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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Netzteil +-12V und +5V


Autor: Jannik (Gast)
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Hallo zusammen,

Sitze gerad dabei und versuche ein Netzteil zu entwerfen, welches einmal 
+5V und +-12V zur verfügung stellt.

Die Transistoren habe ich aufgrund der relativ hohen Ströme mit 
eingebaut. Da ich bislang immer nur ein Standard Netzteil mit 5 
Bauteilen aufgebaut habe wollte ich diesmal vorher nachfragen ob die 
Bereiche mit den Transistoren, die +- 12V so "richtig" sind. Ist es 
möglich beide Massen von dem +5V Netzteil mit dem GND des 12V Netzteils 
zu verbinden? Oder fließen dann evtl zu hohe Ausgleichsströme?

Würde mich über eure Ideen freuen.

Gruß
Jannik

Autor: oszi40 (Gast)
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Mit der Masse hinten sollte so funktionieren, da getrennte 
Trafowicklungen.

Sorry, ich brauche erst die Taschenlampe , um das ganze schwarze Bild zu 
lesen.

Autor: A. K. (prx)
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Aus welchem Grund produzieren manche Systeme Schaltbilder eigentlich rot 
auf schwarz? Das ist mindestens für Leute mit Rotschwäche eine ziemliche 
Zumutung. Oder soll damit verhindert werden, dass man die ausdruckt?

Autor: Martin Schneider (Gast)
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Sieht ganz gut aus.
Welche Ströme sollen denn möglich sein?

Eine Verbesserung würde ich noch einbauen: mit zusätzlichen 
Emitter-Widerständen kann man die Strombegrenzung des 
Festspannungsregler
auf die Transistoren erweitern.

Beispiel: R1 sei 1 Ohm, der Emitterwiderstand (R4) 0,22 Ohm:

Wenn der Regler 1A fließen läßt, fällt an R1 (ca.!) 1Volt ab.
Ube des Transistor liegt bei ca. 0.6V, d.h. an R4 sollten etwa 0.4Volt
abfallen, der Strom beträgt also ca. 1,8 A -> macht am Ausgang 2,8A.

Wenn der Regler dann bei 1,5A zumacht würden durch R4 etwa 4,1A fließen,
am Ausgang ist das Limit also bei ca. 5,6 A.

(Vorsicht, Schätzungen! Ich habe die genaue Ube, dén notwendigen
Basisstrom und vorallem die Temperaturabhängigkeiten nicht 
berücksichtigt.)

Man kann so mit geringem Aufwand einen Kurzschlußschutz erreichen.

Ahoi, Martin

Autor: ... ... (docean) Benutzerseite
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Ich würde aus den +12V die 5V erzeugen...

Spart Trafo, Gleichrichter....

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Jannik wrote:
> Hallo zusammen,
>
> Sitze gerad dabei und versuche ein Netzteil zu entwerfen, welches einmal
> +5V und +-12V zur verfügung stellt.
>
> Die Transistoren habe ich aufgrund der relativ hohen Ströme mit
> eingebaut.

Tja, aber Deinen Vorsicherungen für 1.6A -- dann reicht so auch der 
Standardspannungsregler. So hoch sind die nicht.


>  Ist es
> möglich beide Massen von dem +5V Netzteil mit dem GND des 12V Netzteils
> zu verbinden? Oder fließen dann evtl zu hohe Ausgleichsströme?

Klar kannst Du das so verbinden, ohne Probleme. Auch im Schaltplan 
sollten diese durchverbunden werden.

hth,
Andrew

Autor: Jannik (Gast)
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>>Aus welchem Grund produzieren manche Systeme Schaltbilder eigentlich rot
auf schwarz? Das ist mindestens für Leute mit Rotschwäche eine ziemliche
Zumutung. Oder soll damit verhindert werden, dass man die ausdruckt?

Das ist meine pers. Einstellung. Ich kann es nicht ab wenn ich 
stundenlang auf einen weißen hellen Hintergurnd schaue, da empfinde ich 
schwarz angenehmer ;)

Danke für den Tip Martin. Ich habe jetzt mal noch je einen 
Emitterwiderstand eingeplant. Ich werde das ganze mal aufbauen und dann 
Messungen vornehmen und evtl. die Widerstände anpassen.

Netzteil soll vorraussichtlich ca. 3 Ampere liefern. Kann ich noch nicht 
genau sagen. So bin ich da ja etwas variabler mit und die 
Festspannungsregler kommen auch noch nicht an ihre Verlust- sowie 
Leistungsgrenze.

Autor: Ich (Gast)
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Sollte man bei 1000µF an den Ausgängen nicht noch die Schutzdioden über 
die Spannungsregler einbauen?

Autor: oszi40 (Gast)
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Rückstromschutzdioden über Spannungsregler! Siehe Datenblatt!
oder z.B. dort http://pitts-electronics-home.de/electron/schplnt.htm

Autor: Jannik (Gast)
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Tolle Seite, muss ich echt sagen. Soetwas habe ich anfangs mal vergebens 
gesucht.

Diode wird eingebaut :) Morgen ätz ich das ganze mal und werd schauen ob 
es alles läuft

Autor: HildeK (Gast)
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>Sollte man bei 1000µF an den Ausgängen nicht noch die Schutzdioden über
>die Spannungsregler einbauen?
Das ist sicher kein Fehler - aber wozu 1000µF nach den Reglern?

Autor: oszi40 (Gast)
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Ob die 1000µF NACH den Reglern so eine gute Tat sind, bezweifle ich 
auch, da sie den Reglern beim Aufladen dieser ELKOS eine zusätzliche 
Stromspitze aufbürden. Sinnvoller ist: die nötigen Stützkondesatoren 
später in den Schaltungen zu platzieren, wo sie wirklich gebraucht 
werden.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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HildeK wrote:
>>Sollte man bei 1000µF an den Ausgängen nicht noch die Schutzdioden über
>>die Spannungsregler einbauen?
> Das ist sicher kein Fehler - aber wozu 1000µF nach den Reglern?

Nötig sind diese 1000er nicht in dieser Schaltung normalerweise nicht, 
es reichen 1 bis 10uF.

Wenn der Nutzer aber schon jetzt weiß das er Stromspitzen benötigt, um 
in seine Schaltungen die Bauteile zu braten: Dann sind derart große 
Elkos  am Ausgang die beste Möglichkeit, die empfindlichen Bauteile 
seiner Testschaltung bei Kurzschluß zu grillen.

Oder kurz gesagt: Besser auf kleine Elko-Werte gehen, für ein 
Hobby-Netzteil zu 98% die bessere Wahl.


hth,
Andrew

Autor: Jannik (Gast)
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Okay.. Gut, das ich nochmal reingeschaut habe. Ich dachte mir die 1000uF 
nochmal als "Nachpufferung".. An Spannungsspitzen o.ä. hab ich nat. 
nicht gedacht.. Danke!

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