Töne Digitalisieren

Gast #1134104
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Hallo,

Gerade das tolle Board hier gefunden und mich gleich ans Posten 
gemachht.

Ich suche eine Möglichkeit Töne einer Gitarre digital zu erkennen.
So das Ass in Elektronik bin ich nicht.. war mehrere Jahre in einem 
anderen Bereich Tätig.

Zu meinem Problem:

Ich habe hier alle 37 töne einer gewöhnlichen Akustikgitarre bis zum 12 
Bundstäbchen.
Die einzelnen Frequenzen der Töne liegen zwischen 82,4 hz und 659.2 hz

Das Gerät soll die Töne einfach richtig erkennen. Mein erster Denkansatz 
waren Bandpässe... Wäre aber sehr viel Arbeit und extrem Umständlich.

Ein Kollege hat mich auf die Idee gebracht das ganze wie bei der 
Spracherkennung zu machen. Also Die Töne einspielen auf einen Speicher 
und mit einem Controler zu Vergleichen. Mehr konnte er mir leider auch 
nicht sagen und google bringt mich auch nicht voran.

Hoffe das mir hier wer einen tipp geben kann.

Aja meine Fähigkeiten sind auf AVR mit Bascom programiert beschränkt.

Mfg Günther
Gast #1134118
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Vermutlich könnte man die Frequenz alleine anhand der Nulldurchgänge 
bestimmen, das sollte sogar ein AVR hinkriegen. Also einfach mit einem 
Timer die Zeit stoppen, wie lange zwei Nulldurchgänge auseinander 
liegen, daraus die Frequenz berechnen und den naheliegendsten Ton 
auswählen.
Gast #1134213
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@Netdieter

Habe eine bild mit allen von mir errechneten Frequenzen angehänt.
Meinermeinung nach sollte das so richtig sein. Kann mich natürlich 
irren!

Die leere e Seite schwingt mit 329,62 hz. nach 12 Bundstäbchen / 12 
Halbonschritten / 1 Oktave muss sie also doppelt so schnell schwingen. 
Wo wir bei 659.2 hz wären.

@Gast Posti

In dem angehängtem Bild sieht man das recht gut. Um so tiefer die Töne 
um so näher liegen sie beisammen. Im extremfall nur ein unterschied von 
5 hz.

@Düsentrieb und mr.chip

Die Nulldurchgänge zählen ist ein tipp der mir sehr weiterhilft! denke 
auch das ich sowas irgendwann in der Schule mal gemacht habe.
Allerdings weis ich nicht ob ich auf diese Art auch Akkorde abnehmen 
kann.

Also einfache Dur und Moll Akkorde
z.b:

C-Dur: Bestehend aus C,E,G
Beinhaltet also im einfachsten fall die Frequenzen:
C=116,54 hz
E=155,56 hz
G=196,00 hz
Angehängte Dateien:
#1134221
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Denke nicht, dass das mit Nulldurchgängen gehen wird.

Noch nicht mal dann, wenn nur 1 Saite schwingt.
Der Ton der da rauskmmt, ist nun mal keine Sinusschwingung, sondern die 
Kurvenform sieht wild aus. Du hast also dort wo eine reine 
Sinusschwingung genau einen Nulldurchgang hat, gleich ein Bündel von 
Nulldurchgängen.

Denke auch, dass der Weg über eine FFT führen wird.

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