nicht so wichtig 
ist, dass alle LEDs gleich hell leuchten, dann einfach den Basis-R vom 
Transistor so auslegen, dass bei max. hFE nicht mehr als 20mA fließen 
können und bei minimaler hFE immernoch 2mA für die LED bleiben. Diese 
Spanne von Faktor 10 dürfte einzuhalten sein)
Gast #1131029
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die transistorlösung ist wohl die einfachste. alternativ wäre vielelicht 
noch eine low-current-led mit vorwiderstand möglich sein, ODER du 
zweigst an der sekundärwicklung des trafos einen draht ab und hängst da 
die kondensatorlösung an. aber achte beim kondensator drauf, eine diode 
antiparallel zu schalten, sonst muss die arme LED bei der negativen 
halbwelle die spannung sperren und solch hohe spannungen in 
sperrrichtung mögen die nicht, die blitzen dann ein finales mal kurz auf 
und das wars
#1131030
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Wenn immer ein halbwegs konstanter Strom fließt könntest du 2-3 Dioden 
in Reihe zum Verbraucher schalten und den Spannungsabfall darüber 
nutzen. Geht allerdings nur wenn auch ein Strom fließt. Die Spannungen 
klingen ja aber eher nicht nach einem Labornetzteil sondern nach 
irgendwas mit Röhren. Also wenn ein Verbraucher fest dran hängt müsste 
es so gehen, zumindest für die hohen Spannungen.

Torsten
#1131983
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Pit Pit wrote:
> Hello,
>
> habe ein Netzteil gebaut, das hat +240V, +160V, -70V und +2.4V.
> Nun will ich für jede U ein Kontrollämpchen, das möglichst wenig I
> braucht.
>
> Hat da jemand nen Tipp, wie man das am besten und möglichst einfach
> lösen kann?
>
> Low-Current LED mit Konstantstromquelle?

Konstantstromquelle macht es nicht wirklich gut ,-).

Mein Tipp:

Low-current-LEDs nehmen, sodaß Du mit 1-3 mA auskommst.
Und jeweils noch eine Z-Diode vorschalten -- denn was nutzt Dir z.B. an 
240V Deine Kosntantstromquelle, wenn damit Deine LED ab einigen Volt 
knstnat hell leuchtet? Eben, nicht viel -- denn Du willst ja in etwa 
eine Kontrolle haben das Deine Spannungen "da " sind.

Und so habe ich das gelöst (mein NT hat 250V und 150V DC):

3 Stück 68V Zioden (waren gerade greifbar) in Serie, Vorwiderstand 12k 
1W und LC-LED (ca. 3mA)  am 250V Zweig.
2 Stück 68V Z-Diode, 6.2k Widerstand, LC-LED am 150V DC Zweig.

Geht nun schon seit 4 Jahren zu meiner Zufreidenheit.


hth,
Andrew

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