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Forum: Platinen Empfehlung für Layout Redesign


Autor: Marcusius (Gast)
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Guten Morgen in die Runde.

Für ein Messgerät haben wir eine Leiterplatte entwickelt und auch schon 
im Einsatz. Bei dem letzten Redesign habe ich zwei große Änderungen am 
Layout vorgenommen, die letztlich dazu geführt haben, dass die 
Sensorsignalerfassung etwas verrauschter ist. Da nun wieder ein Redesign 
ansteht, will ich die gemachten Änderungen zur Vorversion teilweise 
zurücknehmen. Allerdings weiß ich nicht genau welche von beiden.
Ich habe folgendes durchgeführt:
1. Da die +5V Spannungsversorgung bislang recht "dünn" verlegt war 
(teilweise nur 4,9V an Ende der LP), habe ich in eine mittlere Lage 
(Route 15) teilweise einen +5V-Versorgungslayer gelegt (vorher als 
einfache Leitungen im Toplayer). Teilweise heißt: ich habe Streifen über 
das ganze Board verlegt.
2. Um das Rauschen der Sensorsignalerfassung zu reduzieren, habe ich die 
Leitungen, die vom OV (etc.) zum ADC verlaufen vom Top-Layer in den 
Route 15 Layer verlegt (war als Abschirmung gedacht) und links und 
rechts mit Masse umlaufen. Also im gleichen Layer wie +5V.

Was kann nun die Ursache dafür sein, dass meine Sensorsignale 
verrauschter statt ruhiger sind? Die erste oder die zweite Maßnahme?

Layerbild siehe Anhang.
Toplayer, Bottomlayer: -5V, diverse Signalleitungen
Route 2: komplett ein Masselayer (blauschraffiert).
Route 15: +5V-Streifen (links, unten, rechts), Sensor zu ADC + links und 
rechts Masse (von unten Mitte nach oben Mitte (ADC) )

Kann mir bitte jemand in dieser Angelegenheit ein paar Tipps geben!?

Gruß...Marusius

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Da hat doch nur der autorouter gearbeitet. Wo sind denn die kritischen 
Leitungen? Warum nicht eine komplette 5V-Lage als 3 Layer?
Nach Meßgerät sieht es nicht aus, sorry.

Autor: Marcusius (Gast)
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Mahlzeit.

Da war nicht der Autorouten dran. Achtet der auf Reihen und Spalten?
Die kritischen Leitungen sind schwer zu sehen im Bild, gebe ich zu. 
5V-Layer kann ich komplett verlegen. Hat das denn keine negativen 
Auswirkungen auf andere analoge Leitungen? Auf den 5V kann doch allerlei 
Gekreusel rumlungern? Also kritische Leitungen wieder in den Toplayer?

Aber mal generell: Ist es sinnvoll kritische Leitungen "zu vergraben" 
und mit Masse drumherum zu versehen!?

Marcusius

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Marcusius wrote:

> Da war nicht der Autorouten dran. Achtet der auf Reihen und Spalten?

ehm, ja. Meiner macht das.

> Die kritischen Leitungen sind schwer zu sehen im Bild, gebe ich zu.
> 5V-Layer kann ich komplett verlegen. Hat das denn keine negativen
> Auswirkungen auf andere analoge Leitungen? Auf den 5V kann doch allerlei
> Gekreusel rumlungern? Also kritische Leitungen wieder in den Toplayer?

Wenn die Versorgungslage schön Induktionsarm ist dann stört da auch 
nichts.

> Aber mal generell: Ist es sinnvoll kritische Leitungen "zu vergraben"
> und mit Masse drumherum zu versehen!?

Jein. Ich würde die Impedanz bestimmen und mit der Masselage abstimmen. 
Dann mußt du nur die Störer weiter weg halten. Die Störungen nehmen in 
der Entfernung quadratisch ab (so übern Daumen gepeilt).
Wichtig ist daß neben einen Hinleiter auch ein Rückleiter vorhanden ist. 
Eine split-Plane ist kontraprduktiv. Auch bei differentiellen Leitungen 
sollte man eine Bezugslage haben.

Michl

Autor: Uwe (Gast)
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Michael X. wrote:

> Eine split-Plane ist kontraprduktiv.

Das ist sie nur dann, wenn Signale mit anderem Referenzbezug über den 
Schlitz verlaufen, z.B. Digitale Signale, die über eine AGND-Fläche 
verlegt werden.

Gruss Uwe

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