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Forum: Platinen Leiterbahnseite lackieren?


Autor: Marco Vogt (Gast)
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Hoi!

Ich habe schon einige Platinen geätzt und mich immer wieder darüber
geärgert dass die Leiterbahnen nach der Zeit korrodieren.
Eine Platine habe ich daher nach dem bestücken komplett mit "Kontakt
Chemie Plasik" eingenebelt... hat ganz gut geklappt aber ich will
nicht jedes mal alles mit Plasik überziehen.

Was ich mir ganz naiv vorstelle: Die Platine nach dem Ätzen so
lackieren dass ich sie noch problemlos bestücken kann. Also genau wie
industrielle gefertige bestückungsfertige Platinen.

Muss ich wirklich alle Lötpads einzeln mit Tesa oder so abkleben oder
gibt es da Möglichkeiten an die ich im mom nicht denke? Habt ihr
Erfahrungen damit gemacht?

mfg,
Marco

Autor: Henrik (Gast)
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Dafür gibt es einen Lötlack mit der Bezeichnung SK10, ebenfalls von
Kontakt-Chemie.

Henrik

Autor: Marc Terenz (Gast)
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http://www.peters.de/

sample ordern :-)

Autor: wolfgang (Gast)
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gute Erfahrungen habe ich mit einer Kollophonium/Spritus-Löttinktur
gemacht,
dazu man löst soviel zerkleinertes Kollophonium  in etwas (10ml-- je
nach Größe der späteren Aufbewahrungsflasche) Spiritus(Alkohol), bis
der Spiritus leicht dickflüssig wird und fertig ist die Tinktur. Diese
Tinktur kann man z.B. in einer alten Augentropfflasche mit Pipette
aufbewahren und ist unbegrenzt haltbar.
von der alkoholischen kollophoniumlösung gibt man einige Tropfen auf
die Lötstelle,
so man kann durch den Fotolack hindurchlöten bzw der Lack löst sich
ohne die Lötung zu behindern,
mit klarem Spirtus kann die Leiterplatte gewaschen werden und sieht
hinterher aus wie geleckt,
zur Verhinderung von Korrosion anschließend mit Lötlack die
Leiterbahnseite einpinseln (einsprühen)

Wolfgang

Autor: Marco Breuer (Gast)
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Hallo !

Zur professionellen Herstellung von Lötstoppmasken (das grüne Zeugs)
gibt es fotostrukturierbare Lötstopplacke. Die sind aber fürs Hobby
eigentlich nicht brauchbar.
Jedoch gibt es das auch als Laminate, die mit einem Laaminiergerät
relativ einfach auf die Lötseiten auflaminiert werden. Dieses Laminat
wird nach dem aufbringen dann ganz einfach belichtet und entwickelt.
Die Ergebnisse sind dann nahezu professionell.

Bei intresse kannst du mir ja mal ne Mail schicken, ich habe noch ein
paar Meter bei mir rumfligen !

Marco

Autor: andi (Gast)
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Hi Marco

Darf ich fragen woher du die Laminate beziehst?  Braucht man da ein
spezielles Laminiergerät? Kenne eigentlich nur das eine von Bungard und
das kostet ne Kleinigkeit... Daher bin ich an deiner Methode sehr
interessiert.

Viele Grüße, Andi

Autor: Marco Breuer (Gast)
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Hallo Andi!

Du hast recht, das Laminat ist von Bungard (25Meter-Rolle, Breite ca.
A4quer für so etwa 158EUR die Rolle) . Wir haben anfang Januar eine
Rolle bestellt, die wir uns mit ein paar leuten geteilt haben. Etwa 5
Meter sind noch übrig. (Bei interesse würde ich die ganz oder teilweise
für den anteilmäßigen Preis abgeben, den auch ich bezahlt habe. Porto
und Verpackung kämen aber noch dazu.)

Die verarbeitung ist nach dem üblichen Lehrgeld. Etwa 1,5 Meter sind
draufgegangen, bis die Handhabung sich eingespielt hatte. Das muß man
einkalkulieren. Ansonsten sind die Arbeitsschritte (Ich habe einen
handelsüblichen Laminator Typ Mylam12 der Fa. GMP)genau so wie bei
Fotopositiv-Material. Für näheres empfehle ich das Forum auf
www.Batronix.com. Da kann man zu dem Thema noch so einiges nachlesen.

Es gibt überigens auch das gleiche als Lack von der Fa. Peters. Die
liefern auch an privat. Bei meiner Anfrage hätte ich allerdings 25KG
Lack für einen Preis >10.000 EUR abnehmen müssen. Dagegen ist Laminat
wohl doch deutlich günstiger.......

Anliegend übrigens noch ein Datenblatt des Laminats

Marco

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