Steinmetzschaltung / Frequenzumrichter

Gast #1132939
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Hi! Ich habe ein Problem mit einer Asynchronmaschine an einem Lastzug. 
Die Maschine hat 3kW bei Sternschaltung am 3-Phasen Netz 400V. Zur 
Verfügung steht nur 1-Phasen Wechselstrom.

Ich könnte natürlich die Steinmetzschaltung benutzen, habe aber Bedenken 
wegen des Anlaufmoments. Besser wäre ein Frequenzumrichter. Problem 
hierbei: die allermeisten 3kW Umrichter haben auch nur einen 3-Phasen 
Netzanschluß. Damit ist an sich nichts gewonnen, mir ist aber folgende 
Idee gekommen:

->Könnte man nicht am Eingang des Umrichters eine Steinmetzschaltung 
anwenden?
#1132949
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>->Könnte man nicht am Eingang des Umrichters eine Steinmetzschaltung
>anwenden?

Das funktioniert nicht. Du hast am Eingang des FUs einen Gleichrichter 
und keine Motorwicklung.

Ausserdem ist 3KW am Einphasennetz zuviel. Da wirst du wohl schon eine 
Drehstromleitung hinlegen müssen.

Gruss Helmi
Persönliche Seite #1132985
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Die 3kW sind aber Nennleistung. Das bedeutet, sie werden nur bei 
Nenndrehzahl aufgenommen. Und die Drehzahl kann der FU per Software so 
begrenzen, dass die Netzaufnahmeleistung nicht zu groß wird.

Je nach Eingangsbeschaltung kann man auch FUs mit Drehstromeingang am 
Einphasennetz betreiben, oft steht im Manual, wie das dann anzuschließen 
ist.

Grüße,

Peter
Gast #1133033
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3kW ist die mech Leistung, Aufnahme des Motors wird höher liegen. 
Wirkungsgrad ist zwar nicht angegeben, aber Nenndrehzahl ist 2890 1/min. 
Macht 96% Wirkungsgrad bezogen auf die Luftspaltleistung, also dürfte 
auch der Geamtwirkungsgrad bei min. 90% liegen. Die Blindleistung kenne 
ich auch nicht, dazu fehlen mir Motordaten und die Belastung ist nicht 
konstant. Aber ein leicht überlastbarer 3kW Umrichter sollte das 
schaffen, da der Zug vielleicht 1x alle 30 Minuten für eine Dauer von 
höchstens 20 Sekunden benutzt wird.

Ich suche mal nach einer günstigen Quelle für die Micromaster 420 / 440.

Besten Dank!
#1133211
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Helmut Lenzen wrote:
> Die 3KW sind die an der Welle abgegebene Leistung und nicht die
> aufgenommene. Und so nimmt die ganze Anlage weit mehr Strom auf als die
> 16A.

Was auch bei Einphasenanschluß kein Problem ist. TAB2000 sieht 
Absicherung mit 63A am HAK vor, sodaß Du im modernen Haushalt durchaus 
mit 20 oder 25A abgesicherte Einphasenanschlüsse haben kannst.

Es ist dann natürlich keine "altbekannte" Schukosteckdose ,-)


hth,
Andrew

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