1) "Bei der Resonanz erhöht sich die Spannung der Spule, ist das weil
sich
der Widerstand vergrößert und sich die Spule selbst Spannung induziert?"
In "Resonanz" kann nur ein Schwingkreis kommen, also eine "ideale" Spule
zusammengeschaltet mit einem "idealen" Kondensator [ "ideal" heisst
"verlustfrei", also keine Verlust-(Wirk)widerstände ]; in der Praxis
"realer" Bauteile sind solche Widerstände unvermeidbar, sie schwächen
die Resonanz gewissermaßen ab.
Schaltet man Spule und Kondensator IN REIHE und legt außen eine
Wechselspannung an, flösse bei der Resonanzfrequenz bei verlustfreien
Bauteilen theoretisch ein unendlich hoher Strom.
Schaltet man sie PARALLEL und schickt aus einer idealen Stromquelle
einen Wechselstrom durch diese Parallelschaltung, läge bei derselben
Resonanzfrequenz entsprechend eine unendliche Spannung an.
Es gibt keine "idealen" Kondensatoren, Spulen, Strom- und
Spannungsquellen, daher hat man in der Praxis eben nur endliche
Resonanzüberhöhungen ( die aber trotzdem immense Auswirkungen haben
können, nicht nur in der Elektrotechnik ).
2) "Wenn man zwei Spulen Verkoppelt unterscheidet ..."
Das, was Du geschrieben hast, stimmt:
Null Streuung bei der Kopplung zweier Spulen, bedeutet, dass alle
"Magnetfeldlinien" beiden Spulen gemeinsam sind, bei Streuung sind's
entsprechend weniger.